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    Barcelona feiert El Bermejo

    Bar­ce­lo­na fei­ert El Ber­me­jo: Mit “El Ber­me­jo” (1440–1501) steht in Bar­ce­lo­na aktu­ell ein bis­her eher unbe­kann­ter Meis­ter im Ram­pen­licht. Er ist ein Renais­sance­ma­ler des 15. Jahr­hun­derts. Den Rei­sen­den inter­es­siert die­ser sehr, weil er sich mit der Epo­che stets inten­siv befasst. Beson­ders fas­zi­nie­ren ihn die groß­ar­ti­gen Thea­ter­stü­cke des Sati­ri­kers Gil Vicen­te. Sobald der Rei­sen­de das Feuil­le­ton der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung (FAZ) in die Hand bekam, such­te er im Text des Autors Paul Ingen­da­ay nach Hin­wei­sen in sei­ner Male­rei aus der dama­li­gen Zeit. Spa­ni­en stand damals kurz davor, sich zur Groß­macht auf­zu­schwin­gen. Dem König­reich stand noch der Erb­fol­ge­krieg bevor, war gera­de noch dabei, die Ara­ber zu ver­trei­ben. Zeit­gleich gin­gen die Spa­ni­er über­aus…

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    Radreisen am Wasser planen

    Rad­rei­sen am Was­ser pla­nen: Was tut es gut, wäh­rend einer Wan­de­rung oder Rad­tour an einem hei­ßen Tag in einem schö­nen Fluss zu baden. Als der Rei­sen­de im ver­gan­ge­nen Jahr mit einem guten Freund von Bonn aus durchs Sie­ger- und Sau­er­land und anschlie­ßend durchs Weser­berg­land radel­te, nutz­te er hin und wie­der das gute Ange­bot an Flüs­sen und Seen. Wenn die Son­ne am Fluss­ufer unter­geht, wird es bekannt­lich roman­tisch. Es emp­fiehlt sich grund­sätz­lich, Rad­rei­sen ent­lang Seen und Flüs­sen zu pla­nen. Und mög­lichst gro­ße Stra­ßen zu ver­mei­den, um den Erho­lungs­ef­fekt zu steigern. Zuerst ent­spann­te er sich an einem hei­ßen Tag in der von Sie­gen nach Bonn flie­ßen­den Sieg. Spä­ter im Hen­nes­ee bei Mesche­de;…

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    Umweltschutz am Polarkreis

    Umwelt­schutz am Polar­kreis: Län­ger hat der Rei­sen­de nichts mehr aus Umeå gehört, einer weit nörd­lich lie­gen­den Stadt in Väs­ter­bot­ten. Die Land­schaft (län) Väs­ter­bot­ten liegt in Schwe­den, fast am Ende des nörd­li­chen Teils der Ost­see. Die­se heißt dort aller­dings Bal­ti­sches Meer. Jetzt bringt der Deutsch­land­funk einen Bei­trag über das Umwelt­be­wusst­sein der Ein­woh­ner in der Kul­tur­haupt­stadt des Jah­res 2014, was natür­lich in einem Zusam­men­hang mit Gre­ta Thun­berg zu sehen ist. So eini­ges dar­in ist dem Rei­sen­den im Zuge sei­ner Rad­wan­de­rung am Polar­kreis gar nicht auf­ge­fal­len. Dies betrifft zum Bei­spiel die schlech­te Luft­qua­li­tät, obwohl er vor sei­ner Ankunft schon eini­ge Wochen in frei­er Natur unter­wegs gewe­sen war. Des­halb hät­te es ihm auf­fal­len müs­sen. Ihm wird…

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    Nyhavn hat Konkurrenz bekommen

    Nyhavn hat Kon­kur­renz bekom­men: Auch mal ganz inter­es­sant — Kopen­ha­gen aus fran­zö­si­scher Per­spek­ti­ve. Die für “Le Mon­de” schrei­ben­de Autorin Anne-Fran­çoi­se Hivert hat das Stadt­vier­tel Refsha­leøn besucht. Die­ses beher­berg­te einst ein Indus­trie­ge­biet , wur­de aber jüngst umgeformt. Den Rei­sen­den erin­nert die Geschich­te an das Stadt­vier­tel Aar­hus Ø auf Jüt­land. Die­ses eben­falls auf einer Halb­in­sel lie­gen­de Gebiet war einst eben­falls Hafen und Indus­trie­stand­ort. Nun zieht es als Vier­tel zum Woh­nen, Arbei­ten, Stu­die­ren und Frei­zeit ver­brin­gen Ein­woh­ner und Tou­ris­ten an. Dänisches Brooklyn vermeiden In Kopen­ha­gen hat Hivert Relik­te der Ver­gan­gen­heit ent­deckt. Die­se stamm­ten noch aus der Zeit, in der vor allem die gro­ße Werft Bur­meis­ter & Wain dort aktiv gewe­se ist. Doch heu­te sei…

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    Radfahren in der Natur

    Rad­fah­ren in der Natur: Wohin fährst Du am liebs­ten, wenn Du Dich auf das Rad schwingst? Wenn Du nach dem Tag im Hör­saal oder im Büro fri­sche Luft und Bewe­gung brauchst? Oder wenn Du mal meh­re­re Tage am Stück an der fri­schen Luft und in der frei­en Natur unter­wegs sein möchtest? Als Nah­erho­lungs­ge­bie­te locken Durch­strei­fen & Erle­ben die Eifel rund um Bonn oder die Baum­ber­ge in der Nähe von Müns­ter. Dort genießt der Rei­sen­de die Mög­lich­keit, auf “Ber­ge” zu kra­xeln und von ihnen her­un­ter zu sau­sen, schö­ne Aus­bli­cke zu genie­ßen wie auf den Köl­ner, den Bil­ler­be­cker Dom oder auf das zu Füßen lie­gen­de Stevertal. Steverland-Route im Münsterland Die Ste­ver-Regi­on zwi­schen…

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    Camping in europäischen Metropolen

    Cam­ping in euro­päi­schen Metro­po­len: Immer wie­der fra­gen Cam­per in den sozia­len Medi­en nach guten Plät­zen in Spa­ni­en, Schwe­den, Frank­reich und so fort. Der “Kurier” in Wien hat jetzt das Bedürf­nis vie­ler Leser auf­ge­grif­fen. Sie emp­fiehlt Cam­ping­plät­ze in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Metro­po­len. Ihnen allen gemein­sam ist eine akzep­ta­ble Ent­fer­nung zur jewei­li­gen Innen­stadt und eine gute Anbin­dung an den ÖPNV. Unter den von Durch­strei­fen & Erle­ben beob­ach­te­ten Län­dern befin­det sich unter ande­rem Frank­reich. Dort emp­fiehlt der Kurier “Cam­ping de Paris”, zumal von dort aus wich­ti­ge Sehens­wür­dig­kei­ten per Rad gut zu errei­chen sei­en. In Schwe­den ent­spre­che die­sem Bre­däng Cam­ping Stock­holm. Er lie­ge gut zehn Kilo­me­ter von Gam­la Stan ent­fernt. Sogar nur in 700 Distanz lie­ge…

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    Auf einem Floß in Finnland

    Auf einem Floß in Finn­land: Finn­land — an die­sem Land hän­gen vie­le vie­le Erin­ne­run­gen. Schon als Jugend­li­cher war der Rei­sen­de dort eini­ge Male in den Ferien. Sei­ne Eltern mie­te­ten öfter in der Nähe von Mik­ke­li und Lap­pe­en­ran­ta Som­mer­häu­ser an Seen mit Sau­na und Boot. Der älte­re Bru­der, ein hand­werk­li­ches Genie, bau­te dort in einem Som­mer ein Floß mit Segel aus her­um­lie­gen­den Stäm­men und Kanis­tern. Mit dem schip­per­ten er und sei­ne Geschwis­ter dann auf dem See her­um. Die­ses ging auch nicht kaputt, son­dern hielt bis zum Ende der Feri­en. Er zau­ber­te in jedem Som­mer etwas Schö­nes für alle. So kam es dazu, auf einem Floß in Finn­land unter­wegs zu sein. Mit sei­nem…

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    Durch Portugal von Norden nach Süden

    Durch Por­tu­gal von Nor­den nach Süden: Scha­de. Gera­de hat sich der Rei­sen­de auf einen schö­nen Arti­kel in der “Neu­en Zür­cher Zei­tung” übers Rad­wan­dern durch Por­tu­gal von Nor­den nach Süden gefreut; die­ser Text ist auch so ange­te­ast. Der Autor scheint zwei Wochen lang von Cha­ves nach Faro gera­delt zu sein. Doch nach dem Teaser steht gar nichts mehr übers Rad­fah­ren drin. Das ist ziem­lich schwach. Denn die NZZ ver­säumt es, die gro­ße Rad­rei­se-Gemein­schaft als Leser­schaft für sich zu gewinnen. Im Gro­ßen und Gan­zen stimmt schon, was der Ver­fas­ser über Por­tu­gal schreibt. Es geht vor allem um Men­schen in Bars und Tou­ris­mus-Mit­ar­bei­ter. Dies ver­knüpft er mit Fak­ten, die täg­lich über Migra­ti­on und…

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    Urlaub an Orten der Sehnsucht

    Es gibt vie­le Orte auf der Welt, die einen klang­vol­len Namen tra­gen, die man daher unbe­dingt gese­hen haben muss. Für den Rei­sen­den waren es als Jugend­li­cher Nor­der­ney und Mon­schau. Spä­ter gesell­ten sich Orte wie Biar­ritz, Sant­ia­go de Com­pos­te­la, die Ave­nue des Champs-Ély­sées oder Pont Neuf dazu. Urlaub an Orten der Sehn­sucht rea­li­sier­te sich aber lan­ge noch nicht. Nach Nor­der­ney woll­te er radeln, weil sich der Name nach hohem Nor­den anhör­te. Noch dazu eine Insel in der Nord­see mit Sand und hohen Wel­len. Es erschien ihm mutig, eine so wei­te Stre­cke, von Müns­ter aus hinzustrampeln. Mon­schau hin­ge­gen erschien ihm als ver­wun­schen, wahr­schein­lich wegen des ‑sch- dar­in. Fotos zeig­ten viel Wald, Ber­ge, Flüs­se,…

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    Im Nachtzug auf Reisen

    Im Nacht­zug auf Rei­sen: Als er in der Welt eine Repor­ta­ge über eine Nacht­fahrt durch Spa­ni­en las, erin­ner­te sich der Rei­sen­de an zwei Nacht­fahr­ten in sei­nem Leben. Das ers­te Mal fuhr er mit einem sei­ner Brü­der von Müns­ter nach Karl­stad in Värm­land. Sie waren noch Jugend­li­che. Es war daher auf­re­gend. Erst­mals auf wei­ter Fahrt nach Schwe­den, noch dazu über Nacht. Der Rei­sen­de erin­nert sich, wie sein jün­ge­rer Bru­der ihn ver­äp­pel­te. Er war tat­säch­lich pein­lich berührt, als er, kaum auf der Toi­let­te, eine bar­sche Durch­sa­ge auf Schwe­disch hör­te. Die ver­stand er damals kaum. Der Zug stand gera­de auf einem Bahnhof. Nach der Rück­kehr frag­te er sei­nen Bru­der, was der bar­sche Mann…