Gil Vicente: Ermahnung zum Kriege

Tauche ein in die Ära der portugiesischen Entdeckungen!

Suchst Du ein historisches Drama, das gleichzeitig die Seele einer Nation offenbart und durch seine Aktualität besticht? “Ermahnung zum Kriege” (portugiesisch: O Exortação da Guerra), verfasst von Gil Vicente, dem Begründer des portugiesischen Theaters, ist ein absolutes Muss für Literaturbegeisterte, Historiker und Liebhaber klassischer Tragikomödien. Erschienen in der deutschen Übersetzung, bringt dieses Werk das 16. Jahrhundert direkt in Deine Hände. 

Warum dieses Drama Dein Bücherregal bereichern muss:

  • Historischer Kontext (1513): Das Stück wurde 1513 in Lissabon vor König Manuel I. uraufgeführt, um den Feldzug gegen Nordafrika (Azamor) zu legitimieren.
  • Faszinierende Handlung: Ein nekromantischer Kleriker beschwört Geister, um antike Helden wie Achilles, Hannibal und Hector zu rufen, die die portugiesische Noblesse zur Eroberung antreiben sollen.
  • Aktuelle Themen: Trotz des Alters ist das Werk hochaktuell. Es behandelt die Moral der Kriegführung, den Preis der Militarisierung und die Verantwortung der Mächtigen.
  • Genialer Mix: Gil Vicente verbindet humorvolle Satire mit ernster Moralkritik und Allegorien.

Einblicke in “Ermahnung zum Kriege”

In diesem meisterhaften Stück – oft als Auto da Exortação da Guerra bezeichnet – führt uns Vicente an die Schwelle zwischen Mittelalter und Renaissance. Die Figuren, darunter Polixena und Pentesileia, fordern Adel und Kirche auf, ihre Juwelen zu spenden und persönlich in den Kampf zu ziehen. Doch hinter dem strahlenden Bild des “heiligen Krieges” verbirgt sich eine tiefgründige, oft ironische Reflexion über menschlichen Übermut und die Kosten des Ruhms. 

Perfekt für:

  • Studenten der Romanistik und Literaturwissenschaft.
  • Interessierte an portugiesischer Geschichte (Zeitalter der Entdeckungen).
  • Sammler klassischer Theaterstücke.

Sichere jetzt Dein Exemplar! Erlebe ein Stück, das zwar 500 Jahre alt ist, aber in der heutigen Zeit von Großmachtdenken und geopolitischen Spannungen beängstigend modern wirkt

Festungsstadt Almeida, Portugal

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