Ost-Algarve
Zwischen Küstenmagie und Bergstille
Algarve ist weit mehr als das Postkartenidyll goldgelber Klippen und türkisblauer Buchten. Wer bereit ist, die ausgetretenen Pfade zu verlassen, entdeckt eine Region voller Kontraste, die zwischen der sanften Melancholie der Sandalgarve und der wilden Erhabenheit der Serra do Caldeirão atmet. Ich nehme Sie auf dem Fahrrad mit auf eine Reise zu den verborgenen Schätzen im Süden Portugals.
Sandalgarve: Wo der Ozean den Atem anhält
Östlich von Faro wandelt sich das Gesicht der Küste. Die dramatischen Felsformationen weichen der Sandalgarve (Sotavento), einer Welt aus weitläufigen Dünenlandschaften und dem filigranen Ökosystem der Ria Formosa. Hier bestimmen nicht die Gezeiten des Massentourismus den Rhythmus, sondern Ebbe und Flut.
Ich durchstreife und erlebe für Ihre Leser historische Hafenstädte wie Tavira, das mit seinen über 30 Kirchen und den typischen „Scherendächern“ als das Venedig der Algarve gilt. Ich begleite Salzbauern bei der Ernte des „Flor de Sal“ und beobachte, wie Flamingos in den Lagunen nach Nahrung suchen. Die Sandalgarve ist ein Ort der Weite und der Stille – ideal für alle, die das ursprüngliche Portugal suchen, in dem die Zeit zwischen den Fischerhütten auf der Ilha da Culatra stehengeblieben scheint.
Die Serra: Das grüne Rückgrat der Algarve
Nur wenige Kilometer im Landesinneren zeigt die Algarve ein völlig anderes Gesicht. Die Serra ist das raue, grüne Herz der Region. Hier, wo der Duft von Zistrosen in der Luft liegt, entfaltet sich eine Landschaft aus rollenden Hügeln und tiefen Tälern.
In Bergdörfern der Serra do Caldeirão begegnen wir einer Lebensweise, die tief in der Tradition verwurzelt ist. Wir kosten den feurigen Medronho (den Schnaps aus der Frucht des Erdbeerbaums) direkt beim Erzeuger und erfahren, warum der Kork der Algarve zu den besten der Welt gehört. Das Radwandern entlang der Via Algarviana offenbart Panoramen, die bis zum Atlantik reichen und die Demut vor der Natur zurückgeben.
Artikelserie
Von afrikanisch bis steinzeitlich
Zwölfteilige Radwanderung durch Ost-Algarve
Diese Radreiseartikel in zwölf Teilen oder aber Textangeboten bieten weitaus mehr als Strände und Meer. Er führt nicht nur in die Küstenstädte, sondern auch ins gebirgige Hinterland mit seinen landschaftlichen und architektonischen Reizen.
Die Tour Ihrer Leser beginnt im Küstenort Castro Marim und führt nach Monte Gordo. Die kurze Strecke geht durch eine vom Marschland geprägte Landschaft. Deren Naturgewalten ergreifen sofort vom Reisenden Besitz. Schon auf wenigen Kilometern gibt es mittelalterliche und frühneuzeitliche Burgen zu durchstreifen und zu erleben. Historisches wird begleitet von Kulinarischem, Poetischem, Skurrilem, Sozialem, Sportlichem und außergewöhnlicher, sogar günstiger, Wellness. Hier kommen Radreisende zu Beginn also erst einmal an. Hier können sie sich fallen lassen.
Olhão, Fuseta und Tavira lauten die nächsten Ziele. Im ersten Ort verführt einen aufsehenerregende afrikanisch anmutende Architektur. Und dort spielte sich in der Neuzeit ein wichtiges Kapitel in der portugiesischen Geschichte ab, das eng mit den die Stadt gründenden Fischern verknüpft ist. In den beiden weiteren Orten verlangsamt sich das Tempo. Reisende können sich nach dem Strandbesuch auf Festungen mit Blick in die Ferne tummeln, bevor es in schöner Atmosphäre um kulinarische Genüsse geht.
Der Weg führt in die Serra do Algarve
Nach der Küste führt der Weg von Monte Gordo ins bergige Hinterland. Nicht allzu steil, kann ihn jeder einigermaßen fitte Mensch gut bestreiten. Ab hier ist es zu raten, ein leichtes Zelt mit sich zu führen. Es gibt tolle Zelte, die nicht mehr als ein Kilo wiegen. Erstes Etappenziel ist Alcoutim. Von hier an verlassen Radreisende die ausgetrampelten Pfade der Küste. Dafür wird es einsamer und abenteuerlicher. Denn es geht in eine mit spannenden Geschichten gut gefüllte portugiesisch-spanische Grenzregion. Berber aus der Zeit der muslimischen Besatzung und Schmuggler in der Neuzeit hinterließen hier ihre in hiesigen Museen gut dokumentierte Spuren.
Von Alcoutim aus erkunden Ihre Leser mehrere Dörfer bis hin nach Loulé. Da dünn besiedelt und daher mit wenig Verkehr, lässt sich die Landschaft ganz entspannt erforschen. Im Speicher der Reisekamera befinden sich nachher Fotos der wertvollsten Menhire des südwestlichen Portugals, Dörfer mit engen steilen Gassen, des einen oder andere gastfreundlichen Bewohners. Ein besonderes Augenmerk sollte man auch auf die explizit im Reiseführer erklärte Architektur der beeindruckenden Häuser des Gebirges legen. Näher unter die Lupe als alle anderen Landschaften nahm der Reporter die mehr als beachtliche Serra do Caldeirão. Er legte eine Rundtour an, die durch berauschende Natur und vorbei an einsamen Siedlungen führt.
Zurück Richtung Küste
Dann geht es auf Loulé zu. Die Stadt beeindruckt, weil sich hier arabische, mittelalterliche und neuzeitliche Architektur miteinander mischen. Von allen Orten in Ost-Algarve weist die Stadt die schönsten Treppen in engen Gassen auf. Erhellend war es, die Markthalle zu entdecken. Denn durch sie erschloss sich dem Reporter erst der Sinn der Markthallen des europäischen Südens. Eine der berühmtesten fand er einst mit dem Mercat de la Boqueria während seines Erasmus-Studiums Katalanisch in Barcelona.
In Faro endet die Tour. In der Hauptstadt der Region wird vieles sichtbar, was Völker seit der Antike hier aufgebaut haben. Davon ist aber leider auch vieles verloren gegangen. In der Altstadt erkennen Besucher noch Spuren der Araber. Diese griffen wiederum darauf zurück, was ihnen Römer hinterlassen hatten. Darauf bauten nach der Wiedereroberung ab der Frühen Neuzeit Vertreter der Kirche, nachdem Faro Silves als Bischofsstadt abgelöst hatte.
Sie wollen einen der Artikel aus dem Reiseführer in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Dann können wir gerne über Aspekte sprechen, die Sie selbst für Ihre Leser wichtig finden.
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 1
Millionen von Menschen begehren Schätze in Algarve
Über den Rio Guadiana nach Monte Gordo
Schon auf den ersten gut 20 Kilometern nach der portugiesisch-spanischen Grenze kann jeder unterschiedliche Dinge erleben. Urlauber baden im „Totes Meer“ in einer von Fluss und Meer bestimmten Natur. Im ersten Fischerdorf tauchen sie bereits ab in die Historie dieser Region. Diese ist eng verbunden mit der Vertreibung des in seinen Wertvorstellungen fremd erscheinenden Islam und der anschließenden Behauptung des Königreiches gegen Kastilien. Wie portugiesisches Leben in der Neuzeit aussieht, kann jeder in der ersten Kleinstadt erleben. Mit Sardinenfang ist ein wichtiger Wirtschaftszweig stark geschrumpft. Aber es entfaltet sich abends auch außerhalb der Hauptsaison lebendiges Leben in den Orten. An der Costa Brava und in Andalusien, aber auch südlich von Lissabon sieht es in touristischen Orten anders aus. Dort gleichen manche Ferienorte außerhalb der Saison Geisterstädten.
Schon früh ist allerdings zu erkennen, dass es hier anders zugeht: Algarve trennen nicht nur einige Gebirge vom Rest des Landes ab. Schon zu Beginn ist entlang des schmalen Küstenbandes eine Vielfalt an Ressourcen zu erkennen. Lokale Kräfte verwalten diese traditionell und sind wenig verbunden mit der Zentralregierung in Lissabon. Es gilt als erwiesen, dass diese Region heute durch entfesselte Kräfte touristischer Ausbeutung überfallen wurde. Der Tourismus ersetzt mittlerweile sogar Landwirtschaft und Fischfang zu großen Teilen. Schon bald wird dieser Zustand zwei Jahrhunderte anhalten. Fühlbar wird auch schon schon im ersten Drittel des Jahres ein angenehmes Klima. Dieses erklärt in Verbindung mit der ausreichenden Versorgung mit Ressourcen vielleicht den in der Regel fröhlichen und sorglosen Charakter der Bewohner.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 2
Stille Freude des Strandlebens
Im Läufer-Eldorado Monte Gordo
Abgesehen von der historisch und balnearisch interessanten Umgebung Richtung Grenze wirken Monte Gordo und die nähere Umgebung einfach nur entspannend. Die Ruhe erklärt sich durch leise portugiesische Touristen im Sommer. Im Frühjahr hingegen tragen dazu viele Laufsportler bei. Diese wollen sich eher nicht betrinken oder spät abends noch unterwegs sein. Die Atmosphäre ist daher auch nicht übertrieben touristisch. Unterhalten werden die Urlauber zum einen am Strand, aber auch in einem Casino aus einer politisch unruhigen Zeit, das dem Staat sicher schnelles Geld zuführen sollte.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 3
Zwischen Kubismus und Revolution
Olhão ist das neue Wunder in Algarve
auf den ersten Blick erscheint Olhão einem nur wie ein Postkartenidyll. Aus der jungen Stadt, die anfangs nur aus einigen Fischerhütten bestand, muss ein Journalist — wie so oft — spannende Geschichten herausschälen. Eine in den Medien gezeichnete lebendige Szenerie ist abends rund um die Restaurants anzutreffen. Es gibt eine absolut vorzeigbare quirlige und stylische Markthalle. Unruhig ist der Ort aber schon länger: In der Kleinstadt wuchs einst der Keim gegen ein Portugal unter französischer Besatzung. Dies übertrug sich aufs ganze Land. Das findet der Reisende zunächst heraus.
Und jetzt kommt noch mehr: Die Innenstadt wurde wissenschaftlich untersucht. Es erregt Aufsehen, dass die junge Historikerin Romba kürzlich ein ganz anders geplantes Stadtzentrum vorfand, als bis dahin von der Forschung angenommen. Diese ließen sich von der Postkartenidylle offenbar blenden. So erscheint die Stadt durch ihre Forschungen plötzlich in einem neuen Licht und bereitet daher Freude beim Begehen als je zuvor. Und es ist auch aufsehenerregend, dass die Königin persönlich gefragt wurde, ob die Fischer hier feste Häuser bauen dürften. Und natürlich, dass das kubistisch geprägte Zentrum als einzigartig in ganz Portugal gilt. Daher entdeckte „barlavento“ erst im Jahre 2016, dass Olhão „das neue Wunder“ in Algarve ist. So erscheint die Stadt durch solche Forschungen plötzlich in einem neuen Licht und bereitet so mehr Freude beim Begehen.
Eine von Pablo Picasso und George Braques zwischen 1907 und 1914 entwickelte Kunstrichtung wurde auf die Architektur übertragen. Diese Art, Häuser würfelförmig zu bauen, gab es aber schon zuvor in Nordafrika. Allerdings wirken diese Würfel nur heute künstlerisch. Als sie erbaut wurden, erfüllten sie innerhalb einer Stadt wichtige Funktionen. Dafür noch ein anderes Beispiel: So idyllisch heute Treppen wie zum Beispiel in den Schieferdörfern der Serra da Estrela wirken, so wichtig waren sie zum Beispiel zum Gemüseputzen. Und natürlich trafen sich dort zugleich die Menschen.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 4
Phönizisches und islamisches Erbe zwischen schönen Stränden
Von Cacelha Velha nach Fuseta
Zum ersten Mal stieß der Reisende am Küstenstreifen auf wertvolle historische Zeugnisse aus der Antike und der islamischen Periode. Eine völlig neue Sicht ergab sich auf die Zeit Taviras als phönizische Niederlassung. Noch vor der Reise glaubte der Reisende, dass die Phönizier, deren Hauptstadt Karthago später die Römer auf schändlichste Art dem Erdboden gleichmachten, hier ähnlich wie die Fischer von Olhão nur temporär „Schilfhütten“ errichtet hätten, um Handel zu treiben. Doch es war mit Heiligtum, festen Häusern, Stadtbefestigung und gleich zwei Häfen weitaus mehr – ein wichtiger Ort im Mittelmeergebiet.
Ebenso ragt die einmalige Gestaltung der Gewölbe Fusetas in Fischerhäusern heraus. Dort hatten sich die Bauherren an der Gestaltung sakraler Gebäude orientiert und auch die Technik beherrscht. An diesem Küstenabschnitt ist also weitaus mehr zu entdecken als zweifellos schöne Strände mit angenehmer Wassertemperatur.
Und über den Charakter islamischer Kultur auf der Iberischen Halbinsel hat der Reisende jetzt mehr gelernt als je zuvor: Waren die Eroberer einmal da, hatte man sich ihnen zu unterwerfen. Der muslimische Glaube wurde durchgesetzt. Dies galt sowohl für Muslime als auch für Christen. Dies steht dem heute oft weit verbreiteten Glauben entgegen, dass die Eroberer auf der Iberischen Halbinsel gegenüber anderen Religionen tolerant aufgetreten seien. Ein Fehler war es auch, Muslime zur Hilfe ins Land zu rufen. Einmal mussten die Westgoten daran glauben und sie gingen unter. Ein anderes Mal betraf dies die Taifenherrscher. Beide Male kam es zur Unterwerfung. Die Namen der arabischen Dichter in Cacela Velha romantisieren hingegen diese Zeit.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 5
Schmugglern in der Serra do Algarve auf der Spur
Von Monte Gordo nach Alcoutim
Aus dem dünn besiedelten Gebirgsraum zwischen Monte Gordo und Alcoutim — der vielen unbekannten Serra do Algarve — lässt sich mindestens genauso viel Stoff herausholen wie aus den belebteren Orten des Küstensaumes. Die Einheimischen zwischen Monte Gordo und Alcoutim sind scheu gegenüber dem vermeintlichen Touristen. In den größeren Orten treten sie freundlich auf, da im Umgang mit Auswärtigen besser geschult.
Man kann sich gar nicht mehr ausdenken, wie wichtig diese heute abgeschiedenen Orte im Mittelalter waren, um politische und wirtschaftliche Interessen zu verteidigen. Aber hier treten sie durch Burgen, Museen — sogar Skulpturen — um so deutlicher heraus, da Ablenkungen wie durch ein Casino oder den Rummel auf Strandpromenaden kaum vorhanden ist. Es gibt nur landschaftliche Ablenkungen wie den hier wunderschönen Strom Rio Guadiana, der Portugal von Spanien trennt.
Dieser diese Hintergründe beleuchtende Text geht aus meinem neuen und bisher unveröffentlichten Rad- und Kulturreiseführer Ost-Algarve hervor. Die im Text vorgestellte Gegend kenne ich sehr gut durch eine achtmonatige Radreise auf der Iberischen Halbinsel.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 6
Zu den bedeutendsten Menhiren des Südwestens
Von Alcoutim nach Afonso Vicente
Inmitten einer schöne Landschaft mit auf den Hügeln wachsenden Zistrosen und niedrigen Nadelhölzer verbirgt sich mit den Menhiren von Lavajo eine der bedeutendsten Megalithanlagen der Iberischen Halbinsel. Sie imponieren alleine durch ihre Größe. Es ist gut, dass sich Archäologen intensiv mit ihnen befasst haben, so dass der Reisende ihre wertvollen Ergebnisse hier weiterleiten konnte. Es handelt sich entweder um ein Heiligtum oder eine Markierung von Territorium im späten Neolithikum. Auf der Halbinsel gibt es ähnliche Anlagen, die auch auf ein hohes Bewusstsein der einst dort lebenden Menschen schließen lassen. Die Menschen wohnten damals nicht auf Bäumen.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 7
Wasser, Obst und Zeltplatz für den Radler
Von Afonso Vicente nach Furnazinhas
als er sich erstmals länger mit verschiedenen Menschen im landschaftlich reizvollen Algarve-Hinterland unterhält, stößt der Reisende auf spannende Bilder, die seine Eindrücke langfristig prägen werden. Zum einen spürt er, dass zwischen Afonso Vicente und Furnazinhas ältere Menschen in gewisser Weise zusammenhalten. Dies drückt sich in der Gastfreundlichkeit und dem gemeinsamen Auftreten mancher Bewohner aus. Im Gespräch mit wohl Hinzugezogenen findet der Reisende aber Vorbehalte gegenüber dieser Landbevölkerung, was zum Beispiel deren Lethargie angeht.
Doch ein Blick in das von ihm übersetzte Algarve-Kapitel im Fachbuch „Portugal O Sabor da Serra“ zeigt, dass diese unberechtigt sind. Es ist zu vermuten, dass solche Menschen aus einer Stadt wie Lissabon stammen und daher solche Meinungen vertreten.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 8
Langsamer Verfall erhält alte Häuser
Von Furnazinhas nach Cortelha
Obwohl es immer einsamer wird, ist die Gegend in der Serra do Caldeirão zwischen Furnazinhas und Cortelha sehr vielfältig. Der Reisende findet hier reizvolle Dörfer mit malerischen Zentren, die sehr gut gepflegt werden. Die Architektur entspricht nicht mehr der an der Küste, sondern hat sich dem rauen Leben im Gebirge angepasst. Museale Strukturen, in denen nicht mehr viel passiert, sind nicht zu finden. Der Reisende konnte die Strukturen mehr als nur visuell erfassen, da die portugiesische Literatur darüber recht ergiebig ist. Die Orte leben, begünstigt durch durch den regen Fluss der Bewohner in Cafés und Restaurants. Die Küche ist ausgesprochen schmackhaft. Hier wird viel Wild gegessen. Dass die Gegend schon lange besiedelt wird, beweisen besuchenswerte Orte, deren Wurzeln nicht nur in die Eisenzeit, sondern sogar bis in Neolithikum zurückführen.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 9
Festung, Jugendstilhäuser und malerische Treppen
Rundkurs von Cortelha nach Loulé
Der Stadtkern Loulés in Ost-Algarve erweist sich als attraktiv. Er umfasst Jugendstilhäuser, historische Wasserstelle, malerische Treppen, eine Hauptkirche, eine große Markthalle, mit der sich der historische Sinn vieler Markthallen erst erschließt. Diese werden mitsamt Rathaus, Läden, Cafés und einem hübschen Garten von der mittelalterlichen Stadtmauer umfasst. In Loulé mischen sich kleine Attraktionen aus Wirtschaft, Verwaltung und Religion aus unterschiedlichen Epochen. Es bietet sich bis auf die für den kleinen Ort im Kern der Durchschnitt, der Touristen auch in anderen älteren Orten erwartet. Wohltuend ist aber das sich hier noch normal abspielende Alltagsleben. Darin fühlt man sich gut aufgehoben. Sichtbar wird das Wohlgefühl an einem angehenden deutschen Studenten, der sich hier mit Lesen entspannt, statt sich auf Partys an der Küste zu amüsieren.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 10
Einsame Höfe und knorrige Bäume
Rundtour durch die wilde Serra do Caldeirão
Wer Einsamkeit liebt, aber auch Kontakt zu Menschen braucht, kommt auf dieser Strecke in der Serra do Caldeirão gut zurecht. Dies liegt auch daran, dass bis auf den Abschnitt vor einer ehemaligen Windmühle wohl kaum einer schieben muss. Es bietet sich neben viel Natur mit Wald, Hügeln, Fluss und Reiher auch ein Einblick in Landwirtschaft und typische portugiesische Gemüsegärten. Die Serra ist nicht so trocken, wie es einem bei der Anreise vorkommen mag. Dafür aber auch verfallen hier Häuser, was mit Altersgründen und Landflucht zusammenhängen mag. Dies ist aber in der Serra da Estrela in Zentralportugal nicht anders.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 11
Engländer, Erdbeben und Bauboom haben Faro nicht vernichten können
Das historische Zentrum der Algarve-Hauptstadt durchstreifen und erleben
Vier Tage sollten Reisende mindestens zum gemütlichen Erkunden Faros und Ausflüge zur Insel Culatra und zur Ria Formosa einplanen. Natürlich ist die Stadt auch an einem Tag erkundbar. Sie enthüllt aber ihre Geheimnisse erst durch die Erkenntnisse der in diesem Stadtporträt erfassten portugiesischen Archäologen, Architekten, Geographen und Kunsthistoriker. Zu diesen gesellen sich auch der deutsche Reiseführerautor Gustav Faber und der Literaturnobelpreisträger Saramago. Sie alle erkennen die großen Schätze der Stadt. Vorchristliche Funde belegen ihre lange Siedlungsgeschichte vom Neolithikum bis hin zur Besetzung durch Römer und Araber. Römer und Araber haben bis heute noch sichtbare und eher unbekannte Spuren hinterlassen, die Reisende als typisch portugiesisch empfinden mögen. Diese gilt es heute zu bewahren, zu verteidigen, um den Bewohnern höchste Lebensqualität zu verschaffen. Engländer, Erdbeben und Verwahrlosung durch Bauboom haben diese zum Glück nicht vernichten können. Der Kampf geht auch weiter, wenn man sich allein den Bau des Flughafens innerhalb eines empfindlichen Naturschutzgebietes und der Siedlung auf der Insel Culatra ansieht.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 12
Stolz auf den Gott des Meeres
In der antiken Sammlung des Museu Municipal de Faro
Im Museum sind hauptsächlich Fundstücke aus der römischen Zeit bis in die christliche Zeit hinein zu entdecken und zu bestimmen. Sie informieren darüber, wer hier in welchen Häusern gelebt hat, wie geglaubt und gehandelt wurde, bevor mit den Arabern die nächsten Eroberer kamen. Größter Anziehungspunkt ist das prächtige Mosaik Gott des Meeres. Es überrascht, wie gut Faro trotz der Abgelegenheit in die antike Welt eingebunden war. Aber angesichts der Tatsache, dass römische Kaiser im nahen Andalusien aufgewachsen und von dort aus das Reich beherrschten, verwundert es dann doch wieder nicht.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 13
Gründungsmythos der katholischen Kirche im Zentrum des Interesses
Museu Municipal de Faro zeigt bedeutendste Sammlung sakraler Kunst in Algarve
Es geht in den Bildern um den Gründungsmythos der christlichen Kirche. Angefangen mit der Geburt Jesu, der Rolle Marias als Jungfrau bis hin zur Erteilung des Auftrags, einem Wunder und der Verfolgung wichtiger Vertreter bei der Verbreitung des Glaubens. Dazu kommen die Kirchenväter als christliche Schriftsteller des Altertums, die durch ihr Leben und Werk die Entwicklung der christlichen Lehre und des Selbstverständnisses des Christentums maßgeblich beeinflusst haben. Sie gelten oft als wichtige Zeugen des frühen Christentums. Ihre Schriften sind bedeutend, um Kirchengeschichte und Theologie zu verstehen. Die Allegorie des Turms zu Babel ist als Mahnung zu verstehen, nicht zu sündigen. Die Bilder entsprechen also nicht komplett dem Programm auf Altarbildern, auf denen oft Stationen des Lebens Jesu dargestellt werden. Die Geburt Jesu steht hier klar als wichtigstes Ereignis im Zentrum des Interesses zwischen Barock und Frühklassizismus. Ebenso die intensive Auseinandersetzung einzeln dargestellter Heiliger mit der Bibel und den Botschaften Gottes oder aber die sehnsuchtsvolle Erwartung des Himmelsreichs Gottes.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.
Angebot 14
Mehr verloren, als dazugewonnen
Faros Kathedrale erlebt viele Abenteuer
Ein Besuch der örtlichen Kirche zählt für viele Touristen zum Pflichtprogramm. Außen schlicht, innen ausgesprochen liebevoll gestaltet ist die Kathedrale von Faro. Da innen fast unübersichtlich, hilft dieser Artikel Touristen, bei der Orientierung sowie Historie und Symbolik zu verstehen.
Viele verlockt es auch, Kirchtürme zu besteigen. Das lohnt sich auch hier auf jeden Fall. Denn es ist gut von oben zu erkennen, dass die Altstadt eiförmig und klein ist und wo ihre Grenzen liegen. Atlantik und Stadtmauer setzen ihr Grenzen. Obwohl Faro auch Zerstörungen durch Invasoren erlitt, die die Stadt zerstörten, plünderten und anzündeten, gelang es, im Zentrum die mittelalterliche Struktur zu bewahren, noch heute am Straßenverlauf, den Mauern und einigen Häusern zu sehen. Mit großer Schönheit ist auch die Architektur des 18. Jahrhunderts zu erkennen. Dies liegt daran, dass der Ort nach dem Erdbeben von Lissabon von 1755 restauriert wurde.
Sie wollen — neugierig nach dieser Zusammenfassung — den Artikel in Ihrer Publikation veröffentlichen?
Das Spektrum der Produktpakete entnehmen Sie bitte hier.


