Kür der besten Kultur- und Reisefilme im TV

Kür der bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Pro­gramm: Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten regel­mä­ßig mit den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Deutsch­land, Frank­reich, Nor­we­gen, Öster­reich, Por­tu­gal, Schwe­den und Spa­ni­en sind ab heu­te ver­tre­ten. Wie­der­ho­lun­gen sind in die­ser Über­sicht kaum vor­han­den. Vie­le von ihnen ste­hen in zuvor ver­öf­fent­lich­ten Newslettern.

Her­vor­zu­he­ben ist sicher die Sen­dung über Gali­ci­ens Küs­te. Der Rei­sen­de durch­streif­te und erleb­te sie, von Por­to kom­mend, meh­re­re Wochen erst im Jah­re 2017. Einen gro­ßen Teil der Stre­cke bestritt er mit dem Rad auf dem Jakobs­weg. Ab dem Grenz­ort Tui bis nach Riba­deo führ­te die Rou­te mal durchs Hin­ter­land, dann am Was­ser entlang. 

Die­se Wech­sel vom Hoch- ins Tief­land sind zu emp­feh­len. Denn so kann sich der Kör­per im Flach­land gut erho­len und Kraft sam­meln für schö­ne Auf­stie­ge. Fürs Auge ist die Abwechs­lung auch gut. In den ein­sa­men Berg­dör­fern freu­en sich die Men­schen auf net­te Gesprä­che und spen­die­ren hier und da Obst und Getränke.

23 Kilo über den Felsen wuchten

Der Cami­no de Sant­ia­go lässt sich im Urlaub in Nord­spa­ni­en gut mit dem Rad bewäl­ti­gen, selbst auf Schot­ter. Nur zwei Ber­ge mied der Rei­sen­de auf der lan­gen Stre­cke, weil es extrem steil auf Schot­ter nach oben ging. 23 Kilo schiebt man nicht mal eben so her­auf. Und schon eini­ge Trep­pen­stu­fen kön­nen bedeu­ten, dass man nach bis dahin beque­mer Fahrt zur Stra­ße zurück­keh­ren muss. Zum Glück gab es gute Stra­ßen, um sie leicht zu umfahren.

An einem knie­ho­hen Fel­sen expe­ri­men­tier­te der Rad­ler mal eini­ge Minu­ten her­um, bis er den Schwung und den Win­kel fand, das Rad her­auf zu wuch­ten. Das war sehr anstren­gend. Dahin­ter und davor lag hin­ge­gen eine ange­neh­me Stre­cke. Mit der Zeit wach­sen aber die Mus­keln am Ober­kör­per, so dass sich der Auf­wand lang­sam redu­ziert. Nach der Rück­kehr fal­len Lie­ge­stüt­zen als wei­te­re Beloh­nung gera­de­zu leicht aus. 

Ein Kul­tur- und Rad­rei­se­füh­rer über den Nord­wes­ten der Ibe­ri­schen Halb­in­sel ist geplant, damit ihn jeder gut bewäl­ti­gen kann.

Jetzt folgt die Kür der bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm:


SaSoMoDiDoFr
Deutsch­land

Sagen­haf­tes Sie­ben­ge­bir­ge, WDR, 20.15 UhrWild­pfer­de im Müns­ter­land, BR, 14.45 UhrHaupt­sa­che Cam­ping, SWR, 21.00 Uhr

Ham­burgs Auf­stieg zum Welt­ha­fen, Phoe­nix, 22.15 Uhr
Wes­ter­wald, SWR, 20.15 Uhr
Frank­reichLoire, Men­schen am Fluss, HR, 20.15 Uhr


Von der Camar­gue in die Ardè­che, arte, 11.20 Uhr
Nor­we­gen
3000 Kilo­me­ter durch Nor­we­gen, NDR, 20.15 Uhr

Unter­wegs im hohen Nor­den, Phoe­nix, 20.15 Uhr




Öster­reich
Wien­fluss und Donau­ka­nal, Alpha, 20.15 Uhr.


Vom Zil­ler­tal ins Ahrn­tal, HR, 21.00 Uhr
Por­tu­gal



Madei­ra, Juwel im Atlan­tik, Phoe­nix, 12.00 Uhr
Schwe­den



Küs­ten der Ost­see, arte, 7.50 Uhr
Spa­ni­en
Berg­welt Mal­lor­cas, SWR, 20.15 Uhr

Gali­ci­ens Küs­te, NDR, 20.15 Uhr
Kür der bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm
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Empfehlenswerte Kultur- und Reisefilme im TV

Emp­feh­lens­wer­te Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV: Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten regel­mä­ßig mit den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Nur Deutsch­land, Frank­reich, Öster­reich und Schwe­den sind ab heu­te ver­tre­ten. Wie­der­ho­lun­gen sind in die­ser Über­sicht kaum vor­han­den. Vie­le ste­hen in zuvor ver­öf­fent­lich­ten Newslettern.

Inter­es­sant hört sich auf jeden Fall die Sen­dung über Urlaub in euro­päi­schen Natio­nal­parks an. Zum ers­ten Mal wirk­lich in einem Natio­nal­park war der Rei­sen­de im Natio­nal­park Son­fjäl­let in der Pro­vinz Här­je­da­len in Mittelschweden. 

Dies lag natür­lich an den wil­den Tie­ren, denen man beim Wan­dern im Harz, vorm Feri­en­haus in War­ne­mün­de, ja nicht ein­mal nahe am Hotel auf Kor­si­ka begeg­net. Oder tauch­te ein Unge­heu­er schon auf Dei­ner Fluss­kreuz­fahrt auf der Donau aus dem Was­ser auf? Auf den Zwi­schen­ah­ner Meer soll es aller­dings eines gege­ben haben.

Innerlich angespannt beim Radeln

Inne­re Span­nung baut sich auf, wenn es nicht nur dar­um geht, einem Elch zu begeg­nen. Das gehört in Schwe­den zum All­tag. Irgend­wo steht immer ein Elch am Stra­ßen­rand oder auf einer Lich­tung und knab­bert an Zwei­gen. Hier und da äst auch ein Kalb an des­sen Sei­te. Bedroh­lich war es noch nie. Denn immer ver­zo­gen sich die Elche gemäch­lich ins Dickicht oder auf Lich­tun­gen zwi­schen Gebüsch. Mit dem blo­ßen Auge sind sie dann kaum noch zu erken­nen, ver­schmel­zen mit der Land­schaft. Per­fek­te Anpassung!

Es geht auch nicht um Ren­tie­re, die schon gut 150 Kilo­me­ter süd­west­lich anzu­tref­fen sind. In Idre leben die süd­lichs­ten Sami. Schwe­den-Enthu­si­as­ten ken­nen die Gegend, da sie dort auch Ski fah­ren kön­nen. Die meis­ten Ren­tie­re lau­fen in Schwe­den frei her­um. Als der Rei­sen­de in Här­je­da­len abends sein Zelt auf­bau­te, rausch­te ein Tier durchs fla­che See­ufer. Es kam näher und näher. Selbst über­rascht vom Besu­cher blieb es einen Moment ste­hen. Denn es hat­te ihn nicht gero­chen. Aber es zog dann ruhig wei­ter mit der Schnau­ze am Boden, um wei­ter Nah­rung zu fin­den. Schon im See fand es sicher­lich Was­ser­pflan­zen, die ihm gut schmeckten.

Überfall aus dem Dickicht

Direkt an der Gren­ze, in Schwe­den kenn­zeich­nen Schil­der die unter­schied­li­chen Land­schaf­ten (läns), tau­chen sie auf: Schil­der, die auf Bären auf­merk­sam machen. Bären sind auch wirk­lich dar­auf abge­bil­det. Daher baut sich Span­nung im Kör­per auf. In Schwe­den gibt es vie­le umge­kipp­te Bäu­me, deren Baum­wur­zeln nach dem Sturz hoch auf­ra­gen. In man­chen ver­meint der Besu­cher Elche und in Här­je­da­len dann Bären zu erken­nen. Doch wenn sich dort nichts bewegt, lebt dort auch kei­ner. Bären bre­chen bei der Jagd urplötz­lich seit­lich aus dem Gebüsch her­aus und sprin­ten auf ihre Beu­te zu. Es kann aber auch sein, dass der Bär den Rad­fah­rer über Kilo­me­ter längst gewit­tert und ver­folgt hat. 

Nicht aggressiv

Ein Exper­te erzähl­te mal, dass sie oft par­al­lel im Wald mit gewis­sem Abstand neben einem her­lie­fen. Sie kon­trol­lier­ten, ob der Mensch gefähr­lich sei. Will er das Jun­ge rau­ben? Ist er inter­es­siert, den geschla­ge­nen Elch abends auf den eige­nen Grill zu legen? Doch kei­ne Sor­ge: Der skan­di­na­vi­sche Braun­bär ist ein scheu­er Gesel­le. Mit dem Grizz­ly, der die­ser Tage einen ver­letz­ten Mann über eine Woche in einer Berg­bau­hüt­te in Alas­ka heim­ge­sucht haben soll, ist das nicht zu vergleichen.

Zu emp­feh­len ist auf jeden Fall ein Besuch im Bären­park Orsa in Dalar­na. Dort gibt es zahl­rei­che Bären­ar­ten zu sehen. Feri­en­häu­ser im Mit­tel­schwe­den gibt es reich­lich für den, der Urlaub in Dalar­na machen will. Einen Kamt­schat­ka-Bär pack­te offen­bar der Hun­ger auf den Fuß des Rei­sen­den und griff unter dem Zaun danach. Gera­de noch konn­te er ihn weg­zie­hen. Bei­de Geg­ner starr­ten ein­an­der anschlie­ßend in die Augen. Der eine ent­täuscht, der ande­re erleichtert.

Emp­feh­lens­wer­te Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Pro­gramm — hier nun die Auswahl:


SaSoMoMiDoFr
Deutsch­land

Mit dem Rad vom Bro­cken nach Bie­le­feld, WDR, 14.05 Uhr
Kri­tisch rei­sen: Ost­see, WDR, 22.15 Uhr
Men­schen und Spu­ren ent­lang einer Feri­en­stra­ße, SWR, 20.15 Uhr

Urlaub in euro­päi­schen Natio­nal­parks, Alpha, 20.15 Uhr
War­ne­mün­des Ach­ter­reeg, NDR, 20.15 Uhr

Schwen­ti­ne, Kanu­tour, NDR, 21.15 Uhr
Frank­reichMar­seil­le. arte, 18.25 Uhr

Wil­des Frank­reich, HR, 20.15 Uhr
Mythos Bar­ba­ren, Rom und die Gal­li­er, ZDF Info, 19.30 UhrFluss Doubs, arte, 18.30 Uhr


Kor­si­ka, 3sat, 13.20 Uhr
Öster­reich
Bur­gen und Schlös­ser in Öster­reich, 3sat, 14,45 Uhr
Donau in Nie­der­ös­ter­reich, 3sat, 13.15 Uhr

Schwe­denGöte­borg, SWR, 17.00 UhrMit dem Schiff rund um die Ost­see, 20.15 Uhr



Gute Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm
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Gute Reise- und Kulturfilme im TV

Gute Rei­se- und Kul­tur­fil­me im TV: Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten regel­mä­ßig mit den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Deutsch­land, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal und Spa­ni­en sind ab heu­te ver­tre­ten. Alles kon­zen­triert sich auf Sonn­tag, Mitt­woch und Frei­tag. Wie­der­ho­lun­gen sind in die­ser Über­sicht kaum vor­han­den. Vie­le ste­hen in zuvor ver­öf­fent­lich­ten News­let­tern über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm.

Zuerst die falschen Wanderschuhe 

Eini­ge Sen­dun­gen schei­nen sich aufs Wan­dern zu kon­zen­trie­ren: Der Rei­sen­de ist im ver­gan­ge­nen Jahr­zehnt auf dem Ahr­steig, Rhein­steig, dem Jakobs­weg, im Kar­wen­del und auf dem Lofot unter­wegs gewe­sen. Dabei trug er unter­schied­li­che Schu­he, die bei sol­chen Akti­vi­tä­ten das A und O sind. Viel wich­ti­ger als Ruck­sack, regen­dich­te Klei­dung oder Lebens­mit­tel. Gleich­ran­gig damit ist nur die Ver­sor­gung mit Was­ser. Denn nimmt der Wan­de­rer kei­nes mit, wird es schwie­rig, über Spa­zier­gän­ge hin­aus­ge­hen­de Stre­cken zu bewältigen.

Zunächst begnüg­te er sich mit Schu­hen von Salo­mon. Die­se waren leicht, aber auch weich. Da er Pro­ble­me mit dem rech­ten Knö­chel hat, knickt er unwei­ger­lich beim Lau­fen nach innen. Bis die Din­ger kaputt gelau­fen waren, dach­te er, dass Schmer­zen eben zum Wan­dern dazu­ge­hö­ren. Aber Wan­de­run­gen unter­nahm er bis dahin sowie­so nur ein oder zwei Mal pro Jahr, so dass es nicht so dar­auf ankam. Eine klei­ne Schmerz­ta­blet­te half auch. Mit sei­nen Freun­den schoss er sich in der schö­nen Gegend um Bonn dann noch mehr aufs Wan­dern ein, als er gedacht hat­te. Die Lei­den­schaft durch schö­ne Gesprä­che und Land­schaft stieg, die Schmer­zen aber blie­ben. Dann waren die Schu­he end­lich hin­über. Die Soh­len waren durch­ge­lau­fen, dass er sich ruhi­gen Gewis­sens von ihnen tren­nen konnte.

Endlich die richtigen Stiefel

Der Gang zum Berg­sport­la­den stand an: Er ent­schied sich für Meindls alpi­ne Stie­fel, die weit über die Knö­chel hin­aus­ra­gen. Es gibt auch wel­che für Klet­ter­stei­ge, aber so hoch sind sei­ne Ansprü­che nun auch wie­der nicht. Die alpi­nen sind teu­er, kos­ten je nach Händ­ler bis zu 300 Euro. Und sie sind so schwer, dass man­che Gefähr­ten den Kopf schüt­teln, wenn sie die­se sehen — gera­de im Hoch­som­mer. Aber sie hal­ten die Füße in einer opti­ma­len Posi­ti­on — gera­de. Ein­la­gen pas­sen auch sehr gut hin­ein. Dicke Strümp­fe dazu hal­ten Schlä­ge von außen zusätz­lich gut ab. Was­ser dringt auch nur noch sel­ten ein. 

Etwa beim Durch­schrei­ten tie­fe­rer Fluss­stel­len kann es pas­sie­ren, dass es feucht wird. Und die Füße schwit­zen nicht. Bla­sen kom­men vor, aber längst nicht in dem Maße wie zuvor. Sie fal­len zudem deut­lich klei­ner als zuvor aus. Mit jedem Tag gewöhnt der Rei­sen­de sich dann mehr und mehr ans Gewicht. Stre­cken von 25–30 Kilo­me­tern hät­te er sich mit dem Vor­gän­ger­mo­dell nie aus­ma­len kön­nen. Und er braucht auch kei­ne Tablet­te mehr.

Plädoyer

Der Rei­sen­de plä­diert dafür, nicht am fal­schen Ende zu spa­ren. Dabei spielt die Mar­ke wohl kei­ne Rol­le. Es kön­nen genau­so gut Stie­fel von Dach­stein, Salo­mon, Lowa, Sale­wa oder Jack Wolfs­kin sein. Gute Stie­fel müs­sen sta­bil den Fuß umschlie­ßen, eini­ger­ma­ßen was­ser­dicht sein und dür­fen eini­ges wie­gen. Von soge­nann­ten leich­ten Wan­der­schu­hen in Tests hält er nichts. Stei­ne sind leicht zu spüren. 

Der ers­te Wan­der­tag mit Blei an den Füßen ist hart. Doch danach macht es Spaß. Es ist natür­lich auch eine Sache gesun­der Füße. Der Rei­sen­de war schon mit Frau­en unter­wegs, die nur spe­zi­ell zum Wan­dern geform­te Out­door­schu­he tru­gen, die Turn­schu­hen ähn­lich sehen. Sie waren das so gewohnt und stürm­ten leicht­fü­ßig zum Gip­fel­kreuz hin­auf. Im Laden anpro­bie­ren soll­te jeder auch Schu­he erst am Nach­mit­tag, wenn die Füße schon leicht ange­schwol­len sind.

Und jetzt zur Aus­wahl “Gute Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm”:


SoMiFr
Deutsch­land
Deut­sche Limes-Stra­ße, SWR, 15.15 Uhr
See­ge­schich­ten vom Düm­mer, NDR, 20.15 Uhr

Wan­der­tou­ren in Euro­pa, HR, 20.15 Uhr
Frank­reichInsel Elba, WDR, 20.15 Uhr

Öster­reichStei­ri­sches Enns­tal, BR, 19.15 Uhr
Luft­er­kun­dung schöns­ter Fle­cken, 3sat, 15.40 Uhr
Por­tu­gal
Süd­wes­ten Por­tu­gals, 3sat, 14.00 Uhr
Spa­ni­en
Spa­ni­ens span­nen­de Mit­te, 3sat, 13.15 Uhr

Mal­lor­cas stil­le Sei­ten, 3sat, 15.15 Uhr

Menor­cas stil­le Magie, 16.45 Uhr

La Gome­ra, 3sat, 17.30 Uhr

Bas­ken­land, 3sat, 21.40 Uhr

Gute Rei­se- und Kul­tur­fil­me im TV
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Gute Kultur- und Reisefilme im TV

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten regel­mä­ßig mit den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Nur Deutsch­land, Por­tu­gal und Spa­ni­en sind ab heu­te ver­tre­ten. Es gibt auch Wie­der­ho­lun­gen, die in die­ser Über­sicht nicht berück­sich­tigt wer­den. Vie­le ste­hen in zuvor ver­öf­fent­lich­ten News­let­tern über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm.

Das schö­ne Wet­ter im Som­mer lädt zum Pad­deln und nicht nur zum Radeln und Wan­dern ein. Der NDR sen­det jetzt einen Bei­trag über eine Tour auf der Ilmen­au. Die fließt in der Umge­bung Erfurts. Der Rei­sen­de sam­mel­te bis­her Erfah­run­gen auf dem Lofot, dem Rhein, dem Dou­ro, der Gudenå, der Sieg, der Rur, dem Vin­del älv und der Werse.

Auf der Werse im Müns­ter­land fing die Lei­den­schaft an. Fas­zi­nie­rend ist die ver­än­der­te Per­spek­ti­ve, da sich der Padd­ler jetzt flach auf dem Was­ser auf­hält. Häss­li­che Gewer­be­ge­bie­te ver­schwin­den plötz­lich hin­ter Schilf. Der dama­li­ge Sport­leh­rer ver­frach­te­te den Kurs an den klei­nen Fluss. Die­ser beginnt nahe Beckum sei­nen Lauf und fließt bei Gel­mer in die Ems. Im Win­ter ent­deck­te der Rei­sen­de die Werse zufäl­lig wie­der beim Radeln, als er sie über eine Brü­cke quer­te. Er fand den Hin­weis, dass es mitt­ler­wei­le einen Rad­weg ent­lang des Gewäs­sers gibt. Bis Dren­stein­furt hat er mitt­ler­wei­le die Stre­cke erschlossen. 

Einen wirk­lich durch­ge­hen­den Weg gibt es lei­der nicht, ähn­lich wie an der Ems. Da wird einem manch­mal zu viel ver­spro­chen. Manch­mal über­sieht man doch das eine oder ande­re Hin­weis­schild, beson­ders wenn es in meh­re­re Rich­tun­gen geht. Aber es gibt schö­ne Abschnit­te wie zum Bei­spiel zwi­schen Albers­loh und Dren­stein­furt. Dort ist viel rena­tu­riert wor­den. Nach wie vor wird die Werse ger­ne von Was­ser­sport­lern genutzt. Bei schö­nem Wet­ter waren vor zwei Wochen Kanu­fah­rer und Stand up-Padd­ler. Schma­le Sand­strän­de waren beson­ders fre­quen­tiert zum Picknicken.

Paddeln auf dem Lofot

Das High­light fand aller­dings beim Urlaub auf dem Lofot bei Svol­vær statt. Der Rei­sen­de durf­te sich über einen guten Füh­rer vom dor­ti­gen Sport­ge­schäft und ein sta­bi­les See­ka­jak freu­en. Ins Was­ser gefal­len ist er damit nicht. Dies ver­lei­te­te ihn zur nai­ven Annah­me, das kön­ne ihm auch mit einem Fluss­ka­jak auf dem Rhein nicht pas­sie­ren. Zack, lag er gleich bei der ers­ten Fahrt im Was­ser. Mit einer Fluss­fahrt auf dem Rhein ist nicht zu spa­ßen, was lei­der auch Bade­gäs­te der­zeit mit dem Leben bezah­len müs­sen. Die Strö­mung ist selbst im Ufer­be­reich stark, wes­halb ihm sein Team half, an Land zu kom­men. Trotz Schwimm­wes­te, trotz Neoprenanzuges.

Auf dem Lofot kön­nen Besu­cher schön zwi­schen den Schä­ren her­um­kreu­zen. Dabei gab es Spu­ren des indus­tri­el­len Abbaus von Gra­phit zu sehen und klei­ne Häfen und Häu­ser, wo frü­her Fischer sie­del­ten. Die Moto­ri­sie­rung erlaub­te ihnen, sich ins Lan­des­in­ne­re zurück­zu­zie­hen, wo sie weni­ger Wind und Was­ser aus­ge­setzt waren. Gefähr­lich war es beim Pad­deln nicht.

Wer sich dafür inter­es­siert, soll­te even­tu­ell vor­her einen Kurs im Kajak­fah­ren absol­vie­ren. Uni­ver­si­tä­ten und Ruder­ver­ei­ne vor Ort bie­ten Kur­se an. Eine Eski­mo­rol­le zu beherr­schen, kann nicht ver­kehrt sein. Der Rei­sen­de schafft sie auch heu­te noch nicht wirk­lich gut. Die Kurs­lei­ter trans­por­tie­ren die Boo­te und Aus­rüs­tung, so dass jeder erst ein­mal ohne gleich groß­ar­tig zu inves­tie­ren, erfah­ren kann, ob es Spaß macht. Außer­dem ken­nen sie die Flüs­se der Umge­bung und mög­li­che Gefah­ren meis­tens gut.

Nun zur Aus­wahl der bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm:


DiDoFr
Deutsch­land
Aben­teu­er Kanu­tour: Ilmen­au, NDR, 21.15 Uhr

Traum­we­ge – Wan­de­run­gen von der Saar bis zum Rhein, phoe­nix, 22.15 Uhr
Erfolgs­ge­schich­te des Ries­lings, SWR, 20.15 Uhr
Por­tu­gal

Süd­os­ten Por­tu­gals, HR, 20.15 Uhr
Spa­ni­en

Mála­ga und west­li­che Cos­ta del Sol, HR, 21.00 Uhr
Die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV
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Beste Kultur- und Reisefilme im TV

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten regel­mä­ßig mit den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Nur Deutsch­land, Frank­reich, Öster­reich und Spa­ni­en sind ab heu­te ver­tre­ten. Zu erklä­ren ist das mini­ma­lis­ti­sche Ange­bot wie schon zuvor mit dem brei­ten Sport­an­ge­bot wie Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft und Tour de Fran­ce. Es gibt auch eini­ge Wie­der­ho­lun­gen, die in die­ser Über­sicht nicht vor­han­den sind. Vie­le ste­hen in zuvor ver­öf­fent­lich­ten News­let­tern über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm.

Burgen im Mittelalter und in der Neuzeit

Viel­ver­spre­chend sieht die arte-Doku über Bur­gen aus. Sehens­wert sind Burg Vische­ring in Lüding­hau­sen sowie die Fes­tung Wil­helm­stein im Stein­hu­der Meer (1761–1667) und die Fes­tungs­stadt Almei­da (1296, 1641 umge­baut) im Cen­tro de Por­tu­gal. Vische­ring stammt aus dem Mit­tel­al­ter (1271) und ist noch eine rich­ti­ge Rit­ter­burg, wäh­rend die bei­den ande­ren neu­zeit­lich sind. So zeigt sich, wie sich Burg­be­sit­zer tech­ni­schen und stra­te­gi­schen Ver­än­de­run­gen in der Kriegs­füh­rung anpas­sen mussten.

Wäh­rend die Haupt­burg im Müns­ter­land noch rund und von einer meter­di­cken pin­ne gera­de ste­hen­den Ring­mau­er umge­ben ist, sind die Mau­ern Wil­helm­steins und Almeid­as leicht ange­schrägt. Dies erschwer­te es, sowohl Lei­tern anzu­le­gen als auch sie mit Kano­nen­ku­geln in Trüm­mer zu legen. Denn wohl die meis­ten Kugeln prall­ten auf­grund des spe­zi­el­len Win­kels ab. Und die Fes­tun­gen am Stein­hu­der Meer und in Almei­da sind stern­för­mig ange­legt. So konn­ten Ver­tei­di­ger Angrei­fer von meh­re­ren Sei­ten beschie­ßen, nicht nur fron­tal von mit Wehr­gän­gen ver­bun­de­nen Mauern.

Genialer Baumeister Vauban

Die moder­ne Errich­tungs­wei­se stammt vom genia­len fran­zö­si­schen Bau­meis­ter Sébas­tien Le Prest­re, Sei­gneur de Vauban, der Lud­wig XIV. dien­te. So bis­sen sich selbst die napo­leo­ni­schen Trup­pen an der Fes­tung von Almei­da lan­ge die Zäh­ne aus. Bei einer lan­gen Bela­ge­rung ist es eine Fra­ge der Zeit, wer zuerst auf­gibt. Oft sind es Hun­ger und Durst, die die Ver­tei­di­ger in die Knie zwin­gen, wenn es nicht gelingt, Hil­fe von außen zu holen. Zum Glück wur­de Frank­reichs Gene­ral nach sei­nen ver­bre­che­ri­schen Kriegs­zü­gen durch fast ganz Euro­pa ver­bannt. Auf dem Wie­ner Kon­gress sorg­ten die Mäch­te für eine neue Frie­dens­ord­nung ohne revan­chis­ti­sche Züge. Davon kön­nen sich man­che Mäch­te nach 1815 und bis heu­te eini­ges abschneiden.

Wer sich über die­sen Arti­kel und den arte-Bei­trag wei­ter mit Bur­gen befas­sen will, dem sei das schö­ne Buch von David Macau­ly emp­foh­len: Es stand einst eine Burg. Dies ver­mit­telt leben­dig die Bau­wei­se. Da Almei­da eine Fes­tungs­stadt ist, bie­tet sich qua­si dort in Hotels eine Über­nach­tung auf einer Burg. 

Gutes Gelin­gen beim Vor­be­rei­ten eurer Som­mer­tou­ren: Viel­leicht inspi­riert ja der SWR-Bei­trag zum Urlaub an der Schlei oder zum Urlaub in Anda­lu­si­en? Oder zu einem Wan­der­ur­laub in Rhein­land-Pfalz, falls es aus Aus­land­rei­sen wie der Rei­se in die Bre­ta­gne oder ins Elsass wie­der nichts wird. 

Der Rei­sen­de schaut selbst schon gebannt nach Frank­reich, Spa­ni­en und Por­tu­gal, ob neue Coro­na-Ver­ord­nun­gen sei­ne Recher­chen ab August durch­kreu­zen. Er drückt die Dau­men, dass ihr eure Urlaubs­plä­ne ein­hal­ten könnt und sich euer Umfeld vor­sich­tig ver­hält. Nun zur Aus­wahl der bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm.


SaSoMiDoFr
Deutsch­land
Bur­gen, arte, 20.15 UhrSom­mer an der Schlei, SWR, 15.45 Uhr

Wan­der­ur­laub in Rhein­land-Pfalz, SWR, 20.15 Uhr
Frank­reichNor­man­die, 3sat, 15.35 UhrElsass und Voge­sen, SWR, 20.15 Uhr


Öster­reich


Koh­le und Dampf, BR, 11.20 Uhr
Spa­ni­enIm Reich der Vögel, BR, 16.15 Uhr

Expe­di­ti­on Mit­tel­meer. Der Wes­ten, BR, 20.15 UhrAnda­lu­si­en, NDR, 20.15 Uhr

Die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm
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Die besten Kultur- und Reisefilme im TV

Die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV: Damit ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten regel­mä­ßig. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Nor­we­gen, Por­tu­gal und Öster­reich sind ab mor­gen ver­tre­ten. Zu erklä­ren ist das mini­ma­lis­ti­sche Ange­bot mit dem brei­ten Sport­an­ge­bot. Zur Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft gesellt sich ab heu­te die Tour de France.

In der Nord­ei­fel ist der Rei­sen­de regel­mä­ßig mit dem Rad unter­wegs. Sie lässt sich leicht von Bonn aus errei­chen. Auf einer Tages­tour von gut 140 Kilo­me­tern kann sich jeder ein Bild von ihr ver­schaf­fen. Wenn jeman­dem Tou­ren über 100 Kilo­me­ter zu viel sind, hilft es, mit dem Zug nach Bad Müns­ter­ei­fel zu fah­ren. Von dort aus las­sen sich wei­te­re Zie­le wie Hel­len­thal oder Nür­burg (je ca. 40 km) gut erkun­den. Gera­de im Herbst, wenn es frü­her dun­kel wird, hilft das.

Den Reiz der Gegend in und um den Natur­park Nord­ei­fel macht einer­seits die abwechs­lungs­rei­che Land­schaft aus. Es gibt gute Wege für Renn­rad­fah­rer, die mit­un­ter kna­cki­ge Anstie­ge, aber auch dafür rasan­te Gefäl­le beinhal­ten. Moun­tain­bi­ker kön­nen sich auf oft gut aus­ge­bau­ten Forst- und Wan­der­we­gen dre­ckig machen. Da tou­ris­tisch gut erschlos­sen, gibt es an vie­len Ecken Gas­tro­no­mie. Denn man­che die­ser Stre­cken sind auch bei Motor­rad­fah­rern beliebt: „Bikers wel­co­me“. Lei­der drü­cken die­se an man­chen Stel­len stark auf die Tube, wodurch recht vie­le Kreu­ze und hier und da Warn­hin­wei­se zu sehen sind. In klei­nen Orten wie Ade­nau oder Heim­bach fal­len sie durch die Men­ge plus Pkw schon zur Last. Minu­ten­lan­ges War­ten vorm Über­que­ren kommt nicht sel­ten vor. Ade­nau liegt nahe am Nür­burg­ring, was wohl dann als Her­aus­for­de­rung wirkt, Heim­bach am Rur­see. Dort häu­fen sich an Wochen­en­den Besucher.

Fachwerkhäuser wie auf einer Perlenschnur

Ande­rer­seits mag der Rei­sen­de ger­ne die hüb­schen Fach­werk­häu­ser, die sich in der Nord­ei­fel gut erhal­ten wie an einer Per­len­schnur anein­an­der­rei­hen. Dazu zäh­len Orte wie Kom­mern, wo es ein gutes Frei­licht-Muse­um gibt, wie­der Ade­nau, Müns­ter­ei­fel mit­samt Stadt­mau­er, und das Dorf Ant­wei­ler. Sehr zu emp­feh­len ist der Wan­der­weg „Römer­ka­nal“. Die­ser ver­bin­det Net­ters­heim mit Köln und lässt sich mit durch­schnitt­lich 15 Kilo­me­tern pro Etap­pe leicht erkunden. 

Wer aber lie­ber raue Nord­see­luft genie­ßen will, der kann ein Feri­en­haus auf Sylt mie­ten. Dar­über läuft jetzt ein Bei­trag. Es geht um Sand­strand. Oder mit dem Cam­per auf Nor­we­gens Stra­ßen unter­wegs sein.

Viel Spaß beim Radeln und Wan­dern. Und nun zur Aus­wahl der bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV. Dort kön­nen sich alle gut auf ihre Zie­le im Som­mer und Herbst vorbereiten.


SoMoMiDo
Deutsch­land
Wil­de Nord­ei­fel, WDR, 14.45 UhrSand­strand um jeden Preis? Sylt. Ers­tes, 22.50 Uhr

Däne­markDäni­sche Ost­see. Zwi­schen Møn und Kopen­ha­gen, MDR, 13.40 Uhr


Frank­reich


Mar­seil­le, BR, 11.35 Uhr
Nor­we­genNor­we­gens Sehn­suchts­stra­ße, SWR, 20.15 Uhr


Öster­reich


Wil­des Inns­bruck, arte, 18.30 Uhr

Nan­ga Parbat, Rein­hold Mess­ner, arte, 20.15 Uhr
Por­tu­gal

Rauch­zei­chen überm Dou­ro, BR, 11.20 Uhr
Die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm

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Neu: Vicentes Wehklage der Maria Parda

Weltliteratur aus Portugal ab sofort im Buchhandel

Der Rei­sen­de prä­sen­tiert stolz Gil Vicen­tes Dra­ma “Die Weh­kla­ge der Maria Par­da”. Er hat “Pran­to de Maria Par­da” frisch aus dem Por­tu­gie­si­schen über­setzt. Gil Vicen­te (1465–1536) gilt als Begrün­der des por­tu­gie­si­schen Natio­nal­thea­ters. Er schreibt poe­tisch und leben­dig. Ein tol­ler Blick ins Den­ken der Men­schen vor 500 Jah­ren. Ab jetzt neu im Han­del. Dies ist nun das sieb­te vom Rei­sen­den über­setz­te Werk des Dra­ma­ti­kers, des­sen Werk “Das Höl­len­schiff” zur Welt­li­te­ra­tur zählt.

Gil Vicen­te Die Weh­kla­ge der Maria Par­da
ISBN: 978–3‑754135–75‑4

Vicen­tes “Die Weh­kla­ge der Maria Par­da” atmet den Geist der Refor­ma­ti­ons­zeit. Es the­ma­ti­siert das Den­ken der Men­schen, die sich schul­dig füh­len und Angst vor der Höl­le haben. Gil Vicen­te stellt auf revo­lu­tio­nä­re Wei­se Men­schen von der Stra­ße auf die Büh­ne vor Adel und Bür­ger. Sie spre­chen ihre Spra­che. Und das 40 Jah­re, bevor Wil­liam Shake­speare auf die Welt kommt.

Ein 1522 ent­stan­de­nes Meis­ter­stück Vicen­tes, des Begrün­ders des por­tu­gie­si­schen Natio­nal­thea­ters, das auf heu­ti­gen Büh­nen eine Auf­füh­rung ver­dient. Es ist eine Ant­wort auf die Refor­ma­ti­on. Wen­det sich der Dich­ter gegen den Papst? Lehnt er die Refor­ma­ti­on ab?

Die­ses Stück dien­te wahr­schein­lich nicht nur der Auf­füh­rung im Thea­ter. Sicher wur­de es auch auf­grund der Län­ge auf öffent­li­chen Plät­zen wäh­rend der Renais­sance gespielt. Es gehört auf jeden Fall auf die Lis­te der Emp­feh­lun­gen eines Thea­ter­stücks. Denn so etwas auf der Büh­ne gese­hen, hat wohl noch nie­mand in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. 

Daher soll­te nicht nur “Die Weh­kla­ge der Maria Par­da”, son­dern auch “Das Höl­len­schiff”, “Tri­umph des Win­ters & des Früh­lings”, “Rei­se der See­le”, Ser­ra da Est­re­la”, “Ermah­nung zum Krie­ge” und nicht nur auf dem Stand Por­tu­gals auf der kom­men­den Buch­mes­se Leip­zig zu fin­den sein. Por­tu­gal ist dort 2022 Gast­land. Es soll­te fes­ter Bestand­teil des Lehr­plans für Schü­ler und Roma­nis­tik-Stu­den­ten sein und wird sicher bald ein Klas­si­ker unter Thea­ter­stü­cken sein. 

Daher bie­tet die­ses wie auch alle ande­ren Thea­ter­stü­cke sich natür­lich auch als Lek­tü­re an deut­schen Schu­len und Uni­ver­si­tä­ten an. Schü­lern eines Leis­tungs­kur­ses in der Ober­stu­fe bie­tet sich ein ein­ma­li­ger leben­di­ger wie span­nen­der Stoff zur Ana­ly­se. Das gilt aber auch für Stu­den­ten in Semi­na­ren der Roma­nis­tik oder in einem Exzel­lenz­clus­ter wie “Reli­gi­on und Poli­tik”. Kein ande­rer Dra­ma­ti­ker in Euro­pa lie­fert wie Vicen­te mit Thea­ter­stü­cken so wich­ti­ge Bei­trä­ge, wenn es ums Ver­hält­nis zwi­schen Lite­ra­tur einer­seits, Recht, Poli­tik und Reli­gi­on ande­rer­seits in der Umbruch­zeit vom Mit­tel­al­ter zur Neu­zeit geht.

Wie vie­le ande­re Thea­ter­stü­cke des por­tu­gie­si­schen Dra­ma­ti­kers Gil Vicen­te erfasst es die Umbruch­zeit vom 15. ins 16. Jahr­hun­dert. Gil Vicen­te ist der Shake­speare Por­tu­gals, aber noch 40 Jah­re vor die­sem. Bald dar­auf folgt auf die Refor­ma­ti­on schon der Drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg als Fol­ge. Ein schar­fer Beob­ach­ter sei­ner Zeit!

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Die besten Kultur- und Reisefilme im TV

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Nur Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en sind ab mor­gen ver­tre­ten. Am brei­tes­ten ver­tre­ten unter den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm sind Deutsch­land und Frankreich.

Tipps zum guten Packen

Kürz­lich hat der Rei­sen­de Tipps abge­ge­ben, was auf einer Rad­rei­se wich­tig ist. Dabei geht es um prak­ti­sche Werk­zeu­ge und Tages­ver­pfle­gung. Da arte nun einen Bei­trag übers Cam­ping bringt, dür­fen Tipps zum Packen für die Tour 2021 nicht feh­len. Wich­tig ist für Rad­ler wie Wan­de­rer leich­tes und was­ser­dich­tes Gepäck, vor allem, wenn Ber­ge auf der Stre­cke lie­gen. Jedes feh­len­de Kilo macht sich bezahlt, wenn Gebirgs­päs­se bezwun­gen wer­den sol­len. Vie­les lässt sich in Euro­pa unter­wegs besor­gen in Geschäften.

Daher trans­por­tiert der Rei­sen­de ein Zwei-Mann-Zelt um die 2,5 Kilo. Es ist ein Berg­zelt, das über eine klei­ne Grund­flä­che, dafür aber über ein wei­tes Außen­zelt ver­fügt. Es lässt sich so fast über­all im Gelän­de auf­stel­len. Pack­ta­schen fin­den also vor den Ein­gän­gen Platz. Ver­packt wird es wie auch der Schlaf­sack im was­ser­dich­ten Pack­sack. Schim­mel ist noch nie auf­ge­tre­ten. Und nichts ist so ner­vig wie nas­se Füße in der Nacht. Ein Micro­fa­ser-Hand­tuch ist an Bord, da leicht und platz­spa­rend. Eine Sham­poo-Fla­sche zum Duschen und Hän­de­wa­schen und eine auf­blas­ba­re Mat­te. Aber nicht zu ver­ach­ten, ist nach wie vor die alte Iso-Mat­te. Sie ist leicht und schnell aus­ge­rollt, auch gut als Unter­la­ge beim Repa­rie­ren des Rades in Näs­se und Käl­te. Was hät­te der Rei­sen­de sie ger­ne gehabt, als er in Gali­ci­en mit­ten in einem Natur­park im Platz­re­gen saß, das Loch mit kal­ten Fin­gern fli­cken muss­te. Die Syn­the­tik-Klei­dung wäscht der Rei­sen­de mitt­ler­wei­le direkt nach der Ankunft in der Dusche in vol­ler Mon­tur. Unan­ge­neh­me Gerü­che las­sen sich so am nächs­ten Tag vermeiden.

Kleinzeug findet auch Platz

Klein­zeugs wie Schrau­ben oder Akkus las­sen sich gut in Kunst­stoff­do­sen unter­brin­gen. Dann kramt man nicht ewig auf der Suche nach ihnen im Gepäck her­um. Mitt­ler­wei­le unver­zicht­bar der Foto- und Film-Elek­tro­nik wegen sind drei Power­banks, auch in Dosen, um sie zu schüt­zen. Denn so ist der Rei­sen­de recht unab­hän­gig vom Strom­netz, kann Kame­ra und Navi über Nacht auf­la­den, und die Power­banks bei einer Pau­se im Café beim Urlaub in der Eifel, auf der Tour in Anda­lu­si­en oder auf der Rei­se in der Pro­vence auf­fri­schen. Wenn alles gut ver­staut ist, ist der Genuss, unter frei­em Ster­nen­him­mel mit schö­nen Natur­ge­räu­schen zu schla­fen, viel größer.

Viel Spaß beim Packen. Und nun zu den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV, um die Vor­freu­de zu wecken.

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Die besten Kultur- und Reisefilme im TV

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit einer Über­sicht über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal und Spa­ni­en sind ab mor­gen im TV-Pro­gramm ver­tre­ten. Viel­falt ist in der kom­men­den Woche im Pro­gramm zu erwar­ten, wenn es dies­mal täg­lich (!) um Gebir­ge wie in Por­tu­gal, Gewäs­ser, Geschich­te und moder­ne Kunst geht. Und natür­lich um Urlaub wie in Ost­fries­land oder Urlaub in Andalusien.

Druiden keltischer Stämme

Am meis­ten Erkennt­nis­se zu erwar­ten sind sicher auf arte, wenn es um Drui­den, Moor­lei­chen und moder­ne Kunst geht. Als Jugend­li­cher hat dem Rei­sen­den immer Mira­cu­lix gefal­len, wenn er mit sei­ner Sichel im Baum saß, um Mis­teln zu schnei­den. Aus die­sen und ande­ren Zuta­ten berei­te­te er sei­nen Zau­ber­trank zu. Drui­den besa­ßen damals gro­ßen Ein­fluss in kel­ti­schen Stäm­men, da sie über viel Wis­sen ver­füg­ten. Daher waren sie den Römern ein Dorn im Auge. Des­halb bekämpf­ten sie die­se, um Ein­fluss über die Stäm­me zu gewinnen. 

Reise nach Kopenhagen und Silkeborg zu empfehlen

In einem Buch über See­fah­rer Vitus Bering — Zum Land hin­ter den Nebeln — las der Rei­sen­de kürz­lich, dass Stäm­me ger­ne kran­ke und schwa­che Men­schen zu Scha­ma­nen ernann­ten. Denn in deren Auf­fas­sung pfleg­ten sie eine beson­de­re Bezie­hung zum Him­mel. Mal schau­en, wel­ches neue Wis­sen die­ser Film vermittelt.

Wer sich für Moor­lei­chen und die Bron­ze­zeit inter­es­siert, dem sei ein Besuch der Muse­en in Kopen­ha­gen und Sil­ke­borg emp­foh­len. Dort lie­gen die berühm­tes­ten Leich­na­me des Nor­dens. Dies ist zwar etwas von den Feri­en­häu­sern Däne­marks an der Nord­see ent­fernt. Aber es lohnt sich alle­mal, hinzufahren. 

Die­se Men­schen sind nicht ein­fach ins Moor gefal­len, weil es dort schau­rig war, son­dern sie wur­den dort bestat­tet. Fas­zi­nie­rend ist ihr guter Erhal­tungs­zu­stand. Durch den erfährt man viel über Ernäh­rung und Beklei­dung sowie das jewei­li­ge Ritual.

Und nun die Über­sicht über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV, damit die Rei­se auf dem Sofa los­ge­hen kann. König Fuß­ball regiert dies­mal natür­lich auch mit. Möge das bes­te und fairs­te Team gewinnen!


SaSoMoDiMiDoFr
Deutsch­land

Boden­see, MDR, 20.15 Uhr

Schlei, NDR, 20.15 UhrBer­gi­sches Land, WDR, 20.15 Uhr

Auf der Ems durch Ost­fries­land, NDR, 21.00 Uhr
Meck­len­bur­gi­sche Ost­see­küs­te, HR, 20.15 Uhr
Däne­markKopen­ha­gen,
SWR, 17.00 Uhr

Mäd­chen von Egt­ved, arte, 21.05 Uhr
Däne­marks Nord­see­küs­te, NDR, 20.15 Uhr




Frank­reichDrui­den, arte, 20.15 Uhr

Kampf um Orlé­ans, ZDF Info, 14.15 UhrMar­seil­les, 3sat, 13.10 Uhr

Côte d’Azur, 3sat, 21.45 Uhr
Natio­nal­park Port-Cros, BR, 10.35 Uhr

Öster­reich


Kärn­tens phan­tas­ti­sche Welt, 3sat, 14.05 Uhr

Kärn­ten: Mill­stät­ter See, 3sat, 15.30 Uhr



Por­tu­gal

Por­tu­gals Wild­nis, Ers­tes, 20.15 Uhr


Algar­ve, Lis­sa­bon, Nor­den, WDR, 18.15 Uhr
Spa­ni­en
Pablo Picas­so und Fran­çoi­se Gilot, arte, 16.15 Uhr
Wil­der Nor­den. Reich der Bären, BR, 14.45 Uhr

Charme Anda­lu­si­ens, 3sat, 19.00 Uhr



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