Ziele
a. Journalist als Kurator
Als Kurator produziere ich nicht nur Texte und Bilder. Ich sehe mich als Lotse an, der hochwertige Inhalte filtert, in einen Zusammenhang stellt und strukturiert, um dem Publikum Orientierung zu geben.
Da ich stets mit Menschen spreche, hauptsächlich Informationen aus eigener Beobachtungen beziehe, wissenschaftliche Literatur auch in der Landesprache des jeweils besuchten Landes heranziehe, wähle ich die relevantesten und glaubwürdigsten Informationen aus. Diese stelle ich durch meine mir stets eigene Arbeitsweise in einen größeren Zusammenhang, liefere Hintergrundinfos und erkläre Zusammenhänge, anstatt nur Fakten aneinanderzureihen. Die Benennung von Pro- und Contra-Argumenten oder chronologische Aufbereitung eines Themas aus verschiedenen Quellen ist für mich selbstverständlich.
Informationen aus Netzwerken verwende ich kaum, höchstens bei der Themenfindung. Wenn ich im Netz unterwegs bin, greife ich auf seriöse journalistische Inhalte zu, wie sie El Pais, La Vanguardia, Jyllands Posten, Aarhus Stiftstidende, Vortex, Avisa Nordland oder Västerbottens Kuriren anbieten. Auch Seiten von Tourismusverbänden wie Visitportugal oder Visitaarhus halte ich für seriös, zumal ich manche der dahinter stehenden Menschen kenne.
b. Lesernutzen steigern
Für Redaktionen und Touristen löse ich ein echtes Problem: Viele Informationen im Tourismus werden sowohl in Special-Interest-Medien als auch in Social Media über Bezahlbeiträge — sponsored articles — von Influencern geliefert. Dies gilt auch oft für von Regionen, Städten und Gemeinden herausgegebene Broschüren, in denen Geschäfte und Restaurants häufig nur gegen Bezahlung genannt werden.
Selbst viele Zeitungen bringen fast nur noch Artikel von Agenturen. Deren Autoren beschränken sich nicht selten aufs Aufzählen von Attraktionen. Damit erbringen sie keine eigentliche journalistische Leistung im Sinne einer fachgerechten Beurteilung der jeweiligen Reiseziele. Dies ist leider unter anderem dem Zeitdruck geschuldet, unter dem Redaktionen oft stehen, sowie engen finanziellen Budgets.
Ich hingegen biete mehr. Denn ich halte mich zur Recherche des touristischen und kulturellen Angebotes oft zwei bis drei Tage in kleineren bis mittleren Gemeinden, sieben bis zehn Tage in größeren Städten auf. So kann ich die Gegend vernünftig über Tagebuchaufzeichnungen und Fotos aufarbeiten und anschließend bewerten. Da ich häufig das Rad benutze, komme ich den Menschen nahe. Dies ist authentisch und ehrlich. Dies führt zu deutlich höherer Qualität der Produkte. Da ich finanziell unabhängig bin, kann ich es mir leisten, auf Qualität statt Quantität zu setzen.

Bei der Nachbearbeitung ziehe ich in der Regel wissenschaftliche Literatur der Hochschulen in der jeweiligen Landesprache heran. Dies gilt auch für den kulturellen Bereich. In vielen Artikeln diverser Medien wird hingegen vielfach nur aus Pressemappen zitiert.
Ich übersetze die meisten Informationen vor Ort ins Deutsche. So erhalte nicht nur ich Infos für meine Arbeit, sondern erspare Lesern meiner Texte viel Zeit und Mühe bei deren Lektüre. Und ich helfe ihnen bei der Entscheidung, ob sich ein Besuch der Institution in der oft knapp bemessenen Urlaubszeit lohnt. Und Interessierte können sich mehr auf die Besichtigung der Exponate konzentrieren.
So helfe ich Nutzern, komplexe Themen schneller zu verstehen und sich eine eigene Meinung zu bilden.
b. Auf Reiseführer, Kalender, Artikel und Übersetzungen spezialisieren
Ich bin spezialisiert auf Norwegen, Dänemark und Schweden sowie Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal und Spanien. Mein Fokus liegt auf Reise, Kultur, Literatur, Geschichte sowie Outdoor. Fast alle Recherchen bestreite ich umweltfreundlich mit dem Rad.
Aus den Recherchen heraus produziere ich Reiseführer und Kalender. Außerdem schreibe ich für Zeitungen und Zeitschriften im deutschsprachigen Raum. Dies zeigen Veröffentlichungen in Medien wie NZZ, SZ, FAZ und Die Presse. Dies hat leider nachgelassen. Es wäre wünschenswert, wieder als Autor für diese Vorzeigmedien aktiv zu werden.
Da ich im Zuge meiner Recherchen auch auf spannende Literatur stoße, habe ich bisher neun Dramen des portugiesischen Dramatikers Gil Vicente übersetzt und herausgegeben. Er hat in der Zeit der Renaissance (16. Jh.) Weltliteratur geschaffen wie Das Höllenschiff.
Auf diese Weise komplettiere ich nach und nach meine Kenntnisse über Tourismus und Kultur innerhalb Europas. Ich besitze schon ein beachtliches Wissen und kann so sehr gute verschiedene Länder miteinander vergleichen. Ich erweitere auch die Kenntnis, wie Menschen in den jeweiligen Ländern allgemein “ticken”. Denn mir liegt die Vermittlung solchen Verhaltens am Herzen. Nur deutschzentriert zu denken, liegt mir nicht. Mir liegt eher an Multiperspektive und Problematisierung, um gemeinsam in Europa Lösungen zu entwickeln. Dies ist eine wichtige Philosophie meines Unternehmens.
c. Fotografische Fähigkeiten immer wieder aufs Neue zu optimieren
Als Fotograf liefere ich die schönsten Reiseziele Europas in Büros und Wohnzimmer. Ich erstelle Kalender in Zusammenarbeit mit dem Calvendo-Verlag sowie dem Dienstleister Lulu, verkaufe Fotos über Adobe und Pictrs. Ich arbeite sowohl mit einer Pentax K‑3 Mark III DSLR als auch mit einer Pentax K‑5 DSLR mit entsprechend hochwertigen Objektiven für jeden Einsatz in: Architektur, Porträt, Landschaft, Makro und Streetart. Als Reisekamera nutze ich zudem eine Sony RX100 VII. Die daraus resultierenden Bilder finden Sie zum Anschauen und Kaufen im Bildportal.
Wir haben bisher gemeinsam mehrere Kalender herausgegeben, die nicht nur auf Deutsch, sondern auch in anderen Sprachen erhältlich sind.
d. Als Experte gefragt zu sein
Mein über Jahre erworbenes Wissen will ich nicht nur in Form von Artikeln, Büchern und Fotografien weitergeben. Mein Ziel ist es, dieses auf Vorträgen und Expertengesprächen einzubringen und meine Neugierde auf die Welt auf andere Menschen zu übertragen. Zu trocken gibt es nicht. Dann fehlt einem einfach die Neugierde. Ich beherrsche das Handwerk, aus vermeintlich trockener Materie etwas Lebendiges zu machen. Dafür sind wir Journalisten da. Dies können Multimedia-Shows, Lesungen oder aber auch Auftritte in Radio und Fernsehen sein. Durch das Aufzeigen von Lösungen kann ich dabei aktiv zur Meinungsbildung beitragen.
Der Lokalzeit Bonn des Westdeutschen Rundfunks (WDR) fiel ich bereits auf: Sie lud mich in ihr Studio ein. In der “Lokalzeit Bonn” sprach ich als Reise-Experte mit Moderatorin Sybille Schütt über Reise-Internetportale. Es ging um Tipps und Erfahrungen bei Buchungsportalen wie Booking. Lernen Sie mich nicht nur hier, sondern auch beim WDR kennen.
e. Dialog und Partizipation optimieren
Modern ist es, Nutzerinhalte einzubeziehen und eine Brücke zwischen professionellem Journalismus und Bürgerberichten zu schlagen. An diesem Ziel arbeite ich schon lange, versuche immer wieder neue Lösungen zu finden. Das ist ein Feld, das auf jeden Fall optimiert werden muss. Leider erreichen mich im Alltag nur wenige Reaktionen aus meiner Leserschaft, hier und da mal ein Like oder einige Worte auf meinen länderspezifischen Social-Media-Kanälen auf Facebook wie Dänemark durchstreifen und erleben oder Portugal durchstreifen und erleben.
f. Transparenz
In meinen Genen steckt die Transparenz, meine Ausbildung — Studium der Geschichte und Germanistik — verfeinert sie. Es ist schon seit Beginn meiner journalistischen Laufbahn wichtig, dem Publikum zu zeigen, warum ich diese spezifischen Inhalte ausgewählt habe und woher ich diese Informationen beziehe. In meinen Texten schreibe ich stets so, dass Lesern klar ist, mit wem ich gesprochen habe oder aus welcher Dissertation oder welchem Essay ich meine Ausführungen beziehe.
g. Hobbies mit dem Beruf zu vereinen
Dass ich gerne radele, dürften Sie bereits wissen. So optimiere ich meine Work-Life-Balance, tue gleichzeitig während der Arbeit etwas für meine Gesundheit. Die meisten Produkte — wie jüngst den Rieselfelder-Kalender — bereite ich beim Radfahren vor. In meiner übrigen Freizeit beschäftige ich mich mit asiatischer Kampfsportkunst. Im Fokus stehen Taiji und Baguazhang. Vor Weihnachten 2024 erwarb ich auch den weiß-gelben Gürtel beim Judo. Ende Januar 2025 errang ich den gelben Gürtel beim Hochschulsport Münster.
Statt bloßen Wettkampfes stehen für mich dabei Werte im Vordergrund wie Respekt oder Wertschätzung, Wohlbefinden, Fairness im Umgang mit Trainingspartnern. Dies lässt sich leicht auf den Umgang mit Menschen im privaten wie beruflichen Alltag übertragen. Ein Partner wird nicht einfach zu Boden geworfen, sondern gleichzeitig gesichert, damit er sich nicht verletzt.
h. Worum es bei der Philosophie meines Unternehmens nicht geht:
Negative Gedanken sind bei mir nicht verboten. Sie gehören zum Ausgleich, zum Abwägen im menschlichen Leben wie unter anderem:
- Ich könnte mehr verdienen, wenn ich endlich aufhören würde, meine Dienstleistung als Hobby zu betrachten und sie professionell zu vermarkten. Wie oft mussten ich und auch andere Freiberufler “Du hast dein Hobby zum Beruf gemacht” schon aus privatem Umfeld oder von Angehörigen anderer Berufe anhören. Das hat es bei mir aber nie gegeben. Schon in der Schule war es für mich herausfordernd, Aufsätze zu schreiben. Schreiben und Fotografieren ist harte Arbeit und ist längst nicht jedem in die Wiege gelegt worden. Während des Studiums erhielt ich beste Noten für meine Analysen. An manchem Reiseführer arbeite ich oft über Jahre.
- Mein Mitbewerb ist weniger wert als der anderer. Ich nehme zur Kenntnis, dass andere Kollegen nach wie vor erfolgreich in Zeitungen zu publizieren scheinen. Ich kenne deren Einkünfte aber nicht. Kommen beide jeweils auf mindestens 3000 Euro Nettolohn pro Monat, um vernünftig von ihrer Arbeit leben zu können? Meine Referenzen beweisen, dass ich bereits in Qualitätsmedien wie SZ, NZZ, Die Presse, Welt und FAZ veröffentlicht habe, mittlerweile regelmäßig Fotos bei Adobe Stockfotos, Kalender beim Calvendo-Verlag veröffentliche. Das gibt mir das Selbstbewusstsein, dass die Qualität meiner Werke als sehr gut beurteilt wird.
Aus jedem negativen Gedanken lassen sich also leicht neue Ziele und positive Selbsteinschätzungen formulieren, um die Philosophie meines Unternehmens darzustellen.