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    Frohe Weihnachten aus Spanien!

    Fro­he Weih­nach­ten aus Spa­ni­en! Euch allen wünscht der Rei­sen­de ein geseg­ne­tes Fest. Hier in Pla­sen­cia am Jakobs­weg “Via de la pla­ta” gehen die Men­schen heu­te Abend her­aus zum Fei­ern. Auch mal etwas Neu­es, wenn man Weih­nach­ten zum ers­ten Mal nicht bei den Eltern, son­dern in der Extre­ma­du­ra ver­bringt. Da die Stadt leb­haft ist, fällt das Allein­sein nicht schwer. Die Restau­rants sind offen. Vie­le jun­ge Leu­te strei­fen durch die Klein­stadt, fei­ern an Steh­ti­schen. Daher ähnelt die Atmo­sphä­re ein wenig dem Sil­ves­ter­abend bei uns. Selbst am ers­ten Weih­nachts­tag sind Restau­rants offen. Ganz anders als in Deutsch­land, wo fast jeg­li­ches Leben erstarrt. Es ist kaum zu glau­ben, was nur 1,5 Jah­re spä­ter gut…

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    Jetzt im TV: Naturparks in Europa

    Jetzt im TV: Natur­parks in Euro­pa. Aktu­ell ver­sorgt der Rei­sen­de euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal sind nach der Mas­se an Dokus in der ver­gan­ge­nen Woche nur Deutsch­land, Por­tu­gal und Öster­reich ver­tre­ten. Am meis­ten erfah­ren die Zuschau­er dies­mal über Desti­na­tio­nen in Deutsch­land. Das liegt wohl an Coro­na man­gels Rei­se­mög­lich­kei­ten liegt. Emp­feh­len kann der Rei­sen­de einen Film über Natur­parks in Por­tu­gal. Er sah ihn bereits. Die Ser­ra da Est­re­la kennt er gut, da er dort mehr­fach recher­chier­te, einen Rei­se­füh­rer und einen Kalen­der dar­über ver­fass­te. Die Regi­on liegt im Cen­tro de Por­tu­gal. Sie besticht durch hohe Ber­ge…

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    Durch Portugal von Norden nach Süden

    Durch Por­tu­gal von Nor­den nach Süden: Scha­de. Gera­de hat sich der Rei­sen­de auf einen schö­nen Arti­kel in der “Neu­en Zür­cher Zei­tung” übers Rad­wan­dern durch Por­tu­gal von Nor­den nach Süden gefreut; die­ser Text ist auch so ange­te­ast. Der Autor scheint zwei Wochen lang von Cha­ves nach Faro gera­delt zu sein. Doch nach dem Teaser steht gar nichts mehr übers Rad­fah­ren drin. Das ist ziem­lich schwach. Denn die NZZ ver­säumt es, die gro­ße Rad­rei­se-Gemein­schaft als Leser­schaft für sich zu gewinnen. Im Gro­ßen und Gan­zen stimmt schon, was der Ver­fas­ser über Por­tu­gal schreibt. Es geht vor allem um Men­schen in Bars und Tou­ris­mus-Mit­ar­bei­ter. Dies ver­knüpft er mit Fak­ten, die täg­lich über Migra­ti­on und…

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    Cádiz ist Spaniens älteste Stadt

    Cádiz ist Spa­ni­ens ältes­te Stadt. Sie liegt in Anda­lu­si­en. Ein Ort, den sich der Rei­sen­de natür­lich ansah, als er vor eini­ger Zeit von Jerez de la Fron­te­ra her­über­ge­ra­del­te. Ande­re Städ­te im Süden sind male­ri­scher. Der Rei­sen­de erin­nert sich daher mehr an die Furcht, kei­nen guten Weg aus der Stadt hin­aus zu fin­den. Denn er glaub­te, beim Radeln irgend­wo ein Schild über­se­hen zu haben. Er ver­mein­te sogar, auf einer Auto­bahn gelan­det zu sein. Denn enorm viel Ver­kehr rausch­te eng an ihm vor­bei. Die Stra­ße war dop­pel­spu­rig auf bei­den Sei­ten. Er erwar­te­te jeder­zeit die Poli­zei, die sagen wür­de. “Lie­ber Jun­ge, sieh mal zu, dass du dich vom Acker machst.” Aber nicht ein­mal…

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    Chinesen “stürmen” Örebro

    Dass Nor­we­ger ger­ne ihren Urlaub in Schwe­den ver­brin­gen, ist klar. Es ist das Nach­bar­land, ins­ge­samt wär­mer als Nor­we­gen und auch deut­lich güns­ti­ger. Aber jetzt ist auch zu lesen: Chi­ne­sen stür­men Örebro. Öre­b­ro in der schwe­di­schen Pro­vinz Öre­b­ro ist im Nor­den bekannt sei­ner schö­nen Alt­stadt wegen. Und wegen der groß­ar­ti­gen Natur rund­her­um. Im nur 82 Kilo­me­ter ent­fern­ten Natio­nal­park Tive­den zwi­schen den Seen Vänern und Vät­tern kann man gut wan­dern. Er ist mit­un­ter moo­rig und bie­tet daher sel­te­nen Tie­ren idea­le Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten. Es gibt auch gro­ße Seen dort. Der Rei­sen­de erin­nert sich noch bis heu­te an den hüb­schen Ort Asker­sund und an des­sen beschau­li­chen Segelboothafen. Aber am liebs­ten erin­nert er sich an zwei…

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    Mehr als ein Fluss

    Viel spek­ta­ku­lä­rer als die Küs­te ist das Bin­nen­land Por­tu­gals. Dies gilt vor allem für die Dou­ro-Regi­on, die mehr als ein Fluss ist. Und mit dem Fahr­rad ist es auch viel kom­for­ta­bler zu durch­strei­fen und zu erle­ben als mit dem Auto. Denn es wird einem nicht übel. Und auf den Natio­nal­stra­ßen von Por­to bis nach Zamo­ra in Spa­ni­en fließt wenig Ver­kehr. Zudem gibt dort kei­ne har­ten Stei­gun­gen. Es sei denn, man biegt ab, um zum Bei­spiel die wie auf einer Per­len­schnur auf­ge­zo­ge­nen roma­ni­schen Kir­chen zu besu­chen. Man­che von ihnen lie­gen auf stei­len Hügeln. Man ent­wi­ckelt ein gutes Gespür für die Land­schaft. Wein­gü­ter laden ent­lang der Stre­cke zum Ver­kos­ten ein. Es gibt…

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    Radler spielt mit dem Tornado

    Rad­ler spielt mit dem Tor­na­do: Mit der eige­nen Kraft ein Ziel zu errei­chen — das fas­zi­niert den Rei­sen­den stets beim Rad­fah­ren. Einen Gebirgs­pass in Por­tu­gal oder Spa­ni­en zu erklim­men, von der schwe­di­schen Ost­küs­te quer durch Lapp­land bis zum Polar­meer zu radeln: Das berauscht ihn, so hart es auch manch­mal ist. Die Fas­zi­na­ti­on, die Fahr­rä­der aus­lö­sen kön­nen, ist auch deut­lich an den Gesich­tern der Besu­cher des Uni­ver­sums in Bre­men abzu­le­sen. Dies hat der Rei­sen­de mit sei­ner Tan­te Chris­ta nach dem Besuch des Über­see-Muse­ums auf­ge­sucht. Die­se befas­sen sich dort mit Hoch­rä­dern, Moun­tain­bikes, Renn­rä­dern, Las­ten­rä­dern, Mili­tär­rä­dern, Damen­rä­dern und Rik­schas. Sie stram­peln mit einer Rik­scha durch eine Groß­stadt, betrach­ten stau­nend die Expe­ri­men­te, um aus Car­bon,…

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    Im Jurassic-Park nahe der Weser

    Im Juras­sic-Park nahe der Weser: Ech­te Fuß­stap­fen von Dino­sau­ri­ern haben For­scher im Land­kreis Nien­burg gefun­den. Heu­te sieht sich der Rei­sen­de den Juras­sic-Park nahe der Weser in Mün­che­ha­gen an. Der Dino-Park ist um die ver­stei­ner­ten Fuß­spu­ren herumgebaut. Die Aus­stel­lung unter frei­em Him­mel beein­druckt. Erfah­run­gen auf dem Weser­rad­weg wer­den um eini­ges berei­chert. Denn es gibt jede Men­ge Dino­sau­ri­er in Lebens­grö­ße zu sehen. Gut ver­glei­chen lässt sich deren Grö­ße inso­fern, wenn zum Bei­spiel ein Tyran­no­sua­rus vor einem Bron­to­sau­rus plat­ziert ist. Sogar Insek­ten wie Käfer und Libel­len sind zu sehen, die auch damals ziem­lich groß waren. Und die Tie­re sind in Far­be dar­ge­stellt: Wie ihre Haut wirk­lich aus­sah, weiß aber nie­mand. Denn es gibt kei­ne…

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    Vom lustigen Minden zum Knast

    Vom lus­ti­gen Min­den zum Knast: Ulf Schulz hat sich heu­te mor­gen in Bad Oeyn­hau­sen ver­ab­schie­det. Es ist daher unge­wohnt, allei­ne wei­ter­zu­fah­ren. Die Gesell­schaft des lus­ti­gen Rhein­län­ders fehlt dem Rei­sen­den fort­an. Immer hat­te er auf der Tour eine Geschich­te zu erzäh­len. Unter ande­rem erga­ben sich inter­es­san­te Ein­bli­cke in die Welt der Che­mie, da Ulf die­ses Fach stu­diert hat. Oder es gelang ihm, wenn sich mit ande­ren Men­schen Span­nun­gen erga­ben, mit sei­nem freund­li­chen Lachen, selbst ziem­lich ver­krampf­te Leu­te auf­zu­lo­ckern. Wie zum Bei­spiel eine sich wie ein Dra­chen ver­hal­ten­de Mit­ar­bei­te­rin der Gemein­de in Ober­mars­berg. Sie woll­te dem Rei­sen­den ver­bie­ten, die Kir­che von innen zu foto­gra­fie­ren. “Eine Kir­che ist kein Muse­um”, wüte­te sie. Ulf…

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    Kaiser-Wilhelm-Denkmal per Rad

    Was für ein Auf­stieg: Der Rei­sen­de hat das Kai­ser-Wil­helm-Denk­mal per Rad bezwun­gen. Die­ses befin­det sich ober­halb der Weser nahe Bad Oeyn­hau­sen an der Por­ta West­fa­li­ca. Der Rei­sen­de ist einer der weni­gen, der die Klet­te­rei noch mit einem nor­ma­len Moun­tain­bike unter­nimmt — ohne Hilfs­mo­tor. Er hört auf der Stre­cke vom Fluss her­auf ent­spre­chen­de Kom­men­ta­re wie “Oh, es gibt doch noch Leu­te ohne E‑Bike.” Und wäh­rend er auf den Trep­pen­stu­fen sit­zend die Aus­sicht auf den Weser­rad­weg genießt, hüp­fen rund um ihn her­um eini­ge Jungs, die es nur mit moto­ri­sier­ten voll­ge­fe­der­ten Moun­tain­bikes her­auf­ge­schafft haben. Sie rat­tern die Trep­pen­stu­fen her­auf und her­un­ter. “Ich habe das Kai­ser-Wil­helm-Denk­mal per Rad bezwun­gen”, kön­nen die spä­ter nicht stolz…