Die besten Kultur- und Reisefilme im TV

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Nur Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en sind ab mor­gen ver­tre­ten. Am brei­tes­ten ver­tre­ten unter den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm sind Deutsch­land und Frankreich.

Tipps zum guten Packen

Kürz­lich hat der Rei­sen­de Tipps abge­ge­ben, was auf einer Rad­rei­se wich­tig ist. Dabei geht es um prak­ti­sche Werk­zeu­ge und Tages­ver­pfle­gung. Da arte nun einen Bei­trag übers Cam­ping bringt, dür­fen Tipps zum Packen für die Tour 2021 nicht feh­len. Wich­tig ist für Rad­ler wie Wan­de­rer leich­tes und was­ser­dich­tes Gepäck, vor allem, wenn Ber­ge auf der Stre­cke lie­gen. Jedes feh­len­de Kilo macht sich bezahlt, wenn Gebirgs­päs­se bezwun­gen wer­den sol­len. Vie­les lässt sich in Euro­pa unter­wegs besor­gen in Geschäften.

Daher trans­por­tiert der Rei­sen­de ein Zwei-Mann-Zelt um die 2,5 Kilo. Es ist ein Berg­zelt, das über eine klei­ne Grund­flä­che, dafür aber über ein wei­tes Außen­zelt ver­fügt. Es lässt sich so fast über­all im Gelän­de auf­stel­len. Pack­ta­schen fin­den also vor den Ein­gän­gen Platz. Ver­packt wird es wie auch der Schlaf­sack im was­ser­dich­ten Pack­sack. Schim­mel ist noch nie auf­ge­tre­ten. Und nichts ist so ner­vig wie nas­se Füße in der Nacht. Ein Micro­fa­ser-Hand­tuch ist an Bord, da leicht und platz­spa­rend. Eine Sham­poo-Fla­sche zum Duschen und Hän­de­wa­schen und eine auf­blas­ba­re Mat­te. Aber nicht zu ver­ach­ten, ist nach wie vor die alte Iso-Mat­te. Sie ist leicht und schnell aus­ge­rollt, auch gut als Unter­la­ge beim Repa­rie­ren des Rades in Näs­se und Käl­te. Was hät­te der Rei­sen­de sie ger­ne gehabt, als er in Gali­ci­en mit­ten in einem Natur­park im Platz­re­gen saß, das Loch mit kal­ten Fin­gern fli­cken muss­te. Die Syn­the­tik-Klei­dung wäscht der Rei­sen­de mitt­ler­wei­le direkt nach der Ankunft in der Dusche in vol­ler Mon­tur. Unan­ge­neh­me Gerü­che las­sen sich so am nächs­ten Tag vermeiden.

Kleinzeug findet auch Platz

Klein­zeugs wie Schrau­ben oder Akkus las­sen sich gut in Kunst­stoff­do­sen unter­brin­gen. Dann kramt man nicht ewig auf der Suche nach ihnen im Gepäck her­um. Mitt­ler­wei­le unver­zicht­bar der Foto- und Film-Elek­tro­nik wegen sind drei Power­banks, auch in Dosen, um sie zu schüt­zen. Denn so ist der Rei­sen­de recht unab­hän­gig vom Strom­netz, kann Kame­ra und Navi über Nacht auf­la­den, und die Power­banks bei einer Pau­se im Café beim Urlaub in der Eifel, auf der Tour in Anda­lu­si­en oder auf der Rei­se in der Pro­vence auf­fri­schen. Wenn alles gut ver­staut ist, ist der Genuss, unter frei­em Ster­nen­him­mel mit schö­nen Natur­ge­räu­schen zu schla­fen, viel größer.

Viel Spaß beim Packen. Und nun zu den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV, um die Vor­freu­de zu wecken.

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Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit Fern­seh­tipps über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal, Schwe­den und Spa­ni­en sind vertreten.

Viel­falt ist in der kom­men­den Woche im Pro­gramm zu erwar­ten, wenn es um Ber­ge, Bur­gen, Kanä­le und Seen geht. Recht vie­le Dokus schei­nen kei­ne Wie­der­ho­lun­gen zu sein wie zum Bei­spiel ein Bei­trag über Cam­ping und Outdoor.

Wichtige Reiseausstattung Outdoor

Hier eini­ge Tricks und Tipps des Rei­sen­den: Wich­tigs­tes Werk­zeug beim Radeln ist auf jeden Fall ein Schwei­zer Taschen­mes­ser. Es ist ein­fach viel­sei­tig ein­setz­bar. Schrau­ben am Rad las­sen sich leicht ein­stel­len. Eine Sche­re ist gut zum Schnei­den der Fli­cken. Mit dem Mes­ser las­sen sich Brot und Käse schnei­den. Es fehlt nur noch ein Löf­fel. In Kiru­na schenk­te ein Schlit­ten­bau­er dem Rei­sen­den einen der im Nor­den oft zu sehen­den ova­len Becher. Aus die­sem kann man sowohl Kaf­fee trin­ken als auch Müs­li essen. 

Im Gepäck soll­ten sich auf jeden Fall Ersatz­spei­chen, Spei­chen­span­ner, Inbus­schlüs­sel, Seil­zü­ge und Schläu­che befin­den. Im Not­fall reicht es, die Spei­che so zurecht zu bie­gen, dass sie an der Kas­set­te vor­bei ins Loch ein­ge­fä­delt wer­den kann. Sie ist zwar nicht ganz gera­de. Aber in der nächs­ten Werk­statt, die zwi­schen Spa­ni­en und Por­tu­gal gut vor­han­den sind, kann man die­se leicht ersetzen. 

Selbst in Schwe­den gibt es genug Rad­lä­den, wenn sie auch hier und dort wei­ter aus­ein­an­der lie­gen. Ein­mal muss­te der Rei­sen­de 500 Kilo­me­ter weit durch Lapp­land fah­ren, bis zur nächs­ten Werk­statt, weil die Steue­rung nicht mehr wirk­lich gut lief und aus­ge­tauscht wer­den muss­te. Ganz wich­tig sind auch Ersatz­schrau­ben. Es ist bereits mehr als ein­mal pas­siert, dass sich auf Schot­ter Schrau­ben gelöst und abge­setzt haben.

Essen und Trinken

Inner­halb Euro­pas braucht nie­mand gro­ße Men­gen an Vor­rä­ten zu trans­por­tie­ren. Auch am Wochen­en­de sind fast über­all Super­märk­te oder klei­ne­re Land­han­del geöff­net. Es emp­fiehlt sich, Äpfel und Stu­den­ten­fut­ter griff­be­reit zu haben, um plötz­lich auf­kom­men­dem Ener­gie­man­gel zu ent­geg­nen. Aber die Ein­woh­ner hel­fen auch.

Was­ser ist extrem wich­tig, lässt sich gut unter­wegs auf Fried­hö­fen und in Bars besor­gen. Der Rei­sen­de selbst trägt eine Trink­bla­se im Ruck­sack, in dem er auch Wert­sa­chen auf­be­wahrt. Aber bit­te auf Beschrif­tun­gen ach­ten, ob es wirk­lich Trink­was­ser ist. Ein Kum­pel von mir, Chris­ti­an, woll­te Was­ser an einer Tank­stel­le in Heins­berg gie­rig her­un­ter­schlu­cken. Dies konn­te ein ent­setzt her­bei­ei­len­der Mann gera­de noch so ver­hin­dern. Es war Was­ser zum Reinigen.

Hat jemand von euch wei­te­re Tipps auf Lager, was Repa­ra­tur und Ernäh­rung angeht? Nur her damit.

Und nun zu den Fern­seh­tipps Rei­se und Kultur:


SoMoDiMiDo
Deutsch­land

Die Tricks mit Cam­ping und Out­door, NDR, 21.00 UhrDas Geheim­nis der Bag­ger­se­en, 3sat, 16.15 UhrTeu­to­bur­ger Wald, NDR, 20.15 Uhr
Däne­mark


Wil­des Däne­mark, arte, 7.50 Uhr
Frank­reich
Der Park von La Garen­ne Lemot, arte, 15.30 UhrDie Bela­ge­rung von La Rochélle, ZDF Info, 20.15 Uhr

Nor­we­gen




Öster­reichBur­gen und Schlös­ser in der Stei­er­mark, 3sat, 13.05 Uhr



Por­tu­gal
Lis­sa­bon. 3sat, 12.45 Uhr


Schwe­denTraum­rei­se Göt­aka­nal, SWR, 20.15 Uhr



Spa­ni­enGeheim­nis­vol­les Mit­tel­meer, SWR, 17.15 Uhr
La Gome­ra mit Pfiff, Das Ers­te, 16.10 Uhr

TV-Tipps Rei­se und Kultur

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Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktu­ell ver­sor­ge ich euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal beschränkt sich die Aus­wahl auf Deutsch­land, Frank­reich und Öster­reich. Däne­mark, Nor­we­gen, Por­tu­gal, Schwe­den und Spa­ni­en wer­den nicht berück­sich­tigt. Einen Down­load-Link des Pro­gramms fin­det ihr wie immer im pdf-Format.

Der Hes­si­sche Rund­funk zeigt eine Doku über Wohn­mo­bil­ur­laub in Nord­deutsch­land. Obwohl Rei­se­jour­na­list, war ich erst zwei­mal mit einem Wohn­wa­gen unter­wegs. Beim ers­ten Mal befand mich auf mei­ner ers­ten Rad­tour nach Däne­mark und woll­te einen mei­ner Brü­der auf einem Cam­ping­platz auf Feh­marn besu­chen. Er surf­te dort schon seit eini­gen Tagen. Zuvor hat­te ich nur auf schwe­di­schen Bin­nen­se­en gesurft und lern­te end­lich mal rich­ti­ge Wel­len unterm Brett ken­nen. Es war anstren­gend, weil das Brett unru­hig war und ich mich daher mehr im als über dem Was­ser befand. Aber bis zum letz­ten Tag hat­te mein Bru­der mir dann doch noch den Was­ser­start bei­gebracht. Der erleich­tert eini­ges, da die Arme nicht mehr so bean­sprucht wer­den. Nach­dem ich wäh­rend der Rad­tour von Müns­ter bis Feh­marn die Näch­te nur im Zelt auf einer har­ten Iso­mat­te ver­bracht hat­te, war das Über­nach­ten im Wohn­wa­gen Luxus für mich.

Auf Frank­reichs Süden hin­ge­gen rich­tet 3sat den Blick wie zum Bei­spiel auf Bor­deaux: Die Stadt ist mir nicht nur wegen des guten Weins bekannt, son­dern auch als Fahr­rad­stadt. Obwohl rie­sig, ließ sie sich auf der Tages­etap­pe von Biar­ritz nach Auritz in den Pyre­nä­en gut durch­que­ren. Ich radel­te damals von Bel­fort nach Bur­gos auf einem selbst zusam­men­ge­stell­ten erst fran­zö­si­schem, dann spa­ni­schem Jakobs­weg. An sich durch­que­re ich gro­ße Städ­te ungern. Denn oft kom­me ich zuvor vom Land, wo es still ist, wenig Ver­kehr rollt, ich nicht stän­dig auf­pas­sen muss, ob jemand rück­sichts­los unter­wegs ist. Auf kei­ner mei­ner Fahr­ten schlech­te Erfah­run­gen. Die Mehr­heit fährt sowohl dis­zi­pli­niert im küh­len Nor­den als auch im heiß­blü­ti­gen Süden Euro­pas. Trotz­dem steigt die Ner­vo­si­tät fürs ers­te, wenn Rad­we­ge schma­ler wer­den, Men­schen­mas­sen unter­wegs sind, mehr gehupt wird. Doch in Bor­deaux sind die Rad­we­ge breit genug. Viel­leicht liegt es dar­an, dass vie­le Ein­woh­ner dort radeln. Die Begeis­te­rung für die Tour de Fran­ce kommt nicht von ungefähr.

Dies trifft auch auf Paris zu. Vom Tou­ris­ten­bus aus sieht dort alles quir­lig aus, aber auf den Stra­ßen ist es erstaun­lich ruhig. Jetzt dürf­te es noch leich­ter wer­den, wenn Poli­ti­ker die Bevöl­ke­rung ver­mehrt aufs Fahr­rad brin­gen wol­len, um Staus zu ver­mei­den und die Kli­ma­wen­de zu schaf­fen. Und in Frank­reich strebt man sogar an, kur­ze Inlands­flü­ge zu unter­sa­gen, hör­te ich neu­lich in einem Fern­seh­be­richt. Klingt vernünftig.

Viel Spaß beim Zusehen.


SaMiFr
Deutsch­landWun­der­schön! Rund um die Flens­bur­ger För­de, HR, 20.15 Uhr

Der Golf­strom, RBB, 20.15 Uhr

Wei­ßes Gold, Nord­rhein-West­fa­lens Salz­wel­ten, WDR, 20.15 Uhr
Cam­per­van-Road­t­rip. Von der Han­se­stadt Bre­men nach Nor­der­ney, HR, 20.15 Uhr
Frank­reich
Bor­deaux und Frank­reichs Süd­wes­ten, 3sat, 13.15 Uhr
Die Pro­vence mit allen Sin­nen erle­ben, 3sat 14 Uhr
Frank­reichs son­ni­ger Süden, 3sat, 14.45 Uhr

Öster­reich


Land­gast­häu­ser Alpen­se­en, Tiro­ler Land, BR, 19.30 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Neu: Reiseführer Kattegatinsel Samsø

ISBN: 978–3‑752981–78‑0

Jetzt neu: Rei­se­füh­rer Kat­te­gat­in­sel Samsø. Rei­sen­de fin­den auf Däne­marks größ­ter Kat­te­gat­in­sel — etwa so groß wie Sylt — mil­des Kli­ma vor. Tou­ris­ti­ker ver­wei­sen auf die „meis­ten Son­nen­stun­den des Lan­des“. Es gibt Bade­strän­de, Fjord, Steil­küs­te, Wald. Und sogar Res­te einer Burg. 

Der Rei­se­füh­rer “Samsø Däne­marks Kat­te­gat­in­sel durch­strei­fen und erle­ben” führt Dich zu Attrak­tio­nen. Er erklärt, wer hin­ter ihnen steht. Wie kommt es zur ein­zig­ar­ti­gen däni­schen Land­schaft? Ab jetzt im Buch­han­del. Du kannst ihn auch online bestel­len — einen der wich­ti­gen Rei­se­füh­rer Däne­marks über eine nahe­zu unbe­kann­te Insel.

Fami­li­en kön­nen wan­dern, Kajak fah­ren, radeln und im „größ­ten Laby­rinth der Welt“ rät­seln. Auch Geschich­te wur­de hier für Däne­mark geschrie­ben. Jüngst durch­ge­führ­te Aus­gra­bun­gen doku­men­tie­ren das. 

Ein­zig­ar­tig ist Samsø auch, weil es sei­ne Ener­gie selbst pro­du­ziert, Strom expor­tiert. Unge­wöhn­lich macht die­se Insel auch ihr lan­des­ty­pi­sches kuli­na­ri­sches Ange­bot. Woan­ders ist so etwas kaum zu finden.

Der Rei­se­füh­rer “Samsø Die däni­sche Kat­te­gat­in­sel durch­strei­fen und erle­ben” ent­hält Sehens­wür­dig­kei­ten für zwei Wochen Urlaub. Du erfährst, wo Angeln auf Samsø geht, es Bade­plät­ze und schö­ne Strän­de am Kat­te­gat gibt. Eben­so weißt Du dann, wel­che Cam­ping­plät­ze auf Samsø vor­han­den sind, wie der mäch­ti­ge Fjord ent­stand, wel­che emp­feh­lens­wer­ten Hotels auf Samsø nah am Strand lie­gen. Außer­dem lernst Du gute Rad­we­ge auf Samsø mit­samt Kar­ten kennen.

Tou­ren sind so geplant, dass jeder die Stre­cke in Ruhe auf sich wir­ken las­sen kann. Das Werk ist im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Rei­se­füh­rern ein unver­zicht­ba­rer Beglei­ter für die­je­ni­gen, die das Frem­de erle­ben wol­len. Und sich auf die Umge­bung ein­las­sen möch­ten. Es erklärt Lebens­wei­sen anhand von per­sön­li­chen Begeg­nun­gen mit Einheimischen.

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Outdoor: Feuerzeug statt Campingkocher

Was der Rei­sen­de isst, wenn er wochen­lang in frei­er Natur unter­wegs ist? Die­se Fra­ge stellt sich schon lan­ge nicht mehr. Dafür hat sich schon zu viel ein­ge­spielt. War­me Küche ist nicht wich­tig, so dass er kei­nen Cam­ping­ko­cher mit­schlep­pen muss. Der nimmt viel Platz auf dem Rad weg. Und schwer ist er auch noch. Das erspart auch, Reis- oder Nudel­pa­ckun­gen mit­zu­schlep­pen. Out­door heißt für ihn: Feu­er­zeug statt Campingkocher.

Als Grund­aus­stat­tung ist es wich­tig, eine Was­ser­bla­se im Ruck­sack zu tra­gen. Aus ihr kann er auch wäh­rend einer Fahrt durchs Gebir­ge trin­ken. Denn so kann er wei­ter in sei­nem Rhyth­mus stram­peln. In war­men Län­dern nimmt er wei­te­re zwei Trink­fla­schen am Rah­men mit. Es gibt immer irgend­wo einen Fried­hof oder ein Café, wo er Was­ser nach­fül­len kann. Ein­hei­mi­sche ver­ra­ten auch oft, wo sich ein Brun­nen oder eine Quel­le mit gutem Was­ser befindet. 

Erste Zeit nach der Ankunft 

Für die ers­ten Tage nach der Ankunft packt ger­ne drei Päck­chen Stu­den­ten­fut­ter als Basis­ver­sor­gung ein. So erspart er sich fürs ers­te das Suchen in Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten. Auch Hafer­flo­cken nimmt er mit, denn so kann man sehr gut Magen- und Darm­pro­ble­me ver­mei­den. Vor Ort kau­fe er Jogurt dazu. Die­ser hält sich meis­tens län­ger als Milch, schmeckt auch bes­ser als H‑Milch und lie­fert mehr Energie. 

In Kiru­na hat ein Schlit­ten­bau­er ihm mal einen prak­ti­schen Kunst­stoff­be­cher geschenkt. Der eig­net sich nicht nur gut zum Trin­ken, son­dern auch zum Essen. Vie­le Skan­di­na­vi­er tra­gen das sta­bi­le Teil bei sich, wenn sie wan­dern gehen. Äpfel hal­ten den Mund schön frisch, lie­fern auch noch Flüs­sig­keit und Vit­ami­ne. Bana­nen sind sehr gut zur Ver­sor­gung mit Nähr­stof­fen, kauft er aber nur zum direk­ten Ver­zehr vor Ort. Denn sie ver­ge­hen schnell. Meis­tens schmun­zeln die Kas­sie­re­rin­nen über die eine Bana­ne auf dem Band. Dann ergibt sich eine gute Gele­gen­heit zu einem Gespräch über das Land. 

Outdoor heißt: Feuerzeug statt Campingkocher

Statt eines Cam­ping­ko­chers nimmt er lie­ber ein Feu­er­zeug mit. Es gibt an vie­len Orten fes­te Feu­er­stel­len, an denen man leicht eine Wurst oder eine Dose in die Flam­men hal­ten kann. Das run­det wun­der­bar einen schö­nen Tag in den schwe­di­schen Fjälls ab. Platz für ein Feu­er­zeug ist immer im Gepäck. Rezep­te zu ken­nen, wie eine Autorin des Spie­gel im nach­fol­gen­den Arti­kel schreibt, ist dann nicht ele­men­tar. Drau­ßen schmeckt sowie­so alles bes­ser, wenn man das Rau­schen des Flus­ses und das Flüs­tern des Win­des hört. Und dann viel­leicht auch ein Ren­tier vor­bei­kommt.

Was Spie­gel-Autorin Eva Leh­nen im Out­door-Urlaub wich­tig ist, erfährst Du hier.

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Camping in europäischen Metropolen

Immer wie­der fra­gen Cam­per in den sozia­len Medi­en nach guten Plät­zen in Spa­ni­en, Schwe­den, Frank­reich und so fort. Der “Kurier” in Wien hat jetzt das Bedürf­nis vie­ler Leser auf­ge­grif­fen und emp­fiehlt Cam­ping­plät­ze in ver­schie­de­nen euro­päi­schen Metro­po­len. Ihnen gemein­sam ist eine akzep­ta­ble Ent­fer­nung zur jewei­li­gen Innen­stadt und eine gute Anbin­dung an den ÖPNV.

Die Lis­te für Dei­ne nächs­ten Trips fin­dest Du hier:

Cam­ping­plät­ze euro­päi­scher Metropolen

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Bei Schietwetter ab in die Therme

Ges­tern war es kalt und nass. Von man­chen hör­te ich dann schon den Wunsch: “Ich wünsch­te, es wäre wie­der mal Sommer.”

Ich gehe am liebs­ten an sol­chen Tagen in eine Ther­me. Beson­ders ger­ne mag ich die Ther­me in Kon­stanz. Da die Gegend wun­der­bar zum Radeln geeig­net ist, ist man oft den gan­zen Tag unter­wegs. Am Abend kann man die Bade­klei­dung zusam­men­su­chen, in der Ther­me die müden Bei­ne aus­stre­cken und das gesun­de Ther­mal­was­ser trin­ken. Vom Außen­be­cken aus leuch­tet der Boden­see her­über. Und ich genie­ße den Blick auf die Alpen. Am nächs­ten Mor­gen genie­ße ich natür­lich den bewun­dern­den Blick man­cher Redak­teu­re, wie erholt ich aussehe.

Schön fin­de ich auch die Ther­me in Bad Oeyn­hau­sen. Drei Wochen Radeln von der Sieg zum Kah­len Asten und dann über die Die­mel zur Weser ohne Pau­se erfor­dern ihren Tri­but. Die Bei­ne wol­len nicht mehr. Wir bau­en die Zel­te auf dem an der Weser lie­gen­den Cam­ping­platz auf und radeln am Ruhe­tag in die Stadt.

An sich denkt man, ein solch alter Kur­ort kann nur eine etwas ver­ranz­te Ther­me haben. Aber nichts da! Es gibt ein gro­ßes Außen­be­cken mit Salz­was­ser. Eine The­ra­peu­tin bie­tet zu Musik Aqua­fit­ness an. Auch innen gibt es ein gro­ßes Becken, in das eine Gegen­strom­an­la­ge inte­griert ist; und es gibt auch im Preis ent­hal­te­ne Sau­nen. Klar macht das Radeln am nächs­ten Tag nach Min­den deut­lich mehr Spaß!

Geo emp­fiehlt noch wei­te­re Thermen.

Geo-Tipps Ther­men

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Am Doktorsee im Weserbergland

Lus­ti­ger Name, daher wert gepos­tet zu wer­den: der Dok­tor­see bei Rin­teln. Erstaun­lich und ange­nehm zum Schwim­men bei der aktu­el­len Wär­me. Heu­te mor­gen nahm ich dar­in ein Bad nach einer Nacht im Zelt auf einem rie­si­gen Cam­ping­platz am See. Beson­ders wohl fühl­te ich mich dort nicht, da jedem Ein­dring­ling ausgeliefert. 

Ulf und ich radeln zur­zeit durchs Weser­berg­land. Ges­tern Abend erreich­ten wir Rin­teln. Eigent­lich woll­te ich einen viel schö­ne­ren klei­ne­ren Cam­ping­platz am Hele­nen­see direkt an der Weser errei­chen. Den kann­te ich von einer Tour mit mei­nem Kum­pel und Buch­au­tor Chris­ti­an zwei Jah­re zuvor. Doch wir kamen dies­mal aus einer ande­ren Rich­tung, so dass ich den Zugang nicht mehr fand.

Es war schon etwas däm­me­rig, als wir den Platz am See fan­den. Kein ande­res Zelt stand dort. Das Wasch­haus wirk­te düs­ter. Statt Gras lag an man­chen Stel­len auch ein­fach nur Kies. Ich war wirk­lich froh, dass Ulf sein Zelt in unmit­tel­ba­rer Nähe auf­bau­te und mich so wahr­schein­lich nur durch sein nächt­li­ches Schnar­chen beschäf­tig­te. Dabei ist es auch tat­säch­lich geblie­ben. Meis­tens sind es nur klei­ne Tie­re, die einen aus dem Schlaf rei­ßen. Ich ließ auf mei­ner letz­ten Tour durchs Weser-Ems-Gebiet drau­ßen mal eine Käse-Packung lie­gen, die ich für voll­kom­men aus­ge­leckt hielt. Doch dann hör­te ich im Schlaf stän­dig ein Krack-Krack-Krack, griff schlaf­trun­ken durch den Reiß­ver­schluss nach dem Gefäß und warf es weit weg. Als das Tier erschro­cken quiek­te, tat es mir schon wie­der Leid. Fort­an hör­te ich auch nichts mehr von der Knabberei. 

Son­nen­schein am nächs­ten Mor­gen ver­lock­te dazu, auf den Steg zu schrei­ten und sich davon woh­lig ins Was­ser des Sees glei­ten zu las­sen. Eine will­kom­me­ne Erfri­schung, um dann Rin­teln zu erkun­den, Platz in einem der gemüt­li­chen Cafés nie­der­zu­las­sen und alle Erleb­nis­se des Vor­tags auf­zu­schrei­ben. Danach streif­ten wir durch das Fach­werk­zen­trum, das von der Weser­re­nais­sance bestimmt ist, sahen uns die Über­res­te der Stadt­mau­er an. Auch die St. Niko­lai-Kir­che ist einen Besuch wert.

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Im Luxuszelt in den hohen Bergen Portugals

Suchen Sie noch ein aus­ge­fal­le­nes Urlaubs­ziel fürs nächs­te Jahr? Dann besu­chen Sie die Ser­ra da Gar­dun­ha. Die größ­te Stadt dort ist Fun­dão im Distrikt Cas­te­lo Bran­co. Ich habe mir dort den Luxus­cam­ping­platz “Natu­ra Glam­ping” ange­schaut. In einem kur­zen Video über den Cam­ping­platz kön­nen Sie sich jetzt selbst einen Ein­druck von ihm verschaffen. 

Zu Gast im Luxus­zelt in den hohen Ber­gen Portugals

Wei­ter­ge­hen­de Infos in Form mei­ner Repor­ta­ge “Zu Gast im Luxus­zelt” fin­den Sie auf mei­ner Web­sei­te und in der neu­en Aus­ga­be des Spe­cial-Inte­rest-Maga­zins “Glam­ping — Life­style in Natur”. Das Maga­zin ist in jeder gut sor­tier­ten Buch­hand­lung zu fin­den. Die neue Aus­ga­be erscheint am 9. Dezem­ber 2016.

Glam­ping Magazin

Die hohen Ber­ge Portugals

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