Gelungene Kultur-und Reisefilme im Fernsehen

Gelun­ge­ne Kul­tur-und Rei­se­fil­me im Fern­se­hen: Durch­strei­fen & Erle­ben ver­sorgt Abon­nen­ten regel­mä­ßig mit bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Dies­mal erwar­tet alle ab heu­te die Län­der-Aus­wahl Deutsch­land, Frank­reich, Öster­reich und Spa­ni­en. Wie­der­ho­lun­gen machen sich in die­ser Über­sicht bewusst rar. Vie­le von ihnen ste­hen schon in zuvor ver­öf­fent­lich­ten Newslettern.

Emp­feh­lens­wert ist die Arte-Doku­men­ta­ti­on über Johan­nes Kepp­ler (1571–1630). Der Rei­sen­de sah sie schon im ver­gan­ge­nen Jahr. Ob alles dar­in stim­mig ist, kann er nicht beur­tei­len. Aber in ihr ver­we­ben die Autoren geschickt die Geschich­te Kepp­lers mit wis­sen­schaft­li­chen Erklä­run­gen. Die For­schun­gen Kepp­lers und Gali­leo Gali­leis erga­ben ein neu­es Welt­bild. Sie führ­ten auch zu tech­ni­schen Errun­gen­schaf­ten, wenn man allei­ne an Fern­roh­re denkt.

Entwicklungen in der Schifffahrt

Die Schiff­fahrt benö­tig­te neue Ent­wick­lun­gen drin­gend. Denn es war immer schon schwie­rig gewe­sen, sich auf hoher See zu ori­en­tie­ren. Auch die Kar­tie­rung von Küs­ten for­der­te im 16. Jahr­hun­dert her­aus. Bis heu­te ist es unge­klärt, wie es Bra­si­li­en­ent­de­cker Pedro Álva­res Cab­ral gelang, die Küs­te Süd­ame­ri­kas zu errei­chen. Man ver­mu­tet, güns­ti­ge Win­de trie­ben den por­tu­gie­si­schen Ade­li­gen aus Bel­mon­te am Ran­de der Ser­ra da Est­re­la hin. Eigent­lich woll­te er nach Indi­en. Der Flot­ten­ka­pi­tän navi­gier­te mit einem Astro­la­bi­um, einem schei­ben­för­mi­gen astro­no­mi­schen Rechen- und Mess­in­stru­ment. Er berech­ne­te so Stern­po­si­tio­nen. Auf einer fes­ten Schei­be befin­den sich Hori­zont und Krei­se des hori­zon­ta­len Koordinatensystems.

Vitus Bering

Auch der däni­sche See­fah­rer Vitus Bering (1681–1741) tat sich schwer mit Mes­sun­gen. Nach ihm, dem eine klei­ne Aus­stel­lung in der däni­schen Stadt Hor­sens gewid­met ist, wur­de spä­ter der See­weg von Ost­si­bi­ri­en nach Alas­ka als Bering­stra­ße bezeich­net. Ihm gelang es, im Auf­trag des rus­si­schen Zaren Peter der Gro­ße wäh­rend der bei­den Kamt­schat­ka-Expe­di­tio­nen aus­ge­zeich­ne­te Kar­ten der Küs­ten Sibi­ri­ens zu erstel­len. Die­se gab es bis dahin nur unge­nau. Oder sie waren nicht vor­han­den. Aber obwohl er schon über Tro­cken­kom­pas­se ver­füg­te, lag er bei der Bestim­mung sei­ner Posi­tio­nen oft um eini­ge Grad dane­ben. Er nutz­te Peil­auf­sät­ze. Mit ihnen peil­te Bering das Azi­mut der auf- oder unter­ge­hen­den Son­ne. Ein Azi­mut ist der Win­kel zwi­schen der Ver­ti­kal­ebe­ne eines Gestirns und der Süd­hälf­te der Meri­dian­ebe­ne, gemes­sen von Süden über Wes­ten, Nor­den und Osten. Tafel­wer­ke hal­fen. Auf ihnen war denen das wah­re Azi­mut vor­aus. Des wei­te­ren ori­en­tier­ten sich See­fah­rer am Nordstern.

Hil­fe leis­te­te See­fah­rern auch ein Davis­qua­drant. So maßen sie die Son­nen­win­kel­hö­he und somit die geo­gra­phi­sche Brei­te. Die Ergeb­nis­se waren befrie­di­gend, bis genaue­re Had­ley­ok­tan­ten 1731 auf den Markt kamen. Schwie­ri­ger war es, die geo­gra­phi­sche Län­ge zu berech­nen. Dies ging nur mit Pen­del­uh­ren. So beob­ach­te­te man bis dahin Mond­di­stan­zen oder Mond- und Son­nen­fins­ter­nis­sen in Kom­bi­na­ti­on mit Tafel­wer­ken. Für dama­li­ge Ver­hält­nis­se erreich­te Berings Beglei­ter Tschi­ri­kow ver­blüf­fen­de Ergeb­nis­se 1725 mit einer Abwei­chung von „nur“ sechs Grad auf einer Rei­se. Doch den Erfor­der­nis­sen der Kar­to­gra­phie ent­sprach das nicht.

Küste Ostsibiriens sehr gut abgebildet

See­fah­rer James Cook attes­tier­te spä­ter, Bering habe die Küs­te sehr gut abge­bil­det. Er habe Brei­te und Län­ge der Land­mar­ken bes­ser bestimmt, als man habe erwar­ten dür­fen. Man leg­te damals Land­mar­ken wie Küs­ten­vor­sprün­ge, Fluss­mün­dun­gen und auf­fäl­li­ge Erhe­bun­gen auf der Kar­te fest. Ihre Ent­fer­nung ermit­tel­te man, indem man zwi­schen Peil­strah­len die im Ver­lauf der Beob­ach­tun­gen ver­se­gel­ten Kur­se und Distan­zen auf Zeich­nung der Küs­ten­li­nie antrug.

Beim Film über Gali­lei lernt der Zuschau­er sicher noch eini­ges dazu. Darf man ihn bald auch zur Kate­go­rie “Gelun­ge­ne Kul­tur- und Rei­se­fil­me im Fern­se­hen” zählen?


SaSoMoMiDoFr
Deutsch­land
Gali­leo Gali­lei, Arte, 20.15 Uhr

Johan­nes Kepp­ler, Arte, 21.05 Uhr
Die Han­se, SWR, 05.45 Uhr

Von der Schlei bis zur Lübe­cker Bucht, NDR, 21.00 Uhr

Frank­reich

Camar­gue, SWR, 09.30 UhrFrank­reich, mild und wild, Arte, 17.05 Uhr
Pari­ser Tri­umph­bo­gen, Arte, 21.45 Uhr
Öster­reichZwi­schen Kar­wen­del und Dolo­mi­ten, HR, 21.45 Uhr




Spa­ni­enDas ande­re Mal­lor­ca, Alpha, 21.45 UhrLa Gome­ra, 20.15 Uhr

Kana­ri­sche Inseln, SWR, 21.00 Uhr
Spa­ni­en von oben, Arte, 11.45 Uhr



Gelun­ge­ne Kul­tur- und Rei­se­fil­me im Fernsehen
likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Gute Kultur- und Reisefilme im TV

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten regel­mä­ßig mit den bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­men im TV-Pro­gramm. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Nur Deutsch­land, Por­tu­gal und Spa­ni­en sind ab heu­te ver­tre­ten. Es gibt auch Wie­der­ho­lun­gen, die in die­ser Über­sicht nicht berück­sich­tigt wer­den. Vie­le ste­hen in zuvor ver­öf­fent­lich­ten News­let­tern über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm.

Das schö­ne Wet­ter im Som­mer lädt zum Pad­deln und nicht nur zum Radeln und Wan­dern ein. Der NDR sen­det jetzt einen Bei­trag über eine Tour auf der Ilmen­au. Die fließt in der Umge­bung Erfurts. Der Rei­sen­de sam­mel­te bis­her Erfah­run­gen auf dem Lofot, dem Rhein, dem Dou­ro, der Gudenå, der Sieg, der Rur, dem Vin­del älv und der Werse.

Auf der Werse im Müns­ter­land fing die Lei­den­schaft an. Fas­zi­nie­rend ist die ver­än­der­te Per­spek­ti­ve, da sich der Padd­ler jetzt flach auf dem Was­ser auf­hält. Häss­li­che Gewer­be­ge­bie­te ver­schwin­den plötz­lich hin­ter Schilf. Der dama­li­ge Sport­leh­rer ver­frach­te­te den Kurs an den klei­nen Fluss. Die­ser beginnt nahe Beckum sei­nen Lauf und fließt bei Gel­mer in die Ems. Im Win­ter ent­deck­te der Rei­sen­de die Werse zufäl­lig wie­der beim Radeln, als er sie über eine Brü­cke quer­te. Er fand den Hin­weis, dass es mitt­ler­wei­le einen Rad­weg ent­lang des Gewäs­sers gibt. Bis Dren­stein­furt hat er mitt­ler­wei­le die Stre­cke erschlossen. 

Einen wirk­lich durch­ge­hen­den Weg gibt es lei­der nicht, ähn­lich wie an der Ems. Da wird einem manch­mal zu viel ver­spro­chen. Manch­mal über­sieht man doch das eine oder ande­re Hin­weis­schild, beson­ders wenn es in meh­re­re Rich­tun­gen geht. Aber es gibt schö­ne Abschnit­te wie zum Bei­spiel zwi­schen Albers­loh und Dren­stein­furt. Dort ist viel rena­tu­riert wor­den. Nach wie vor wird die Werse ger­ne von Was­ser­sport­lern genutzt. Bei schö­nem Wet­ter waren vor zwei Wochen Kanu­fah­rer und Stand up-Padd­ler. Schma­le Sand­strän­de waren beson­ders fre­quen­tiert zum Picknicken.

Paddeln auf dem Lofot

Das High­light fand aller­dings beim Urlaub auf dem Lofot bei Svol­vær statt. Der Rei­sen­de durf­te sich über einen guten Füh­rer vom dor­ti­gen Sport­ge­schäft und ein sta­bi­les See­ka­jak freu­en. Ins Was­ser gefal­len ist er damit nicht. Dies ver­lei­te­te ihn zur nai­ven Annah­me, das kön­ne ihm auch mit einem Fluss­ka­jak auf dem Rhein nicht pas­sie­ren. Zack, lag er gleich bei der ers­ten Fahrt im Was­ser. Mit einer Fluss­fahrt auf dem Rhein ist nicht zu spa­ßen, was lei­der auch Bade­gäs­te der­zeit mit dem Leben bezah­len müs­sen. Die Strö­mung ist selbst im Ufer­be­reich stark, wes­halb ihm sein Team half, an Land zu kom­men. Trotz Schwimm­wes­te, trotz Neoprenanzuges.

Auf dem Lofot kön­nen Besu­cher schön zwi­schen den Schä­ren her­um­kreu­zen. Dabei gab es Spu­ren des indus­tri­el­len Abbaus von Gra­phit zu sehen und klei­ne Häfen und Häu­ser, wo frü­her Fischer sie­del­ten. Die Moto­ri­sie­rung erlaub­te ihnen, sich ins Lan­des­in­ne­re zurück­zu­zie­hen, wo sie weni­ger Wind und Was­ser aus­ge­setzt waren. Gefähr­lich war es beim Pad­deln nicht.

Wer sich dafür inter­es­siert, soll­te even­tu­ell vor­her einen Kurs im Kajak­fah­ren absol­vie­ren. Uni­ver­si­tä­ten und Ruder­ver­ei­ne vor Ort bie­ten Kur­se an. Eine Eski­mo­rol­le zu beherr­schen, kann nicht ver­kehrt sein. Der Rei­sen­de schafft sie auch heu­te noch nicht wirk­lich gut. Die Kurs­lei­ter trans­por­tie­ren die Boo­te und Aus­rüs­tung, so dass jeder erst ein­mal ohne gleich groß­ar­tig zu inves­tie­ren, erfah­ren kann, ob es Spaß macht. Außer­dem ken­nen sie die Flüs­se der Umge­bung und mög­li­che Gefah­ren meis­tens gut.

Nun zur Aus­wahl der bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV-Programm:


DiDoFr
Deutsch­land
Aben­teu­er Kanu­tour: Ilmen­au, NDR, 21.15 Uhr

Traum­we­ge – Wan­de­run­gen von der Saar bis zum Rhein, phoe­nix, 22.15 Uhr
Erfolgs­ge­schich­te des Ries­lings, SWR, 20.15 Uhr
Por­tu­gal

Süd­os­ten Por­tu­gals, HR, 20.15 Uhr
Spa­ni­en

Mála­ga und west­li­che Cos­ta del Sol, HR, 21.00 Uhr
Die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV
likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Neu: Vicentes Wehklage der Maria Parda

Weltliteratur aus Portugal ab sofort im Buchhandel

Der Rei­sen­de prä­sen­tiert stolz Gil Vicen­tes Dra­ma “Die Weh­kla­ge der Maria Par­da”. Er hat “Pran­to de Maria Par­da” frisch aus dem Por­tu­gie­si­schen über­setzt. Gil Vicen­te (1465–1536) gilt als Begrün­der des por­tu­gie­si­schen Natio­nal­thea­ters. Er schreibt poe­tisch und leben­dig. Ein tol­ler Blick ins Den­ken der Men­schen vor 500 Jah­ren. Ab jetzt neu im Han­del. Dies ist nun das sieb­te vom Rei­sen­den über­setz­te Werk des Dra­ma­ti­kers, des­sen Werk “Das Höl­len­schiff” zur Welt­li­te­ra­tur zählt.

Gil Vicen­te Die Weh­kla­ge der Maria Par­da
ISBN: 978–3‑754135–75‑4

Vicen­tes “Die Weh­kla­ge der Maria Par­da” atmet den Geist der Refor­ma­ti­ons­zeit. Es the­ma­ti­siert das Den­ken der Men­schen, die sich schul­dig füh­len und Angst vor der Höl­le haben. Gil Vicen­te stellt auf revo­lu­tio­nä­re Wei­se Men­schen von der Stra­ße auf die Büh­ne vor Adel und Bür­ger. Sie spre­chen ihre Spra­che. Und das 40 Jah­re, bevor Wil­liam Shake­speare auf die Welt kommt.

Ein 1522 ent­stan­de­nes Meis­ter­stück Vicen­tes, des Begrün­ders des por­tu­gie­si­schen Natio­nal­thea­ters, das auf heu­ti­gen Büh­nen eine Auf­füh­rung ver­dient. Es ist eine Ant­wort auf die Refor­ma­ti­on. Wen­det sich der Dich­ter gegen den Papst? Lehnt er die Refor­ma­ti­on ab?

Die­ses Stück dien­te wahr­schein­lich nicht nur der Auf­füh­rung im Thea­ter. Sicher wur­de es auch auf­grund der Län­ge auf öffent­li­chen Plät­zen wäh­rend der Renais­sance gespielt. Es gehört auf jeden Fall auf die Lis­te der Emp­feh­lun­gen eines Thea­ter­stücks. Denn so etwas auf der Büh­ne gese­hen, hat wohl noch nie­mand in Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz. 

Daher soll­te nicht nur “Die Weh­kla­ge der Maria Par­da”, son­dern auch “Das Höl­len­schiff”, “Tri­umph des Win­ters & des Früh­lings”, “Rei­se der See­le”, Ser­ra da Est­re­la”, “Ermah­nung zum Krie­ge” und nicht nur auf dem Stand Por­tu­gals auf der kom­men­den Buch­mes­se Leip­zig zu fin­den sein. Por­tu­gal ist dort 2022 Gast­land. Es soll­te fes­ter Bestand­teil des Lehr­plans für Schü­ler und Roma­nis­tik-Stu­den­ten sein und wird sicher bald ein Klas­si­ker unter Thea­ter­stü­cken sein. 

Daher bie­tet die­ses wie auch alle ande­ren Thea­ter­stü­cke sich natür­lich auch als Lek­tü­re an deut­schen Schu­len und Uni­ver­si­tä­ten an. Schü­lern eines Leis­tungs­kur­ses in der Ober­stu­fe bie­tet sich ein ein­ma­li­ger leben­di­ger wie span­nen­der Stoff zur Ana­ly­se. Das gilt aber auch für Stu­den­ten in Semi­na­ren der Roma­nis­tik oder in einem Exzel­lenz­clus­ter wie “Reli­gi­on und Poli­tik”. Kein ande­rer Dra­ma­ti­ker in Euro­pa lie­fert wie Vicen­te mit Thea­ter­stü­cken so wich­ti­ge Bei­trä­ge, wenn es ums Ver­hält­nis zwi­schen Lite­ra­tur einer­seits, Recht, Poli­tik und Reli­gi­on ande­rer­seits in der Umbruch­zeit vom Mit­tel­al­ter zur Neu­zeit geht.

Wie vie­le ande­re Thea­ter­stü­cke des por­tu­gie­si­schen Dra­ma­ti­kers Gil Vicen­te erfasst es die Umbruch­zeit vom 15. ins 16. Jahr­hun­dert. Gil Vicen­te ist der Shake­speare Por­tu­gals, aber noch 40 Jah­re vor die­sem. Bald dar­auf folgt auf die Refor­ma­ti­on schon der Drei­ßig­jäh­ri­ge Krieg als Fol­ge. Ein schar­fer Beob­ach­ter sei­ner Zeit!

likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Die besten Kultur- und Reisefilme im TV

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit einer Über­sicht über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal und Spa­ni­en sind ab mor­gen im TV-Pro­gramm ver­tre­ten. Viel­falt ist in der kom­men­den Woche im Pro­gramm zu erwar­ten, wenn es dies­mal täg­lich (!) um Gebir­ge wie in Por­tu­gal, Gewäs­ser, Geschich­te und moder­ne Kunst geht. Und natür­lich um Urlaub wie in Ost­fries­land oder Urlaub in Andalusien.

Druiden keltischer Stämme

Am meis­ten Erkennt­nis­se zu erwar­ten sind sicher auf arte, wenn es um Drui­den, Moor­lei­chen und moder­ne Kunst geht. Als Jugend­li­cher hat dem Rei­sen­den immer Mira­cu­lix gefal­len, wenn er mit sei­ner Sichel im Baum saß, um Mis­teln zu schnei­den. Aus die­sen und ande­ren Zuta­ten berei­te­te er sei­nen Zau­ber­trank zu. Drui­den besa­ßen damals gro­ßen Ein­fluss in kel­ti­schen Stäm­men, da sie über viel Wis­sen ver­füg­ten. Daher waren sie den Römern ein Dorn im Auge. Des­halb bekämpf­ten sie die­se, um Ein­fluss über die Stäm­me zu gewinnen. 

Reise nach Kopenhagen und Silkeborg zu empfehlen

In einem Buch über See­fah­rer Vitus Bering — Zum Land hin­ter den Nebeln — las der Rei­sen­de kürz­lich, dass Stäm­me ger­ne kran­ke und schwa­che Men­schen zu Scha­ma­nen ernann­ten. Denn in deren Auf­fas­sung pfleg­ten sie eine beson­de­re Bezie­hung zum Him­mel. Mal schau­en, wel­ches neue Wis­sen die­ser Film vermittelt.

Wer sich für Moor­lei­chen und die Bron­ze­zeit inter­es­siert, dem sei ein Besuch der Muse­en in Kopen­ha­gen und Sil­ke­borg emp­foh­len. Dort lie­gen die berühm­tes­ten Leich­na­me des Nor­dens. Dies ist zwar etwas von den Feri­en­häu­sern Däne­marks an der Nord­see ent­fernt. Aber es lohnt sich alle­mal, hinzufahren. 

Die­se Men­schen sind nicht ein­fach ins Moor gefal­len, weil es dort schau­rig war, son­dern sie wur­den dort bestat­tet. Fas­zi­nie­rend ist ihr guter Erhal­tungs­zu­stand. Durch den erfährt man viel über Ernäh­rung und Beklei­dung sowie das jewei­li­ge Ritual.

Und nun die Über­sicht über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV, damit die Rei­se auf dem Sofa los­ge­hen kann. König Fuß­ball regiert dies­mal natür­lich auch mit. Möge das bes­te und fairs­te Team gewinnen!


SaSoMoDiMiDoFr
Deutsch­land

Boden­see, MDR, 20.15 Uhr

Schlei, NDR, 20.15 UhrBer­gi­sches Land, WDR, 20.15 Uhr

Auf der Ems durch Ost­fries­land, NDR, 21.00 Uhr
Meck­len­bur­gi­sche Ost­see­küs­te, HR, 20.15 Uhr
Däne­markKopen­ha­gen,
SWR, 17.00 Uhr

Mäd­chen von Egt­ved, arte, 21.05 Uhr
Däne­marks Nord­see­küs­te, NDR, 20.15 Uhr




Frank­reichDrui­den, arte, 20.15 Uhr

Kampf um Orlé­ans, ZDF Info, 14.15 UhrMar­seil­les, 3sat, 13.10 Uhr

Côte d’Azur, 3sat, 21.45 Uhr
Natio­nal­park Port-Cros, BR, 10.35 Uhr

Öster­reich


Kärn­tens phan­tas­ti­sche Welt, 3sat, 14.05 Uhr

Kärn­ten: Mill­stät­ter See, 3sat, 15.30 Uhr



Por­tu­gal

Por­tu­gals Wild­nis, Ers­tes, 20.15 Uhr


Algar­ve, Lis­sa­bon, Nor­den, WDR, 18.15 Uhr
Spa­ni­en
Pablo Picas­so und Fran­çoi­se Gilot, arte, 16.15 Uhr
Wil­der Nor­den. Reich der Bären, BR, 14.45 Uhr

Charme Anda­lu­si­ens, 3sat, 19.00 Uhr



likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit Fern­seh­tipps zu Rei­se und Kul­tur. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Nor­we­gen, Por­tu­gal und Spa­ni­en sind dies­mal an der Reihe.

Die Aus­wahl lässt sich mit Stadt, Land, Fluss und Inseln umschrei­ben. Spa­ni­en gerät in den Fokus. Mal­lor­ca ist eine schö­ne, beson­ders bei Renn­rad­fah­rern belieb­te, Fahr­rad­in­sel. Der Rei­sen­de scheu­te lan­ge den Besuch, weil ihr das Bal­ler­mann-Image anhaf­tet. Nach­dem er fast alles in Spa­ni­en besich­tigt hat­te, setz­te er sich irgend­wann in den Flie­ger, um die Insel mit dem Rad zu umrun­den. Am ers­ten Tag sah er in El Are­nal mit­tags ers­te Betrun­ke­ne. Zum Glück dau­er­te der Anblick nur Minu­ten. Bis kurz vor Alcú­dia floss der Ver­kehr rege auf brei­ten Straßen.

Aber dahin­ter begann sich die Insel zu ent­fal­ten. Ers­te Mee­res­buch­ten glit­zer­ten in der Son­ne. Von hüb­schen Stein­mau­ern umran­de­te Oli­ven­hai­ne und klei­ne Städ­te wie Artà begeis­ter­ten. Mit Port de Sól­ler fand er den Ein­stieg in die Ber­ge, in denen er Grup­pen von Renn­rad­fah­rern begeg­ne­te. Schein­bar ohne Rück­sicht auf Ver­lus­te heiz­ten sie die Ser­pen­ti­nen her­un­ter. Die Ein­hei­mi­schen zeig­ten sich rück­sichts­voll, roll­ten, ohne zu mur­ren, in ihren Autos hinterher. 

Mal­lor­ca zum Rad­fah­ren ist kein Geheim­tipp mehr. Aber es gibt sicher immer noch wel­che, die es ver­säumt haben, dies aus­zu­pro­bie­ren. Es eig­net sich als Ein­stieg in die Welt des Fern­ra­delns, um her­aus­zu­fin­den, ob es über­haupt Spaß macht. Für die Umrun­dung soll­ten Urlau­ber aber min­des­tens zwei Wochen einplanen.

Was erwar­tet Urlau­ber dage­gen in „Ems­land. Da will ich hin“? Das Frem­den­ver­kehrs­amt wirbt offen­siv dar­um. Des­halb schwang sich der Rei­sen­de im Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res aufs Rad. Er wur­de nicht ent­täuscht. Trotz Coro­na traf er über­all auf freund­li­che Men­schen zwi­schen Gre­ven, Mep­pen und Emden.

Anfangs fürch­te­te er, sei­ne Auf­ga­ben als Jour­na­list nicht erfül­len zu kön­nen, könn­ten doch vie­le Gesprä­che nicht statt­fin­den der Pan­de­mie wegen. Doch das traf nicht zu – mit gutem Sicher­heits­ab­stand funk­tio­nier­te das. Anfangs gefie­len ihm vor allem die Men­schen aus dem Ruhr­ge­biet. Von denen sind recht vie­le im Ems­land Dau­er­cam­per. Sie waren noch ech­te Kumpels.

Einer nahm die lust­lo­se Ver­wal­te­rin Mari­an­ne auf dem Cam­ping­platz in Dör­pen ins Gebet, weil sie dem Rad­ler einen mie­sen Abstell­platz zuge­wie­sen hat­te. Er habe sein Leben lang im Berg­bau gear­bei­tet. Einen ande­ren traf der Rei­sen­de beim Besich­ti­gen einer Kir­che. Der erklär­te ihm die Beschaf­fen­heit des ver­wen­de­ten Steins. Man lernt nie aus.

Dann gefie­len ihm die Bau­ern. Denen war anzu­mer­ken, dass sie jede Schol­le kann­ten. Anders als Leu­te aus der Stadt oder aus umlie­gen­den Dör­fern konn­ten sie immer gut erklä­ren, wo die eine oder ande­re Sehens­wür­dig­keit lag. Sonst hät­te er etwa die Mehrin­ger Stei­ne, ein schö­nes Grab aus der Jung­stein­zeit, nie gefun­den. Und er fand tol­le Her­ren­häu­ser im Ems­land. Bei denen mach­te sich der Ein­fluss von Archi­tek­ten aus dem Müns­ter­land bemerkbar.

Viel Spaß beim Mit­rei­sen im Ohren­ses­sel. Und nun zu den Fern­seh­tipps Rei­se und Kultur.


SaMoMiDoFr
Deutsch­land
Schwe­rin. Traum vom Welt­erbe, NDR, 14.00 Uhr

Fahr­rad. Vom Boom zur Ver­kehrs­wen­de? Das Ers­te, 16.00 Uhr

Ems­land. Da will ich hin. SWR, 17.00 Uhr



Bre­mens Bött­cher­stra­ße ent­de­cken, NDR, 20.15 Uhr
Däne­mark


Wil­des Däne­mark, Arte, 10.45 Uhr, Der Wald

Wil­des Däne­mark, Arte, 11.30 Uhr, Auf dem Land

Frank­reich
Paris und Cham­pa­gne, 3sat, 12.50 Uhr
Kor­si­ka, NDR, 20.15 Uhr
Nor­we­gen



Zau­ber­haf­tes Nor­we­gen, HR, 21.00 Uhr
Öster­reich




Por­tu­gal

Azo­ren, 3sat, 13.20 Uhr

Schwe­den




Spa­ni­enEin Tag in… Spa­ni­en, Arte, 20.15 Uhr
Unter­wegs auf Mal­lor­ca, Arte, 18.35 Uhr

Kampf um sau­be­re Lagu­ne. Spa­ni­sche Küs­ten­be­woh­ner gegen die Agrar­in­dus­trie, arte, 19.40 Uhr
Menor­ca, NDR, 20.15 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur
likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal, Schwe­den und Spa­ni­en sind vertreten.

Viel­falt ist in der kom­men­den Woche im Pro­gramm zu erwar­ten, wenn es um Natur und Kuli­na­rik, aber auch um Lite­ra­tur geht. Frank­reich wird durch den SWR beson­ders ins Zen­trum gerückt wie die Ven­dée. Noirm­ou­tier ist eine der wich­tigs­ten Inseln in der Regi­on, ver­fügt sie doch über eine lan­ge Tra­di­ti­on der Salz­ge­win­nung. Der Rei­sen­de schau­te sich dort ein aus­ge­klü­gel­tes Sys­tem an, bei dem über Kanä­le Was­ser in Bas­sins läuft. Dort wird die Salz­blu­me gewon­nen, die Gour­mets als Deli­ka­tes­se gilt. 

Emp­feh­lens­wert ist auf jeden Fall neben einem Besuch die Lek­tü­re des anti­qua­risch zu erhal­ten­den Buches „Ven­dée“ von Fried­rich Sieburg, auch bekannt als lang­jäh­ri­ger Kor­re­spon­dent der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung. So gelingt eine gute Ein­stim­mung in die Gegend.

Erwar­tun­gen weckt auch „Unter­wegs im hohen Nor­den“ auf phoe­nix. Beim Rei­sen­den weckt die­ser Titel Erin­ne­run­gen an sei­ne ers­te Rad­rei­se durch Süd­schwe­den. Er war allei­ne unter­wegs, hat­te gera­de das leb­haf­te Däne­mark ver­las­sen und mach­te sich auf den Weg, die West­küs­te inklu­si­ve Bohus­län bis Troll­hät­tan zu erkun­den. Es ist kaum nach­voll­zu­zie­hen, wie ein­sam er sich fühl­te, such­te er doch spä­ter bevor­zugt viel ein­sa­me­re Gegen­den auf. Drei Mona­te umkreis­te er etwa den Polar­kreis, indem mit dem Rad von Mora am Sil­jan­see star­te­te. Von dort fuhr er nach Umeå, dann nach Bodø und zurück über Trond­heim zurück nach Dalar­na. Eine Teil­stre­cke hat er in „Väs­ter­bot­ten Land der Aben­teu­er“ aufgearbeitet.

Viel Spaß nach dem Ein­schal­ten des Fernsehers.


SaSoMoMiFr
Deutsch­land


Som­mer auf der Weser, WDR, 15.00 Uhr
Durch die Pfalz, HR, 20.15 Uhr

Traum­zie­le in Bay­ern, HR, 21.00 Uhr
Däne­markDäne­mark, Stadt, Land, Kunst, Arte, 9.20 Uhr



Frank­reichNoirm­ou­tier, Stadt, Land, Kunst, Arte, 8.40 Uhr

Wil­des Frank­reich, SWR, 14.45 Uhr

Côte Bleue, SWR, 16.15 Uhr

Niz­za, da will ich hin, SWR, 17.00 Uhr
Kampf um Frank­reichs Schät­ze, Phoe­nix, 14.45 Uhr

Durch die Schluch­ten des Zen­tral­mas­sivs, BR, 11.12 Uhr
Öster­reich


Nie­der­ös­ter­reich, NDR, 20.15 Uhr

Por­tu­galPor­tu­gal lesen! 3sat, 19.20 Uhr



Schwe­den
Bären­ban­de, In Skan­di­na­vi­ens Wäl­dern, HR, 20.15 UhrUnter­wegs im hohen Nor­den, Phoe­nix, 16.15 Uhr

Spa­ni­en
Berg­welt Mal­lor­cas, HR, 12.45 UhrViva Mal­lor­ca, SWR, 15.30 Uhr

TV-Tipps Rei­se und Kultur
likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Nor­we­gen, Öster­reich, Schwe­den und Spa­ni­en sind vertreten.

Viel­falt ist in der kom­men­den Woche im Pro­gramm zu erwar­ten, wenn es um Regio­nen, Städ­te und wie­der etwas um Geschich­te geht. Dabei rücken vor allem die skan­di­na­vi­schen Haupt­städ­te in den Fokus.

Kopen­ha­gen lern­te der Rei­sen­de sehr gut über einen Dänisch­kurs für Eras­mus-Stu­den­ten an der Uni­ver­si­tät ken­nen. Unbe­dingt zu emp­feh­len, da nicht nur kos­ten­güns­tig, son­dern es winkt auch die Per­spek­ti­ve, sich als Ein­woh­ner in die Haupt­stadt zu inte­grie­ren und nicht Tou­rist zu sein. Einer­seits tra­fen im kos­ten­güns­ti­gen Kurs Stu­den­ten aus aller Welt zusam­men. Wei­te­re Kur­se, die aber längst nicht so preis­güns­tig sind, ste­hen hier. Für schö­nes inter­na­tio­na­les Flair war gesorgt. Vie­le Teil­neh­mer wie­sen däni­sche Wur­zeln auf. Über Tref­fen wäh­rend des drei­wö­chi­gen Kur­ses lern­te der Rei­sen­de gut Bars der Stadt ken­nen. Das Buf­fet auf dem Cam­pus ist aber auch sehr lecker. 

Ande­rer­seits bot die Uni Besich­ti­gun­gen an wie etwa Fahr­ten durchs Hafen­be­cken. Und der Lehr­stoff ver­lock­te dazu, sich zum Bei­spiel die Klei­ne Meer­jung­frau anzu­schau­en. In Stock­holm und Oslo gibt es sol­che Kurs bestimmt auch. Dar­über lern­te der Rei­sen­de gut das Bil­dungs­we­sen ken­nen, das in Däne­mark etwas anders läuft. Ein Knül­ler war auf jeden Fall der bar­fuß unter­rich­ten­de Leh­rer Jep­pe. In einem deut­schen Semi­nar unvorstellbar.

Lehr­reich wird sicher ein Bei­trag über die spa­ni­sche Arma­da. Im Zuge einer Vor­be­rei­tung eines Arti­kels über die Ent­de­ckung der Neu­en Welt durch Pedro Álva­res Cab­ral las der Rei­sen­de, dass Por­tu­gal Spa­ni­en sei­ne Flot­te der Arma­da zur Ver­fü­gung stel­len muss­te. Dies war ein wich­ti­ger Grund für den Nie­der­gang des por­tu­gie­si­schen König­rei­ches. Denn eini­ge über­see­ische Besit­zun­gen konn­ten danach nicht mehr ver­tei­digt wer­den. Ande­re Mäch­te wie die Nie­der­lan­de konn­ten das Vaku­um für sich zum Bei­spiel in Asi­en nut­zen. Die­ser Aspekt kommt lei­der nicht im ansons­ten gut auf­ge­mach­ten Museu dos Des­co­bri­ment­os in Bel­mon­te am Ran­de der Ser­ra da Est­re­la zur Spra­che. Zen­tral sind im Cen­tro de Por­tu­gal See­fahrt, Kolo­ni­sa­ti­on und Bio­di­ver­si­tät. Auch gewinnbringend.

Viel Spaß beim Zuschauen.


SaSoDiMiDoFr
Deutsch­land

Was­ser­bli­cke am Nie­der­rhein, WDR, 20.15 Uhr


See­stadt Radolf­zell, SWR, 20.15 Uhr
Däne­mark
Wil­des Däne­mark, arte, 12.05 Uhr


Lebens­wert in Kopen­ha­gen, Bar­ce­lo­na, Nan­tes, ZDF, 23.00 Uhr
Frank­reich
Das Süd­el­sass neu ent­deckt, MDR, 9.30 Uhr



Nor­we­gen

Wun­der­sa­mes Nor­we­gen, arte, 15.55 Uhr


Öster­reich


Ent­de­ckun­gen in Vor­arl­berg, 3sat, 13.15 Uhr

Vom Zil­ler­tal ins Ahrn­tal, 3sat, 14.00 Uhr


Schwe­den




Stock­holm, NDR, 21.15 Uhr
Spa­ni­enDie spa­ni­sche Arma­da, phoe­nix, 00.00 Uhr
Wil­des Spa­ni­en, Der atlan­ti­sche Nor­den, BR, 14.45 UhrSpa­ni­en – der wil­de Süden, BR, 11.20 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur
likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktu­ell ver­sor­ge ich euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Wie schon in der Vor­wo­che sind mit Deutsch­land, Nor­we­gen, Por­tu­gal, Spa­ni­en und Öster­reich nur weni­ge Län­der ver­tre­ten. Außer einer Wein­ver­kos­tung ste­hen die wil­de und die gezähm­te Natur im Zen­trum. Einen Down­load-Link des Pro­gramms fin­det ihr wie immer mit einer Datei im pdf-Format.

Der schöns­te Fjord, im SWR geht es bald dar­um, liegt ein­deu­tig auf dem Lofot. Dänen mögen dage­gen pro­tes­tie­ren, weil für sie sicher der Limfjord in Nord­jüt­land der schöns­te ist. Ich war aber frisch ver­liebt, als ich mit Lena die Küs­ten­stadt Bodø auf der Fäh­re ver­ließ, um am Kai­ser­marsch in Diger­mu­len teil­zu­neh­men. Und neu­gie­rig, war­um Nor­we­ger jähr­lich wan­dern, um Kai­ser Wil­helm zu ehren. Sie mei­nen, ihm den Lofot-Tou­ris­mus zu ver­dan­ken. Denn der Kai­ser war ein glü­hen­der Ver­eh­rer Nor­we­gens und fuhr mehr als ein­mal mit sei­ner Yacht Hohen­zol­lern in die nörd­li­chen Gewäs­ser. Der Pfad zum Diger­mu­len­kol­len ist leicht. Es gibt nur weni­ge fel­si­ge Par­tien, die einen zum Rut­schen brin­gen könn­ten. Und steil wird es auch nicht. Ich schaff­te das selbst mit Fahr­rad­schu­hen. Der Aus­blick von oben auf den Raft­sund ist über­wäl­ti­gend. Selbst das in der Tie­fe schip­pern­de Kreuz­fahrt­schiff Hur­tig­ru­ten ist win­zig. Ver­ein­zelt fuh­ren auch Motor­boo­te übers Wasser.

Zur Demons­tra­ti­on spa­ni­scher Gar­ten­kunst, eine wei­te­re Doku, zei­ge ich hier drei Fotos von mei­ner gro­ßen Gali­zi­en­rei­se. Um die 4000 Kilo­me­ter leg­te ich zwi­schen August und Sep­tem­ber mit mei­nem Moun­tain­bike zurück. Ich folg­te zum größ­ten Teil dem Jakobs­weg von Por­to bis Riba­deo, nach Sant­ia­go de Com­pos­te­la und dann über die Ser­ra da Est­re­la und den Rio Dou­ro zurück nach Por­to. Oben könnt ihr einen pri­va­ten Vor­gar­ten, einen Teil des Parks Illa das Escul­turas de Pon­te­ve­dra und eine Gar­ten­an­la­ge zwi­schen Häu­sern betrach­ten. Alle Bil­der schoss ich an einem Tag. Allei­ne an die­sen drei Fotos ist zu sehen, dass das The­ma Gar­ten­ge­stal­tung völ­lig unter­schied­lich aus­fal­len kann.

Bil­det euch selbst ein Urteil. Viel Spaß beim Zuschauen.


SaSoDo
Deutsch­landDer unsicht­ba­re Fluss zwi­schen Schwarz­wald und Voge­sen. WDR, 20.15 Uhr

Nor­we­gen
Fjor­de, Nord­kap und Polar­licht. SWR, 20.15 Uhr
Öster­reich

Ein­ge­schenkt. Wein­land Öster­reich. 3sat, 11.55 Uhr
Por­tu­gal

Ver­rückt nach Fluss. Adiós, Por­tu­gal. WDR, 12.30 Uhr

Azo­ren. Natur­er­leb­nis. WDR, 20.15 Uhr

Spa­ni­enSpa­ni­sche Gar­ten­kunst, 3sat, 15.00 Uhr

TV-Tipps Rei­se und Kultur

likeheartlaugh­terwowsadangry
0

Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktu­ell ver­sor­ge ich euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal sind nach der Mas­se an Dokus in der ver­gan­ge­nen Woche nur Deutsch­land, Por­tu­gal und Öster­reich ver­tre­ten. Am meis­ten erfah­ren wir dies­mal über Desti­na­tio­nen in Deutsch­land, was wohl an Coro­na man­gels Rei­se­mög­lich­kei­ten liegt. Einen Down­load-Link des Pro­gramms fin­det ihr wie immer im pdf-Format.

Emp­feh­len kann ich den Film über Natur­parks in Por­tu­gal. Ich sah ihn schon. Die Ser­ra da Est­re­la ken­ne ich gut, da ich dort mehr­fach recher­chier­te, einen Rei­se­füh­rer dar­über ver­fass­te. Die Regi­on liegt im Cen­tro. Sie besticht durch hohe Ber­ge und Juwe­len-Dör­fer. Die Regi­on ist gut mit dem Rad zu berei­sen, da die Stre­cken auf der von mir emp­foh­le­nen Rund­stre­cke nicht steil sind. Zwei Wochen kannst Du die Regi­on ohne Mus­kel­ka­ter erkunden.

Gera­de schau­te ich noch, wo der Natur­park Pene­da-Gerês liegt. Dabei stell­te ich fest, dass ich nah dran war, als ich von Sant­ia­go de Com­pos­te­la nach Xin­zo de Limia fuhr. Daher kann ich mir vor­stel­len, wie es dort aus­sieht. Es ist ber­gig. Ich kur­bel­te auf Ser­pen­ti­nen stun­den­lang berg­auf und ‑ab, genoss Aus­bli­cke, Adler und Gei­er und Cafés in Dör­fern. Eine in einer hoch gele­ge­nen Sied­lung ober­halb eines Stau­sees leben­de alte Frau stöhn­te „Mein Gott“, als sie mich her­auf­kom­men sah. Wahr­schein­lich mal­te sie sich mei­ne Lei­den aus. Aber da es auch lan­ge Täler gibt, konn­te ich mich immer aus­ru­hen. Außer­dem ver­bren­ne ich immer ordent­lich Kalo­rien. Neu­lich radel­te ich 123 Kilo­me­ter von Müns­ter nach Wett­rin­gen und wie­der zurück: 2760 Kalo­rien. Viel muss­te ich also nicht heraufschleppen. 

Außer mir radel­ten auch zwei Mädels mit Zelt durchs Dorf. Sonst schei­nen fast nur Pil­ger auf dem Jakobs­weg durch­zu­kom­men. Daher hielt mich die Frau wohl für etwas Beson­de­res. Ich reagier­te spä­ter ähn­lich ent­setzt, als ich Spu­ren der Ver­wüs­tung durch Bau­ar­bei­ten ent­lang der Ser­pen­ti­nen sah. Ein Tun­nel wur­de ver­brei­tert, um eine Schnell­ver­bin­dung für Züge von A Coru­ña nach Madrid her­zu­stel­len. Ein Jäger ver­si­cher­te mir, dass die­se Spu­ren bald wie­der besei­tigt würden.

Sonst gibt es im Fern­se­hen viel über die Eifel zu sehen. Da vor den Toren Bonns, wor­über auch eine Doku läuft, wan­de­re ich dort oft mit Freun­den. Beson­ders Kur­gäs­te wis­sen die Gegend zu schät­zen, da es zum Bei­spiel gesun­des Ther­mal­was­ser in Bad Neuen­ahr gibt. Neu­lich las ich, dass aktu­ell in der Gegend um Hel­len­thal Nar­zis­sen blüh­ten. Vie­le Gebie­te wür­den gelb leuch­ten. Ich ken­ne das nur vom Gins­ter, der ab dem Som­mer blüht. Emp­feh­lens­wert ist auch eine Wan­de­rung bei Maria Laach. Denn dort spru­delt Koh­len­säu­re an die Ober­flä­che eines Sees. Die Gegend steckt vol­ler Maa­re. Vul­ka­ne sind sogar aktiv, aber nur schwach. 

Es gibt also auch in Coro­na-Zei­ten viel in der eige­nen Gegend zu ent­de­cken, wenn Du so mutig bist, alte Wege zu ver­las­sen und neue zu beschreiten.


SoMoDiFr
Deutsch­landEifel – Die schöns­ten Bade­se­en und Tal­sper­ren, WDR, 15.00 Uhr

Wil­de Eifel – Grü­nes Herz im Wes­ten, WDR, 15.15 Uhr

Wan­de­run­gen von der Mosel bis an den Rhein, SWR, 15.45 Uhr
Von der Elbe bis zur Ems, NDR, 20.15 UhrBoom­town Bonn, Neu­er Glanz in alter Haupt­stadt, Phoe­nix, 17.15 UhrDas grü­ne Herz West­fa­lens, ein Wald im Wan­del, WDR, 20.15 Uhr

Wat­ten­meer, Klei­ne Inseln, gro­ße Chan­cen, NDR, 20.15 Uhr
Öster­reich
Alpen­ju­we­len – Zu Fuß von der Zug­spit­ze nach Bozen, SWR, 15.45 Uhr

Por­tu­gal
Natur­parks in Por­tu­gal, Pene­da-Gerês, Ser­ra da Est­re­la, arte, 17.50 Uhr

Natur­parks in Por­tu­gal, Madei­ra, arte 18.30 Uhr

Natur­parks in Por­tu­gal, Rio For­mo­sa, arte, 17.50 Uhr

TV-Dokus Rei­se und Kultur
likeheartlaugh­terwowsadangry
0