Fernsehtipps Reise und Kultur

Aktuell versorge ich euch möglichst regelmäßig mit TV-Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die jetzt im Fernsehen laufen. Diesmal sind alle Länder bis auf Norwegen vertreten. Erstaunlich. Sicher liegt das an den bevorstehenden Osterferien. Einen Download-Link des Programms findet ihr wie immer im pdf-Format.

Gespannt bin ich vor allem auf den Film über Barcelona. Dort lebte ich neun Monate, weil ich über Erasmus Katalanisch studierte. Der Sprachkurs war hart, denn ich konnte weder gut Spanisch noch Katalanisch sprechen. Und die Verständigung im Kurs lief auch noch nur auf … Katalanisch. Aber Spanisch lernte ich gut, weil wir uns in der WG nur auf Spanisch unterhielten, um uns gut in die Gesellschaft zu integrieren. Englisch oder Französisch waren tabu.

Aus touristischer Sicht war die Lage der Wohnung genial. Wir wohnten nahe der Sagrada Familia und vieler anderer Sehenswürdigkeiten wie das Hospital Sant Pau. Mit der Metro konnten wir uns schnell durch die Stadt und an ihre Ränder bewegen. Nie kam Langeweile auf, weil es blendende Unterhaltung auf den Ramblas fand oder in tollen Cafés wie im Café de L’Opera am Gran Teatre del Liceu. Am liebsten mochte ich dort Schokolade mit einer dicken Portion Sahne, den sogenannten Suizo.

Wenn Corona uns in diesem Jahr immer noch einen Strich durch Auslandsurlaub macht, kann ich nur eine Radtour von Aachen nach Trier empfehlen. In Wunderschön! werden dazu sicher einige Tipps kommen. Mit Freunden wanderte ich schon im Hohen Venn über die Grenze nach Belgien und besuchte danach den Aachener Dom. Oder aber wir besichtigten drei Tage Trier nach ausgedehnten Wanderungen an der Mosel. Uns gefielen die Kaiserthermen, der schöne Park am Kurfürstlichen Palais und natürlich auch das gemütliche Flair am Abend in den Kneipen.

Also einschalten und mitreisen.


SoMoDiDoFr
Dänemark



Das dänische Königshaus, NDR, 16.30 Uhr
DeutschlandWunderschön! Von Aachen nach Trier. Mit Rad durch drei Länder, WDR, 14.15 Uhr
Unbekannte Schlei. Phoenix, 17.15 Uhr

Frankreich
Montpellier. Da will ich hin. 3Sat, 12.50 Uhr
Frankreichs Westen. Von der Normandie bis Arcachon, NDR, 20.15 Uhr
ÖsterreichStift Dürnstein in der Wachau 3sat, 13.10 Uhr
Zu Tisch… Steiermark, arte, 18.25 Uhr




PortugalWunderschön! Algarve, NDR, 13 Uhr



SchwedenDer Götakanal, NDR, 14.30 Uhr



Spanien

Barcelona. Die schöne Katalanin, WDR, 10.55 Uhr
Mallorcas stille Seiten, HR, 20.15 Uhr
TV-Tipps Reise und Kultur
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Fernsehtipps Reise und Kultur


SaSoMoDoFr
DeutschlandAn der Schlei, wo Träume segeln, NDR, 20.15 Uhr
ÖsterreichDie Donau. Vom Eisernen Tor zum Schwarzen Meer, SWR, 10.15 Uhr
Schweden

Markus Lanz – Schweden ungeschminkt, ZDF, 23.15 UhrWildes Skandinavien, Phoenix, 20.15 Uhr
SpanienLanzarote. Feuer, Lava, Licht, NDR, 13.15 UhrAndalusien. Wo Spaniens Seele wohnt. NDR, 13.00 Uhr

Wunderschön! Die schönsten Spanienreisen, WDR, 20.15 Uhr
Die Kanarischen Inseln, 3sat, 13.15 Uhr

Inselurlaub auf den Balearen, 3sat, 14.45 Uhr

Spaniens Goldküste, 3sat, 15.30 Uhr
Spaniens einzigartige Waldlandschaft, arte, 16.05 Uhr
TV-Tipps Reise und Kultur

Aktuell versorge ich euch möglichst regelmäßig mit TV-Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Diesmal beschränkt sich die Auswahl lediglich auf Deutschland Österreich, Schweden und Spanien. Frankreich, Norwegen, Portugal und schon wieder Dänemark bleiben außen vor. Nur an fünf Tagen ist das Mitreisen auf dem Sofa garantiert. Dafür bleibt mehr Zeit, die eigene Reise vorzubereiten. Das Programm zum Download findet ihr als Link im pdf-Format.

Mit Spaniens einzigartiger Waldlandschaft kommt eine Wiederholung. Auch andere Sendungen sah ich bereits, die unter anderem auf beliebte spanische Inseln führen. Lebhaft in Erinnerung bleibt mir zum Beispiel der Urlaub auf der ziemlich ursprünglichen Atlantikinsel El Hierro, eine der Lieblingsinseln meiner damaligen Freundin. Wir schipperten mit der Fähre über Nacht auf bewegter See von Teneriffa aus dorthin. An Schlaf war kaum zu denken bei dem Wellengang. Wir schnitten auf Wanderungen Agaven, da Laura davon überzeugt war, dass sie gesund seien. Mich verblüffte die Schärfung der Sinne, vermeinte, besser sehen zu können. Bei der Fahrt auf den Serpentinen war dies nicht verkehrt. Bitte mische sie vor dem Essen mit Müsli oder Joghurt, da der Saft herb ist. Aber dies passt gut zur dunklen Erscheinung mancher Häuser aus Lavagestein. Recht imposant, aber auch etwas bedrückend, je nach Stimmung.

Auf Markus Lanz’ Beitrag über „Schweden ungeschminkt“ bin ich gespannt. Mich stören oft die Beiträge über Schwedens Bullerbü. Wer in dem Land längere Zeit verbracht hat, weiß, dass es das märchenhafte Leben dort nicht gibt. Natürlich ist die Natur eindrucksvoll, aber dafür haben die Menschen dort unter anderem mit Einsamkeit und schließenden Schulen auf dem Land zu kämpfen. Und auch dort gibt es viele Scheidungen wie bei uns. Trotzdem ist es immer wieder schön, in den Norden zu reisen und sich von Torbjörn zu Elchen führen zu lassen. Oder mit Leif auf einem der Seen bei Östersund zu segeln. Vielleicht lernen wir demnächst auf Phoenix übers wilde Skandinavien weitere Möglichkeiten dazu kennen.

Also einschalten und träumen.

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Fernsehtipps Reise und Kultur

Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Spannung versprechen vor allem die abgelegenen Ziele. Dänemark, Frankreich und Schweden bleiben diesmal außen vor. Fast jeden Tag erwartet uns jetzt etwas.

Dafür steht wie schon in der Vorwoche überraschend wieder einmal Österreich im Zentrum. Ich bin an Orten, wo Wasser fließt, beruhigt, wenn Wellen nachts im Schlaf rauschen. Oder es strömt von oben ein gewaltiger Wasserfall herab. Dies wird uns wohl in „Kraft des Wassers“ erwarten. Gibt es auch auf den Azoren Wasserfälle? Ich bin noch nie dort gewesen, würde es aber, ohne nachzuschlagen, dort vermuten. Denn eine Vulkaninsel kann hoch sein wie zum Beispiel Madeira. Und am Polarkreis sowieso, da die Berge im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet erstaunlich hoch sind. Viel Spaß beim Zuschauen, während sich draußen Deutschland in ein Wintermärchenland verwandelt.

NorwegenÖsterreichPortugalSpanien
SaAllein am Polarkreis, SWR, 17.00 Uhr
MoÖsterreich, da will ich hin! Spezial, 3sat, 12.45 Uhr
DiLissabon, da will ich hin. SWR, 6.00 Uhr
DoLänder – Menschen – Abenteuer, Die Azoren, NDR, 20.15 Uhr
FrWildes Österreich – Die Kraft des Wassers, arte, 17.50 UhrTeneriffa. Im Bann des Teide, HR, 20.15 Uhr
La Gomera, Die schönsten Wanderungen auf der Kanareninsel, HR, 21 Uhr
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Fernsehtipps Reise und Kultur

Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Vor allem geht es um Geschichte und Natur. Dänemark, Frankreich, Österreich, Portugal und Spanien bleiben außen vor.

Der wohl spannendste Beitrag dürfte am Montag über Gibraltar laufen. Ich war schon öfter dort. Die Felsensiedlung ist etwas skurril, zumal Besucher zunächst beim Betreten über einen Flughafen laufen müssen. Die freundlichen Bewohner sind stolz auf ihre kulturelle Vielfalt, weil dort Angehörige verschiedener Religionen friedlich zusammenleben. Sicher auch spannend ist der Beitrag über Schwedens Umgang mit dem Holocaust. Davon ist sonst wenig in den Medien zu sehen.

Und wer am Freitag lieber die Fußball-Übertragung gesehen hat, kann sich am Samstag die Wiederholung Sendung über Münsteraner Kaufleute im Mittelalter anschauen.

DeutschlandNorwegenSchwedenSpanien
SaDie Kaufleute von Münster. Eine Zeitreise ins Mittelalter – WDR, 11.15 Uhr
MoAus Schweden kein Wort. Ein Diplomat und der Holocaust – MDR, 23.35 UhrGibraltar. Brücke zwischen den Welten, BR, 14.45 Uhr
DoNeue Wildnis in Deutschland – 3sat, 20.15 UhrVom Fjell zu den Fjorden. Mit dem Zug durch Norwegens Winter – NDR, 20.15 Uhr
TV-Tipps Reise und Kultur
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In Münster gibt es viel zu entdecken wie hier St. Pantaleon in Roxel.

Fernsehtipps Reise und Kultur

Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Auffällig: Es laufen etwas mehr anspruchsvolle Filme als in der vergangenen Woche. Vor allem geht es um Flüsse in NRW, also Natur, und um berühmte Bauwerke in Frankreich. Dänemark, Norwegen, Portugal und Spanien bleiben außen vor.

Der wohl spannendste Beitrag dürfte heute Abend auf arte über die Wikinger laufen. Und sicher auch zu beachten ist die Sendung über Münsteraner Kaufleute. Was viele vielleicht nicht wissen: Münster ist eine Hansestadt.

DeutschlandFrankreichSchweden
SaFahr mal hin – Neue Pfade auf alten Wegen. Entlang der Sieg– SWR 14.00 Uhr

Alle Augen Auf – Flüsse in NRW – WDR 16.30 Uhr
Die Kathedrale
Die Baumeister des Straßburger Münsters
– arte 14.50 Uhr
Die Kriegerinnen der Wikinger – arte 21.10 Uhr
SoBoléro – Ein Refrain für die Welt – arte, 23.25 UhrZu Tisch… Nordschweden – arte 18.25 Uhr
MoGeheimnisvolle Orte Schloss Versailles – Das Erste, 23.25 Uhr
Di
Mi
Do
FrDie Kaufleute von Münster. Eine Zeitreise ins Mittelalter – WDR, 20.15 Uhr
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Fernsehtipps Reise und Kultur

Ab jetzt versorge ich euch möglichst regelmäßig mit Dokus über Kultur und Reise. Im Zentrum stehen beliebte Ziele in Europa, die an den nächsten Tagen im Fernsehen laufen. Auffällig: Diesmal laufen nur wenige Sendungen. So bleibt wenigstens Zeit, an die frische Luft zu gehen und etwas fürs Immunsystem zu tun. Vor allem geht es um Skandinavien. Der wohl spannendste Beitrag dürfte heute Abend auf arte laufen. Viel Spaß.

DeutschlandÖsterreichSchweden
SaSpannende Geschichten aus der Bronzezeit – arte, 21.45 UhrWildes Skandinavien – NDR, 16 Uhr
So
Mo
DiNorwegen Zwischen Fjorden und Fjells – WDR 20.15 UhrLeben am Polarkreis – Mit dem Zug durch Schwedens Norden – WDR 21.00 Uhr
Mi
Do
Fr
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Schwedischer Dichter Enquist gestorben

Einer der besten Dichter des Nordens, aufgewachsen in Västerbotten

Per Olov Enquist gestorben: Bestürzt lese ich diese Nachricht in der Frankfurter Allgemeinen über den Tod des großartigen schwedischen Dichters. Die Nachricht erreichte mich gerade. Ich hätte ihn gerne kennengelernt. Seine scharfsinnigen Werke beeindrucken mich wie vor allem seine Autobiographie „Ein anderes Leben“, die 2011 in Deutschland beim Hanser-Verlag erscheint. Enquist ist ein Zweifler. Er meint, dass objektiv erscheinende Fakten leicht zu manipulieren seien. Selbst ans vielen Schweden wichtige Prinzip der Solidarität glaubt er nicht.

In meinem Reiseführer „Västerbotten Land der Abenteuer“ befasse ich mich in einem Artikel mit Literatur über und aus Nordschweden. Allein aus Enquists Heimat Västerbotten stammen 50 der heute bekanntesten modernen Erzähler Schwedens wie zum Beispiel auch Sara Lidman und Torgny Lindgren.

Lidman starb schon vor längerer Zeit. Ihr bekanntestes Werk „Das Teertal“ erschien 1953 in Schweden, 1967 auf Deutsch beim Reclam Verlag. Es behandelt das Leben der Kleinbauern in einer Moorlandschaft Västerbottens. Was auch geschieht, ihr Leben liegt in Gottes Hand.

Lindgren starb wie Enquist erst kürzlich. Sein bekanntestes Werk heißt „Der Weg der Schlange“. Es erschien 2001 auf Deutsch beim Aufbau Verlag und schildert das Schicksal einer Familie in einer lebensfeindlichen Umgebung. Ich interviewte ihn im Reiseführer über Västerbotten – auf Deutsch! Enquists, Lidmans und Lindgrens Romane stellen die meisten in Deutschland viel bekannteren Krimis der vergangenen zwanzig Jahre von Henning Mankell bis Liza Marklund in den Schatten. Ich verneige mich vor diesem großartigen Schriftsteller Per Olov Enquist und trauere ein wenig.

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Schwedens Westküste ist Jahresradweg Europas

Eine meiner ersten Fernradtouren führte zur schwedischen Westküste. Ich hatte ganz Dänemark erschlossen und das lustige Leben auf den Campingplätzen, an den Stränden und in den Städten genossen. Doch mit Schweden betrat ich eine ganz neue Welt, die ich durch Ferien in Sommerhäusern zwar schon lange gewohnt war. Aber alleine durch Schweden zu radeln, ist eine andere Nummer, weil sich wenige Menschen über einen weiten Raum verteilen. Mittlerweile ist Südschweden mir schon zu dicht besiedelt, weshalb ich in der Regel einsame Regionen bevorzuge. In einsamen Gegenden wie in Nordnorwegen oder im Gebirge Portugals ist man als Radler auch zugleich ein Bote, der Nachrichten aus anderen Dörfern mitbringt. Wie geht es Leif? Welche Tiere hast Du auf dem Weg gesehen? Gibt es den Supermarkt dort schon? Die Menschen kennen einander oft. Sie ihrerseits geben Tipps und zeigen ihre Umgebung. Daher empfinde ich es mittlerweile als befriedigender, eine einsamere Region zu erschließen und sich auf die Menschen einzulassen. Denn sonst kann es vor allem innerlich sehr einsam werden.

Zurück nach Schweden: Meine erste Nacht verbrachte ich nach dem Verlassen Dänemarks auf dem Campingplatz von Halmstad. Ich hörte einen armen Mann die ganze Nacht in seinem Wohnwagen husten. Der Wind rüttelte am Zelt. Ich fühlte mich alleine, denn bis auf den Kranken und mich schien es niemanden hier zu geben. Daher fing ich schon auf dieser Tour an, auf Einheimische zuzugehen, die mich ihrerseits aber auch von ganz alleine fanden.

In den Jahresradweg Europas 2018 an Schwedens Westküste ist eine ganze Reihe an Begegnungsmöglichkeiten eingearbeitet wie Cafés. Heute bin ich über solche Gastronomie froh, da man dort Leute kennenlernt, ich mich dort auch hinsetzen kann, um Tagebuch zu führen, das ich später zu Artikeln ausarbeite. Es gibt viele Menschen, die neugierig werden und fragen, was ich gerade schreibe. So ergeben sich viele Gespräche.

Am vergangenen Wochenende stellten sichan der Westküste verschiedene Unternehmen in einem Fest der Öffentlichkeit vor, wie aus dem nun von Aftonbladet veröffentlichten Artikel „God mat och sköna cykelturer på västkusten“ hervorgeht. Auf Touristen warten zehn Routen von fünf bis dreißig Kilometern zwischen Helsingborg und Göteborg. Ich habe gerade alle Orte bei Google Maps eingeben. Es ergibt sich eine Strecke von gut 382 Kilometern. Binnen einer Woche kann sich jeder im Sommer in Ruhe die Küste anschauen und die ausgearbeiteten Angebote ausprobieren. Wie man sieht, wird dort zum Beispiel Bier gebraut, Fisch zubereitet, Lakritz hergestellt und Pralinen gerührt. Leider kommt im Artikel von Aftonbladet die Schilderung der Kultur- und Naturerlebnisse zu kurz. Es sind Strände aufgeführt wie Vejbystrand, Falkenbergs Strandbad und eine Mountainbiketour rund um Båstad.

Weg in Kürze zum Nachfahren:

  • Helsingborgsrundan.15 km. Smakstopp: Brödkultur, Lakritsfabriken, Ebbas fik, Ålgrändens Ost & Delikatesser, Helsingborgs Bryggeri.
  • Trädgårdsälskaren.30 km. Smakstopp: Sofiero, Café Bistro, Arilds Vingård.
  • Kullaturen.25 km. Smakstopp: Tunneberga Gästgifvaregård, Kullasparris, Flickorna Lundgren, Växthuset i Brunnby, Kullabergs Vingård, Kryddiga Perenn, Krapperups kaffestuga, Ellagårdens bär, Kullabygdens Vanilj & Choklad.
  • Smaka på Kullabygden.30 km. Smakstopp: Höganäs bryggeri, Krapperups Kaffestuga, Arilds Vingård, Flickorna Lundgren, Fabriken.
  • Vejbystrand. 10 km. Smakstopp: Vilt & Gott, Vejby Vingård, Sandgårdens Skafferi, Bjäre Fisk & Skaldjur, Vejbystrands Vandrarhem/B&B.
  • Båstad. Guidade mountainbiketurer där kaffe och fika ingår. Totalt ca 3 timmar.
  • Falkenbergsrundan.16 km. Smakstopp: Skrea Ost, Prostens Pizza, Båta Kåsan med Suseå Choklad och Slöinge Kafferosteri, Falkenbergs Strandbad.
  • Onsala, Utvalda pärlor längs Gottskärsvägen. 5 km. Smakstopp: Båt- och Sjöfartsmuseet, Zigges BBQ, Hönö Fisk, Gula Stugans, Fru Pilos Praliner, Gottskär Hotell, Gottskär Hotells Café, Tre Toppar.
  • Åsa, Det Stora Mattrampet. 28 km. Smakstopp: Kvia Grönsaker, Naturum, Bräutigams, Hallands Kombucha, Mariebergs Gårdsbutik, Kvarnbageriet, Hamra Gård, Gårdsbageriet i Idala och I’m Coffee
  • Halmstad Smakrunda. 30 km. Smakstopp: I am Coffee, Krantz Brödbod, Tylebäck Hotell & Konferens, Vilshärads Gårdsbutik, Heagårds Skafferi, Strandlida Bryggeri, Skånskan, A little Party – Champagnebaren.

Weitere Infos auf https://www.kattegattleden.se/de/ und http:// www.aftonbladet.se/resa/a/6jWdqO/god-mat-och-skona-cykelturer-pa-vastkusten

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Surfen und Zelten in Värmland

Abenteuer für Jugendliche fielen mir sofort ein, als ich vorhin den Artikel auf Geo über Värmland in Schweden fand. Wir mieteten oft ein Sommerhaus am See Visten in der Nähe von Kil. Die größte Stadt in der Umgebung ist Karlstad. Am liebsten war ich in Värmland, um zu Angeln, Surfen und Zelten.

Das Haus grenzte direkt an den See. Es lag an der Ecke einer Bucht, so dass man einen guten Überblick über die Geschehnisse auf dem Wasser hatte. Ein flacher Granitfelsen schob sich in den See. Oft haben wir uns auf ihm gesonnt, denn er wurde angenehm warm, sobald die Sonne schien. Auf dem Grundstück wuchsen hohe Kiefern.

In der Höhe lebte ein Eichhörnchen. Als mein Vater dort mal Holz hackte, war die Stunde des Eichhörnchens gekommen. Es pinkelte auf ihn herab, traf ihn allerdings nicht, lachte aber vergnügt über den gelungenen Spaß. Wer sagt, dass Tiere keinen Humor haben. Wir verziehen ihm. Denn wer konnte schon solch einen lustigen Kobold aufweisen.

Zwar nicht der Visten, aber auch am See im kleinen Ort Svarte kann man es gut aushalten.

Ob es wohl noch den Tennisplatz dort gibt? Er war asphaltiert. Aber wir lernten dort alle, Tennis zu spielen. Der Weg vom Haus war nicht weit, ging gut 200 Meter weit vorbei an einer Himbeerhecke, die uns ausreichend mit Vitaminen versorgte. Dort lernte ich eines Tages Beate aus Bergheim kennen. Wir waren fast im selben Alter. Ihre Eltern hatten sogar ein altes Bauernhaus oberhalb der Bucht gekauft. Ihr Vater hatte jeden Sommer dort gut zu tun. Obwohl das Haus sicher 1,5 Kilometer von uns entfernt war, hörte ich die Hammerschläge, wenn er mal das Dach reparierte.

Beeren sammeln, Surfen und Zelten in Värmland

Beate konnte nicht nur Tennis spielen, sondern besaß auch ein Surfbrett. Sie brachte mir bei, wie man halst und wendet und so erkundeten wir den See nicht nur im Ruderboot, sondern auch auf dem Brett. Ein ideales Revier zum Lernen, denn es war ausreichend Fläche vorhanden und auch nicht gefährlich, obwohl Schweden sich mal entsetzt zeigten, dass wir darin schwammen. Eine Stelle sei sogar hundert Meter tief, warnten sie uns. Aber was machte uns das schon? Ob 30 Meter? Oder 100? Wie oft lagen wir dann auf Beates Steg in der Sonne, gingen Blaubeeren oder Pilze suchen. Klar hatte ich ein Jahr darauf ein Surfbrett, das leider zurzeit ein Dasein in der Garage fristet. Meinen Neoprenanzug ziehe ich nur noch zum Kajakfahren an. Den alten besitze ich leider nicht mehr, weil er sich eines Tages auflöste.

Besonders aufregend war dann die Gelegenheit, mit Beate zu zelten. Es lagen genug versteckte Plätze am See, die man vom Wasser aus nicht sehen konnten. Weder ihre noch meine Eltern hatten eine Ahnung, wo die sich befanden. Am Ende der ersten Ferien stellte mir Beate ein Diplom aus, das sie liebevoll auf einem Stück Leder gestaltet hatte. Ich besitze es heute noch.

Später profitierte ich sehr von meinem Wissen aus den zahlreichen Sommern am Visten. Denn ich lernte auch fast ohne Wind zu surfen. Leider ist dort oft Flaute. Aber als ich meinen Segelschein machte und wir bei einer Regatta mal Flaute auf dem Stadtsee hatten, gewann ich diese mit meiner Partnerin Britta. Denn ich wusste, wie man auch ohne Wind ins Ziel kommt. Danke, Beate.

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Jahreszeiten in Schweden erleben

Gerade habe ich beim Lesen der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) etwas Neues gelernt, weil ich noch nie im Frühjahr in Schweden war. Bisher habe ich Schweden stets im Sommer und im Herbst besucht.

Ein Höhepunkt war die Teilnahme an der Elchjagd im Dorf Nusnäs am Siljansee. Ich begnüge mich allerdings stets mit meiner Kameraausrüstung, um etwas zu schießen, obwohl ich als Angler natürlich immer einen Jagdtrieb in mir verspüre. Überschreite ich wandernd oder radelnd einen Fluss, schaue ich bei klarem Wasser von der Brücke in die Tiefe, ob ich eine Forelle oder einen Wels entdecke.

In Dalarna trafen wir uns einige Tage lang stets in der Frühe auf einem Parkplatz, wo Jagdleiter Lennart die Plätze ausloste, von denen aus die Jäger Ausschau nach Elchen hielten. Dies ist im Vergleich zu einer Treibjagd ein relativ sicheres Verfahren, damit niemand aufeinander schießt. Ich war ziemlich erleichtert, das zu erfahren, denn mein Vater, der früher selbst auf Jagd ging, hatte mich vor den Gefahren einer Kugel gewarnt, die sehr weit fliegen kann. Einzige Treiber waren mit gelben Mützen versehene Hundeführer, die Tiere aufstöbern sollten und auch die Jäger an ihren Plätzen per Funk informierten, wo sie sich gerade befanden. so wussten wir, dass in den nächsten Minuten jemand am Waldrand erscheinen konnte. Und es war mir auch lieber, Elche zu jagen als Bären, was ziemlich gefährlich ist, denn ein verletzter Bär verteidigt sich.

Ich hatte das Glück, mit Lennart losziehen zu können, der alle Wege im Wald kannte und sich trotz seines fortgeschrittenen Alters ungemein behende durchs Gestrüpp am Boden fortgewegte, so dass ich zeitweilig Mühe hatte mitzuhalten. An unseren Plätzen im Wald zündete er immer ein schönes Feuer an, an dem wir mitgebrachtes Fleisch rösteten und es uns gut gingen ließen. So konnte ich auch sehen, wie es ihm selbst im Regen gelang, ein Feuer anzuzünden. Zur Jagd sei es sogar gut, ein Feuer zu haben, meinte er. Denn dann könnten einen Elche durch den Rauch nicht gut riechen.

 

Ich trug einen Jagdanzug, den mir Nils geliehen hatte, der für eine Tischlerei arbeitete, in der die berühmten Dalapferdchen geschnitzt werden. In diesem Jahr nahm er nicht an der Jagd teil. Daher war ich während der Stunden im kalten Wald gut geschützt, denn nachts fror es schon im Oktober. Ich sah Blätter von Birken langsam zu Boden fallen, beobachtete kleine Vögel, sah leider keinen Wolf oder Bären in der Zeit, worauf ich natürlich gehofft hatte. Ein anderer Jäger sah aber einen Wolf in der Zeit, was sehr schwierig ist, denn sie sind sehr scheu.

Beinahe gab ich die Hoffnung schon auf, aber am letzten Tag tauchte dann doch eine Elchkuh mit einem Kalb auf. Aber Lennart sah sie nicht, obwohl ich ihm Zeichen machte. Sie verschwand im Wald. Ich freute mich für Mutter und Kind.

Sollte ich aber mal im Frühjahr nach Schweden kommen, werde ich mir auf jeden Fall auch den ersten Auftritt der Kühe auf der Weide anschauen, der ein Ereignis sein soll. Allerdings gibt es auch Proteste dagegen. Wer mehr darüber wissen will, sollte jetzt den Artikel in der NZZ lesen.

https://www.nzz.ch/panorama/tierschutz-in-schweden-debatten-ueber-weidegang-von-kuehen-ld.1476264

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