Lange Strände mit türkisfarbenem Wasser

Gera­de hat die fran­zö­si­sche Zeit­schrift Vogue einen Arti­kel über 17 schö­ne Strän­de in Frank­reich publi­ziert. Viel­leicht ist ja einer für Dich dabei, an dem Du ger­ne Dei­nen nächs­ten Urlaub ver­brin­gen würdest.

Gera­de­zu ver­lo­ckend wir­ken die Fotos vom Strand Poin­te de Saint-Her­not in der Bre­ta­gne und vom Strand D‘Etretat in der Nor­man­die. Die Namen aller Strän­de sind im Text gefet­tet und so leicht ohne Fran­zö­sisch­kennt­nis­se zu erken­nen, so dass sich eine Über­set­zung ins Deut­sche erübrigt.

Doch rate ich dazu, im Netz wei­te­re Fotos vom Urlaubs­ziel anzu­schau­en. Denn oft wer­den sol­che Bil­der von Agen­tu­ren kos­ten­los zur Ver­fü­gung gestellt und stam­men lei­der oft nicht von ver­ant­wor­tungs­voll arbei­ten­den Rei­se­jour­na­lis­ten. So sind dann zum Bei­spiel häss­li­che Häu­ser und Hotels oder Stra­ßen in der nähe­ren Umge­bung nicht auf Agen­tur­bil­dern zu sehen. Ich ken­ne inner­halb Euro­pas nur weni­ge wirk­lich unver­bau­te Strände.

Auch auf die Was­ser­tem­pe­ra­tur wür­de ich vor­ab im Netz schau­en. In Gali­zi­en oder selbst in Algar­ve gibt es Abschnit­te mit kal­ten Strö­mun­gen, die selbst im Hoch­som­mer nicht gera­de zum Baden ein­la­den. Da ist manch­mal das Kat­te­gat in Däne­mark an son­ni­gen Tagen wär­mer als in Südeuropa.

Wei­te­re Infos fin­dest Du unter

17 schö­ne Strän­de in Frankreich

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Sauberkeit spanischer Urlaubsziele untersucht

Gali­zier gel­ten in Spa­ni­en als fröh­li­ches Volk. Als ich vor eini­gen Mona­ten in Sant­ia­go de Com­pos­te­la gas­tier­te, waren die Bars abends im Zen­trum immer gut gefüllt. Es war schwie­rig, einen Platz zu bekom­men. An vie­len Orten wird musi­ziert. Noch heu­te nimmt der Dudel­sack eine her­vor­ra­gen­de Rol­le ein. Das liegt nicht nur dar­an, dass Sant­ia­go eine wich­ti­ge Pil­ger­stadt ist und daher vie­le Men­schen aus der gan­zen Welt tag­täg­lich in der Stadt eintreffen.

Ähn­lich gepolt sind auch die Men­schen in Städ­ten wie A Coru­ña oder Ourense. Es lohnt sich also immer, Gali­zi­en zu besuchen.

Doch wie ist es um die Sau­ber­keit der gali­zi­schen Städ­te bestellt? Für jeden, der froh gelaunt am Urlaubs­ort ankommt, ist es ent­täu­schend, am Urlaubs­ort anzu­kom­men und unan­ge­neh­me mensch­li­che Hin­ter­las­sen­schaf­ten vorzufinden.

Die Tages­zei­tung „La Voz de Gali­cia“ ver­öf­fent­lich­te jetzt einen Arti­kel über die Sau­ber­keit in 60 spa­ni­schen Städ­ten. Die sau­bers­ten drei sind Ovie­do, Bil­bao und die gali­zi­sche Stadt Vigo an der West­küs­te. Für die Unter­su­chung zeich­net die Orga­ni­za- ción de Con­sum­i­do­res y Usua­ri­os (OCU) verantwortlich.

Hin­ge­gen schnei­den die gro­ße Hafen­stadt A Coru­ña und das beschau­li­che Städt­chen Lugo rela­tiv schlecht ab. Lugo hat sich dem­nach sogar noch ver­schlech­tert in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, Vigo hin­ge­gen ver­bes­sert. Die ers­te Stu­die dar­über wur­de bereits 1995 ver­öf­fent­licht. Die letz­te Unter­su­chung ist gera­de ein­mal vier Jah­re her.

Der Ver­fas­ser des Zei­tungs­ar­ti­kels sieht eine Ursa­che für die Sau­ber­keit in der Bereit­schaft der Städ­te, in die Sau­ber­keit zu inves­tie­ren. So gibt die oben plat­zier­te Stadt Vigo 71 Euro pro Ein­woh­ner aus, wäh­rend A Coru­ña mit 43 Euro deut­lich nied­ri­ger liegt.

Haupt­är­ger­nis­se in A Coru­ña sind wil­de Graf­fi­ti und Pla­ka­te an Häu­sern und Mau­ern sowie Exkre­men­te auf den Wegen. Aber auch schlech­te Müll­be­sei­ti­gung wer­den bemän­gelt und die man­geln­de Pfle­ge der Grün­an­la­gen. Eben­so wird die Ver­nach­läs­si­gung der Außen­vier­tel der Stadt genannt. Hin­ge­gen schnei­det die Qua­li­tät der Luft in der Bewer­tung durch die Ein­woh­ner erstaun­lich gut für eine Stadt die­ser Grö­ße ab, die zumal sie ein wich­ti­ger Indus­trie­stand­ort ist.

Schlecht schnei­det auch die alte Römer­stadt Lugo ab, durch die auch manch ein Jakobspil­ger auf dem Weg nach Sant­ia­go kommt. Die „Stadt der römisch-anti­ken Mau­ern“ erhält nur bei der Bewer­tung der Luft­qua­li­tät gute Noten, bemän­gelt wer­den aber auch wie­der die Sau­ber­keit der Stra­ßen und wie in A Coru­ña die Instand­hal­tung der Park­an­la­gen. Ähn­lich schlecht bewer­tet wird auch die das Vor­han­den­sein von Exkre­men­ten und die schlech­te Müllbeseitigung.

Etwas bes­ser scheint es hin­ge­gen in Städ­ten wie Pon­te­ve­dra und Ourense aus­zu­se­hen. Die lie­gen unge­fähr in der Mit­te der 60 bewer­te­ten Städ­te. Ourense hat aber auch eine sehr attrak­ti­ve Alt­stadt, in der Jakobspil­ger ihre Glie­der kos­ten­los in das Was­ser einer Ther­mal­quel­le aus­stre­cken kön­nen. Die Sau­ber­keit in Pon­te­ve­dra wird wohl­wol­lend zur Kennt­nis genom­men. Ohne­hin muss sich dort in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eini­ges getan haben, denn die Stadt mach­te im Ran­king einen erheb­li­chen Satz nach vorne.

Dies trifft auch auf die bas­ki­sche Metro­po­le Bil­bao zu, eben­falls wie A Coru­ña eine alte Indus­trie­stadt. Bil­bao mach­te von allen unter­such­ten Städ­ten den größ­ten Sprung nach vor­ne. In Ourense sieht es etwas schlech­ter aus. Gut schnei­det wie­der­um die Luft­qua­li­tät ab. Ledig­lich in Lérez ist man mit der Sau­ber­keit und dem Zustand der Grün­an­la­gen sehr zufrie­den; aller­dings stört die Ein­woh­ner der Anblick von Kot erheblich.

Wei­te­re Infos fin­dest Du unter Sau­ber­keit in spa­ni­schen Städten

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Angra do Heroísmo — unbekannte Hauptstadt Portugals

Es tut immer wie­der gut, etwas für die All­ge­mein­bil­dung in Lan­des­kun­de zu tun. Da mir der Arti­kel in der kata­la­ni­schen Tages­zei­tung „La Van­guar­dia“ über Atlan­tik­vei­en in Nor­we­gen doch zu PR-las­tig erschien, ent­schied ich mich heu­te für einen his­to­ri­schen Text.

Das emp­feh­lens­wer­te por­tu­gie­si­sche Maga­zin „Vor­tex“ hat einen Arti­kel über eine unbe­kann­te Haupt­stadt Por­tu­gals publiziert.

Die meis­ten Por­tu­gie­sen, so der unge­nann­te Ver­fas­ser, wüss­ten, dass Gui­marães die ers­te Haupt­stadt das Lan­des gewe­sen sei. Aber nur weni­ge wüss­ten, dass es ins­ge­samt fünf Haupt­städ­te in der lan­gen Geschich­te des Lan­des gege­ben habe. Von all die­sen lag mit Ang­ra do Heroís­mo auf den Azo­ren eine rich­tig weit drau­ßen im Atlan­tik, was zwei­mal der jewei­li­gen his­to­ri­schen Situa­ti­on geschul­det war. Eben­falls in Über­see lag die Haupt­stadt Rio de Janei­ro, wor­auf der Ver­fas­ser aller­dings nicht näher ein­geht. Sie war Haupt­stadt wäh­rend des Über­falls Frank­reichs auf Por­tu­gal unter Napo­le­on, des­sen Raub­zü­gen in Euro­pa Mil­lio­nen von Toten zum Opfer fie­len. Gui­marães, Coim­bra und Lis­sa­bon waren und sind wei­te­re Hauptstädte.

Beim ers­ten Mal sei Ang­ra Haupt­stadt wäh­rend der von den Por­tu­gie­sen so bezeich­ne­ten Epo­che der spa­ni­schen Inva­si­on gewe­sen. Antó­nio I. von Por­tu­gal woll­te die Ansprü­che des spa­ni­schen Königs Phil­ipp II. auf den Thron nicht aner­ken­nen und bau­te zwi­schen 1580 und 1582 eine Regie­rung auf den Azo­ren auf. Phil­ipps Macht reich­te nicht bis dort­hin. Beim zwei­ten Mal war sie Haupt­stadt wäh­rend der Krie­ge zwi­schen abso­lu­tis­ti­schen und libe­ra­len Kräf­ten in Por­tu­gal im so genann­ten Migue­lis­ten­krieg: Zwi­schen 1832 und 1834 bekämpf­ten sich Anhän­ger des Königs Miguel und Anhän­ger des ehe­ma­li­gen Königs Pero und des­sen Toch­ter Maria II..

Ang­ra liegt auf der Insel Ter­ce­i­ra und war ein wich­ti­ger Hafen zwi­schen dem 15. und dem 19. Jahr­hun­dert. Ihre vor gut 400 Jah­ren errich­te­ten Fes­tun­gen von São Sebas­tião und von São João Bap­tis­ta sei­en ein­zig­ar­ti­ge Bei­spie­le der dama­li­gen Mili­tär­ar­chi­tek­tur gewe­sen. Und sie zeig­ten, was her­aus­kom­me, wenn man Archi­tek­tur, Tech­no­lo­gie und Land­schaft mit­ein­an­der ver­bin­de, schreibt Vor­tex. Ang­ra bestehe seit 1474. 1534 erhielt sie Stadt­rech­te. Die Klein­stadt sei ab dem Jah­re 1584 die ers­te euro­päi­sche Stadt des Atlan­tiks gewe­sen und „die Erwei­te­rung neu­er geo­gra­fi­scher und kul­tu­rel­ler Hori­zon­te im Zuge der por­tu­gie­si­schen Ent­de­ckun­gen” gewesen.

Ihr Hafen habe der Stadt einen gro­ßen Ent­wick­lungs­schub gege­ben, zumal die­ser auch eine enor­me stra­te­gi­sche Bedeu­tung zwi­schen dem 15. und dem 19. Jahr­hun­dert genos­sen habe. Er habe gut den Über­gang vom Mit­tel­al­ter in die Neu­zeit abge­bil­det. Dort hät­ten die zwi­schen Süd­ame­ri­ka, Afri­ka und Indi­en kreu­zen­den por­tu­gie­si­schen Schif­fe über Jahr­hun­der­te ein­lau­fen kön­nen, was auch eine Ursa­che für den Erhalt des por­tu­gie­si­schen Impe­ri­ums gewe­sen sei.

Ein star­kes Erd­be­ben am 1. Janu­ar 1980 aller­dings erfor­der­te eini­ge Instand­set­zungs­ar­bei­ten. Seit Dezem­ber 1983 sei die Stadt als Welt­kul­tur­er­be anerkannt.

Wei­te­re Infos fin­dest Du hier:

Unbe­kann­te Haupt­stadt Portugals

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Männerspaß auf schwedischem Eis

Das Leben der Nord­eu­ro­pä­er im Win­ter ken­nen­zu­ler­nen, hat einen beson­de­ren Reiz. Es ändert sich rapi­de für Rei­sen­de, die es eher gewohnt sind, im Som­mer in den Nor­den zu fah­ren. Man sieht viel vom nor­ma­len All­tags­le­ben, wenn man Fischer bei der Arbeit oder Schul­kin­der auf Schlit­ten heim­kom­men sieht. Aber auch Erwach­se­ne sind in den Städ­ten mit Schlit­ten unter­wegs. Eine ein­schnei­den­de Erfah­rung war es für mich, mit einem Leih­wa­gen auf Spikes durch die Win­ter­land­schaft zu fah­ren. Mit einem Freund erkun­de­te ich Lofo­ten und Ves­terå­len. Das Eis auf den Stra­ßen war noch im März auf man­chen Stra­ßen zen­ti­me­ter­dick, die Mit­tel­spur gera­de nachts schwer zu erken­nen, erst recht, wenn einem Schnee­pflü­ge und mit Fisch bela­de­ne Lkw ent­ge­gen don­ner­ten. Seit­lich war alles zuge­schneit, der Rand nur durch rote Pflö­cke zu erken­nen. Nach­dem ich ein­mal den Wagen in eine Schnee­we­he gefah­ren hat­te, über­gab ich Tobi­as das Steu­er, der den Bogen eher her­aus­hat­te, viel siche­rer fuhr.

Eher wür­de es mich locken, es wie Gavin Hai­nes zu machen, der sich kürz­lich zum Trai­ning mit dem Auto auf einen zuge­fro­re­nen See in der Nähe von Jokkmokk begab. Ziem­lich schnell ver­lor auch der Autor der eng­li­schen Zei­tung „The Tele­graph“ die Kon­trol­le übers Fahr­zeug, als er sei­ne ers­te Ral­ly fuhr. Er fuhr so schnell, dass auch er in eine Schnee­we­he geriet. Die Türen des All­rad­fahr­zeugs lie­ßen sich nicht mehr öff­nen. Er und sein Aus­bil­der, der pro­fes­sio­nel­le Ral­ly­fah­rer Per-Erik Nie­mi, muss­ten durch die Fens- ter steigen.

Der Autor gibt sich selbst die Schuld dar­an, denn er habe nicht auf die War­nun­gen sei­nes Aus­bil­ders gehört, doch bit­te­schön lang­sa­mer zu fah­ren. Aber er habe sich eben wie ein Mann ver­hal­ten, sei­ne eige­nen Fähig­kei­ten total über­schät­zend, sich sogar für unbe­sieg­bar hal­tend. Für Nie­mi war es also nur eine Fra­ge der Zeit, bis es zu dem Mal­heur kam: „I was wai­t­ing for that to hap­pen.” Bis der Abschlepp­wa­gen gekom­men sei, um das Fahr­zeug her­aus­zu­zie­hen, habe es genug Zeit gege­ben, sich den Scha­den anzuschauen.

Wie es Hai­nes erging und wo Du Dich für den nächs­ten Win­ter selbst zur Ral­ly anmel­den kannst, erfährst Du hier.

Män­ner­spaß auf schwe­di­schem Eis

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Porto regt J.K. Rowling an

Es ist inspi­rie­rend, sich Rei­se­sei­ten aus­län­di­scher Medi­en anzu­schau­en. Denn sie ver­mit­teln oft eine ande­re Per­spek­ti­ve auf Urlaubs­or­te. Somit bie­tet sich eine gute Chan­ce, den Urlaub etwas anders zu ver­brin­gen als die Mehr­heit der Deut­schen und sie vom Main­stream abzuheben.

Die­ser Tage emp­fiehlt die däni­sche Zei­tung Ber­lings­ke einen Auf­ent­halt in Por­to, die Haupt­stadt des Dou­ro-Tals. Die Autorin Elsebeth Mou­rit­zen ver­weist zunächst auf die übli­chen Kli­schees wie zum Bei­spiel Port­wein und die Kachel­kunst in und an den Gebäu­den der Stadt. Doch Por­to kön­ne es auch mit Lis­sa­bon auf­neh­men, was Kunst, Archi­tek­tur und Folk­lo­re angehe.

Der Rei­sen­de zählt sich nicht zu den Lesern der Har­ry Pot­ter-Bücher. Daher ist ihm ent­gan­gen, dass die Liv­ra­ria Lel­lo, ein über 100 Jah­re altes Buch­ge­schäft, J.K. Row­ling inspi­riert haben soll, als sie Hog­warts beschrieb. Row­ling leb­te dem­nach in Por­to Anfang der 1990er Jah­re. Dort unter­rich­te sie an einer Abend­schu­le Eng­lisch. Tags­über ver­fass­te sie Bücher. Anre­gend fand die Autorin das Inte­ri­eur des Geschäf­tes wie geschwun­ge­ne Trep­pen, dunk­le Säu­len, geschnitz­te Rega­le und far­bi­ge Glasmosaiken. 

Da dies auch zahl­rei­che Pot­ter-Fans ange­zo­gen habe, habe man sich ab dem Jah­re 2015 ent­schie­den, für den Besuch der „schöns­ten Buch­hand­lung der Welt“ Ein­tritt zu neh­men. Denn vie­le kämen nur, um das Geschäft zu besich­ti­gen. Der Ein­tritt wer­de aller­dings mit dem Kauf eines Buches verrechnet.

So offen­bar inspi­riert, besuch­te die däni­sche Jour­na­lis­tin das Ser­ral­ves-Muse­um. Des­sen Haupt­at­trak­ti­on sei eigent­lich ein 18 Hekt­ar gro­ßer Park. Gestal­tet habe ihn der berühm­te fran­zö­si­sche Archi­tekt Jac­ques Gréber. 

Aber inter­es­san­ter fand sie offen­bar eine Art déco-Vil­la aus den 1930er Jah­ren. Die­se ergän­ze das moder­ne Haupt­ge­bäu­de und ste­he als Kunst­werk für sich selbst. In der gebe es wech­seln­de Aus­stel­lun­gen zu sehen. Die moder­ne Abtei­lung im Haupt­ge­bäu­de habe der Archi­tekt Álva­ro Siza gestal­tet und ihr einen monu­men­ta­len kubis­ti­schen Stil ver­lie­hen. Dort prä­sen­tie­re man neu­es­te Kunst, die sozia­le und künst­le­ri­sche Ver­än­de­run­gen in Por­tu­gal und welt­weit wider­spie­ge­le. Erst 1999 eröff­net, habe das Muse­um den Rang erar­bei­tet, Por­tu­gals bedeu­tends­tes Muse­um für neu­zeit­li­che Kunst zu sein.

Por­tos Zen­trum besticht ohne­hin durch sei­ne his­to­ri­sche Alt­stadt. Wen wun­dert es, dass das Cen­tro Por­tu­guês de Foto­gra­fia in einem Palais aus dem Jah­re 1767 unter­ge­bracht ist. Die­ses dien­te mit­un­ter sogar bis zur Nel­ken­re­vo­lu­ti­on 1974 als Gefäng­nis. Danach sei es restau­riert wor­den mit dem Ziel, dort in Dau­er- und Wech­sel­aus­stel­lun­gen die Geschich­te der Foto­gra­fie zu prä­sen­tie­ren. Natür­lich sei­en dort auch Por­träts der Insas­sen zu sehen. 

So schreibt also auch die Haupt­stadt des Dou­ro-Tales ein Stück Har­ry Pot­ter-Geschich­te. Sie ist nicht nur der Kacheln wegen sehens­wert oder weil durch sie der Jakobs­weg von Lis­sa­bon nach Sant­ia­go de Com­pos­te­la führt. Selt­sa­mer­wei­se steht auf der Por­to-Web­site nichts davon.

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Portugiesische Architektur vom Feinsten

Sel­ten liest und hört man etwas über her­vor­ra­gen­de por­tu­gie­si­sche Archi­tek­ten. Doch es gibt sie. So wie es dem Land auch immer wie­der gelingt, her­vor­ra­gen­de Schrift­stel­ler hervorzubringen.

20 Archi­tek­ten aus Por­tu­gal leg­ten nun der Jury des Mies-Van-Der-Rohe-Prei­ses ihre Arbei­ten vor, der Dor­te Mandrup,George Arbid, Ange­li­ka Fitz, Ște­fan Ghen­ciu­les­cu, Kamiel Klaas­se, María Langa­ri­ta und Frank McDo­nald ange­hö­ren. Sie riva­li­sie­ren mit einer gan­zen Rei­he ande­rer Archi­tek­ten um den bedeu­tends­ten euro­päi­schen Preis. Es gin­gen sage und schrei­be 383 Arbei­ten ein. In die­ser Jury möch­te ich kein Mit­glied sein.

Wie die por­tu­gie­si­sche Zei­tung Diá­rio de Noti­ci­as berich­tet, wird der Sie­ger am 7. Mai in Bar­ce­lo­na bekannt gege­ben. Dort sitzt auch die Stif­tung, die den mit 60.000 Euro dotier­ten Preis ver­gibt. Bereits ein­mal gewon­nen hat der Por­tu­gie­se Álva­ro Siza Viei­ra. 1988 wur­de er für das Bank­ge­bäu­de der Ban­co Bor­ges e Irmão in Vila do Con­de ausgezeichnet.

Ande­re bekann­te Namen sind Nor­man Fos­ter (1990), Rafa­el Moneo (2001), Zaha Hadid (2003) und Rem Kool­haas (2005).

Die inter­es­san­ten Arbei­ten der Por­tu­gie­sen kannst Du Dir unter die­sem Link anschauen:

Por­tu­gie­si­sche Archi­tek­tur vom Feinsten

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Geometrische Formen aus der Luft

Tan­gen­ten, Drei­ecke, Vier­ecke — wer mit einer Droh­ne von oben auf eine Stadt schaut, kann ver­blüf­fen­de geo­me­tri­sche Mus­ter entdecken.

Der Foto­graf Már­ton Mogyoró­sy schick­te sei­ne Droh­ne über die Dächer einer mei­ner Lieb­lings­städ­te — Bar­ce­lo­na. Dort stu­dier­te ich über Eras­mus Kata­la­nisch. Es ergab sich auch mal die Gele­gen­heit, auf Ein­la­dung eines Men­schen aus Mau­ri­ti­us, Tee auf einem Dach in der Alt­stadt Tee zu trinken.

Ich konn­te wun­der­bar ent­ho­ben dem dich­ten Trei­ben in den Gas­sen zuschau­en, vor dem ich bei mei­nem ers­ten Auf­ent­halt in Bar­ce­lo­na noch Angst vor Gewalt hat­te, denn unver­ges­sen war in mir noch der Anblick eines blut­über­ström­ten Man­nes geblie­ben, der vor dem Haupt­bahn­hof Sants lag. Ich ging da noch zur Schu­le. Eben­so trie­ben damals vie­le Taschen­die­be ihr Unwe­sen in den Gas­sen und auf der Pla­za Real; ein übri­ges taten die gespens­ti­sche Schat­ten auf die Haus­wän­de wer­fen­den Flam­men der Hähn­chen­grills dazu. Einem Taschen­dieb gelang es auch, mir in einem Café die Geld­bör­se zu ent­wen­den, doch er war zu lang­sam für mich. Ein ech­ter Tollpatsch!

Zuerst ver­stän­dig­ten wir das Per­so­nal, wäh­rend er sich noch auf dem Stuhl hin­ter mir weg­dreh­te, dann stell­te ich den jam­mern­den Strolch, der mir die Bör­se wie­der zurück­gab. Groß­zü­gig ließ ich den Mann lau­fen, obwohl er in der unte­ren Eta­ge von zwei kräf­ti­gen Kerls fest­ge­hal­ten wur­de. Man­che Kata­la­nen beklag­ten sich dann bei mir, war­um ich nicht die Poli­zei geru­fen hät­te, dann hät­te man ihn nach Nord­afri­ka zurück­schi­cken kön­nen. Doch für mich war er nur ein schlech­ter Taschendieb!

Ganz oben kann einem nichts pas­sie­ren. Nur der Him­mel kann Dir auf den Kopf fal­len. Die spa­ni­sche Zei­tung El Pais hat eini­ge beein­dru­cken­de Droh­nen­fo­tos des Foto­gra­fen Már­ton Mogyoró­sy ver­öf­fent­licht. Hier der Link:

Bar­ce­lo­na — Archi­tek­tur von oben

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Eiland der Abenteuer und der Freiheit

Abge­schie­den­heit, Aben­teu­er, Abstand, viel Was­ser — das ver­bin­de ich mit Urlaub auf einer Insel. Es kommt nicht dar­auf an, ob sie im Meer oder in einem See liegt.

Mein ers­tes Mal war auf einer win­zi­gen Insel auf einem nor­we­gi­schen See in der Nähe von Elver­um. Der Ort liegt nord­west­lich von Oslo, nahe der schwe­disch-nor­we­gi­schen Gren­ze. Mei­ne Eltern muss­ten nach der Ankunft immer den Wagen am See­ufer abstel­len. Einer von uns ruder­te die gan­ze Fami­lie nach einem Aus­flug auf dem Fest­land immer zur Insel. Es war schon ein komi­sches Gefühl, das Fahr­zeug stets zurück­zu­las­sen. Wir trenn­ten uns rich­tig vo Wagen.

Die Insel war sogar bewal­det. Der Steg lag am Ufer. Das Holz­haus habe ich als dun­kel in Erin­ne­rung. Als aben­teu­er­lich emp­fand ich vor allem den Eis­kel­ler unter dem Haus. Selbst mit­ten im Som­mer fror es dar­in, aber es war damals auch ein küh­ler Sommer.

Bis heu­te ver­ste­he ich nicht, wie es mir trotz der Käl­te gelang, des öfte­ren Schwimm­flos­sen anzu­zie­hen, eine Tau­cher­bril­le auf­zu­set­zen und dann ins Was­ser zu glei­ten, um mir die Unter­was­ser­welt anzu­schau­en. Mich inter­es­sier­ten vor allem die Fische — Bar­sche und Hech­te haupt­säch­lich. Es hät­te mich nicht gewun­dert, wenn ich dabei auch dem Unge­heu­er von Elver­um begeg­net wäre.

Mei­ne Mut­ter hin­ge­gen fror stän­dig und kehr­te nach die­sem Käl­teur­laub nie wie­der nach Nor­we­gen zurück. Nor­we­gen hat­te sich für sie erle­digt. Ich bin hin­ge­gen dem Land bis heu­te sehr verbunden.

Von der Welt trennt man sich auf einer Insel ziem­lich, was sehr ange­nehm ist; man gerät aber auch in Abhän­gig­keit. Von man­chen Inseln fährt nur ein­mal am Tag eine Fäh­re zum Fest­land. Wer die ver­passt, kann erst am nächs­ten Tag wie­der zurückkehren.

In Nord­nor­we­gen, ich glau­be, es war Ves­terå­len, besuch­te ich mal eine win­zi­ge Insel, fuhr mor­gens auf einem Post­schiff hin, das auch Pas­sa­gie­re mit­nahm. Ich mel­de­te mich beim Kapi­tän ab und sag­te ihm, dass ich nach­mit­tags wie­der zurück am Kai sei. Bei der klei­nen Insel kein Pro­blem, dach­te ich. Da das Gelän­de aber moras­ti­ger und hüge­li­ger war, als erwar­tet, zog sich mei­ne Rück­kehr hin, und eine lus­ti­ge Zeit mit ande­ren Pas­sa­gie­ren hat­te ich auch ver­bracht. Ich sah das Boot spä­ter von oben schon auf dem Weg zum Hafen, eil­te zum Kai und erfuhr, dass der Kapi­tän schon ganz besorgt gewe­sen sei ob mei­ner nicht erfolg­ten Rück­kehr. Er habe ganz gedul­dig auf mich gewar­tet, nicht genervt auf sei­ne Uhr geschaut, weil sei­ne Frau ihn bereits mit dem Abend­essen erwar­te­te. Ein Grund mehr, Nor­we­gen noch ein biss­chen mehr in mein Herz zu schließen.

Die Zeit­schrift Geo stellt in einem Bei­trag Schä­ren an der Süd­küs­te Nor­we­gens vor. Viel­leicht lockt es Dich ja auch dorthin.

Schä­ren in Norwegen

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Wandern oder Radeln auf dem Camino Primitivo?

Bist Du schon auf dem Cami­no Pri­mi­tivo gera­delt? Nach­dem ich gera­de einen Arti­kel in der “Welt” dar­über gele­sen habe, reizt es mich schon, weil ich dann mal wie­der ordent­lich auf dem vom Küs­ten­weg abge­hen­den Teil des Jakobs­we­ges kra­xeln könnte.

Erst ein­mal habe ich auch den Weg durch Gali­zi­en und Por­tu­gal erklim­men kön­nen und muss­te nur zwei- oder drei­mal auf Land­stra­ßen aus­wei­chen. So schlimm war es trotz 23 Kilo­gramm Gepäck jetzt auch nicht gera­de. Zum ande­ren kann man auch schie­ben. Vie­le erzäh­len auch nur ger­ne viel und erzäh­len, wie anstren­gend doch die Stre­cke sei, die gera­de vor einem lie­ge. Am Ende war es dann immer leich­ter als gedacht. Hier han­delt es sich auch nur um knapp über 300 Kilo­me­ter Stre­cke. Und auch dort wird es schon mit Hil­fe eines Navis mög­lich sein, die ganz stei­len Abschnit­te zu umfah­ren. Ich pro­bie­re es trotz­dem in den Ber­gen aus, auch wenn ich auf einer Web­sei­te gele­sen habe, dass es für Rad­ler zu schwie­rig sei. Es gibt sicher dort auch Unter­künf­te, wo ich das Gepäck abla­den kann, und dann ganz unbe­schwert den Gip­fel erreiche.

Denn ich fin­de per­sön­lich Ber­ge sehr viel span­nen­der beim Rad­fah­ren trotz der damit ver­bun­de­nen Anstren­gun­gen, weil die meis­ten Küs­ten­we­ge in Euro­pa nicht zuletzt der Bebau­ung und des Ver­kehrs wegen eher abschre­ckend sind.

Was spricht dafür den Pri­mi­tivo aus­zu­pro­bie­ren? In Ber­gen sind oft wenig Autos unter­wegs. Die Men­schen haben meis­tens eine freund­li­che Men­ta­li­tät und sind daher oft sehr hilfs­be­reit. Zudem sind die Prei­se güns­tig und das Essen in den Gast­stät­ten auf Ein­hei­mi­sche aus­ge­rich­tet. Es gibt also das bes­se­re Essen. Zudem: Was gibt es Schö­ne­res, als eine Pau­se an Was­ser­fäl­len ein­zu­le­gen, einen Kaf­fee in einem Berg­dorf ein­zu­le­gen, wenn der Nebel noch dampft, eine gran­dio­se Aus­sicht zu genießen?

Mehr Infos über das Poten­ti­al einer Pil­ger­rei­se auf dem Cami­no Pri­mi­tivo fin­dest Du hier:

Pil­gern auf dem Cami­no Primitivo

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Kulturszene in Barcelona feiert El Bermejo

Mit “El Ber­me­jo” (1440 — 1501) steht in Bar­ce­lo­na aktu­ell ein bis­her eher unbe­kann­ter Meis­ter im Ram­pen­licht. Er ist ein Renais­sance­ma­ler des 15. Jahr­hun­derts, wes­halb er mich sehr inter­es­siert, weil ich mich mit der Epo­che gera­de näher befasse.

Als ich jetzt den Arti­kel aus dem Feuil­le­ton der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung in die Hand bekam, such­te ich im Text des Ver­fas­sers Paul Ingen­da­ay natür­lich sofort nach Hin­wei­sen in sei­ner Male­rei aus der dama­li­gen Zeit, stand Spa­ni­en doch damals kurz davor, sich zur Groß­macht auf­zu­schwin­gen. Dem König­reich steht noch der Erb­fol­ge­krieg bevor, war gera­de noch dabei, die Ara­ber zu ver­trei­ben. Zeit­gleich gin­gen die Spa­ni­er über­aus hart gegen Juden vor, die dadurch gezwun­gen waren, nach Por­tu­gal und in den Ori­ent aus­zu­wan­dern. Dort waren sie auf­grund ihres gro­ßen hand­werk­li­chen und finan­zi­el­len Geschicks gefrag­te Leu­te. Auch die furcht­ba­ren Erfah­run­gen mit der Pest hat­ten die Bewoh­ner der Ibe­ri­schen Halb­in­sel gemacht und den Fall Kon­stan­ti­no­pels mit Ent­set­zen gesehen.

Spie­gelt sich irgend­et­was von die­sen Erfah­run­gen in den Gemäl­den El Ber­me­jos wider, der mit bür­ger­li­chem Namen Barto­lomé de Cár­de­nas hieß, in Cór­do­ba gebo­ren wur­de und wohl zwangs­wei­se zum Chris­ten­tum über­tre­ten musste?

Durch­aus. Er mal­te zum Bei­spiel eine Sze­ne der Gei­ße­lung, die die Qua­len Jesu ver­an­schau­li­chen soll­ten. Die Men­schen damals ver­such­ten zu erfor­schen, was die Got­tes­mut­ter Maria fühl­te, als ihr Sohn aus­ge­peitscht und spä­ter, als er ans Kreuz gena­gelt. Wur­de sie gar ohn­mäch­tig in ihrem Schmerz? Dies zu ergrün­den, war eine wich­ti­ge theo­lo­gi­sche Fra­ge. Die Gefüh­le des Men­schen rücken in den Mit­tel­punkt des Interesses.

Der FAZ-Autor beschreibt auch die Mari­en­fi­gu­ren des Malers, die elfen­bei­ner­ne Zart­heit und herz­zer­rei­ßen­de Trau­er auf­wie­sen. Sei­ne Chris­tus­fi­gu­ren sei­en schreck­lich lei­den­de Men­schen und oben­drein skan­da­lös nackt.

Es ging damals nicht nur um das Lei­den Chris­ti und Mari­as, son­dern auch um die See­le der Rei­se nach dem Tod. Wür­de sie in der Höl­le ankom­men? Hat­te sie im Leben genug gute Taten ver­rich­tet, damit man doch vom Engel ins Para­dies gelas­sen wur­de? Muss­te man wirk­lich allen irdi­schen Ver­su­chun­gen wider­ste­hen, um ins Para­dies zu gelangen?

Erwäh­nung fin­det daher im FAZ-Arti­kel auch das ers­te erhal­te­ne Gemäl­de El Ber­me­jos: „Der hei­li­ge Micha­el tri­um­phiert über den Teu­fel“ (1468) aus der Natio­nal Gal­le­ry in Lon­don. Man kön­ne sich an der Stoff­lich­keit kaum satt­se­hen, schreibt Ingen­da­ay. Die schim­mern­de Gol­drüs­tung des Erz­engels mit ein­ge­ar­bei­te­tem grü­nen Samt, grau schim­mern­dem Ket­ten­hemd und per­len- und dia­mant­be­setz­tem Schuh­werk, umweht von einem präch­ti­gen pur­pur­nen Umhang, kon­tras­tie­re mit dem bösen Tier, das er mit dem Fuß zu Boden drücke.

Der Glau­be an den Teu­fel war all­ge­gen­wär­tig. Er ver­sucht stets, auch mit Lügen, die See­le für sich zu gewin­nen, bie­tet ihr ein Leben in Luxus, wofür sie spä­ter aber in der Höl­le lei­den muss. Auf der ande­ren Sei­te steht der Engel mit dem flam­men­den Schwert, der auch um die See­le wirbt, ihr rät, dass all die­se über­flüs­si­gen irdi­schen Güter abzu­leh­nen. Die­se sei­en ver­gäng­lich. Über dem FAZ-Arti­kel fin­dest Du ein Bild, auf dem Maria Jesus in den Armen hält. Der Toten­kopf rechts davon ist ein typi­sches Emblem für die Ver­gäng­lich­keit. Wenn sie aber ein ein­fa­ches Leben füh­re und den Weg in die Hei­li­ge Mut­ter Kir­che fin­de, sei sie erlöst. Der See­le fällt es sehr schwer, all das zu begreifen.

Jetzt hof­fe ich, Neu­gier­de in Dir geweckt zu haben, die Aus­stel­lung in Bar­ce­lo­na zu besu­chen. Sie läuft im Museu d’Art Nacio­nal de Catalunya. Dort wer­den über zwan­zig Gemäl­de El Ber­me­jos gezeigt, ergänzt um mehr als vier­zig Bil­der von Vor­läu­fern und Zeit­ge­nos­sen.

Wei­te­re Infos unter

El Ber­me­jo — Spa­ni­en ent­deckt alten Meis­ter des 15. Jahr­hun­derts wieder

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