Kalender im Licht des Nordens

Neuer Kalender zeigt die Kattegatinsel Samsø in 13 stimmungsvollen Bildern

Der Kalender im Licht des Nordens „Samsø – Dänische Kattegainsel im Herzen des Königreiches“ ist ab sofort auf dem Markt. Dieser kann einem geliebten Menschen große Freude bereiten. Oder Deiner Wohnung einen besonderen Pfiff verleihen.

Der mit mir kooperierende Calvendo-Verlag bringt Editionen in verschiedenen Größen heraus. Wie zum Beispiel diesen hier: Premium, hochwertiger DIN A2 Wandkalender 2021, Kunstdruck in Hochglanz: Monatskalender, 14 Seiten.

Samsø – Dänische Kattegatinsel im Herzen des Königreiches

Lassen Sie sich zwölf Monate vom besonderen Licht der Insel verzaubern. Mit einem Firmenkalender als Geschenk erfreuen Sie Ihre Kunden.

Hängt er in Ihren Büroräumen, inspiriert er Ihre Mitarbeiter. Und Sie erhalten eine höhere Qualität bei der Arbeit.

Mit dem Kalender im Licht des Nordens machen Sie einem geliebten Menschen oder einem Dänemark-Fan eine besondere Freude.

Mehr Infos unter https://durchstreifen-erleben.com/kalender/.

Erster deutschsprachiger Reiseführer: Samsø

Dänemarks Kattegatinsel durchstreifen und erleben

ISBN: 978-3-752981-78-0

Reisende finden auf Dänemarks größter Kattegatinsel – etwa so groß wie Sylt – mildes Kattegat-Klima vor mit den „meisten Sonnenstunden des Landes“. Es gibt Badestrände, Fjord, Steilküste, Wald und sogar Reste einer Burg. Familien und Naturfreunde können wandern, Kajak fahren, radeln und im „größten Labyrinth der Welt“ Rätsel lösen.

Der erste deutschsprachige Kulturreiseführer „Samsø Dänemarks Kattegatinsel durchstreifen und erleben“ führt Dich zu den Attraktionen, erklärt, wer dahinter steht und wie es zu dieser einzigartigen dänischen Landschaft kam.

Auch Geschichte wurde hier für ganz Dänemark geschrieben. Jüngst durchgeführte Ausgrabungen dokumentieren das. Einzigartig ist Samsø auch, weil es seine Energie selbst produziert, sogar Strom exportiert. Außergewöhnlich macht diese Insel auch ihr landestypisches kulinarisches Angebot. Woanders ist so etwas kaum zu finden. Der erste deutschprachige Reiseführer „Samsø Die dänische Kattegatinsel durchstreifen und erleben“ enthält Karten und viele Bilder für zwei Wochen Urlaub auf Samsø.

Die Tourvorschläge sind so geplant, dass man die Attraktionen entlang der Strecke in Ruhe auf sich wirken lassen kann. Es ist im Gegensatz zu konventionellen Reiseführern ein unverzichtbarer Begleiter für diejenigen, die das Fremde erleben, sich auf die Umgebung einlassen wollen. Es erklärt Lebensweisen der Menschen anhand von persönlichen Begegnungen mit den Einheimischen.

Eiland der Abenteuer und der Freiheit

Abgeschiedenheit, Abenteuer, Abstand, viel Wasser – das verbinde ich mit Urlaub auf einer Insel. Es kommt nicht darauf an, ob sie im Meer oder in einem See liegt.

Mein erstes Mal war auf einer winzigen Insel auf einem norwegischen See in der Nähe von Elverum. Der Ort liegt nordwestlich von Oslo, nahe der schwedisch-norwegischen Grenze. Meine Eltern mussten nach der Ankunft immer den Wagen am Seeufer abstellen. Einer von uns ruderte die ganze Familie nach einem Ausflug auf dem Festland immer zur Insel. Es war schon ein komisches Gefühl, das Fahrzeug stets zurückzulassen. Wir trennten uns richtig vo Wagen.

Die Insel war sogar bewaldet. Der Steg lag am Ufer. Das Holzhaus habe ich als dunkel in Erinnerung. Als abenteuerlich empfand ich vor allem den Eiskeller unter dem Haus. Selbst mitten im Sommer fror es darin, aber es war damals auch ein kühler Sommer.

Bis heute verstehe ich nicht, wie es mir trotz der Kälte gelang, des öfteren Schwimmflossen anzuziehen, eine Taucherbrille aufzusetzen und dann ins Wasser zu gleiten, um mir die Unterwasserwelt anzuschauen. Mich interessierten vor allem die Fische – Barsche und Hechte hauptsächlich. Es hätte mich nicht gewundert, wenn ich dabei auch dem Ungeheuer von Elverum begegnet wäre.

Meine Mutter hingegen fror ständig und kehrte nach diesem Kälteurlaub nie wieder nach Norwegen zurück. Norwegen hatte sich für sie erledigt. Ich bin hingegen dem Land bis heute sehr verbunden.

Von der Welt trennt man sich auf einer Insel ziemlich, was sehr angenehm ist; man gerät aber auch in Abhängigkeit. Von manchen Inseln fährt nur einmal am Tag eine Fähre zum Festland. Wer die verpasst, kann erst am nächsten Tag wieder zurückkehren.

In Nordnorwegen, ich glaube, es war Vesterålen, besuchte ich mal eine winzige Insel, fuhr morgens auf einem Postschiff hin, das auch Passagiere mitnahm. Ich meldete mich beim Kapitän ab und sagte ihm, dass ich nachmittags wieder zurück am Kai sei. Bei der kleinen Insel kein Problem, dachte ich. Da das Gelände aber morastiger und hügeliger war, als erwartet, zog sich meine Rückkehr hin, und eine lustige Zeit mit anderen Passagieren hatte ich auch verbracht. Ich sah das Boot später von oben schon auf dem Weg zum Hafen, eilte zum Kai und erfuhr, dass der Kapitän schon ganz besorgt gewesen sei ob meiner nicht erfolgten Rückkehr. Er habe ganz geduldig auf mich gewartet, nicht genervt auf seine Uhr geschaut, weil seine Frau ihn bereits mit dem Abendessen erwartete. Ein Grund mehr, Norwegen noch ein bisschen mehr in mein Herz zu schließen.

Die Zeitschrift Geo stellt in einem Beitrag Schären an der Südküste Norwegens vor. Vielleicht lockt es Dich ja auch dorthin.

Schären in Norwegen

Fast unsichtbare Menschen weit draußen im Atlantik

Wisst ihr, dass Portugal mehr ist als nur der schmale Streifen auf der Iberischen Halbinsel?

Es besitzt weit weg im Atlantik kleine Inseln, die noch aus der Kolonialzeit übrig geblieben sind. Nach und nach fielen die Kolonien ab oder wurden von anderen Nationen übernommen wie kleine Handelsstützpunkte in Asien, Brasilien, später noch Angola und Mosambik.

Eine von den übrig gebliebenen ist Madeira. Vor einiger Zeit durfte ich die Insel besuchen. Mich berührte die scheue, fast devote Art der Bewohner, der ich zum ersten Mal in einem südeuropäischen Land begegnete. Sie schienen sich fast unsichtbar zu machen. Portugiesen sind ohnehin schon die ruhigsten Bewohner des Südens, aber das war das, was bis heute von Madeira bei mir in Erinnerung geblieben ist.

Die englische Zeitung „Telegraph“ hat sich Madeira angeschaut. Lasst euch überraschen, was dem Reporter besonders aufgefallen ist.

Madeira

Mehr als Partys und Sonne

Ballermann? Strände? Mallorca hat auch Höhlen zur Besichtigung anzubieten, die ich nicht entdeckte, als ich dort einmal die Insel umradelte. Mallorca hatte ich lange vor mir hergeschoben und erst einmal mir interessanter erscheinende Ziele in Spanien auserkoren.

Andalusien fand ich wegen des maurischen Erbes spannender und besuchte lieber Granada, Córdoba, Sevilla und Ronda. Und natürlich dem großartigen Dichter Garcia Lorca huldigen, der im Bürgerkrieg von Gegnern der Republik erschossen wurde. Gibraltar wollte ich lieber sehen, um mein Wissen aus dem Geschichtsstudium über die Kolonie zu verlebendigen.

Doch dann kam ich auch nach Mallorca und war positiv überrascht, wie begeistert die Einheimischen selbst dort mit dem Rennrad fahren, dass es dort auch längst nicht so überlaufen war bis auf die Hotspots. Allerdings war ich dort vor Ostern, was ich nur empfehlen kann.

Denn die Menschen sind deutlich entspannter. Der Inhaber eines Hotels in Palma führte mich dementsprechend mit dem Rad durch die Gegend, in einem anderen in Port de Sóller hörte ich tolle spanische Musik. Am nächsten Morgen übergab mir eine Mitarbeiterin eine Kopie der CD.

Wer mehr über die Höhlen erfahren will, sollte hier weiterlesen:

Höhlen auf Mallorca