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Bei Schietwetter ab in die Therme

Gestern war es kalt und nass. Von manchen hörte ich dann schon den Wunsch: “Ich wünschte, es wäre wieder mal Sommer.”

Ich gehe am liebsten an solchen Tagen in eine Therme. Besonders gerne mag ich die Therme in Konstanz. Da die Gegend wunderbar zum Radeln geeignet ist, ist man oft den ganzen Tag unterwegs. Am Abend kann man die Badekleidung zusammensuchen, in der Therme die müden Beine ausstrecken und das gesunde Thermalwasser trinken. Vom Außenbecken aus leuchtet der Bodensee herüber. Und ich genieße den Blick auf die Alpen. Am nächsten Morgen genieße ich natürlich den bewundernden Blick mancher Redakteure, wie erholt ich aussehe.

Schön finde ich auch die Therme in Bad Oeynhausen. Drei Wochen Radeln von der Sieg zum Kahlen Asten und dann über die Diemel zur Weser ohne Pause erfordern ihren Tribut. Die Beine wollen nicht mehr. Wir bauen die Zelte auf dem an der Weser liegenden Campingplatz auf und radeln am Ruhetag in die Stadt.

An sich denkt man, ein solch alter Kurort kann nur eine etwas verranzte Therme haben. Aber nichts da! Es gibt ein großes Außenbecken mit Salzwasser. Eine Therapeutin bietet zu Musik Aquafitness an. Auch innen gibt es ein großes Becken, in das eine Gegenstromanlage integriert ist; und es gibt auch im Preis enthaltene Saunen. Klar macht das Radeln am nächsten Tag nach Minden deutlich mehr Spaß!

Geo empfiehlt noch weitere Thermen.

Geo-Tipps Thermen

Alte Festungen, das letzte Herbstlaub

Das schöne Wetter nutzend, sind wir am Sonntag auf dem Rheinsteig herumgeklettert.

Wir sind 12,8 Kilometer von Leutesdorf bis Rheinbrohl gelaufen, haben dabei eine Burgruine und Skulpturen mitgenommen, den Blick auf das letzte Herbstlaub genossen und den Blick auf den Rhein.

Da es fast 700 Höhenmeter sind, muss man schon Zeit einplanen – gut 5,5 Stunden.

Es geht mehrmals fast komplett ins Tal herunter.

Die Strecke liegt ungefähr auf der Mitte zwischen Bonn und Koblenz. Am Anfang und am Ende der Strecke gibt es Bahnhöfe, was An- und Abreise erleichtert. Gelegenheit zur Einkehr gibt es nur in Leutesdorf und Rheinbrohl um diese Jahreszeit. Die Hütten sind derzeit geschlossen.

Auf den Spuren des Münsterland-Giros

Respekt – heute bin ich mit dem Rennrad 133 Kilometer von Münster bis nach Heek und Schöppingen und zurück den Spuren des Münsterland-Giros gefolgt. Die Strecke ist sogar noch etwas geworden. Angesichts meiner brennenden Oberschenkel nötigt mir die Leistung der Amateure des Jedermann-Rennens Respekt ab. Allerdings bin ich überwiegend auf dem Radweg gefahren und hatte nicht den Komfort gesperrter Straßen. Hier einige Impressionen entlang der Strecke zwischen Tilbeck und Stevertal, Dinge, die die Sportler am Tag der Deutschen Einheit in den Baumbergen so bestimmt nicht wahrgenommen haben.

Travel Guide to Aarhus, Denmark: Day-trip From Copenhagen – Vogue

Ist die Autorin der amerikanischen Zeitschrift “Vogue” wirklich in der Stadt des Lächelns gewesen? Nichts schreibt sie über die Atmosphäre in der Kulturhauptstadt, nicht einmal über die Kultur. Sind die Dänen etwa Säufer? Den im Text hervorgehobenen Akvavit kann ich auch in einem deutschen Discounter kaufen. Mit jemandem gesprochen hat sie auch nicht. Ich habe bisher noch nicht einen Artikel über Aarhus gelesen oder im Rundfunk gehört, bei dem ich das Gefühl hatte, dass die Autoren dort gewesen sind. Und die Photos stammen von einer Werbeagentur. Nicht die leiseste Kritik wird geäußert. Die Leser zahlen viel Geld für die Zeitschrift. Anzeigen werden von Unternehmen teuer bezahlt.Wo ist hier die Gegenleistung?