Bei Schietwetter ab in die Therme

Gestern war es kalt und nass. Von manchen hörte ich dann schon den Wunsch: „Ich wünschte, es wäre wieder mal Sommer.“

Ich gehe am liebsten an solchen Tagen in eine Therme. Besonders gerne mag ich die Therme in Konstanz. Da die Gegend wunderbar zum Radeln geeignet ist, ist man oft den ganzen Tag unterwegs. Am Abend kann man die Badekleidung zusammensuchen, in der Therme die müden Beine ausstrecken und das gesunde Thermalwasser trinken. Vom Außenbecken aus leuchtet der Bodensee herüber. Und ich genieße den Blick auf die Alpen. Am nächsten Morgen genieße ich natürlich den bewundernden Blick mancher Redakteure, wie erholt ich aussehe.

Schön finde ich auch die Therme in Bad Oeynhausen. Drei Wochen Radeln von der Sieg zum Kahlen Asten und dann über die Diemel zur Weser ohne Pause erfordern ihren Tribut. Die Beine wollen nicht mehr. Wir bauen die Zelte auf dem an der Weser liegenden Campingplatz auf und radeln am Ruhetag in die Stadt.

An sich denkt man, ein solch alter Kurort kann nur eine etwas verranzte Therme haben. Aber nichts da! Es gibt ein großes Außenbecken mit Salzwasser. Eine Therapeutin bietet zu Musik Aquafitness an. Auch innen gibt es ein großes Becken, in das eine Gegenstromanlage integriert ist; und es gibt auch im Preis enthaltene Saunen. Klar macht das Radeln am nächsten Tag nach Minden deutlich mehr Spaß!

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Geo-Tipps Thermen

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