Mehr als ein Fluss

Viel spek­ta­ku­lä­rer als die Küs­te ist das Bin­nen­land Por­tu­gals. Und mit dem Fahr­rad auch viel kom­for­ta­bler zu durch­strei­fen und zu erle­ben als mit dem Auto.

Denn es wird einem nicht übel. Und auf den Natio­nal­stra­ßen von Por­to bis nach Zamo­ra in Spa­ni­en fließt wenig Ver­kehr und es gibt dort kei­ne har­ten Stei­gun­gen. Man ent­wi­ckelt ein gutes Gespür für die Land­schaft. Wein­gü­ter laden zum Ver­kos­ten ein. Es gibt dort impo­san­te Schluch­ten zu sehen, in denen ich zum ers­ten Mal in mei­nem Leben einer Got­tes­an­be­te­rin begeg­ne­te, Fels­rit­zun­gen von Men­schen aus der Stein­zeit betrach­te­te und an den baro­cken Wun­der der Stadt Lame­go ent­lang fla­nier­te. Oder aber in einem der Ther­mal­bä­der mei­ne müden Bei­ne auffrischte.

Jour­na­lis­ten der in Por­tu­gal erschei­nen­den Zeit­schrift “Evas­ões” emp­fan­den das ähn­lich und publi­zier­ten kürz­lich eine Geschich­te über den Rio Dou­ro. Lest sie oder klickt die Bilderstrecke.

Rio Dou­ro

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Bei Schietwetter ab in die Therme

Ges­tern war es kalt und nass. Von man­chen hör­te ich dann schon den Wunsch: “Ich wünsch­te, es wäre wie­der mal Sommer.”

Ich gehe am liebs­ten an sol­chen Tagen in eine Ther­me. Beson­ders ger­ne mag ich die Ther­me in Kon­stanz. Da die Gegend wun­der­bar zum Radeln geeig­net ist, ist man oft den gan­zen Tag unter­wegs. Am Abend kann man die Bade­klei­dung zusam­men­su­chen, in der Ther­me die müden Bei­ne aus­stre­cken und das gesun­de Ther­mal­was­ser trin­ken. Vom Außen­be­cken aus leuch­tet der Boden­see her­über. Und ich genie­ße den Blick auf die Alpen. Am nächs­ten Mor­gen genie­ße ich natür­lich den bewun­dern­den Blick man­cher Redak­teu­re, wie erholt ich aussehe.

Schön fin­de ich auch die Ther­me in Bad Oeyn­hau­sen. Drei Wochen Radeln von der Sieg zum Kah­len Asten und dann über die Die­mel zur Weser ohne Pau­se erfor­dern ihren Tri­but. Die Bei­ne wol­len nicht mehr. Wir bau­en die Zel­te auf dem an der Weser lie­gen­den Cam­ping­platz auf und radeln am Ruhe­tag in die Stadt.

An sich denkt man, ein solch alter Kur­ort kann nur eine etwas ver­ranz­te Ther­me haben. Aber nichts da! Es gibt ein gro­ßes Außen­be­cken mit Salz­was­ser. Eine The­ra­peu­tin bie­tet zu Musik Aqua­fit­ness an. Auch innen gibt es ein gro­ßes Becken, in das eine Gegen­strom­an­la­ge inte­griert ist; und es gibt auch im Preis ent­hal­te­ne Sau­nen. Klar macht das Radeln am nächs­ten Tag nach Min­den deut­lich mehr Spaß!

Geo emp­fiehlt noch wei­te­re Thermen.

Geo-Tipps Ther­men

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Jedermannsrecht aufs Thermalbad

Jeder Bür­ger der gali­zi­schen Stadt Ourense hat das Recht auf ein Ther­mal­bad. Idyl­lisch am Río Miño spru­deln war­me Quel­len aus Mut­ter Erde, aber auch im Stadt­zen­trum. Ent­span­nung zum Nulltarif.

Der Jakobspil­ger mag es aber luxu­ri­ös mit Mas­sa­ge und Sau­na und radelt eini­ge Meter wei­ter. Dort kann man sich in einer Ther­me ver­wöh­nen las­sen. Der Ein­tritt kos­tet 5.50 €. Lei­der war­te­ten dort aller­dings gut 100 wei­te­re Men­schen dar­auf, her­ein­ge­las­sen zu wer­den. Das muss nicht unbe­dingt sein. Mor­gen früh star­te ich einen neu­en Versuch.

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