Auf den Spuren des Portweins

Habt ihr schon mal ein Weinmuseum besucht? In Vila Nova de Gaia bei Porto gibt es ein schönes Museum, in dem die Geschichte des Portweins gezeigt wird. Portwein ist mit dem Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes am Rande Europas.

Der „Observador“ hat einen guten Artikel über das Museum verfasst.

Portweinmuseum

Einheimische und Touristen gut einbezogen

Endlich wird mal offenbart, was es kostet, Kulturhauptstadt zu sein. Denn soeben ist ein Bericht der EU erschienen, in dem eine recht positive Bilanz gezogen wird.

Aarhus demonstrerede stor spændvidde og var i stand til at engagere et bredt spektrum af mennesker. Både lokale og turister.

Und die Verantwortlichen seien sorgfältig mit dem Budget umgegangen, deutlich besser als andere Kulturhauptstädte.

Die Zeitung „Århus Stiftstidende“ fasst zusammen: „Europæisk Kulturhovedstad Aarhus 2017 havde et budget på 497 millioner kr. Projektet blev primært finansieret af offentlige midler fra Staten, Aarhus Kommune, Region Midtjylland og de 18 andre kommuner i regionen. EU støttede med 20,1 millioner Euro.71 procent af budgettet blev anvendt på kulturelle aktiviteter. 13 procent gik til PR, markedsføring og kommunikation. 15 procent på lønninger og administration.
Ifølge Fonden Aarhus 2017’s egne opgørelser blev der arrangeret i alt 628 begivenheder i hele Region Midtjylland. De tiltrak i alt 3,3 millioner gæster.

Allerdings muss man auch immer berücksichtigen, dass es sich um einen Bericht der EU über ein eigenes Projekt handelt.

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Immer noch unruhig in Katalonien

Zur Abwechslung mal etwas Politisches. Eine sehr gute Sendung ist für mich „Europa heute“ im Deutschlandfunk, um sich zu informieren, was sich so in den Urlaubsländern tut. So habe ich gerade in einem Beitrag gelesen, dass in Spanien Politiker aus Katalonien seit einem Jahr in U-Haft sitzen. In Katalonien, wo ich selbst über Erasmus studiert hatte, ist es nach wie vor sehr unruhig.

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Skandinavisch essen in New York

Gutes Essen ist deutschen Reisenden wichtig, vor allem einheimische Küche. Kötbullar, Preisselbeeren, Rentierwurst, Elchsteak, gebratener Dorsch, Rote Grütze mit Sahne.

Wenn ich neue Texte für meine Reiseführer vorbereite, finde ich oft nur mühsam in Dänemark, Schweden oder Norwegen Restaurants mit einheimischer Küche. Meistens sind es dann doch internationale Rezepte aus Frankreich oder Italien. Das ist sehr schade. Versöhnt werde ich dann mit Einladungen in Privathaushalte, wo es dann Ren, Elch oder Dorsch gibt. Im Ausland gibt es hingegen öfter ausgewanderte Skandinavier. Eine Autorin der Washington Post fand in New York einige gute Adressen.

Wenn Du demnächst also in den USA beruflich oder privat unterwegs bist, darfst Du Dich wenigstens mal für ein bis zwei Stunden wie im hohen Norden fühlen.

Skandinavische Menüs in New York

Schafwolle in den Genen

Burel bedeutet Schafwolle und die von der Serra da Estrela ist besonders qualitätvoll; der Begriff ist bereits seit dem 19. Jahrhundert ein Markenname für portugiesische Wollprodukte.

Der Designer Miguel Gigante gehört zu einer Gruppe innovativer Kreativer, die Wollprodukte im „New Hand Lab“ in der ehemaligen „Fábrica António Estrela“ in Covilhã kreieren. Gigante legt dort zurückhaltend vornehm seine selbst gestalteten Mäntel, Wolldecken und Schals auf dem sauberen Boden aus. Er hat die Prototypen geplant. Er leitet die maschinelle Produktion.

Die Stadt Covilhã ist Zentrum der portugiesischen Wollproduktion. Sie gilt schon lange als das portugiesische Manchester. So nimmt sie einen herausragenden Platz in der Wirtschaft des Landes ein.

Film: Schafwolle in den Genen