Neu: Reiseführer Münster Stadt der Skulpturen

Müns­ter, die Stadt der Skulp­tu­ren, gilt als eine der lebens­wer­tes­ten Städ­te der Welt. Daher gibt es jetzt den Rei­se­füh­rer: Müns­ter Stadt der Skulp­tu­ren Las­se tol­le Zie­le bei Stadt­wan­de­run­gen auf dich wir­ken. Mit Adres­sen, gpx-Tracks und Fotos. Sol­che Stadt­wan­de­run­gen gibt es bis­her in kei­nem Rei­se­füh­rer über Münster. 

Das Buch eig­net sich sehr gut, Eltern und Freun­den die Stadt selb­stän­dig zu zei­gen, ohne dass Du etwas buchen musst. Denn es gibt meh­re­re Spa­zier­gän­ge oder Rad­tou­ren, die sich mit Buch und Smart­pho­ne leicht durch­füh­ren las­sen. Es erleich­tert Neu­bür­gern das Ein­le­ben, da auch die wich­tigs­ten Aus­flugs­zie­le wäh­rend der Woche und am Wochen­en­de nahe­bringt, natür­lich auch Tra­di­ti­ons­knei­pen. Und vie­les, was woan­ders nur ange­deu­tet wird, wird hier bes­ser erklärt. War­um ist der Dom so errich­tet? Was macht den Erbd­ros­ten­hof archi­tek­to­nisch wertvoll? 

Cover Vorderseite Münster Stadt der Skulpturen 1

Dass die Stadt eine Kunst­me­tro­po­le ist, ist den meis­ten wohl erst auf­ge­fal­len, als sie 2010 ins Fina­le der Kul­tur­haupt­stadt Euro­pas gelang­te. War­um, erklärt der Rei­se­füh­rer “Müns­ter Stadt der Skulpturen”.

Trotz gut aus­ge­bau­ter Rad­we­ge fah­ren vie­le Müns­te­ra­ner mit ihren Lee­zen an Gale­rien, Kunst­hand­lun­gen sowie Ate­liers vor­bei. Dabei ver­fügt die Pro­vinz-Haupt­stadt über eine Kunst­aka­de­mie und ein Picas­so Muse­um. Aber auch über ein Lan­des­mu­se­um für Kunst und Kul­tur­ge­schich­te, ein Stadt­mu­se­um und ein Natur­kun­de­mu­se­um. Viel­leicht lockt in eini­gen Jah­ren ein Matis­se-Muse­um die Mas­sen an.

Auch spannende moderne Architektur Thema

Alle zehn Jah­re rich­tet die Stadt unter Lei­tung des bekann­ten Kura­tors Kas­per König ein Skulp­tur Pro­jekt aus. Renom­mier­te Künst­ler aus aller Welt stel­len ihre Wer­ke in der Stadt zur Schau. Dazu nut­zen sie auch geschickt bereits vor­han­de­ne his­to­ri­sche Gebäu­de und Plätze. 

Die­se haben ihnen Bau­meis­ter Johann Con­rad Schlaun und spä­ter im 19. und 20. Jahr­hun­dert die Archi­tek­ten Alfred Hen­sen, Harald Deil­mann, Julia Bol­les-Wil­son und Peter Wil­son sowie der Korea­ner Duk-Kyu Ryang hinterlassen. 

Ankäufe aus dem Skulptur Projekt

Im Stadt­raum fin­den sich zudem gut 30 Ankäu­fe aus dem Skulp­tur Pro­jekt. Wie zum Bei­spiel die Aasee­ku­geln oder die Kir­schen­säu­le. Wer die Stadt über den Rand der Rad­we­ge hin­aus durch­streift und erlebt, ent­deckt wei­te­re Hun­der­te Skulp­tu­ren und Instal­la­tio­nen im Stadt­kern. Wäh­rend der Recher­che for­der­te es her­aus, die­se zu foto­gra­fie­ren, zu beur­tei­len und zu gewich­ten. Haben die­se an der Kunst­aka­de­mie aus­ge­bil­de­te Künst­ler geschaf­fen? Oder sor­gen Gale­ris­ten und Kunst­händ­ler wie Klaus Stein­röt­ter dafür? Du erfährst auf jeden Fall, wo in der Innen­stadt Geschäf­te lie­gen, in denen moder­ne Kunst ver­kauft wird. Viel­leicht willst Du ja Dei­ne Woh­nung schön dekorieren.

Kunst im öffentlichen Raum

Das Stadt­ge­biet ist vier Zonen geglie­dert, in denen sich die meis­ten Instal­la­tio­nen und Skulp­tu­ren befin­den. Die­se sind vor allem im Zen­trum, auf der Pro­me­na­de und dem Uni­ver­si­täts­ge­län­de sowie rund um den Aasee zu fin­den. Der Kul­tur­rei­se­füh­rer erhebt kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit bei den vor­ge­schla­ge­nen Tou­ren durch die Stadt. Alle Kunst­wer­ke zu kom­men­tie­ren, wür­de den Rah­men spren­gen. Expo­na­te und ande­re Aus­flugs­zie­le in Müns­ter sol­len leicht zu errei­chen sein. Der Stadt­füh­rer erleich­tert so auch die Fra­ge deut­lich: Was kann ich in Müns­ter machen? Oder wo kann ich in Müns­ter essen gehen? Wohin in Münster?

Das Augen­merk liegt dar­auf, inwie­weit unge­wöhn­li­che Gebäu­de, Plät­ze und Kunst­wer­ke den öffent­li­chen Raum prä­gen. Erge­ben sich neue Sicht-Ach­sen durch neue Gebäu­de? Ent­steht eine neue Sicht­wei­se auf einen Stadt­teil, einen Frei­zeit­raum, eine Arbeits­stät­te? Schaf­fen neue Plät­ze Auf­ent­halts­qua­li­tät? Wo gibt es schö­ne Orte in Müns­ter? Die­nen die­se nicht nur kon­sum­ori­en­tier­ten Inter­es­sen, son­dern füh­ren zu Expe­ri­men­tier-Geist? Aus­druck des­sen sind natür­lich die belieb­ten Müns­ter-Kri­mis Tat­ort und Wils­berg mit Rechts­me­di­zi­ner Boer­ne und Kom­mis­sar Thiel, Wils­berg, Over­beck und Anna Sprin­ger. An bekann­ten Dreh­or­ten kommst Du natür­lich auch vor­bei, wenn Du Urlaub in Müns­ter machst.

Neuer Geist am Hafen?

Die Augen rich­ten sich in den kom­men­den Jah­ren auf den Stadt­ha­fen: Zum ers­ten Mal seit gut 70 Jah­ren schau­en Besu­cher an der Schil­ler­stra­ße direkt aufs Are­al am Was­ser. Die Osmo-Hal­le wur­de im Febru­ar 2021 abge­ris­sen. 2001 ging das Unter­neh­men von Oster­mann und Schei­we in Insol­venz. Es folg­ten ein mehr als 60 Meter hoher Schorn­stein und mar­kan­te Spä­ne­bun­ker mit 50 Zen­ti­me­ter dicken Wän­den. Vor­han­de­ner Stahl wur­de ein­ge­schmol­zen. Mit Beton und Zie­gen ent­steht wie­der etwas Neues.

27000 Qua­drat­me­ter sind jetzt frei. Inves­tor Andre­as Deil­mann, des­sen Vater schon deutsch­land­weit beach­tens­wer­te Gebäu­de schuf, hat viel vor. Aber bis­her liegt nur der Ent­wurf eines Bebau­ungs­plans vor. Kommt dort viel­leicht ein Matis­se-Muse­um hin? Das wäre ein neu­er Tou­ris­ten-Magnet. In Müns­ter lagern vie­le Wer­ke des berühm­ten Malers.

Fünf Tour-Vor­schlä­ge sind in “Müns­ter Stadt der Skulp­tu­ren” so geplant, dass man Attrak­tio­nen in Ruhe auf sich wir­ken las­sen kann. Das Buch ent­hält neben zahl­rei­chen Fotos Kar­ten, gps-Tracks und Adres­sen. Denn der neue Kul­tur­füh­rer Müns­ter Stadt der Skulp­tu­ren ist im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Stadt­füh­rern ein unver­zicht­ba­rer Beglei­ter für die­je­ni­gen, die hier — selbst als Ein­hei­mi­sche — das Frem­de erle­ben, sich auf die Umge­bung ein­las­sen wollen.

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Einheimische und Touristen gut einbezogen

End­lich wird mal offen­bart, was es kos­tet, Kul­tur­haupt­stadt zu sein. Denn soeben ist ein Bericht der EU erschie­nen, in dem eine recht posi­ti­ve Bilanz gezo­gen wird.

Aar­hus demons­tre­rede stor spænd­vid­de og var i stand til at enga­ge­re et bredt spek­trum af men­nes­ker. Både loka­le og turis­ter.

Und die Ver­ant­wort­li­chen sei­en sorg­fäl­tig mit dem Bud­get umge­gan­gen, deut­lich bes­ser als ande­re Kulturhauptstädte.

Die Zei­tung “Århus Stift­stid­ende” fasst zusam­men: “Euro­pæisk Kul­tur­ho­ve­d­stad Aar­hus 2017 hav­de et bud­get på 497 mil­lio­ner kr. Pro­jek­tet blev pri­mært fin­an­sie­ret af offent­li­ge mid­ler fra Sta­ten, Aar­hus Kom­mu­ne, Regi­on Midt­jyl­land og de 18 and­re kom­mu­ner i regio­nen. EU støt­te­de med 20,1 mil­lio­ner Euro.71 pro­cent af bud­get­tet blev anvendt på kul­tu­rel­le akti­vi­te­ter. 13 pro­cent gik til PR, mar­keds­fø­ring og kom­mu­ni­ka­ti­on. 15 pro­cent på løn­nin­ger og administration.
Iføl­ge Fon­den Aar­hus 2017’s egne opgø­rel­ser blev der arran­ge­ret i alt 628 begi­ven­he­der i hele Regi­on Midt­jyl­land. De til­trak i alt 3,3 mil­lio­ner gæs­ter.

Aller­dings muss man auch immer berück­sich­ti­gen, dass es sich um einen Bericht der EU über ein eige­nes Pro­jekt handelt.

Mehr unter EU zieht Bilanz

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Münster kulturell nur Mittelmaß?

Johann Con­rad Schlaun schuf eine ein­zig­ar­ti­ge Archi­tek­tur. Künst­ler kön­nen sich in gro­ßen Ate­liers ent­fal­ten, die sie güns­tig von der Stadt mie­ten kön­nen. Es gibt ein Picas­so-Muse­um, einen der schöns­ten Dome Deutsch­lands. Und alle zehn Jah­re zieht das Skulp­tur-Pro­jekt Besu­cher aus aller Welt an.

Trotz­dem ist Müns­ter mehr durch die Kri­mis Tat­ort und Wils­berg in aller Mun­de. Trotz­dem schaf­fen es sogar wenig attrak­ti­ve Städ­te wie Stutt­gart oder Köln, sich im jähr­li­chen Kul­tur­ran­king der Städ­te vor Müns­ter zu plat­zie­ren. Selbst das klei­ne Bonn! Das Ham­bur­gi­sche Welt­Wirt­schafts­In­sti­tut (HWWI) und die Pri­vat­bank Beren­berg haben gera­de die 30 größ­ten Städ­te Deutsch­lands im Hin­blick auf ihr Kul­tur­le­ben unter­sucht. Das Ergeb­nis des Kul­tur-Städ­te-Ran­kings: Stutt­gart baut sei­nen Vor­sprung wei­ter aus und kann sogar schon zum vier­ten Mal sei­nen Spit­zen­platz als Deutsch­lands Kul­tur­me­tro­po­le Nr. 1 behaup­ten. Auf den Plät­zen fol­gen Dres­den, Ber­lin und Mün­chen. Aber Müns­ter und das Ruhr­ge­biet — Essen war immer­hin Schau­platz der Kul­tur­haupt­stadt 2010 — lan­den in der grau­en Mit­te. Essen belegt hin­ter Müns­ter nur Platz 17.

Natür­lich kann die gute Plat­zie­rung Stutt­garts, Dres­dens und Mün­chens etwas mit deren Grö­ße zu tun haben. Es han­delt sich um Lan­des­haupt­städ­te. Aber es hat auch etwas mit dem Gespräch der Bevöl­ke­rung über Kunst zu tun. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag besuch­te ich Müns­ters neu­es­te Attrak­ti­on — Ger­hard Rich­ter spen­dier­te der Stadt ein Focault­sches Pen­del. Es schwingt jetzt in der Domi­ni­ka­ner­kir­che in der Salz­stra­ße. An nur an die fünf­zig Besu­cher tra­fen inner­halb der 30 Minu­ten dort ein, um dort zu medi­tie­ren. Viel zu wenig für eine so schö­ne Instal­la­ti­on ! Am nächs­ten Tag unter­hielt ich mich mit einem befreun­de­ten Foto­gra­fen, der, obwohl Kunst auch deut­lich zuge­tan, noch nicht ein­mal dort gewe­sen war. Er woll­te aber schon immer mal hingehen.

Über­schat­tet wird Kul­tur in Müns­ter seit Jah­ren aller­dings durch Strei­te­rei­en in den Res­sorts Bau­en und Ver­kehr: neu­es Sta­di­on, Neu­ge­stal­tung des Hafen­vier­tels, ver­stopf­te Stra­ßen. Streit unter den Par­tei­en ist grund­sätz­lich posi­tiv zu sehen, doch hier ist er nicht för­der­lich, indem an des­sen Ende ein Plan zu erken­nen ist; ein gemein­sa­mes Han­deln, um krea­ti­ve Sze­nen an der Basis unab­hän­gig vom Par­tei­en­we­sen schaffen.

In Städ­ten wie Aar­hus und Umeå ist das anders. Das merkt man allei­ne beim Lesen der loka­len Pres­se. Dänen und Schwe­den läs­tern und loben, aber die meis­ten Grup­pie­run­gen in der Stadt­ge­sell­schaft fin­den dann doch zu einem Kon­sens, den sie dann nach außen gemein­sam vertreten.

Dage­gen scheint man es in Müns­ter nicht zu wagen, zu pro­vo­zie­ren, nicht ein­mal, vor­sich­tig zu beur­tei­len. Nur zu wer­ben. Auf solch einer rein deskrip­ti­ven Ebe­ne blei­ben natür­lich Impul­se aus für die Bevöl­ke­rung: damit sie über Kunst spricht. Denn laut Stu­die man­gelt es an der Rezep­ti­on von Kul­tur, nicht aber an der Pro­duk­ti­on. Sieht es viel­leicht so auch im Ruhr­ge­biet aus, dass man nicht über Kunst spricht?

In Skan­di­na­vi­en gibt es offen­bar einen freie­ren Geist der Dis­kus­si­on, einen gemein­sa­men Plan, wäh­rend es hier oft nicht ein­mal eine eige­ne Hand­schrift gibt, an der Kul­tur­schaf­fen­de auf der gan­zen Welt wie­der­zu­er­ken­nen wären.

Qua­si dar­auf, wenn auch spät, ant­wor­tet jetzt (15. Mai 2021) Dr. Gerd Blum, Pro­fes­sor an der Kunst­aka­de­mie Müns­ter. In einem Gespräch mit den West­fä­li­schen Nach­rich­ten meint er in Schloss, Kathe­dra­le, Gericht, Kauf­häu­sern, Plät­zen, Schul- und Uni­ver­si­täts­ge­bäu­den einen Mikro­kos­mos vor­zu­fin­den. Dies tref­fe auf vie­le bekann­te Mit­tel- und Groß­städ­te zu. Blum spricht sich für eine Mischung von Kon­sum, Kul­tur und Kir­che aus, die drei Ks. In Müns­ter wer­de dies erreicht, was ein Glücks­fall sei. Woan­ders sehe er durch Coro­na teil­wei­se ver­ram­mel­te Innen­städ­te. Aber man kön­ne noch mehr tun wie zum Bei­spiel auf dem Cam­pus an der Petri­kir­che. Er ver­weist auch auf die Strahl­kraft der Kunst­wer­ke inter­na­tio­na­ler Kunst­wer­ke durch die Skulp­tur­pro­jek­te. Belebt wer­de eine Stadt nicht durch Was­ser­spie­le oder auf­wen­dig gestal­te­te Mülleimer. 

Blum greift auch die Pro­fa­ni­sie­rung ehe­ma­li­ger Kir­chen auf. Er spricht sich dafür aus, die Denk­mä­ler der Kunst und Kul­tur, wei­ter­hin kul­tu­rell zu nut­zen. So gesche­he es mit der Instal­la­ti­on des Künst­lers Ger­hard Rich­ter in der Domi­ni­ka­ner­kir­che. Er hal­te nichts von gele­gent­lich statt­fin­den­den Mas­sen­ver­an­stal­tun­gen, son­dern erwar­te ein quan­ti­ta­tiv nied­ri­ge­res Niveau. So plä­diert er dafür, Bil­dungs­stät­ten und Biblio­the­ken neu zu bewer­ten statt auf die Strahl­kraft ein­zel­ner Events zu set­zen. Kul­tur gehö­re in die Innen­stadt. Als Bei­spiel nennt er die Mög­lich­keit, die städ­ti­sche Musik­schu­le zu besu­chen, dabei in den Park zu gehen und auch Skulp­tu­ren im Umfeld des Aasees zu betrach­ten. Damit spielt er auf Plä­ne an, den geplan­ten Musik-Cam­pus in der Peri­phe­rie unter­zu­brin­gen, wo das Uni-Kli­ni­kum liegt. Eine Innen­stadt ver­tra­ge mög­li­cher­wei­se kei­ne Satel­li­ten. Sie kön­ne künf­tig frei­wer­den­de Gebäu­de durch zurück­ge­hen­de Ver­kaufs­flä­chen und Pro­fa­nie­rung der Kirchen.

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Aarhus Stadt des Lächelns

Ein Repor­ter der “New York Times” war in der däni­schen Kul­tur­haupt­stadt und emp­fiehlt aus­drück­lich einen Besuch.

https://www.nytimes.com/interactive/2017/10/12/travel/what-to-do-36-hours-in-aarhus-denmark.html?rref=collection%2Fsectioncollection%2Ftravel&action=click&contentCollection=travel&region=rank&module=package&version=highlights&contentPlacement=1&pgtype=sectionfront

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Aarhus ‑Stadt des Lächelns

Lus­tig, gera­de gegoo­gelt. Mein Kul­tur­rei­se­füh­rer über Aar­hus “Aar­hus Stadt des Lächeln Die däni­sche Kul­tur­haupt­stadt durch­strei­fen und erle­ben” ist der­zeit Gegen­stand eines Semi­nars für Mas­ter-Stu­den­ten an der Uni Hei­del­berg über Kul­turmar­ke­ting. Prof. Dr. Man­del bie­tet das Semi­nar an. Dann wer­de ich viel­leicht auch zitiert in einer der Seminararbeiten. ☺

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Europas Kulturhauptstadt 2017: Aarhus – Dänen geht’s gut | Lufthansa magazin

Einer der bes­se­ren Tex­te, der Lust macht, die Stadt zu durch­strei­fen und zu erle­ben. Denn da ist jemand wirk­lich als Repor­ter vor Ort gewe­sen, geht auf die Archi­tek­tur sowie däni­sches Wesen ein, zitiert nicht nur eben den Bür­ger­meis­ter und Mit­ar­bei­ter von Pressestellen.

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Travel Guide to Aarhus, Denmark: Day-trip From Copenhagen — Vogue

Ist die Autorin der ame­ri­ka­ni­schen Zeit­schrift “Vogue” wirk­lich in der Stadt des Lächelns gewe­sen? Nichts schreibt sie über die Atmo­sphä­re in der Kul­tur­haupt­stadt, nicht ein­mal über die Kul­tur. Sind die Dänen etwa Säu­fer? Den im Text her­vor­ge­ho­be­nen Akva­vit kann ich auch in einem deut­schen Dis­coun­ter kau­fen. Mit jeman­dem gespro­chen hat sie auch nicht. Ich habe bis­her noch nicht einen Arti­kel über Aar­hus gele­sen oder im Rund­funk gehört, bei dem ich das Gefühl hat­te, dass die Autoren dort gewe­sen sind. Und die Pho­tos stam­men von einer Wer­be­agen­tur. Nicht die lei­ses­te Kri­tik wird geäu­ßert. Die Leser zah­len viel Geld für die Zeit­schrift. Anzei­gen wer­den von Unter­neh­men teu­er bezahlt.Wo ist hier die Gegenleistung?

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Preisausschreiben: Kulturhauptstadt 2017 + Kulturhauptstadt 2014

Mei­ne Rei­se­füh­rer über die kom­men­de Kul­tur­haupt­stadt Aar­hus und die schwe­di­sche Kul­tur­haupt­stadt Umeå kön­nen Sie jetzt beim Online-Maga­zin “rant­los” gewin­nen. Dazu müs­sen Sie bis zum 20. Dezem­ber nur eine Fra­ge beantworten.

Die­se fin­den Sie unter dem unten ste­hen­den Link:

Preis­aus­schrei­ben

Viel Spaß.

cover-aarhus

Wer es nicht abwar­ten kann, die bei­den Bücher zwecks Vor­be­rei­tung einer bis­her uner­war­te­ten Rei­se zu lesen, kann die­se schon im Buch­han­del, im epu­bli-Shop oder bei ama­zon bestellen.

epu­bli

ama­zon

Aar­hus – Stadt des Lächelns
Die Kul­tur­haupt­stadt Däne­marks durch­strei­fen und erle­ben (Soft­co­ver)
In schwarz-weiß: ISBN: 978–3‑7418–6473‑5
In Far­be: ISBN: 978–3‑7418–6472‑8
epubli-Verlag

„Umeå in mei­nem Her­zen“. Väs­ter­bot­ten durch­strei­fen und erle­ben. Ein unbe­kann­tes Land im Nor­den Schwedens.
Spra­che: Deutsch
ISBN: 978–3‑8442–8060‑9
For­mat: Taschenbuch

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Im Eisberg zuhause

Der „Eis­berg“ mit elf teils spit­zen, teils fla­chen Gip­feln ist eine der exklu­sivs­ten Wohn­an­la­gen der Welt. Der­ar­tig gewag­te Archi­tek­tur für eine Anla­ge mit 208 Woh­nun­gen gibt es nur in Aar­hus, der euro­päi­schen Kul­tur­haupt­stadt des Jah­res 2017. Schnee­weiß steht „Isbje­r­get“ an der Was­ser­kan­te der Aar­hus­bucht im neu­en Stadt­teil Aar­hus Ø. Geplant hat ihn ein däni­scher Archi­tekt mit dem spre­chen­den Namen Mikkel Frost vom Archi­tek­ten­bü­ro Cebra.

 

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