Urlauben wie die Mumins

Neu­lich stell­te ich Dir hier schon inter­es­san­te Baum­häu­ser in Skan­di­na­vi­en vor. Heu­te gibt es hier Neu­es mit den Pan Tree­top Cabins, die es so offen­bar noch nicht woan­ders gibt, son­dern so viel­leicht nur in Norwegen.

Es han­delt sich um drei­ecki­ge Baum­häu­ser, die in acht Metern Höhe in einem Wald an der nor­we­gisch-schwe­di­schen Gren­ze ste­hen. Dei­nen Urlaub kannst Du dann in Gjeså­sen in der Pro­vinz Hed­mark verbringen.

Die Betrei­ber Kris­ti­an Rostad und Chris­ti­ne Mowinckel arbei­te­ten mit dem Archi­tek­ten Espen Sur­ne­vik zusam­men.

Ziel sei es gewe­sen, mög­lichst wenig Wald­bo­den durch Bau­wer­ke zu ver­sie­geln. Statt­des­sen hän­gen jetzt die gut 40 Qua­drat­me­ter gro­ßen, an die Behau­sun­gen der Mumins erin­nern­den Woh­nun­gen an Stäm­men und sind über Wen­del­trep­pen zu errei­chen. Mumins sind wie klei­ne Nil­pfer­de aus­se­hen­de Troll­we­sen, geschaf­fen von der Schrift­stel­le­rin Tove Jans­son.

Mehr Infos unter Tre Top — Urlaub im schwe­di­schen Wald

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Höchste Berge Spaniens

Höchs­te Ber­ge Spa­ni­ens: Hast Du gewusst, dass in Spa­ni­en min­des­tens sie­ben Ber­ge über 3000 Meter hoch sind? Die Zei­tung “La Voz de Gali­cia” hat jetzt einen Arti­kel über die stol­zen Rie­sen publi­ziert. Die Fotos dazu sehen schon beein­dru­ckend aus. Bei. Rei­sen­den ste­hen die “Picos de Euro­pa” an der Nord­küs­te auf der Urlaubs-Lis­te. Die­se hei­ßen “Spit­zen”, weil die See­fah­rer beim Anblick der wei­ßen Gip­fel wuss­ten, dass sie bald wie­der zuhau­se sind. Am höchs­ten Punkt sind sie 2648 Meter hoch.

Die höchs­ten Gip­fel befin­den sich nach dem Arti­kel der “La Voz” (Die Stim­me Gali­ci­ens) in den Pyre­nä­en und in Anda­lu­si­en. Sie sol­len für Aktiv­ur­laub gut erschlos­sen sein. Stand­ort ist zum einen die Pro­vinz Hue­s­ca, zum ande­ren die Sier­ra Neva­da. Das gilt natür­lich auch für Spa­ni­ens höchs­ten Berg, den Tei­de auf Tene­rif­fa. Dort wur­den bekann­te Fil­me gedreht wie Fast & Furious 6 sowie Ram­bo V: Last Blood.

Ent­we­der sei­en sie bedeckt mit Schnee oder mit der dem Früh­jahr und Som­mer eige­nen Vege­ta­ti­on, schreibt “La Voz”. Berg­re­gio­nen hät­ten ihren spe­zi­el­len Reiz, dem man nur schwer wider­ste­hen könn­te. Die Uner­mess­lich­keit zu Füßen des Betrach­ters, wenn er die Gip­fel errei­che, der Frie­den und die rei­ne Luft, die ihn umgä­ben, wie auch die Stren­ge der Berg­hän­ge, ver­wan­del­ten sie in schö­ne als auch unglaub­li­che Ziele.

Teide höchster Berg Spaniens

Auf Tene­rif­fa (Kana­ri­sche Inseln) befin­de sich mit dem Tei­de der höchs­te Berg Spa­ni­ens. Mit 3718 Metern Höhe über dem Mee­res­spie­gel sei die­ser Vul­kan die größ­te Attrak­ti­on des Natio­nal­parks Tei­de. Die Unesco habe ihn im Jah­re 2007 zum Mensch­heits­er­be erklärt. Die Bedeu­tung die­ses Raums sei so, das der Natio­nal­park der meist­be­such­te des Lan­des sei. Er zie­he jähr­lich meh­re­re Mil­lio­nen Men­schen an. Dort sei es mög­lich, sowohl den Schutz­raum des Ber­ges Alta­vis­ta zu ent­de­cken, als auch mit der Seil­bahn den Tei­de zu erklim­men. Die­se ende erst auf einer Höhe von etwa 3555 Metern.

An zwei­ter Stel­le ste­he der Mul­ha­cén, der höchs­te Berg der Ibe­ri­schen Halb­in­sel. Die­ser befin­de sich im Natio­nal­park der Sier­ra Neva­da (Gra­na­da) und sei 3479 Meter hoch. Auf ihm sei­en ver­schie­de­ne Rou­ten und Aus­flü­ge bestreit­bar mit akti­ven Tou­ris­mus-Unter­neh­men und sich im Schutz­raum Poquei­ra auf­zu­hal­ten auf 2500 Metern Höhe.

Größter Gletscher der Pyrenäen

Der höchs­te Berg der Picos der Pyre­nä­en befin­de sich in Hue­s­ca (Ara­gón) im Natur­park Posets-Mala­de­ta. Er ist 3404 Meter hoch. An der Nord­wand befin­de sich der größ­te Glet­scher der Pyre­nä­en. Mit­tels geführ­ter Tou­ren sei es mög­lich, ihn bin­nen eins Tages zu erklim­men, obwohl solch eine Tour gut vor­be­rei­tet wer­den müs­se. Denn es sei sehr anstren­gend. Es gebe Tage im Som­mer, an dem mehr als 100 Men­schen dies ver­such­ten. Nicht alle sei­en gut vor­be­rei­tet, wes­halb die Berg­wacht Dut­zen­de von ihnen ret­ten müsse.

Zurück in die Sier­ra Neva­da in Anda­lu­si­en: Dort befin­de sich der Pico Vel­eta nahe Gra­na­da. 3396 Meter hoch, beher­ber­ge er die Ski­sta­ti­on der Sier­ra. Außer­dem befin­de sich dort ein astro­no­mi­sches Obser­va­to­ri­um, das Obser­va­to­rio IRAM Pico Veleta.

Wie­der in den Pyre­nä­en ste­he an fünf­ter Stel­le unter den höchs­ten Ber­gen Spa­ni­ens in der Pro­vinz von Hue­s­ca der Berg Posets oder aber Pun­ta de Llar­da­na. Er mes­se 3375 Meter Höhe. Bestei­gen las­se er sich über die anspruchs­vol­le Königs­rou­te (Ruta Real). Die­se begin­ne im Tal von Eris­te und füh­re zum Refu­gi­um Ángel Orús herauf.

Höchstes Kalkstein-Massiv Europas

Der Pico Alcaza­ba bei Gra­na­da recke sich eben­falls in der Sier­ra Neva­da zu stol­zer Höhe auf – 3366 Meter. Wer sowohl Alcaza­ba als auch Mul­ha­cén ken­nen­ler­nen wol­le, fin­de im Berg­dorf Tré­v­elez einen idea­len Aus­gangs­punkt. Die­ses lie­ge auf 1480 Metern Höhe. Das Dorf auf drei unter­schied­li­chen Höhen sei sehens­wert. Die Gemein­de gehö­re zum Natur­park Sier­ra Nevada.

Die Pro­vinz Hue­s­ca bie­te mit dem Mon­te Per­di­do an sieb­ter Stel­le einen wei­te­ren hohen Berg mit 3355 Metern. Es han­de­le sich um das höchs­te Kalk­stein-Mas­siv Euro­pas. Die­ses lie­ge im Natio­nal­park von Ordesa und Mon­te Per­di­do. Dort böten sich zahl­rei­che Rou­ten mit ver­schie­de­nen Schwie­rig­keits­gra­den. Es böten sich im Park zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten zum Über­nach­ten: vom ein­fa­chen Zim­mer, übers Cam­ping hin zu Hotels und Apart­ments. Piri­ne­os-Mon­te Per­di­do wer­de als Kul­tur­er­be der Unesco seit 1997 geführt. Die höchs­ten Ber­ge Spa­ni­ens war­ten schon auf Dei­ne Ankunft!

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Sexy: ärmste Städte Portugals

Sexy: die zehn ärms­ten Städ­te Por­tu­gals. Ein nach die­sen Kri­te­ri­en zusam­men­ge­stell­ter Urlaub in Por­tu­gal, wäre mal eine ori­gi­nel­le Rei­se: Du kennst sicher auch Ran­kings, in denen die Orte des Lan­des nach bestimm­ten Kri­te­ri­en ermit­telt wer­den. Vor Jah­ren stell­te der Rei­sen­de sein Zelt in einem Dorf in einem Dorf irgend­wo in Mit­tel­schwe­den auf. Dabei spa­zier­te an ihm ein Paar vor­bei. Beim Gespräch stell­te sich her­aus, dass ich in einem der lang­wei­ligs­ten Orte Schwe­dens ange­kom­men war. Eine Zeit­schrift hat­te eine Rang­lis­te mit den lang­wei­ligs­ten Orten des Lan­des auf­ge­stellt, der das Paar folg­te. Die Mücken aber fan­den uns gar nicht lang­wei­lig, son­dern stürz­ten sich gie­rig auf uns. Den Namen des Ortes hat der Rei­sen­de lei­der vergessen.

In Por­tu­gal haben jetzt Jour­na­lis­ten ermit­telt, wel­che Orte die gerings­te Kauf­kraft besit­zen. Her­aus­ge­kom­men ist dabei: arm, aber sexy. Denn arm zu sein, heißt nicht unbe­dingt gleich häss­lich. Ein Autor des sehr guten Maga­zins Vor­tex hat die Top Ten der Städ­te zusam­men­ge­stellt, die zugleich tou­ris­tisch attrak­tiv sind. 

Vor­tex ist für den Rei­sen­den das bes­te Por­tal, was Rei­sen mit Hin­ter­grund angeht. Geo Sai­son oder Norr kön­nen bei wei­tem nicht mit­hal­ten. Der Ver­fas­ser erläu­tert die Geschich­te der Städ­te und fin­det, dass die Orte tou­ris­tisch sehens­wert sind. Auf Platz 6 bis zehn lie­gen Pen­al­va do Cas­te­lo, Vin­hais, Resen­de, Ribei­ra de pena und Baião. Wer aber die Top 5 sind, erfährst Du hier.

Wür­de dies doch auch so bei uns mit den ärms­ten Städ­ten zutref­fen: Sexy: die zehn ärms­ten Städ­te Deutsch­lands oder der Schweiz. Was wäre das für eine Schlag­zei­le: Duis­burg, arm, aber sexy.

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NABU-APP — Vögel bestimmen

Gera­de instal­liert: Wer wie ich ger­ne radelt oder wan­dert, wüss­te beim Erklin­gen einer Vogel­stim­me bestimmt auch ger­ne, wer dort singt oder zwit­schert, manch­mal sogar schimpft. Der NABU hat jetzt die App “Vogel­welt” her­aus­ge­bracht, mit der Du Vogel­stim­men hören und Bil­der betrach­ten kannst, sogar Stand­ort­be­stim­mung und Daten­er­fas­sung mit­tels GPS betreiben.

Schön wäre für mich noch eine Ver­net­zung der Nut­zer mit dem NABU, um Daten zu bün­deln, etwa für die Vogel­zäh­lung. Dann wüss­ten die Mit­ar­bei­ter, wo sich zum Bei­spiel sel­te­ne Vögel auf­hal­ten, um die ent­spre­chen­den Gebie­te zu schützen.

Vogel­welt

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World Luxury Spa Award geht an die Costa Cálida in Spanien

Willst Du mal Well­ness-Urlaub in einem der bes­ten Spa-Hotels der Welt ver­brin­gen? Dann ist der jetzt mit dem World Luxu­ry Spa Award aus­ge­zeich­ne­te La Man­ga Club an der Cos­ta Cáli­da bei Mur­cia viel­leicht etwas für Dich.

Wie die in Bar­ce­lo­na erschei­nen­de Zei­tung La Van­guar­dia schreibt, weist die­se Küs­te eine durch­schnitt­li­che Jah­res­tem­pe­ra­tur von 19 Grad auf und 300 Son­nen­ta­ge im Jahr. Mit dem Par­que natu­ral de Calb­lan­que scheint die Gegend bei Mur­cia sogar eine unver­gleich­li­che Natur zu haben. Ich selbst weiß es nicht, bin noch nicht in Mur­cia gewesen.

Im Club selbst soll es drei Zonen zur Rege­ne­rie­rung geben: Zunächst den Spa-Bereich selbst mit 13 Kabi­nen zur Behand­lung, Jacuz­zi, Kalt­was­ser- und Eis­bad, Innen­schwimm­be­cken, Dampf­bad, Ruhe­raum mit Musik, Mas­sa­ge und Anwen­dun­gen, in denen ihr das Maxi­mum eurer Schön­heit her­aus­kit­zeln könnt.

Dann gibt es ein Fit­ness­cen­ter, in denen euch euer per­sön­li­cher Fit­ness­coach zu Best­leis­tun­gen quält, wenn ihr dort Indoor-Cycling, Pila­tes, HIT, Zum­ba macht oder er euch in ein semiolym­pi­sches Schwimm­be­cken wirft. Viel­leicht lernt ihr dort spe­zi­el­le Schwimm­tech­ni­ken für den nächs­ten Triathlon.

Nicht zuletzt gibt es dort ein 400 Qua­drat­me­ter gro­ßes Zen­trum hoher Leis­tungs­fä­hig­keit für Pro­fi­sport­ler und Ver­ei­ne. Viel­leicht trefft ihr ja Mes­si oder Ronal­do dort. Ein Erfah­rungs­be­richt von Dir wür­de mich freu­en, soll­test Du dort dem­nächst logieren.

Mehr Infos und Fotos unter

La Van­guar­dia über La Man­ga Club

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Ewiger Streit um den Affenfelsen

Gibral­tar — von allen Orten in Anda­lu­si­en fin­de ich die­sen beson­ders span­nend. Des­halb besuch­te ich die Stadt auf dem Affen­fel­sen auch schon zwei­mal auf mei­nen Rad­rei­sen in Spanien.

Mich zog als His­to­ri­ker natür­lich in ers­ter Linie an, dass der Ort eine Kolo­nie am Ran­de Euro­pas ist. Wo gibt es eine Mög­lich­keit, sich so unkom­pli­ziert anzu­se­hen, wie die Men­schen dort mit die­sem Sta­tus umgehen.

Woh­nen soll­te man am bes­ten im spa­ni­schen Vor­ort La Linea, weil es dort deut­lich güns­ti­ger ist als in Gibral­tar. Zur Besich­ti­gung muss jeder erst über die Gren­ze laufen.

In die­sen Tagen ist der Grenz­über­gang noch unkom­pli­ziert, doch wie wird es bei einem Bre­x­it? Es gab schon ein­mal eine Zeit, an die sich die Älte­ren auf Gibral­tar nur ungern erin­nern. Durch einen hef­ti­gen Streit mit Spa­ni­en über den künf­ti­gen Sta­tus der Kolo­nie schlos­sen die Spa­ni­er in den 1980er Jah­ren die Gren­ze. Wenn jemand her­ein woll­te, ging das nur über Boo­te. Für ein­zel­ne mag das noch irgend­wie lös­bar sein. Aber die Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung zu leis­ten, ist schwie­rig. Aus Marok­ko kam Hil­fe. Es gab schon län­ger Ver­bin­dun­gen nach Casa­blan­ca, aber die­se wur­de jetzt inten­si­viert. Auch über die Flug­zeu­ge lief die Ver­sor­gung, von der man heu­te noch etwas mit­be­kommt. Bis heu­te flam­men immer wie­der Strei­tig­kei­ten zwi­schen Spa­ni­en und Eng­land auf.

Denn hin­ter der Gren­ze liegt der Flug­ha­fen, bes­ser: Ring klei­nes Roll­feld. Es ist schon kuri­os, an einer Ampel ste­hen zu blei­ben, zu war­ten, bis ein Flug­zeug gelan­det ist, dann erst über das Roll­feld gehen zu dür­fen im Pulk ande­rer Ankömm­lin­ge. All dies erlebt man schon in den ers­ten Minu­ten nach der Ankunft, wes­halb sich da schon ein Besuch lohnt.

Was hin­ge­gen ein Repor­ter der eng­li­schen Zei­tung “Tele­graph” in Anda­lu­si­en erlebt hat, könnt ihr hier nachlesen.

Erleb­nis­se in der Alpujarra

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Kunst-Metropole Oslo auf dem Weg

Kunst-Metro­po­le Oslo auf dem Weg: Uff! Bei den Fotos der däni­schen Zei­tung “Ber­lings­ke” bekommt der Rei­sen­de wie­der rich­tig Lust, Oslo zu besu­chen. Er ver­brach­te dort bereits eini­ge Tage eini­ge Jah­re zuvor. Es ist zunächst schon ange­nehm, direkt mit einer Fäh­re von Kiel aus im Hafen anzu­kom­men. Von dort kann jeder ganz gemüt­lich in Rich­tung Innen­stadt wei­ter­lau­fen. Schon nach 10 bis 15 Minu­ten ist man im Zen­trum ange­kom­men. Die als Unter­kunft vom spä­ter anrei­sen­den Freund Olaf aus­ge­such­te “Pen­si­on Koch” muss­te der Rei­sen­de nicht lan­ge suchen. Denn die lag direkt auf dem Weg. So schnell, ohne gro­ße Suche­rei, hat­te er zuvor noch nie in einer Groß­stadt eine Unter­kunft gefunden. 

Ihm fiel Wochen spä­ter der groß­ar­ti­ge Roman “Der Halb­bru­der” von Lars Saa­bye Chris­ten­sen in die Hän­de. Und wovon las er auf den ers­ten Sei­ten? Von der Pen­si­on Koch. Schön zen­tral in der Nähe des könig­li­chen Schlos­ses gele­gen und güns­tig, las­sen sich dort aus gut Streif­zü­ge unternehmen.

Leiterin des Nationalmuseums interviewt

Die Kul­tur­re­dak­ti­on der “Ber­lings­ke” hat mit der Dänin Karin Hinds­bo die Direk­to­rin des Natio­nal­mu­se­ums inter­viewt. Sie begann im Jah­re 2014 in Ber­gen ihre Muse­ums­lauf­bahn. Oslo sol­le als Kul­tur-Metro­po­le auf den Weg gebracht wer­den, erzählt die­se von den Plä­nen der Stadt. Das Natio­nal­mu­se­um erhal­te der­zeit ein neu­es Gebäu­de und ein Munch-Muse­um. In ihrer Frei­zeit gehe sie ger­ne in einen Skulp­tu­ren­park in Ekeberg “som kunst­sam­le­ren Chris­ti­an Ring­nes gav byen som gave for fem år siden.” Den habe der Kunst­samm­ler Ring­nes vor fünf Jah­ren der Stadt ver­macht. Eben­so emp­fiehlt sie Astrup Fearn­ley Museet, das “eta­ble­res også som kul­tur­in­sti­tu­tio­ner ud mod fjor­den.” Laut Muse­ums-Web­site weist die­ses Euro­pas größ­te Samm­lung zeit­ge­nös­si­scher Kunst auf. Dar­un­ter fin­den sich Wer­ke pro­mi­nen­ter Künst­ler wie Anselm Kie­fer, Andre­as Gur­ski, Bjar­ne Mel­gaard und Bruce Nau­man. Nau­man war kürz­lich sogar noch auf Besuch in Müns­ter, um an der Umsied­lung sei­ner umge­kehr­ten Pyra­mi­de mitzuarbeiten. 

Es hat sich also eini­ges getan seit dem letz­ten Auf­ent­halt des Rei­sen­den, um die Kunst-Metro­po­le Oslo auf den Weg zu brin­gen. Doch Oslo hat noch viel mehr Facet­ten.

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Ausgezeichnet: Reisebuch für Kinder

Aus­ge­zeich­net: Rei­se­buch für Kin­der. Dies gibt es jetzt. Denn Rei­sen geht nicht nur Erwach­se­ne an, son­dern auch Kin­der. Schließ­lich soll­te der eige­ne Nach­wuchs in der schöns­ten Zeit des Jah­res nicht weg­ge­schickt wer­den. Hof­fent­lich kommt er mit auf die Fami­li­en­rei­se, wenn es in den gro­ßen Feri­en nach Däne­mark, Por­tu­gal oder Schwe­den oder Spa­ni­en geht.

Sol­che Gedan­ken schos­sen der Buch­au­torin Isa­bel Min­hós Mar­tins und ihrem Illus­tra­tor Ber­nar­do P. Car­val­ho sicher auch durch den Kopf, als sie über­leg­ten, den “Atlas das via­gens e dos explo­ra­do­res” zu ver­fas­sen. Über­setzt: Atlas der Rei­sen und Ent­de­ckun­gen. Die­ser gewann jetzt den ers­ten Preis auf der Kin­der- und Jugend­buch­mes­se in Bolo­gna. Es wird dem­nächst sicher auch auf Deutsch erschei­nen. Denn ers­te Über­set­zun­gen in ande­re Spra­chen lau­fen bereits. 

Es ist nicht nur ein Buch über gro­ße Män­ner, son­dern wid­met sich auch Frau­en, die in die Geschich­te ein­ge­gan­gen sind. Dies schreibt jetzt die por­tu­gie­si­sche Zei­tung “Diá­rio de Noti­ci­as”. Das Buch beginnt 350 Jah­re vor der Geburt Jesu und endet im 19. Jahr­hun­dert. Die Auf­merk­sam­keit der jun­gen Lese­rin­nen und Leser wird zunächst durch die Rei­se des Pythe­as gefes­selt, ein Geo­graf und Mathe­ma­ti­ker. Die­ser ver­ließ sein Hei­mat­land, um nach Nord­eu­ro­pa zu reisen.

Eben­falls nach­ge­zeich­net wer­den die Erfah­run­gen, die der por­tu­gie­si­sche See­fah­rer Bar­to­lo­meu Dias auf Rei­sen mach­te. Er ist mit Pedro Álva­res Cab­ral und Vas­co da Gama einer der berühm­tes­ten See­män­ner Por­tu­gals. Dar­über hin­aus fand Charles Dar­win, Mar­co Polo, Alex­an­der von Hum­boldt Auf­nah­me und auch Ibn Bat­tu­ta. Bat­tu­ta befand sich fast 30 Jah­re auf Rei­sen. Berück­sich­tigt wur­de auch Jean­ne Baret, eine Fran­zö­sin, die sich als Mann ver­klei­den muss­te, um auf gro­ße See­fahrt rund um die Erde gehen zu kön­nen. Den Schluss im Rei­se­buch bestrei­tet Mary Hen­ri­et­ta King­s­ley. Sie ist eine der weni­gen weib­li­chen Ent­de­cke­rin­nen, die im 19. Jahr­hun­dert eine Expe­di­ti­on nach West­afri­ka unter­nahm. Sie präg­te dar­über lan­ge das Bild der Eng­län­der von Westafrika.

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Gut speisen in Madrid

Kürz­lich schrieb ich hier noch über mei­ne musea­len Erfah­run­gen in Madrid und emp­fahl San Sebas­tián im Bas­ken­land sowie die anda­lu­si­schen Dör­fer Ubri­que und Graz­ale­ma als gute Adres­sen für Tapas.

Wer dem­nächst in Madrid unter­wegs ist, darf sich hier auf wei­te­re gute Restau­rants freu­en. Denn die spa­ni­sche Zei­tung “El Pais” emp­fiehlt jetzt gute Adres­sen in der Haupt­stadt. So weit ich weiß, schickt die Redak­ti­on auf Kuli­na­rik spe­zia­li­sier­te Jour­na­lis­ten los, um Gast­häu­ser zu tes­ten. Gut fin­de ich nicht nur die Nen­nung der Adres­sen, son­dern auch die Anga­be der Prei­se in den Kurz­tex­ten. Es wür­de mich freu­en, wenn Du mir schrei­ben könn­test, wie es Dir dort geschmeckt hat. Guten Appetit!

El Pais: Emp­feh­lens­wer­te Restau­rants in Madrid

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Urlaub in skandinavischen Luxusunterkünften

Habt ihr schon mal Urlaub in einem Design-Hotel gemacht? Oder in einem Baum­haus? Manch­mal ste­cken rich­tig unge­wöhn­li­che mensch­li­che Geschich­ten dahin­ter, die ich dann noch inter­es­san­ter fin­de, als das Haus selbst.

Wenn ich eine Regi­on durch­strei­fe und erle­be, kau­fe ich ger­ne täg­lich die Zei­tun­gen vor Ort. Denn die Lokal­jour­na­lis­ten ken­nen ihre Gegend oft sehr gut und wol­len ihre Leser im Som­mer­loch unter­hal­ten. Da schau­en dann die­je­ni­gen, die kei­ne Zei­tung abon­nie­ren, in die Röh­re, wenn sie sich nur auf Face­book oder Insta­gram ver­las­sen, denn dort gibt es nur weni­ge qua­li­ta­tiv gute Ange­bo­te. Wer kei­ne Zei­tung bezieht, gehört näm­lich zu den­je­ni­gen, die ein Infor­ma­ti­ons­de­fi­zit haben.

Als ich vor eini­ger Zeit durch Norr­bot­ten in Nord­schwe­den radel­te, las ich in einer Zei­tung von einem Baum­haus­ho­tel in Hara­ds und plan­te mei­ne Rou­te sofort um. Mein Herz klopf­te, denn dar­in fand ich für mei­ne Leser wohl einen ech­ten Lecker­bis­sen. 300 Kilo­me­ter mehr als gedacht, muss­te ich dafür ein­le­gen, um das Dorf zu errei­chen. Zum Glück ist Schwe­den rela­tiv flach und es war auch erst Juli, also noch lan­ge hell, so dass man sogar nachts radeln kann. Denn nur für gut eine Stun­de wird es rich­tig dunkel.

Als ich ankam, waren die Arbei­ten am Baum­haus­ho­tel in vol­lem Gan­ge, der feder­füh­ren­de Archi­tekt sogar mit Hand­wer­kern vor Ort, so dass ich mit­be­kam, wie Ber­til plan­te. Er expe­ri­men­tier­te viel her­um, um einem Baum­haus den Charme eines Vogel­nes­tes zu ver­lei­hen. Daher loder­te im Wald ein rie­si­ges Feu­er, in das er star­ke Metall­bän­der gelegt hat­te. Das Vogel­nest soll­te mit den Bän­dern umfasst wer­den. Sie soll­ten nicht in der Son­ne blit­zen, son­dern sich farb­lich der Natur anpas­sen. Ich half ihm auch dabei, rund gebo­ge­ne Äste im Wald zu suchen, die er auch um das Nest legen woll­te. So tra­ge ich auch einen klei­nen Anteil am Gelin­gen sei­nes Baum­haus­ho­tels, das dann auch durch mich Ein­gang in die Süd­deut­sche Zei­tung, die Neue Zür­cher Zei­tung und die Wie­ner Zei­tung fand.

NZZ Tre Hotel in Harads

Gast am Ast

Und man­che der skan­di­na­vi­schen Luxus­un­ter­künf­te, die Vogue euch hier aus Nor­we­gen, Schwe­den und Finn­land zeigt, sind viel­leicht ganz ähn­lich entstanden.

Luxus­un­ter­künf­te in Skandinavien

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