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    Nach 500 Kilometern Radeln erste Stadt

    Nach 500 Kilo­me­tern Radeln ers­te Stadt: Mehr als 500 Kilo­me­ter lie­gen jetzt hin­ter dem Rei­sen­den, seit­dem er Por­to ver­las­sen hat. Heu­te Nach­mit­tag ist er in Zamo­ra ein­ge­trof­fen — in Casti­lia y León also. Sie ist eine sei­ner Lieb­lings­städ­te auf sei­ner Rund­rei­se auf der Ibe­ri­schen Halb­in­sel. Von nun an geht es auf der Via de la Pla­ta in Rich­tung Sevilla.  Shop­ping — ein längst nicht mehr bekann­tes Erleb­nis. Coim­bra und Por­to waren auf nun 2200 Kilo­me­tern ab Faro die ein­zi­gen wirk­li­chen Städ­te. Zehn Wochen hat der Rei­sen­de fast nur auf dem Land, in Klein­städ­ten und Dör­fern ver­bracht. Por­to und Zamo­ra ver­bin­det der Rio Dou­ro. Die­ser ent­springt in der Gegend von Soria. Mode,…

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    Sexy: ärmste Städte Portugals

    Sexy: die zehn ärms­ten Städ­te Por­tu­gals. Ein nach die­sen Kri­te­ri­en zusam­men­ge­stell­ter Urlaub in Por­tu­gal, wäre mal eine ori­gi­nel­le Rei­se: Du kennst sicher auch Ran­kings, in denen die Orte des Lan­des nach bestimm­ten Kri­te­ri­en ermit­telt wer­den. Vor Jah­ren stell­te der Rei­sen­de sein Zelt in einem Dorf in einem Dorf irgend­wo in Mit­tel­schwe­den auf. Dabei spa­zier­te an ihm ein Paar vor­bei. Beim Gespräch stell­te sich her­aus, dass ich in einem der lang­wei­ligs­ten Orte Schwe­dens ange­kom­men war. Eine Zeit­schrift hat­te eine Rang­lis­te mit den lang­wei­ligs­ten Orten des Lan­des auf­ge­stellt, der das Paar folg­te. Die Mücken aber fan­den uns gar nicht lang­wei­lig, son­dern stürz­ten sich gie­rig auf uns. Den Namen des Ortes hat der…

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    Radwandern am Rio Douro

    Por­tu­gals schö­ner Rio Dou­ro im Herbst. Tags­über ist es im Fluss­tal noch schön warm in der Son­ne. Abends wird es schon recht frisch beim Rad­wan­dern Rich­tung Por­to. Auf der Stre­cke ent­deck­te ich die­sen schö­nen mit Kacheln ver­zier­ten Brun­nen am Kon­vent von Alpen­du­ra­da e Matos.  likeheartlaugh­terwowsadangry0

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    Rauf aufs Rad und los!

    Deut­sche wer­den nicht so alt wie Ita­lie­ner und Spa­ni­er. Das lie­ge am fal­schen Ver­hal­ten, sagen For­scher. Komisch: Der Rei­sen­de sieht vie­le dicke Spa­ni­er und Por­tu­gie­sen auf sei­ner Tour durch Gali­ci­en und die hohen Ber­ge Por­tu­gals. Ob das so stim­men kann? Sie raten dazu, sich regel­mä­ßig zu bewe­gen, um Über­ge­wicht zu ver­mei­den. Also: Rauf aufs Rad und los!  Aktu­ell hält er sich aber noch eini­ge Tage in der zau­ber­haf­ten Stadt Lame­go auf. Die­se liegt im Dou­ro-Gebiet, wenn auch nicht direkt am gro­ßen Strom. Der Rio Dou­ro ent­springt als Rio Due­ro in Kas­ti­li­en-León nahe dem Ort Soria, bis er kurz hin­ter Zamo­ra die Gren­ze erreicht. Dort ändert sich sein Name. Da der Dou­ro…

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    Wein und Oliven so weit das Auge reicht

    Noch nie hat der Rei­sen­de auf sei­ner gesam­ten Rei­se Wein und Oli­ven in sol­chem Aus­maß gese­hen. Wahn­sinn! Hin­ter ihm lie­gen immer­hin schon gut 3000 Kilo­me­ter Rad­rei­se durch Nord­por­tu­gal und Gali­zi­en. Es ist auch ange­sichts der Höhe über­wäl­ti­gend, am Rio Dou­ro zwi­schen Sal­to de Sau­cel­le und Por­to zu radeln. Es gibt Wein und Oli­ven, so weit das Auge reicht Infor­ma­tio­nen über Anbau­me­tho­den lie­fer­te dem Rei­sen­den ges­tern ein schi­ckes Wein­mu­se­um in São João da Pes­quei­ra im Distrikt Viseu. Es lohnt sich nicht nur ein Besuch, weil es nach dem Rund­gang über drei Eta­gen ein fabel­haf­ten Rot­wein zur Abrun­dung gibt. Es gibt viel und gutes Mate­ri­al, war­um sich die “vin­has” hier gut für…

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    Lustradeln am Rio Douro

    Lus­tra­deln am Rio Dou­ro — ein Traum. Den Fotos von die­ser Gegend zuvor geht eine schrof­fe Abfahrt von Vil­vest­re in der Pro­vinz Sala­man­ca über die Lan­des­gren­ze. Vor dem Abschied aus einer tol­len Zeit ergibt sich ein Blick von oben auf die Schlei­fen. So ken­nen es man­che auch von der Mosel bei Trier. Die Brü­cke nahe Sal­to de Sau­cel­le trennt Wel­ten. Denn von Por­tu­gal an führt ein traum­haf­ter Weg bis nach Bar­ca d’Al­va. Trau­rig sind vie­le tot­ge­fah­re­ne Schlan­gen auf dem Asphalt. Rad­ler sehen fort­an Wein­gü­ter mit Zypres­sen, schrof­fe Gebirgs­hän­ge und Hai­ne mit Bäu­men, die voll mit Man­da­ri­nen sind. Nicht nur eine land­wirt­schaft­li­che Voll­ver­än­de­rung, son­dern auch in gewal­ti­ger Tem­pe­ra­tur­an­stieg ist deut­lich zu spü­ren.…

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    Wilde Katze im Naturpark

    Wil­de Kat­ze im Natur­park: Die­se jun­ge Dame besuch­te den Rei­sen­den gleich nach sei­ner Ankunft in Vil­la­ri­no de los Aires, einer Klein­stadt in der Nähe des Rio Due­ro. Der Park Arri­bes del Due­ro bie­tet sich sehr schön zum Radeln an, sobald man die male­ri­sche Stadt Zamo­ra in Kas­ti­li­en ver­las­sen hat. Es ist ein­fach, da man nur dem Due­ro fol­gen zu braucht, der zeit­wei­se Spa­ni­en von Por­tu­gal trennt.  Im Zim­mer war die Kat­ze etwas ner­vig. Aber sie war eben auch noch so jung, dass sie sein Herz erweich­te. Da ahn­te der Rei­sen­de noch nicht, dass sie sich zu einer wil­den Kat­ze im Natio­nal­park Par­que Arri­bes del Due­ro ent­wi­ckeln würde. Der Rad­ler pack­te gera­de…

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    Gottesanbeterin am Rio Duero begegnet

    Got­tes­an­be­te­rin am Rio Due­ro begeg­net: Unten im Tal liegt ein klei­ner Stau­see: Es ist nach­mit­tags gegen 16 Uhr. Zeit für eine kur­ze Rast. Ein gro­ßer Stein bie­tet dem Rad­rei­sen­den einen beque­men Sitz. Wäh­rend er einen Apfel ver­zehrt, kriecht neben ihm auf dem Stein ein gro­ßes Insekt her­auf. Lang­sam, Stück für Stück. Welch ein Glück für den Rei­sen­den: Er ist einer Got­tes­an­be­te­rin am Rio Due­ro begegnet. Die ers­te Etap­pe der kom­plett neu­en Rei­se liegt hin­ter dem Rei­sen­den. Den vor­erst abge­schlos­se­nen Jakobs­weg nach Sant­ia­go wird er erst in Por­to wie­der­se­hen. Er freut sich jetzt ein wenig, mal nicht auf Sand und Stei­nen zu ackern. Er fuhr gut 60 Kilo­me­ter am Rio Due­ro…

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    Bikepacker tarnt sich perfekt

    Bike­pa­cker tarnt sich per­fekt: Wer will den Rei­sen­den wei­ter beglei­ten auf sei­ner Tour? Es geht nach wie vor durchs Zen­trum Spa­ni­ens und Por­tu­gals. Auf der Couch Mit­rei­sen­de wer­den in den nächs­ten Tagen den zau­ber­haf­ten Rio Due­ro ken­nen­ler­nen. Vor allem ist die­ser durch Wein­an­bau in bei­den Lan­dern bekannt. Dort lebt auch so manch selt­sa­mes Getier, das ganz frü­her nicht zur Ibe­ri­schen Halb­in­sel gehör­te. Gut 50 Kilo­me­ter radelt der Rei­sen­de jetzt noch durch Kas­ti­li­en-León. Dann biegt er über Zamo­ra am Fluss ent­lang Rich­tung Por­to ab. Der Cami­no de Sant­ia­go wird trotz Schot­ters ein­fa­cher. Meis­tens ist das Gelän­de flach. Schie­ben bleibt einem daher weit­ge­hend erspart. Hier und da mal eine stei­le kur­ze Stre­cke, die…