Märchendichter Hans Christian Andersen reist als Tourist nach Andalusien

Es ist immer wieder interessant, welche Persönlichkeiten durch die Welt reisen. Gerade las ich im Reiseteil der “Berlingske”, eine der größten Zeitungen Dänemarks, von

statuen af H.C.Andersen på Plaza la Marina. Han besøgte Malaga i 1862 og hans rejsebeskrivelse »I Spanien« er fremragende og tegner et ekstraordinært positivt portræt af spanierne i Andalusien, som stadig holder vand.

Erstens wusste ich nicht, dass Andersen in Spanien gewesen war und auch in Portugal. Zweitens hat er sogar ein Buch über seine Zeit in Südeuropa geschrieben. Bekannt ist er zum Beispiel durch das Märchen “Das hässliche Entlein”.

Das Werk habe ich natürlich gerade bestellt, liefern solche Bücher doch oft hochinteressante Einblicke in die Zeit von 1862. Sehr gute Autoren wie der berühmte Märchendichter Andersen haben oft einen scharfen Blick auf die jeweilige Gesellschaft des Landes und finden die passenden Bilder dafür.

Ich grase oft Antiquariate und Flohmärkte nach guter Literatur ab, weil ich in ihr verblüffend oft Zugänge zu mir neuen Phänomenen finde. In Portugal traf ich zum Beispiel auf eine besondere Art der Religiosität, die ich noch nie in einem anderen Land antraf. Ich gehe auf diese in meinem Kulturreiseführer über die hohen Berge Portugals ein, der im Frühjahr erscheint. Ich bin mehrere Wochen durch die Serra da Estrela geradelt.

Oder aber in Spanien trifft man oft noch auf den Machismo, für den es natürlich auch Erklärungen gibt. Der bekannte Journalist Friedrich Sieburg sieht in seinem Werk über den neuen Staat Portugal, er traf mehrfach Salazar, eine der Wurzeln dafür im arabischen Erbe.

Ich bin schon sehr gespannt darauf, was Andersen über die Zustände in den damaligen Königreichen Spanien und Portugal schreibt.

Reise nach Málaga

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