Geschwindigkeitsrausch in Kopenhagen — mit der Leeze unterwegs

Bist Du schon in Kopen­ha­gen gewe­sen? Ein Besuch lohnt sich alle­mal, denn sie zählt zu den schöns­ten Haupt­städ­ten Euro­pas wie auch Stock­holm und Oslo.

Ich durf­te eini­ge Wochen dort ver­brin­gen, als ich einen Eras­mus-Sprach­kurs an der Uni­ver­si­tät absol­vier­te. In die­ser Zeit wohn­te ich bei Freun­den im Stadt­teil Gentofte.

Ich habe es genos­sen, von dort jeden Mor­gen mit dem Rad in die Stadt zu fah­ren, so wie es auch vie­le ande­re dort tun. An das hohe Tem­po muss­te ich mich gewöh­nen, mit dem Frau­en wie Män­ner unter­wegs waren. Es ist viel viel höher als bei uns, obwohl ich selbst täg­lich fah­re und daher dar­an gewöhnt war. Lei­der fuhr mir am ers­ten Mor­gen eine Frau gleich hin­ten rein, so dass wir bei­de stürz­ten. Ein Kran­ken­wa­gen fuhr die Rad­le­rin in eine Klinik.

Glück­li­cher­wei­se hat­te mich mei­ne Gast­ge­be­rin beglei­tet, um mir einen guten Weg zu zei­gen, so dass sie auch gleich in die­ser unan­ge­neh­men Situa­ti­on mit der Poli­zei hel­fen konn­te. Aber ich erin­ne­re mich auch noch gut an die Rüh­rung des Poli­zis­ten, dass ich mich auf Dänisch bemüh­te, mit ihm zu sprechen.

Eine spa­ni­sche Jour­na­lis­tin hat für “El Pais” kürz­lich Kopen­ha­gen besucht, aber das Rad ste­hen­ge­las­sen. Spa­nie­rin­nen fah­ren kaum Rad. Aber sie ahnt gar nicht, was sie dadurch ver­passt hat.

Hier ihr Bericht.

Eine Spa­nie­rin in Kopenhagen

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