Flussradeln zum inneren Abschalten

An Flüssen entlang zu reisen, ist immer wieder schön. Viele Kommunen haben ihre Flüsse in den vergangenen Jahren aufgewertet und an ihnen Radwege gebaut. So lässt sich die jeweilige Region oft über Hunderte von Kilometern relativ leicht erkunden, da verkehrsarm und oft auch flach.

In den vergangenen 18 Monaten habe ich sehr viele Flüsse kennengelernt.

Es fing an mit dem gefährlichen Fluss Lima im Norden Portugals, denn einmal darin gewesen, kann man sein Gedächtnis verlieren. Das glaubten die Römer jedenfalls und sie schickten bei einem ihrer Züge sicherheitshalber ihrer Zenturio voran. Am anderen Ufer angekommen, musste er jeden seiner Legionäre namentlich anrufen. Erst dann setzte sich auch der übrige Tross in Bewegung. Noch heute zeugt eine römische Legion im hübschen Ort Ponte de Lima von diesem Ereignis.

Wer weiß, was ihr alles erlebt, wenn ihr den immerhin 777 Kilometer langen Fluss Seine in Frankreich durchstreift und erlebt. Die Zeitung “Le Monde” hat ihn erkundet und dabei auch einiges Sehenswertes gefunden.

Radtour an der Seine

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