Ich finde es immer ganz gut, mal über den Tellerrand zu schauen, also nicht nur touristische Aspekte zu beleuchten. Denn dann gerät man leicht in Gefahr, die Entwicklung eines Landes nicht in einem Zusammenhang mit anderen Faktoren zu sehen. Hautnah hab ich das zum Beispiel bei meinem Aufenthalt auf der hübschen Insel Samsø erlebt. Sie ist touristisch sehr reizvoll. Aber manch ein Einwohner fühlt sich durch die Europäische Union auch gegängelt.
Auch Dänemark entsendet Abgeordnete ins Europaparlament. Eine von ihnen ist Margrethe Vestager, die der Deutschlandfunk hier vorstellt. Sie ist Dänemarks beliebteste Politikerin. Nach der Darstellung Gunnar Köhnes stammt sie aus Kopenhagen und ist EU-Kommissarin. Beliebt sei sie, weil sie sich mit Tech-Giganten anlege, woraus einzelne Verbraucher ihren Nutzen zögen. In der Dieselaffäre habe sie sich für das Recht der Autobesitzer auf Sammelklagen eingesetzt. Aber als oberste Wettbewerbshüterin Europas habe sie es auch mit zahlreichen weniger spektakulären Fusionen und Firmenübernahmen zu tun. Dänemark halte sie für einen nach wie vor sehr gut funktionierenden Wohlfahrtsstaat. Dafür brauche man eine florierende Wirtschaft, die man nicht nur der guten politischen Führung Dänemarks, sondern auch der Zugehörigkeit zum europäischen Binnenmarkt verdanke.
Vestager war Vorsitzende der sozial-liberalen Partei „Radikal Venstre“ und kurzzeitig Wirtschafts- und Innenministerin, bevor sie 2014 nach Brüssel wechselte. Zwei Jahre später wurde sie daheim zum „Dänin des Jahres“ gewählt.
Wer hätte das gedacht? Im ehemaligen Fischerdorf Humlebæk vor den Toren Kopenhagens stehen Skulpturen der bekannten Künstler Richard Serra, Alexander Calder, Max Ernst, Joan Miro, Jean Debuffet und Nobuo Sekine. Ausgestellt hat sie das phantastische Museum Louisiana.
Also auch Dänen interessieren sich “auf einmal” für Skulpturen. Ich selbst brauchte recht lange, bis ich einen Zugang zu ihnen fand. Zunächst brachten meine Eltern mir und meinen Geschwistern, meine Mutter studierte Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Mittelalter, viel über Kunst der Frühzeit bis zum Mittelalter bei. Wir besuchten das mich heute immer noch berührende Nationalmuseum in Kopenhagen, wo mich Moorleichen, Luren und Schmuck faszinierten.
Wenn es regnete und ein Strandtag ausfiel, fuhren wir auch nach Roskilde. Nein, nicht zum Musikfestival, sondern zum Bestaunen der berühmten Wikingerausstellung. Dort stehen wunderbar konstruierte Langboote. In Oslo sorgen sie sich übrigens um ihren Bestand, sah ich gestern in den Europanachrichten. Erschütterungen setzten ihnen sehr zu, hieß es. Doch Skulpturen?
Die entdeckte ich, als ich zur Vorbereitung meines Buches “Umeå in meinem Herzen” nach Västerbotten radelte. Dort gibt es einen für eine so weit nördlich liegende Stadt geradezu exorbitant großen Skulpturenpark. Ein Industrieller hat ihn aufgebaut. Und da es mir ums Aufspüren von Kunst und Kultur ging, blieb mir nichts anderes übrig, als mich nun auch damit auseinanderzusetzen.
Wie sich der Autor der “Washington Post” damit auseinandersetzt, könnt ihr hier lesen.
Entspannung am Pool in der Quinta Jardins do Lage in Funchal
Fisch in der Markthalle Mercado do Lavradores von Funchal
Weit draußen im Atlantik: Wisst ihr, dass Portugal mehr ist als nur der schmale Streifen auf der Iberischen Halbinsel?
Der Staat besitzt weit weg im Atlantik kleine Inseln, die noch aus der Kolonialzeit übrig geblieben sind. Nach und nach fielen die Kolonien ab. Oder sie wurden von anderen Nationen übernommen wie kleine Handelsstützpunkte in Asien, Brasilien. Später folgten noch Angola und Mosambik.
Übrig geblieben aus Übersee ist Madeira. Vor einiger Zeit durfte der Reisende auf Einladung die Insel besuchen. Ihn berührte die scheue, fast devote Art der Bewohner, der er zum ersten Mal in einem südeuropäischen Land begegnete. Die Menschen schienen sich dort fast unsichtbar zu machen. Portugiesen sind ohnehin die ruhigsten Bewohner Südeuropas. Dies war das Eindrucksvollste, woran sich der Reisende erinnert, was Portugal angeht. Unerwartet!
Reporterin des Telegraph auf Madeira
Auch die englische Zeitung “The Telegraph” hat sich Madeira angeschaut. Lasst euch überraschen, was Reporterin Sarah Baxter besonders aufgefallen ist. Sie fängt ihren lebendig verfassten Artikel über Madeira dramatisch an. Der Wind schüttelte das Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen Cristiano Ronaldo. Ihr Fenster füllte sich mit blauer Dünung und weißen Pferden. Sie sah also die Farben des Atlantiks. Die Landung nahm dann aber wieder die richtige Richtung an. Dabei rüttelte der Wind das Flugzeug noch an den Seiten. Dann sah sie die Landebahn auf Pfeilern im Meer, „exponiert und gefährlich“.
Der Pilot habe die Passagiermaschine in Position gebracht. Näher und näher sei die Maschine ihrem Ziel gekommen, beinahe schon da – doch dann. Mit einem letzten Schub der Maschine sei alle an Bord aufwärts getorkelt, wieder an den Himmel gebunden. Der Das Tischgestell trat zurück. Diesmal gewann das Wetter. Es brauchte einige Versuche, um den Cristiano Ronaldo-Flughafen anzufliegen, ein Begriff so trickreich wie die Füße des Namensgebers. Der Flughafen ist bekannt als eines der schwierigsten Landegebiete der Welt, schreibt Baxter. Dies liege an den die Landebahn peitschenden Querwinden. Dies erscheine ganz als gegensätzliche Einführung in eine Insel, die häufig als ruhig, konventionell, vielleicht sogar nett-aber-langweilig gelte. Wie auch immer, diese Vorstellung werde gerade herausgefordert.
All die guten Dinge über Madeira existierten noch – die Sicherheit, Gastfreundlichkeit, exotische Blumen, gerade drei Stunden von der Heimat entfernt. Aber eine neue Kampagne, Madeira Ocean Trails, beabsichtige die Möglichkeiten zum Aktivurlaub hervorzuheben, speziell die wachsende Zahl der Pfadläufer und Wanderer.
Wandern und Extremsport
Topographisch falle Madeira konstant über sich selbst – sie sei ein Knüppel vulkanischen Basalts, wildes Grün, tiefe Mulden und knorrige Bergketten; es sei kaum ein flaches Stück zu finden. Jetzt werde dieses Terrain erkannt als perfekter Spielplatz für diejenigen, die Abenteuer zu >Fuß suchten.
So, fade? Keine Chance. Die Insel – wie auch deren Flughafen – sei passend, um einen seitwärts zu klopfen. Extremsport sei nicht neu für Madeira. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Einheimischen der Nachbarschaft des Monte seien mit Korbschlitten die steilen Gassen hinunter in die Hauptstadt Funchal heruntergekommen.
Ernest Hemingway – ein Mann, nicht unvertraut mit der Suche nach Spannung – bezeichnete dies als „anregend“. Heute strohbedeckte Fußwege (carreiros) steuerten noch heitere Touristen herunter in diesen Hammern auf Skier, dabei Geschwindigkeiten bis zu 50 Stundenkilometer erreichend. „Ich sah von oben, wie sich die Fahrer abstießen, ihre flatternden weißen Hosen, vor Freude keuchende Fluggäste.
Vorbei an den Rodlern entschied sich die Autorin für eine Allrad-Tour, um die Bodenwellen Madeiras besser kennenzulernen. Am Rad war ihr Führer Ricardo Carvalho, anscheinend halb Mann, halb Jeep, so harmonisch sei er mit seinem Fahrzeug verschmolzen. Sie habe sich gefragt, ob, gerade wie Piloten benötigen ein Extra-Training, um auf dem Flughafen zu landen, Fahrer mögen erreichen eine Zusatzqualifikation, um die Straßen anzugreifen.
Einige „Straßen“ seien kaum als solche zu bezeichnen – sie seien eher Skipisten. Aber Ricardo sei gelassen gewesen, als er sie auf Tour im Osten der Insel genommen habe, schwingend wie im Flug um fiese Ecken, hupend, Bananenstauden „bürstend“, fast abweidend die Seiten der an den Hügeln liegenden Häuser. „Griffe und Bremsen“, zitiert sie Ricardo, „ersetzen wir ständig.“
Steile Hänge für Bauern
Mit dem Fahrzeug seien so Eukalyptus- und Pinienwälder belebt worden, vorbei an Mimosen, exotischem Bambus und Zuckerrohr. Ebenso seien landschaftliche Abkürzungen über Hügel, wo schwindelerregende Terrassen Kartoffeln, Broccoli, Brunnenkresse und Reben nährten, gemeistert worden. Es muss unglaublich guter Boden für die Insulaner gewesen sein, um sich dabei zu quälen, diese steilen Hänge zu kultivieren, sinniert die Autorin.
„Sie konnten keine Maschinen verwenden, daher war es nicht so hart für sie“, lässt sie Baxter sagen. „Noch heute erledigen die Bauern alles per Hand“. Wie auf Kommando habe ein alter Mann mit flacher Mütze einen Eimer mit Kartoffeln erhoben auf der steilen Straße seitlich von ihnen. Der fruchtbare Boden schien in seiner Produktivität unbegrenzt, die der den Levadas verdankt, einem Netzwerk aus Kanälen, das die Felder wässert. Portugiesen hätten Madeira vor 600 Jahren entdeckt, die Levadas stammten aus dieser Epoche.
Kostbares Nass in den levadas
Sie leiten kostbares Nass aus den lebendigen, schwammartigen Lorbeerwäldern auf die durstigen Terrassen. Über Madeira hinweg zieht sich das mehr als 2000 Kilometer lange Levada-Netzwerk, tröpfelnd wie Adern. Die Pfade entlang der Kanäle glichen einer großen Zeichnung mit phantastischen Routen für Wanderer.
„Ich folgte einigen kurzen Levada-Abschnitten, die einen Spaziergang am Ribeiro Frio einschloss. Auf der Route tröpfelte und atmete der Wald – du konntest das Leben in ihm spüren. Als ich durch moosige Baumstämme und bärtige Flechten streifte, traf ich auf ein Café, das poncha verkaufte, lokalen Schnaps“, erzählt Baxter. Dieser setze sich zusammen aus Zuckerrohr, Honig, Zucker und Zitrone. Vom Balkon des Cafés habe die Autorin dann die Aussicht genossen. Dabei habe sie sich angesichts eines unter ihr befindlichen Wasserfalls wie in China gefühlt, also in einer mystischen nebeligen Szene.
Von dort sei sie mit Ricardo zur Quinta do Furão gefahren, wo ihnen einen köstliches Mahl mit Degenfisch und Napfschnecken-Risotto serviert worden sei. Vom Tisch der Veranda aus habe sie über die Nordküste der Insel blicken können, „eine Küste mit einer ziemlichen Beule“. Die volle Kraft der herrschenden Wind ließen die Klippen bis hin zur Unterwerfung erodieren; Felsen fielen einfach in den Schaum.
Piraten auf Madeira
Geradewegs unter dem Restaurant erblickte Baxter ein Stück Land zum Verkauf. Es sei überwachsen gewesen, unerreichbar, vollkommen unpraktisch. In ihr sei der Tagtraum entstanden, es zu kaufen, darauf ein Zelt aufzustellen und dann das weitere Leben über die wilde feindliche Küste zu schauen. Ricardo selbst gestand ihr, Piratenblut in sich zu haben. „Madeira wurde während des 16. Jahrhunderts häufig von Piraten attackiert“, erzählt er ihr.
„In den Jahren danach sind viele Kinder mit unbekanntem Vater auf die Welt gekommen – meine Familie betraf das auch. Daher mag ich es wohl, morgens Rum zu trinken.“ 1566 landete der französische Pirat Bertrand de Montluc vor Funchal. Er wütete unter den Einheimischen, wobei hunderte von ihnen umkamen. Danach seien Festungen errichtet worden zum Schutz des Eilands. „An der Nordküste mussten nicht viele errichtet werden“, fügt er später hinzu, als er dort mit Baxter an einer Mauer aus unüberwindlichem Felsen betrachtet.
Oder wäre es das gewesen“ Einige Tage später habe sie sich an solch einem Wall befunden, gehauen über einer Rille an den Klippen. Dort sei Wasser heruntergeströmt, Gebüsch in die Wellen darunter gestürzt. An diesem Tag sei Sergio vom Go Trail Madeira ihr Führer gewesen, um einen der Meerespfade der Insel zu erkunden.
Ultra Trail (MUIT) weit draußen im Atlantik
Dort sei es spektakulär gewesen, nicht umsonst der letzte Teil des Ultra Trails der Insel (MUIT), der bei ihrer Ankunft bereits den zehnten Jahrestag gefeiert habe. Über 115 Kilometer lang sei dieser Wettbewerb, bei dem Porto Moniz im Nordwesten und Machico im Südosten miteinander verbunden würden. Integriert würde der mit 1862 Metern höchste Berg der Insel, der Pico Ruivo. Baxter selbst teste die zwölf Kilometer lange Etappe zwischen Porto da Cruz und Machico mittels des sogenannten Vereda do Larano-Pfades.
Losgegangen sei es ab Engenhos do Norte, wo es auch eine dampfgetriebene Rum-Destillerie gebe. Doch zum Trinken habe es keine Zeit gegeben. Hinter Porto da Cruz beginne ein Küstenweg, den an diesem Tag Wellen benetzt hätten, bevor es weiter ins Hinterland gegangen sei. Dort gebe es grasende Tiere auf Weiden zu sehen. Der Pfad folge flachen Levadas. Mitunter verlaufe der Weg auf Klippen, winde sich auf Felsen, von denen man bis nach Ponta de São Lourenço komme – Madeiras östlichster Punkt.
Madeira mit der selten flachen, dünn besiedelten Wildnis, sei wie gemacht fürs Trail-Rennen, also fürs Laufen im Gelände. In den letzten Jahren habe der Sport hier stark zugenommen mit lokalen Rennen im Kalender. Große Namen der Szene hätten sich dazu eingefunden. Der beste Athlet Portugals, Luis Fernandes, stamme sogar von Madeira. Aber man müsse keine Bergziege oder oder Wettläufer sein, um die Strecken bewältigen zu können, meint Baxter. Die Idee hinter den Trails sei eher ein Mentalitätswandel; dieser lasse die Welt wissen, dass das sichere Madeira aufregende Routen zu bieten habe, egal welches Tempo man einschlagen wolle.
Sie habe sich am nächsten Tag definitiv fürs langsame Laufen entschieden, als sie an der Nordküste bei Porto Moniz zum höchsten Plateau im Gebiet von Fanal heraufgestiegen sei, ein scharfer Aufstieg auf gut 1000 Meter. Dies sei auch die Etappe des Trail-Laufs; so wie sie gepustet und geschnauft habe, über Moose gehüpft, Farne gestreift und über Wurzeln geschritten sein, hätte sie sich kaum vorstellen können, ihre hundert Kilometer bewältigen zu können.
Auf dem Plateau von Funal
Als sie das Plateau erreicht habe, waberte überall Nebel; einen Ausblick habe es nicht gegeben. Doch es sei überwältigend gewesen. Fanal gehöre zu Madeiras feinsten, von der UNESCO gelisteten, Laurisilva, den ersten Lorbeerwald, der große Teile Südeuropas vor über 40 Millionen Jahren bedeckt habe. Heute sei er nur noch selten. Hoch oben sei es wie im Märchen gewesen. Die Bäume seien wie Geister erschienen, Gespenster im Dunst mit krummen Gliedmaßen. Sie wirkten wie Großväter, gebeugt, bärtig und weise. „Alles, was ich tun konnte, war anzuhalten und sie zu liebkosen.“ Ruhe kam in ihr auf. Sie habe den alten Wald wie Balsam durch die Schuhe in sich aufgenommen, zusammen mit den Pfützen des letzten Regengusses.
Am Nachmittag sei sie nach Funchal zurückgekehrt. Bei einem Glas poncha habe sie sich den Karnevalsumzug im Gewirr von Federn und Strings angesehen. Sie habe sich gewünscht, auch den Umzug der Dienstagsparade zu sehen. Der Taxifahrer habe ihr auf dem Weg zum Flughafen erzählt, dass diese Dummer Karneval genannt werde. „Jeder darf daran teilnehmen. Die Leute ziehen an, was sie wollen, Politiker werden auf die Schippe genommen. Dies gleicht mehr einer Gesellschaftssatire.“ Dies habe mehr nach der Insel geklungen, schließt Baxter den Artikel, die sie gefunden habe.
Dichter Andersen reiste nach Andalusien: Es ist immer wieder interessant, welche Persönlichkeiten durch die Welt reisen. Gerade las der Reisende im Reiseteil der “Berlingske”, eine der größten Zeitungen Dänemarks, von
“statuen af H.C.Andersen på Plaza la Marina. Han besøgte Malaga i 1862 og hans rejsebeskrivelse »I Spanien« er fremragende og tegner et ekstraordinært positivt portræt af spanierne i Andalusien, som stadig holder vand.”
Es steht also eine Statue des berühmten Mannes mitten in Málaga. 1862 besuchte Hans Christian Andersen den Küstenort, also gut 20 Jahre, bevor Picasso (1881–1973) auf die Welt kam. Erstens wusste der Reisende nicht, dass der Däne in Spanien und auch in Portugal gewesen war. Zweitens schrieb er sogar ein Buch über seine Zeit in Südeuropa. Bekannt ist der Däne zum Beispiel durchs Märchen “Das hässliche Entlein” und die Schneekönigin. Er stammt von der Insel Fünen (Fyn).
Gute Autoren mit scharfem Blick auf die Gesellschaft
Das Werk hat der Reisende natürlich umgehend bestellt, liefern solche Bücher doch oft hochinteressante Einblicke in die Zeit von 1862. Sehr gute Autoren wie der berühmte Märchendichter Hans Christian Andersen (1805–1875) haben oft einen scharfen Blick auf die jeweilige Gesellschaft des Landes. Sie finden auch die passenden Bilder für die Zustände.
Der Reisende grast oft Antiquariate und Flohmärkte nach guter Literatur ab, weil es in ihr verblüffend oft Zugänge zu neuen Phänomenen gibt. In Portugal traf er zum Beispiel auf eine besondere Art der Religiosität, die er so noch nie in einem anderen Land antraf. Er geht auf diese in seinem Radreiseführer über die hohen Berge Portugals ein, der im Frühjahr erscheint. Er ist zur Vorbereitung mehrere Wochen durch die Serra da Estrela geradelt.
Oder aber in Spanien trifft man oft noch auf den Machismo, für den es natürlich auch Erklärungen gibt. Der bekannte Journalist Friedrich Sieburg sieht in seinem Werk “Neues Portugal” (1937) eine der Wurzeln dafür im arabischen Erbe.
Der Reisende ist schon gespannt darauf, was Andersen über die Zustände in Spanien und Portugal in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schreibt. Vielleicht traf er Picassos Vorfahren, als er nach Andalusien reiste?
Barca d’Alva: Kreuzfahrtschiffe auf dem Rio Douro im Distrikt Guarda
Blick in ein eingeschnittenes Tal des Douro
Inneres Abschalten an Douro und Seine: An Flüssen entlang zu reisen, ist schön. Viele Kommunen haben ihre Flüsse in den vergangenen Jahren aufgewertet und an ihnen Radwege gebaut. So lässt sich die jeweilige Region oft über Hunderte von Kilometern relativ leicht erkunden. Denn sie sind dann verkehrsarm und dort oft auch flach.
In den vergangenen 18 Monaten hat der Reisende viele Flüsse kennengelernt. Vielleicht liegt die Neugierde, deren Umgebung zu durchstreifen und zu erleben, an der Lage Bonns. Im Umfeld der ehemaligen Hauptstadt fließen der Rhein, die Sieg und die Ahr. Das kann inspirieren.
Gedächtnisverlust am Fluss Lima?
Es fing an mit dem gefährlichen Fluss Lima im Norden Portugals. Denn hat ein Reisender ihn einmal durchquert, kann man sein Gedächtnis verlieren. Das glaubten die Römer in der Antike jedenfalls. Legionäre schickten ihren Zenturio bei einem ihrer Züge nahe der heutigen Kleinstadt Ponte de Lima sicherheitshalber voraus. Am anderen Ufer angekommen, musste er jeden seiner Legionäre namentlich anrufen. Erst dann setzte sich der übrige Tross in Bewegung. Noch heute zeugt eine römische Legion im hübschen Ort Ponte de Lima von diesem Ereignis. Als der Reisende dort bei seinem Urlaub in Nordportugal eintraf, fand er römische Soldaten in menschlicher Größe auf beiden Seiten des Ufers vor. Asterix und Obelix hätten sich gefreut.
Natur und hübsche Kleinstädte im Naturpark Arribes del Duero
Ein weiterer wichtiger Fluss in der Biographie des Reisenden ist ebenso der Rio Douro im Norden Portugals. Faszinierend daran ist, dass er sowohl ein spanischer als auch ein portugiesischer Fluss ist. Er entspringt in Soria in Kastilien und León, das Gourmets der dort wachsenden Trüffeln wegen bekannt ist. Weiße und schwarze Trüffeln kommen dort natürlich vor, aber werden auch gezüchtet. Das wechselnde Klima von Wärme und Kälte und die Böden begünstigen deren Wachstum. Kaum jemand weiß, dass es dort auch tiefe Wälder gibt, in denen Pilze gut gedeihen. Daher gibt es in Soria auch jährlich einen Kochwettbewerb. Dort führen Stars der Szene vor laufenden Kameras ihre besten Rezepte vor.
Der Fluss fließt innerhalb Spaniens bis in die hübsche Stad Zamora hinein. Die Duero-Region zwischen Soria und Zamora steht schon auf dem Programm für den Herbst 2021. Zamora ist Jakobspilgern bekannt. Denn dort führt auch die “Via de la plata” von Sevilla aus durch. Auf portugiesischer wie spanischer Seite, der Fluss bildet eine natürliche Grenze, schließt sich der große Naturpark “Arribes del Duero” an. Er ist überwiegend flach, also auch für Ungeübte Radler leicht zu erschließen. Dort gibt es Ausblicke in Canyons, hübsche Kleinstädte mit Burgen und natürlich auch seltene Tiere und Pflanzen. An einer Stelle begegnete der Reisende sogar einer Gottesanbeterin, die wohl die wenigsten in freier Natur zu sehen bekommen. Inneres Abschalten am Douro — all das trägt auf jeden Fall dazu bei.
Riesiges Weinanbaugebiet bis Porto
Es schließt sich dann bis Porto ein riesiges Weinanbaugebiet an. Wichtigstes Produkt ist der Portwein, der nicht so schwer ist, wie oft geschrieben wird. Der Reisende probierte den portugiesischen Rotwein vom Douro hier und dort. Er kann nicht sagen, dass ihm das Radeln am nächsten Tag schwer fiel. Die Route nach Porto wird von vielen Radlern genutzt. Vor Peso da Régua traf der Reisende auf der gut zu befahrenden Nationalstraße auf zwei Paare Mitte 20 aus England. Diese durchquerten nach Frankreich auch Spanien und Portugal. Ihr Ziel war es, von Andalusien aus den Sprung nach Afrika zu wagen. Sie befanden sich also quasi erst am Anfang ihrer langen Reise, waren ebenfalls dem Douro gefolgt. Übernachtet würde nur im Zelt, sagten sie. Sie sahen dabei kleine Weinorte am Flussufer, das auch nach dem heißen Sommer noch immer grün im Herbst war.
Wer weiß, was ihr alles erlebt, wenn ihr den 777 Kilometer langen Fluss Seine in Frankreich durchstreift und erlebt. Die in Paris erscheinende Zeitung “Le Monde” hat das Gewässer für ihre Leser erkundet und dabei Sehenswertes gefunden. Die meisten Leser träumen sicherlich von einer Flussfahrt auf der Seine. Inneres Abschalten an Douro und Seine, das geht gut, weil die Wege eindeutig sind. Reisende benötigen an sich nicht einmal eine Karte.
Kilometerweit ist der Radweg entlang des Rio Minho in Nordportugal.
Radelnd und segelnd um die Welt: Schon als Jugendlicher träumte der Reisende davon, mit dem Fahrrad die Welt zu umrunden. Er las schließlich Karl Mays Schilderungen fremder Welten, von Graham Greens Reisen. Auch Heinz Helfgens berühmtes Werk “Ich radele um die Welt” beeindruckte ihn.
Doch irgendwann beschloss er, mich auf interessante Regionen zu spezialisieren. Denn er merkte, dass er auf langen Reisen gar nicht alles aufnehmen konnte. Außerdem gerieten da schon die vielen Völker wie Sami, Basken, Katalanen in seinen Fokus. Diese gehören auch zu dem gehören, was Europa heißt. Oder wer alles hier so auf kleinen Inseln lebt! Die kann man ja gar nicht schaffen, wenn man jahrelang die Welt umrundet.
Da hatte er schon eine lange Radtour von Besançon in Frankreich bis nach Burgos in Spanien geschafft. Oder er war von Mora im schwedischen Dalarna bis zum Lofot geradelt und wieder zurück; ein Jahr später ähnlich einmal sozusagen um den Polarkreis. So war er schon früh mehrere Monate unterwegs. Er ist noch immer dabei, Reiseführer über diese Touren zu verfassen. Viel Stoff, wenn man radelnd und segelnd um die Welt fährt!
Segelnd um die Welt
Wie mag es da erst den ersten Seefahrern aus Portugal ergangen sein, mit denen er sich seit geraumer Zeit befasst. Sie waren auch mehrere Monate auf Schiffen unterwegs, begegneten vielen Menschen. Als einfache Touristen oder Journalisten waren sie nicht unterwegs, sondern mit einer politisch-wirtschaftlichen Funktion betraut. Seefahrer wie der Brasilienentdecker Pedro Alvares Cabral, vor ihm schon Vasco da Gama, sollten um 1500 den portugiesischen Handel beleben. Sie führten gleich eine große Menge an Seeleuten mit, für die sie auch noch Verantwortung trugen.
Jetzt gerät in Portugal Magellan in den Fokus. Dies las der Reisende gerade in der Zeitung “Politico”. Magellans Reisen befinden sich seit 2017 auf der Liste des Weltkulturerbes. Da er vor 500 Jahren lossegelte, begeht Portugal in diesem Jahr eine Reihe von Feierlichkeiten. Ein kleiner Streit entzündet sich jetzt schon zwischen den alten Seefahrernationen Spanien und Portugal. Denn aus Sicht der Spanier vollendete ein völlig unbekannter Baske die Reise Magellans: Juan Sebastián Elcano. Dieser hätten die Portugiesen bei der Kandidatur zum Weltkulturerbe einfach unterschlagen.
Bist Du schon in Kopenhagen gewesen? Ein Besuch lohnt sich allemal. Denn die Stadt zählt zu den schönsten Hauptstädten Europas. Dazu gehören aber genauso Stockholm und Oslo. Aber es steht fest: Höchste Geschwindigkeit gibt es nur in Kopenhagen.
Der Reisende durfte vier Wochen dort verbringen. Als er einen Dänisch-Erasmus-Kurs an der Universität absolvierte, durfte er sich glücklich schätzen, bei Freunden im Stadtteil Gentofte zu wohnen.
Er genoss es, von dort jeden Morgen mit dem Rad in die Stadt zu fahren. Dabei sah er, dass dies nicht nur er und sein Gastgeber Frederik so zu tun pflegten, sondern viele andere auch. Allein bei der Masse war die Stadt schon quasi gezwungen, viel für einen reibungslosen Radverkehr zu tun. An das hohe Tempo musste der Reisende sich aber gewöhnen. Nicht nur Männer lassen die Pedalen kreiseln, sondern auch Männer. Die Geschwindigkeit ist viel viel höher als in Deutschland, obwohl der Reisende sein Rad täglich benutzt und daher daran gewöhnt ist.
Unfall schon am ersten Tag
Leider rauschte ihm am ersten Morgen eine Frau von hinten in Rad. Dabei stürzten er und die Frau zu Boden. Dem Reisenden passierte nichts. Aber die Radlerin fuhr im Krankenwagen weiter in eine Klinik. Zum Glück begleitete den Reisenden seine Gastgeberin, um ihm einen guten Weg in die Innenstadt zu zeigen. Daher konnte auch gleich in dieser unangenehmen Situation mit der Polizei helfen. Da sie hinter dem Reisenden gefahren war, kam sie auch gleich als Augenzeugin in Frage. Aber der Reisende erinnert sich auch noch gut daran, wie gerührt der Polizist war, als er sich auf Dänisch bemühte, mit ihm zu sprechen.
Zeitung El Pais in Kopenhagen
Eine spanische Journalistin hat für “El Pais” kürzlich Kopenhagen besucht. Das Rad ließ sie stehen. Spanierinnen fahren kaum Rad. Aber sie ahnt gar nicht, was sie dadurch verpasst hat. Marta Villena suchte zum einen das Gefühl der “hygge”, die dänische Gemütlichkeit. Zum anderen wollte sie die Ursache dafür entdecken, dass Dänen eines der glücklichsten Völker der Welt sind. Darüber hinaus wollte sie sehen, wie die Dänen es erreichen, nur wenig Kohlendioxid zu emittieren.
Sightseeing in Norrebro
Doch erstmal ist im weiteren Verlauf des Artikels nichts davon zu lesen. Stattdessen stellt sie das Stadtviertel Norrebro als Paradebeispiel gelungener Integration vor. Dort lebten Menschen mit 50 verschieden Nationalitäten. Sie bezeichnet das Viertel als “multikulturelles Paradies”. Es präsentiere sich Besuchern als sehr modern und besonders ruhig. Dort gebe es Second-Hand-Geschäfte, Bars und Cafés. Offenbar Gast einer Pressereise lud man Marta Villena ins Café Grod zum Frühstück ein. Danach stand eine Besichtigung der Königin Luise-Brücke an sowie ein Besuch der großen Markthalle “Torvehallerne” an. Täglich strömten Tausende von Besuchern ins mit 60 Ständen ausgestattete Gebäude. Dort suchten sie frische und schon gekochte Spezialitäten.
Architektur-Star Arne Jacobsen
Besonders angetan hat es Villena offenbar das Hotelzimmer 606. Dieses sei in der Zeit stehengeblieben. Es befindet sich im Hotel Radisson Blu Royal. Es handele sich dabei ums erste dänische Hochhaus und den höchsten Wolkenkratzer Skandinaviens. Zwischen 1956 und 1960 habe es der geniale Architekt Arne Jacobsen (1902–1971) entworfen. Es steht in der Nähe des Vergnügungsparks Tivoli. Im Jahre 2016 sei das Hotel renoviert worden. Aber das Zimmer 606 habe man in der Zeit stehen gelassen. Ausgestattet sei es mit den berühmten Sessel Ei, Storch und Tropfen. Jacobsen habe diese Möbelstücke extra fürs Hotel geschaffen. Wer sich weiter mit Jacobsen auseinandersetzen wolle, sei in der Dänischen Nationalbank und dem Design Museum in Kopenhagen bestens aufgehoben. Dort seien weitere Werke des Genies zu finden.
TV-Serie Borgen in Christiansborg
Die spanische Autorin kennt offenbar dänische Fernsehserie “Borgen”. Darin geht es zentral um die fiktive Premierministerin Brigitte Nyborg. Schauplatz der Serie war häufig Schloss Christiansborg, Sitz des Folketinget, des Obersten Gerichtshofes und des Staatsministeriums. Die dänische Königsfamilie nutze das Gebäude auch gelegentlich für Events. An der Serie interessierte Touristen könnten bei Nordic Noir Tours unter verschiedenen Angeboten das Passende auswählen. Sicher aber bedeutet eine Führung dort aber nicht: Richte Dich auf höchste Geschwindigkeit in Kopenhagen ein.
Kunstfreunden legt die Autorin dann einen Abstecher in die Kunsthalle Charlottenborg nahe Diese liegt im oft fotografierten Stadtviertel Nyhavn. Einst im 16. Jahrhundert für General Ulrik Frederick Gyldenlov erbaut, beherberge das Gebäude heute Kopenhagens bedeutendste Sammlung zeitgenössischer Kunst. Wer gerne elektronische Musik hört, ist in der Apollo-Bar willkommen. Die Kunsthalle beherbergt also nicht nur bildende Kunst. Sind das jetzt die Stätten dänischer Gemütlichkeit? Für die Journalistin Marta Villena scheint das der Fall zu sein. Höchste Geschwindigkeit in Kopenhagen ist ihr nicht aufgefallen, obwohl auch das Fahren per Rad das Klima schont.
Walfleisch essen oder nicht? Findet ihr es in Ordnung, als Urlauber im Ausland ein Tier zu essen, das bei uns geschützt wäre?
Das ist einer Journalistin jetzt auf dem Lofot in Norwegen passiert. Auf ihrem Teller lag auf einer Pressereise Walfleisch. Es stammte von Zwergwalen, die in Norwegen gejagt werden dürfen. Sie habe es gegessen. Es habe ihr nicht geschmeckt, schreibt sie.
Das ist Geschmacksache. Vor einiger Zeit grillte ein Gastwirt auf der Terrasse seines Restaurants auf dem Lofot Walfleisch. Er lud mich zum Essen ein, als ich mich zu ihm gesellte. Es schmeckte ausgezeichnet, war qualitativ mit sehr gutem Rindfleisch zu vergleichen. Ich wollte nur mal erfahren, warum Walfleisch so beliebt in Norwegen ist und ob es geschmacklich wirklich wert ist, einen intelligenten Freund der Menschen zu jagen. Seitdem rühre ich bei meinen Reisen in den Norden auch kein Walfleisch mehr an. Es sollte nur ein einmaliger Versuch sein.
Wenn Norweger Walfleisch essen wollen, ist das in Ordnung, meine ich. Dies gehört zur Tradition des Landes. Denn sie hegen und pflegen ansonsten andere Walarten, kümmern sich auch vorzüglich um den Erhalt Ihrer Fischbestände, soweit ich das zu beurteilen vermag. Daher haben zum Beispiel Trawler aus den Niederlanden keinen Zutritt in die Gewässer; ein wichtiger Grund, warum Norwegen bis heute kein EU-Mitglied ist. Doch künftigen Besuchern der Inselgruppe jetzt das Verkosten schmackhaft zu machen, empfinde ich nicht als gute Strategie.
Es gibt neben Walen selbst in unseren Breiten noch andere faszinierende Tiere: Heute (7.4.21) las ich einen Artikel über Eishaie. Sie bewegen sich sehr langsam vorwärts — mit einem Kilometer pro Stunde. Forscher meinen: Da sie nur wenig Energie aufgrund extremer Lebensbedingungen verbrauchten, könnten sie sehr alt werden. Ein Weibchen bekomme den ersten Nachwuchs mit … 150 Jahren. Die ältesten Tiere seien 400 Jahre alt. Unglaublich, dass es das noch auf unserem Planeten gibt.
Wer Lust hat, sich meisterhafte Fotos aus Schweden und Island anzuschauen, sollte hier hereinschauen. Der schwedische Fotograf Håkan Strand hat menschliche Eingriffe in die Natur fotografiert, die jetzt im Schnee, im Nebel oder im Wasser liegen. Da es sich um Schwarzweißbilder handelt, wirken die Landschaften melancholisch.
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Vor einiger Zeit besichtigte ich mit einer Freundin Düsseldorf. Am Interessantesten fanden wir das Japanhaus. In der Stadt leben durch die Ansiedlung japanischer Unternehmen viele Asiaten. Im Japanhaus finden deren Mitarbeiter ein Stück Heimat. Es gibt dort einen Garten, der die Landschaften Japans nachbildet, so dass Besucher dort meditierend herumwandeln können. Exotisch muten uns auch die Räume an, vor allem der Tempel.
Etwas außerhalb liegt bei Mettmann das Neandertal-Museum. Nicht nur die Ausstellung besticht durch ihre Lebendigkeit, sondern auch die schöne Landschaft, in der ein Skelett aus der Steinzeit gefunden wurde. Gut eingebettet ist ein Gehege mit Tieren, die damals gejagt wurden.
Wer mehr über Düsseldorf erfahren will, sollte diesen jetzt in der “Presse” in Wien veröffentlichten Artikel lesen. Beim Lesen fühle ich mich tatsächlich so wie an einem ganz besonderen Ort und hätte die beschriebenen Stätten auch gerne besucht. Das wird auf jeden Fall nachgeholt.