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    Bremer Kogge von 1380

    Bre­mer Kog­ge von 1380: Bre­mer­ha­ven ist die letz­te Sta­ti­on des Rei­sen­den, der vor vie­len Wochen von Bonn aus mit Rad und Zelt star­te­te. Über die Sieg ging es zum Kah­len Asten, von dort an der Die­mel ent­lang zur Weser. Etwas weh­mü­tig ist er schon. Denn es war eine schö­ne Tour, begüns­tigt durch exzel­len­tes Wet­ter. Ein Leben wie in Süd­eu­ro­pa, wes­halb es fast nur im Zelt statt­fand und abends auf der Ter­ras­se eines guten Restau­rants. Oft gibt es das nicht bei einem mehr­wö­chi­gen Urlaub in Deutschland.  Etwas geschmä­lert wur­de das Fina­le durch den kräf­ti­gen Wind auf dem heu­ti­gen Stück von Bre­men nach Bre­mer­ha­ven. Ent­lang des Weser­deichs gibt es wenig Hin­der­nis­se, die…

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    Radler spielt mit dem Tornado

    Rad­ler spielt mit dem Tor­na­do: Mit der eige­nen Kraft ein Ziel zu errei­chen — das fas­zi­niert den Rei­sen­den stets beim Rad­fah­ren. Einen Gebirgs­pass in Por­tu­gal oder Spa­ni­en zu erklim­men, von der schwe­di­schen Ost­küs­te quer durch Lapp­land bis zum Polar­meer zu radeln: Das berauscht ihn, so hart es auch manch­mal ist. Die Fas­zi­na­ti­on, die Fahr­rä­der aus­lö­sen kön­nen, ist auch deut­lich an den Gesich­tern der Besu­cher des Uni­ver­sums in Bre­men abzu­le­sen. Dies hat der Rei­sen­de mit sei­ner Tan­te Chris­ta nach dem Besuch des Über­see-Muse­ums auf­ge­sucht. Die­se befas­sen sich dort mit Hoch­rä­dern, Moun­tain­bikes, Renn­rä­dern, Las­ten­rä­dern, Mili­tär­rä­dern, Damen­rä­dern und Rik­schas. Sie stram­peln mit einer Rik­scha durch eine Groß­stadt, betrach­ten stau­nend die Expe­ri­men­te, um aus Car­bon,…

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    Diemel runter und Weser rauf

    Die­mel run­ter und Weser rauf: Immer die­sel­ben Stre­cken zu fah­ren, ist dem Rei­sen­den auf Dau­er zu lang­wei­lig. Er will sei­nen Lesern stets neue schö­ne Wege zei­gen. Dabei lei­tet ihn die Visi­on, eines Tages auf die schöns­ten Rad­stre­cken von Gibral­tar bis zum Nord­kap vom Rei­se­füh­rer bis zum Kalen­der ver­wei­sen zu kön­nen. Die bes­ten Tipps erhält er ohne­hin unter­wegs im Gespräch mit Ein­hei­mi­schen, die die eige­ne Regi­on ohne­hin am bes­ten kennen. Dem Tipp des Ein­hei­mi­schen in der Gast­stät­te auf dem Kah­len Asten zu fol­gen, hat sich voll­auf gelohnt. Denn noch ein­mal woll­te der Rei­sen­de nicht die Stre­cke nach Pader­born fah­ren. Auch die­se lohnt sich, ist doch allei­ne die Ent­de­ckung der Ems­quel­le eine…

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    Vom Kahlen Asten an die Diemel

    Eher zufäl­lig kamen wir auf die Idee, an die roman­ti­sche Die­mel zu radeln. In einer Gip­fel­knei­pe auf dem Kah­len Asten traf ich einen unge­wöhn­lich sym­pa­thi­schen Herrn, der den Hoch­sauer­land­kreis wie sei­ne Wes­ten­ta­sche kennt. Wir fan­den schnell unse­re gemein­sa­me Lei­den­schaft für Schwe­den, vor allem Dalar­na, auch als Herz Schwe­dens bekannt. Er lief schon fünf Mal beim berühm­ten Wasa­l­auf mit Er emp­fahl mir nicht nur den wun­der­ba­ren Rad­weg nach Bri­lon, son­dern auch den Fluss­rad­weg an der Die­mel Heu­te besich­tig­ten wir die Tal­sper­re. Jetzt über­nach­ten wir in Ober­mars­berg, His­to­ri­kern der Eres­burg wegen bekannt, Fes­tung der Sach­sen. Bekann­tes­ter Ver­tre­ter: Widu­kind. Er kämpf­te lan­ge gegen Karl den Großen. likeheartlaugh­terwowsadangry0

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    Radwandern am Rio Douro

    Por­tu­gals schö­ner Rio Dou­ro im Herbst. Tags­über ist es im Fluss­tal noch schön warm in der Son­ne. Abends wird es schon recht frisch beim Rad­wan­dern Rich­tung Por­to. Auf der Stre­cke ent­deck­te ich die­sen schö­nen mit Kacheln ver­zier­ten Brun­nen am Kon­vent von Alpen­du­ra­da e Matos.  likeheartlaugh­terwowsadangry0

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    Rauf aufs Rad und los!

    Deut­sche wer­den nicht so alt wie Ita­lie­ner und Spa­ni­er. Das lie­ge am fal­schen Ver­hal­ten, sagen For­scher. Komisch: Der Rei­sen­de sieht vie­le dicke Spa­ni­er und Por­tu­gie­sen auf sei­ner Tour durch Gali­ci­en und die hohen Ber­ge Por­tu­gals. Ob das so stim­men kann? Sie raten dazu, sich regel­mä­ßig zu bewe­gen, um Über­ge­wicht zu ver­mei­den. Also: Rauf aufs Rad und los!  Aktu­ell hält er sich aber noch eini­ge Tage in der zau­ber­haf­ten Stadt Lame­go auf. Die­se liegt im Dou­ro-Gebiet, wenn auch nicht direkt am gro­ßen Strom. Der Rio Dou­ro ent­springt als Rio Due­ro in Kas­ti­li­en-León nahe dem Ort Soria, bis er kurz hin­ter Zamo­ra die Gren­ze erreicht. Dort ändert sich sein Name. Da der Dou­ro…

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    Lustradeln am Rio Douro

    Lus­tra­deln am Rio Dou­ro — ein Traum. Den Fotos von die­ser Gegend zuvor geht eine schrof­fe Abfahrt von Vil­vest­re in der Pro­vinz Sala­man­ca über die Lan­des­gren­ze. Vor dem Abschied aus einer tol­len Zeit ergibt sich ein Blick von oben auf die Schlei­fen. So ken­nen es man­che auch von der Mosel bei Trier. Die Brü­cke nahe Sal­to de Sau­cel­le trennt Wel­ten. Denn von Por­tu­gal an führt ein traum­haf­ter Weg bis nach Bar­ca d’Al­va. Trau­rig sind vie­le tot­ge­fah­re­ne Schlan­gen auf dem Asphalt. Rad­ler sehen fort­an Wein­gü­ter mit Zypres­sen, schrof­fe Gebirgs­hän­ge und Hai­ne mit Bäu­men, die voll mit Man­da­ri­nen sind. Nicht nur eine land­wirt­schaft­li­che Voll­ver­än­de­rung, son­dern auch in gewal­ti­ger Tem­pe­ra­tur­an­stieg ist deut­lich zu spü­ren.…

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    Radeln im Parque Arribes del Duero

    Radeln im Par­que Arri­bes del Due­ro: Und was für eine spek­ta­ku­lä­re und daher schüt­zens­wer­te Gegend! Seit heu­te Mit­tag radelt der Rei­sen­de im Ein­zugs­be­reich des Rio Due­ro durch den Natur­park. Die­ser liegt grob zwi­schen Zamo­ra, Miran­da Do Dou­ro sowie Figuei­ra de Cas­te­lo Rodri­go. Zunächst sah er sich die schö­ne und uner­war­te­te Kathe­dra­le in Miran­da an. Sie thront hoch oben über dem Fluss Dou­ro. Er bil­det dort die natür­li­che Gren­ze zwi­schen Por­tu­gal und Spanien. Dann kehr­te er nach Kas­ti­li­en und León in Spa­ni­en zurück und fuhr durch den Park. Dies Tour wird noch gut 150 Kilo­me­ter in Rich­tung Süden gehen. Dort fand er knor­ri­ge Bäu­me in einer hüge­li­gen Land­schaft, Scha­fe und Schlan­gen,…

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    Gottesanbeterin am Rio Duero begegnet

    Got­tes­an­be­te­rin am Rio Due­ro begeg­net: Unten im Tal liegt ein klei­ner Stau­see: Es ist nach­mit­tags gegen 16 Uhr. Zeit für eine kur­ze Rast. Ein gro­ßer Stein bie­tet dem Rad­rei­sen­den einen beque­men Sitz. Wäh­rend er einen Apfel ver­zehrt, kriecht neben ihm auf dem Stein ein gro­ßes Insekt her­auf. Lang­sam, Stück für Stück. Welch ein Glück für den Rei­sen­den: Er ist einer Got­tes­an­be­te­rin am Rio Due­ro begegnet. Die ers­te Etap­pe der kom­plett neu­en Rei­se liegt hin­ter dem Rei­sen­den. Den vor­erst abge­schlos­se­nen Jakobs­weg nach Sant­ia­go wird er erst in Por­to wie­der­se­hen. Er freut sich jetzt ein wenig, mal nicht auf Sand und Stei­nen zu ackern. Er fuhr gut 60 Kilo­me­ter am Rio Due­ro…

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    Bikepacker tarnt sich perfekt

    Bike­pa­cker tarnt sich per­fekt: Wer will den Rei­sen­den wei­ter beglei­ten auf sei­ner Tour? Es geht nach wie vor durchs Zen­trum Spa­ni­ens und Por­tu­gals. Auf der Couch Mit­rei­sen­de wer­den in den nächs­ten Tagen den zau­ber­haf­ten Rio Due­ro ken­nen­ler­nen. Vor allem ist die­ser durch Wein­an­bau in bei­den Lan­dern bekannt. Dort lebt auch so manch selt­sa­mes Getier, das ganz frü­her nicht zur Ibe­ri­schen Halb­in­sel gehör­te. Gut 50 Kilo­me­ter radelt der Rei­sen­de jetzt noch durch Kas­ti­li­en-León. Dann biegt er über Zamo­ra am Fluss ent­lang Rich­tung Por­to ab. Der Cami­no de Sant­ia­go wird trotz Schot­ters ein­fa­cher. Meis­tens ist das Gelän­de flach. Schie­ben bleibt einem daher weit­ge­hend erspart. Hier und da mal eine stei­le kur­ze Stre­cke, die…