Karl May lässt grüßen

Peter Acker­mann schreibt für die NZZ einen star­ken Text über eine Safa­ri in Süd­afri­ka „Obser­ve knie­te hin und las schwei­gend den Sand. Neben ihn tra­ten Brendan, das Gewehr auf dem Rücken, eine Tou­ris­tin mit ihrer Toch­ter und ich. Brendan kau­er­te sich zu ihm und zeig­te mit einem Blei­stift auf Ein­drü­cke im Boden. Das Tier hat … Wei­ter­le­sen

Buch des Monats: Verblendung, Verdammnis und Vergebung

Nord­schwe­den ist Büh­ne Stieg Lars­sons Die in der Gegen­wart spie­len­de Roman­tri­lo­gie Stieg Lars­sons bie­tet trotz der Titel Ver­blen­dung, Ver­damm­nis und Ver­ge­bung wenig Reli­giö­ses. Die­se Titel sind irre­füh­rend. Denn die schwe­di­schen Ori­gi­nal­ti­tel lau­ten voll­kom­men anders. Die Schreib­wei­se ist jour­na­lis­tisch. Kur­ze Sät­ze, sach­lich, detail­ver­liebt, aus der Sicht des ermit­teln­den Jour­na­lis­ten Mika­el Blom­q­vist, der in Zei­tungs­ar­chi­ven arbei­tet und … Wei­ter­le­sen

“Es gibt keine besonderen Sehenswürdigkeiten”

Mark van Huis­se­ling von der “Welt­wo­che” ist noch nicht in Olhão ange­kom­men „Man kann es sich nicht vor­stel­len. Es gibt kei­ne beson­de­ren Sehens­wür­dig­kei­ten oder Monu­men­te, kei­ne her­aus­ra­gen­den Häu­ser oder besu­chen­swer­te Muse­en.“ So beginnt Mark van Huis­se­ling sei­nen Arti­kel mit dem Titel „Olhão, meu amor“ in der Schwei­zer Wochen­zei­tung “Welt­wo­che”. Dar­in geht es um eine Bewer­tung … Wei­ter­le­sen

Nichts los auf La Gomera?

Eva Dignös gelingt ein pfif­fi­ger Arti­kel in der Süd­deut­schen Zei­tung „Drin­gen­de Bot­schaf­ten wur­den frü­her, als es noch kei­ne Tele­fo­ne gab, über die Täler hin­weg­ge­pfif­fen, weil alle ande­ren Über­mitt­lungs­we­ge viel zu lan­ge dau­er­ten und Pfif­fe wei­ter tru­gen als Rufe.“ Die Pfif­fe kön­ne man, je nach Wind, fünf bis sie­ben Kilo­me­ter weit hören. Die­ser Arti­kel über La Gome­ra … Wei­ter­le­sen

Paradoxe Bahn

Kira Han­ser von der Welt am Sonn­tag beob­ach­tet Nacht­zü­ge „Zur Abend­däm­me­rung ein­stei­gen und im Mor­gen­grau­en ankom­men, das klingt aus­ge­schla­fen. Gut 60 Nacht­zü­ge fah­ren der­zeit kreuz und quer durch Euro­pa. Von Nord nach Süd, von Ost nach West sind sie unter­wegs, lei­der aber unter Umge­hung Deutsch­lands. Das ist para­dox.” So beginnt Kira Han­sers zwei­spal­ti­ger Arti­kel „Unter­wegs“ … Wei­ter­le­sen

Gutes Format fürs Reisegepäck

Redak­ti­on der Welt am Sonn­tag stellt 26 High­lights des Ost­see­raums vor „Sie sind schön anzu­se­hen, doch außer­halb aus­ge­wie­se­ner Wege meist tabu: Dünen – sie gehö­ren als natür­li­cher Küs­ten­schutz fest zur Ost­see. Sie ent­ste­hen durch Wind, der den an den Strand gespül­ten Sand ver­weht, der sich wie­der­um an Strand­ha­fer oder Treib­holz fest­setzt und lang­sam zu Hügeln … Wei­ter­le­sen

Hohe Berge existieren nicht

Buch des Monats: Yann Mar­tels “Die hohen Ber­ge Por­tu­gals” In Yann Mar­tels Roman “Die hohen Ber­ge Por­tu­gals” stel­len zwei der ins­ge­samt drei Prot­ago­nis­ten fest, dass es kein Hoch­ge­bir­ge in Por­tu­gal gibt. Aller­dings ver­legt der Ver­fas­ser die Hand­lung an den Rand des Lan­des nach Bra­gan­ça. Es ist also nicht die Ser­ra da Est­re­la. Alle Figu­ren fah­ren … Wei­ter­le­sen

Weder Wissenschaftlerin noch reich, aber extrem leidensfähig

Jes­si­ca Braun spricht in „Die Zeit“ mit der bri­ti­schen Alpi­nis­tin Mol­lie Hug­hes „Einer mei­ner Freun­de ist Wis­sen­schaft­ler und jeden Win­ter dort. Sei­ne Fotos und Vide­os haben mich inspi­riert. Ohne For­schungs­auf­trag ist eine Ant­ar­k­­tis-Rei­­se aber rich­tig teu­er. Nun bin ich weder Wis­sen­schaft­le­rin noch reich. Aber ich bin extrem lei­dens­fä­hig. Das war mein Ticket.“ Dies sagt die … Wei­ter­le­sen

Hochkomplex, hochintellektuell, hochverarbeitet

Jakob Stro­bel y Ser­ra ret­tet die Welt „Mit eige­nen Hän­den hat ihn unser Mann weni­ge Kilo­me­ter süd­lich von Nim­we­gen im Osten der Nie­der­lan­de erschaf­fen, um uns allen zu zei­gen wie wir unse­ren Pla­ne­ten ret­ten kön­nen.“ Jakob Stro­bel y Ser­ra, Res­sort­lei­ter des Rei­se­blat­tes der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung (FAZ), hat sich also ent­schlos­sen, einen Rei­se­be­richt der lösungs­ori­en­tier­ten Art … Wei­ter­le­sen

“Ich schwanke, schlittere und wanke mich vorwärts”

Fred­dy Lan­ger wan­dert im Eis “Es ist ein Eier­tanz vol­ler Slap­­stick-Ein­la­­gen. Aus der Fer­ne muss es aus­se­hen wie Geh­ver­su­che nach fünf­ten Fla­sche Nor­­dik-Por­­ter.“ So gefähr­lich ist Fred­dy Lang­ers Wan­de­rung im Eis, lang­jäh­ri­ger Res­sort­lei­ter des Rei­se­blat­tes der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung (FAZ). Da er über­wie­gend zu Fuß an der deut­schen Ost­see­küs­te unter­wegs ist, fühlt sich der Rei­sen­de beim … Wei­ter­le­sen