Gefangen im gottgegebenen Alltag

Buch des Monats: Das Teer­tal von Sara Lid­man Sara Lid­mans 1953 in Schwe­den erschie­ne­ner Roman “Das Teer­tal” ver­deut­licht eines der Kern­pro­ble­me der in Väs­ter­bot­ten leben­den Men­schen: ihre Unfä­hig­keit, ihre Lebens­be­din­gun­gen zu ver­än­dern, da die Ver­hält­nis­se als gott­ge­ge­ben ange­se­hen wer­den. Natür­lich fällt es schwer, einen sol­chen Roman mit dem gewohn­ten Lese­ver­gnü­gen anzu­ge­hen. Hier­mit setzt sich die … Wei­ter­le­sen

Barcelona gilt nicht als ewige Baustelle

Wer­ner Zips schreibt einen sich stets stei­gern­den Arti­kel über die Archi­tek­tur­haupt­stadt 2026 Die Sagra­da Fami­lia in Bar­ce­lo­na besich­ti­gen jähr­lich fünf Mil­lio­nen Men­schen. Die den von Papst Bene­dikt 2010 ver­lie­he­nen Titel Basi­li­ca minor tra­gen­de Kir­che sei nach wie vor unvoll­endet, von Bau­krä­nen „umzin­gelt“. Mit die­sen Fak­ten gleich zu Beginn ent­täuscht der Arti­kel von Wer­ner Zips in … Wei­ter­le­sen

Abgegriffen

Leon Neu­may­er schreibt in “Ron­do” über Ost­spa­ni­en „Von Bar­ce­lo­na nach Madrid fol­gen wir dem Haupt­kamm der Pyre­nä­en und den Fluss­tä­lern des Ebro und des Due­ro. Immer auf den Spu­ren ein­zig­ar­ti­ger Land­schaf­ten und Städ­te, aber auch der dynas­ti­schen Ver­bin­dun­gen zwi­schen Kata­lo­ni­en und Ara­gón und spä­ter Ara­gón und Kas­ti­li­en. Wir star­ten in Bar­ce­lo­na – bewun­dern die unbe­kann­te­ren … Wei­ter­le­sen

Aalto und schreiende Männer

Georg Renöckl stellt in “Die Pres­se” Pro­gramm­punk­te der Kul­tur­haupt­stadt Oulo vor „Eine Rei­se nach Oulu, Finn­land. Die euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt wid­met sich dem Cul­tu­ral cli­ma­te chan­ge. Wich­ti­ger Schwer­punkt: die Kul­tur der Samen, Oper und Luft­gi­tar­re inklu­si­ve.“ Mit die­sem Text über die Stadt am Bot­t­ni­schen Meer­bu­sen in der öster­rei­chi­schen Tages­zei­tung „Die Pres­se“, ver­öf­fent­licht am 16. Mai 2026, setzt … Wei­ter­le­sen

Es bleibt nur noch die Migration

Buch des Monats: 1954 erscheint Fer­rei­ra de Cas­tros Roman “Wol­le und Schnee” über die Ser­ra da Est­re­la Hora­cio hütet Scha­fe in der Ser­ra da Est­re­la. Er ist Hir­te und lebt in Man­tei­gas, einem der schöns­ten Orte der Regi­on. Wenn er sich in den Ber­gen auf­hält, fühlt er sich fern­ab von Fami­lie und Freun­din. Er weiß, … Wei­ter­le­sen

“Mehr als seelenlose Dekoration”

Vere­na Caro­la Mey­er schreibt im Maga­zin “Ron­do” des “Stan­dard” über Kunst im Hotel Dass sei­ne Kunst mal im Hotel hängt, hät­te Peter Senoner noch vor Kur­zem nicht geglaubt. „Ästhe­ti­sche Grau­zo­nen” nennt er Hotels – auf einer Stu­fe mit Ban­ken und Insti­tu­tio­nen. Der in Bozen gebo­re­ne Senoner ist einer der ein­fluss­reichs­ten ita­lie­ni­schen Bild­hau­er und Maler. Sei­ne ers­te … Wei­ter­le­sen

Erst in Inari erhellt Polarlicht Lappland

Heinz Stor­rer schreibt im “Tages-Anzei­ger” über den hohen Nor­den Lapp­land war den Bewoh­nern zu dun­kel. Die Tie­re des Wal­des berie­ten, was sie dage­gen tun könn­ten, fan­den aber kei­ne Lösung. Nur ein jun­ger Polar­fuchs schlug etwas vor. Doch er wur­de nicht Ernst genom­men. Daher wur­de er wütend, rann­te fort auf einen Hügel. Er wir­bel­te mit dem … Wei­ter­le­sen

Reisen durch Donald Trumps Amerika

Chris Win­tel­ers Arti­kel im Schwei­zer “Tages­an­zei­ger” fehlt es an Tie­fe Wie ist es, unter Donald Trump durch die USA zu rei­sen? Der Titel des Arti­kels im Schwei­zer Tages­an­zei­ger hört sich am span­nends­ten an von allen in die­ser Zei­tung in den ver­gan­ge­nen Wochen erschie­ne­nen Tex­ten. Daher beschäf­tigt sich Durch­strei­fen & Erle­ben in die­ser Woche mit dem von … Wei­ter­le­sen

Karl May lässt grüßen

Peter Acker­mann schreibt für die NZZ einen star­ken Text über eine Safa­ri in Süd­afri­ka „Obser­ve knie­te hin und las schwei­gend den Sand. Neben ihn tra­ten Brendan, das Gewehr auf dem Rücken, eine Tou­ris­tin mit ihrer Toch­ter und ich. Brendan kau­er­te sich zu ihm und zeig­te mit einem Blei­stift auf Ein­drü­cke im Boden. Das Tier hat … Wei­ter­le­sen

Unverschämt gute Kulinarik

Hans Georg Hil­de­brand kit­zelt nicht in der NZZ aus San Sebas­tián die Kunst des guten Lebens her­aus „Von der luf­ti­gen Dach­ter­ras­se des Kul­tur­zen­trums Tabas­ka­lera fällt der Blick auf eine Groß­bau­stel­le. Das fer­ti­ge Pro­jekt wird die beschau­li­che Küs­ten­stadt San Sebas­tián ver­än­dern. Es ist die Hal­te­stel­le des Hoch­ge­schwin­dig­keits­zu­ges AVE, der ab etwa 2028 den magi­schen Ort am … Wei­ter­le­sen