• Buch des Monats,  Reiseziele,  Rezension

    Hohe Berge existieren nicht

    Buch des Monats: Yann Martels “Die hohen Berge Portugals” In Yann Mar­tels Roman “Die hohen Ber­ge Por­tu­gals” stel­len zwei der ins­ge­samt drei Prot­ago­nis­ten fest, dass es kein Hoch­ge­bir­ge in Por­tu­gal gibt. Aller­dings ver­legt der Ver­fas­ser die Hand­lung an den Rand des Lan­des nach Bra­gan­ça. Es ist also nicht die Ser­ra da Est­re­la. Alle Figu­ren fah­ren mit dem Auto nur am Ran­de die­ses Hoch­ge­bir­ges ent­lang. Die­ses liegt bereits auf einer Hoch­ebe­ne. Durch die­ses bewe­gen sich Rei­sen­de ohne­hin schon auf einer Höhe von 400 bis 700 Metern. Daher ent­steht leicht der Ein­druck, sich in einem Mit­tel­ge­bir­ge zu bewe­gen. Alpi­ne Pas­sa­gen fal­len nur rund um Pen­has Dou­ra­das und Unhais da Ser­ra auf. Mar­tel ver­öf­fent­lich­te…

  • Reiseziele

    Portugal zum vierten Mal in Folge zu Gast auf der Leipziger Buchmesse

    Seit gerau­mer Zeit beschäf­tigt mich por­tu­gie­si­sche Lite­ra­tur, besetzt mich gera­de­zu. Mich inter­es­siert, wie Por­tu­gals Autoren ihre Ber­ge dar­stel­len. Es gibt tat­säch­lich Ber­ge inner­halb des schma­len Strei­fens Land, der gut ein Drit­tel der Ibe­ri­schen Halb­in­sel ein­nimmt. Sie lie­gen haupt­säch­lich im Nord­os­ten des Lan­des; der höchs­te Berg heißt Pen­has Dou­ra­das und ist fast 2000 Meter hoch. Er liegt inner­halb der Ser­ra da Estrela. Wie beses­sen habe ich mich durch Wer­ke von José Sara­ma­go, Aqui­li­no Ribei­ro, Fer­rei­ra de Cas­tro, Gil Vicen­te und auch des in Sala­man­ca auf­ge­wach­se­nen kana­di­schen Autors Yann Mar­tel gele­sen — kein ein­zi­ges hat mich enttäuscht. Denn die Lek­tü­re ergab span­nen­de Ergeb­nis­se rund um den Mythos der por­tu­gie­si­schen Ber­ge. Die Dich­ter…