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    Per Kirkeby gestorben

    Lei­der ist jetzt der bekann­te däni­sche Künst­ler Per Kir­ke­by in Kopen­ha­gen gestor­ben. Er kam vor 80 Jah­ren auch in Kopen­ha­gen auf die Welt. Der Rei­sen­de hat über Kir­ke­by eini­ge Zei­len im Kul­tur­rei­se­füh­rer “Müns­ter Stadt der Skulp­tu­ren” geschrie­ben. Denn in der Nähe des Schlos­ses steht eine sei­ner Skulp­tu­ren. Es han­delt sich um eine von ihm geplan­te und oben auf dem Foto abge­bil­de­te Bus­hal­te­stel­le. Von dort soll­ten einst nicht nur Schü­ler des Frei­herr-vom-Stein-Gym­na­si­ums beför­dert wer­den. Die lang gezo­ge­ne und 50 Meter lan­ge Mau­er soll­te sie auch vor vor­bei brau­sen­dem Ver­kehr schüt­zen. Bevor sie errich­tet wur­de, spran­gen vie­le Jugend­li­che ein­fach über eine fla­che Mau­er. Da der Rei­sen­de dort zur Schu­le ging, mach­te er…

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    Aarhus in 36 Stunden

    Aar­hus in 36 Stun­den: Die Repor­te­rin Ingrid K. Wil­liams von der “New York Times” besuch­te die däni­sche Kul­tur­haupt­stadt. Sie meint, es sei mög­lich, dort die wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten bin­nen 36 Stun­den zu besich­ti­gen. Dafür setzt sie ein lan­ges Wochen­en­de an. Aar­hus bezeich­net sie als eine klei­ne Stadt der Wis­sen­schaft. Die­se bie­te ver­blüf­fen­des Kunst­werk, gemüt­li­che Restau­rants und exzel­len­tes Brauhausbier. In ers­ter Linie sieht sie Däne­marks zweit­größ­te Stadt als Uni-Stadt an. Jeder sieb­te Bewoh­ner stu­die­re. An allen Ecken und Enden sprieß­ten neue archi­tek­to­ni­sche Land­mar­ken und umge­nutz­te Kul­tur­kom­ple­xe wie Wild­blu­men. Am alten Hafen kön­ne man jetzt abends aus­ge­hen und inter­es­san­te Design-Objek­te besich­ti­gen. Die Stadt sei fuß­läu­fig und bie­te sowohl oben wie unten Ent­de­ckun­gen an…

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    Ist das Centre Pompidou eine Garage?

    Ist das Cent­re Pom­pi­dou eine Gara­ge? Lan­ge Röh­ren füh­ren an der ver­glas­ten Fas­sa­de ent­lang. Metall­stre­ben wir­ken wie Bau­ge­rüs­te. Das berühm­te Muse­um Cent­re Pom­pi­dou in Paris wirkt eher wie eine gro­ße Gara­ge als eine Stät­te berühm­ter moder­ner Kunst­wer­ke. Sicher soll­te der Bau mal sehr modern auf Betrach­ter wir­ken. In Deutsch­land sehen ihm tech­ni­sche Gebäu­de man­cher Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len ähn­lich wie zum Bei­spiel an der Cor­ren­sstra­ße in Müns­ter. Doch heu­te wirkt die­ser Stil kalt und abwei­send. Der Rei­sen­de geht in sei­nem Kul­tur­rei­se­füh­rer “Müns­ter Stadt der Skulp­tu­ren” näher auf das archi­tek­to­ni­sche Pro­blem ein. Ist der Stil zeit­lo­ser Gebäu­de eine Lösung? Oder ist die Mode einer bestimm­ten Epo­che span­nen­der, da es um den Zeit­geist geht?…