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    Schönste Frauen Portugals

    Schöns­te Frau­en Por­tu­gals leben in Min­ho: Von der Schön­heit der Frau­en im Nor­den Por­tu­gals hat der Rei­sen­de schon in Fried­rich Sieburgs Werk über den “Neu­en Staat” gele­sen. Der viel­ge­reis­te Jour­na­list emp­fand beson­ders die mul­he­res und rapa­ri­gas in der Regi­on Min­ho als schön. Mul­her heißt Frau. Mäd­chen heißt rapa­ri­ga. Es sind lus­ti­ge Wör­ter, die nach Rap­peln und Ras­seln klin­gen. Dass sich die Spra­che aus dem Latei­ni­schen ent­wi­ckelt hat, ist zwei­fel­los an die­sem Voka­bu­lar zu erken­nen. Trach­ten­bil­der aus dem Nor­den Por­tu­gals fin­dest Du hier. Und es “erklingt” nach dem Klick zum Bei­trag des aus­ge­zeich­ne­ten Online-Maga­zins Vor­tex auch eine Ode auf die Frauen. Am Fluss Min­ho fuhr der Rei­sen­de in der Umge­bung der…

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    Am Meer und im Hinterland Portugals

    Am Meer und im Hin­ter­land Por­tu­gals: Ein­sa­me Leucht­tür­me, end­lo­se Strän­de, auf Fels­wän­den her­um­klet­tern­de Muschel­samm­ler, deko­ra­ti­ve Mee­res­buch­ten — die West­küs­te der Ibe­ri­schen Halb­in­sel zählt zu den schöns­ten Por­tu­gals und Spa­ni­ens. Avei­ro selbst, das die Zei­tung “La Voz de Gali­cia” vor­stellt, ken­ne der Rei­sen­de noch nicht. Aber wenn man sich die Fotos anschaut, scheint es eine hüb­sche Stadt zu sein, in der die Boo­te sehr an Vene­dig erinnern. Von Nord­por­tu­gal kennt der Rei­sen­de das Hin­ter­land an der Küs­te. Dort ist auf dem Jakobs­weg, dem Camin­ho Por­tu­guês, gera­delt. Vom Meer bekommt kaum einer dort bis auf gele­gent­lich stär­ke­ren Wind wenig mit. Das Pro­fil ist erst mal von Por­to über Bar­ce­los und Pon­te de…

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    Deutscher Fürst rettet Portugal

    Deut­scher Fürst ret­tet Por­tu­gal: In der Fes­tungs­stadt Almei­da hängt ein zunächst unschein­ba­res Bild. Es zeigt stol­ze Sol­da­ten auf dem Hof der im Cen­tro de Por­tu­gal lie­gen­den Fes­tung in für Por­tu­gal unty­pi­schen Uni­for­men. Auch ein Tromm­ler ist dabei. Sobald der Rei­sen­de dies sieht, fragt er sich: Wie kommt Por­tu­gal an die far­ben­präch­ti­gen Uni­for­men? Als er den Bild­ti­tel stu­diert, fällt ihm der unge­wöhn­li­che Name eines Gra­fen auf: Con­de de Lip­pe. Wie kann jemand hier so hei­ßen? Lip­pe heißt wohl nur weni­ge im Süd­wes­ten Euro­pas. An die Schlag­zei­le “Graf von Schaum­burg-Lip­pe ret­tet Por­tu­gal” dach­te er dabei nicht im Traume. Die Recher­che beginnt: Er fin­det her­aus, dass mit Con­de de Lip­pe ein deut­scher Graf…

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    Von Almeida bis zum Steinhuder Meer

    Von Almei­da bis zum Stein­hu­der Meer: Stern­för­mig ange­legt, sogar Napo­le­on biss sich an der Vau­ban-Fes­tung die Zäh­ne aus: Gera­de erfüllt der Rei­sen­de sich einen lang geheg­ten Wunsch. Er besucht auf einem Boot eine Insel im schö­nen Stein­hu­der Meer. Auf ihr errich­te­te Graf Wil­helm von Schaum­burg-Lip­pe die Fes­tung Wil­helm­stein. Er war ein mili­tä­risch wie phi­lo­so­phisch gebil­de­ter Mann, refor­mier­te um 1760 die por­tu­gie­si­sche Armee. Sei­ne Spur führt so von Almei­da bis zum Stein­hu­der Meer. Von ihm aufs neue befes­tig­te Fes­tun­gen in Valen­ça im Nor­den von Por­to, Almei­da am Ran­de der Ser­ra da Est­re­la sowie Évo­ra ent­lang der Gren­ze schütz­ten die Por­tu­gie­sen vor Ein­fäl­len der Kas­ti­lier zur Zeit des Sie­ben­jäh­ri­gen Krie­ges. Spä­ter muss­ten Napo­le­ons…

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    Am Rio Minho fast skandinavisch

    Am Rio Min­ho fast skan­di­na­visch: Der Rio Min­ho bil­det eine natür­li­che Gren­ze zwi­schen Por­tu­gal und Spa­ni­en. Eine inter­na­tio­na­le Brü­cke ver­bin­det bei­de Län­der. Por­tu­gal hat der Rei­sen­de ges­tern etwas weh­mü­tig auf dem Cami­no de Sant­ia­go von Por­to nach Sant­ia­go de Com­pos­te­la ver­las­sen. Denn die Ein­hei­mi­schen behan­del­ten ihn fast immer freund­lich. Erst betraf dies den Fahr­rad­händ­ler in Por­to, dann auf­mun­ternd lächeln­de Spa­zier­gän­ger an hef­ti­gen Stei­gun­gen bis hin zum besorg­ten Umdre­hen. Es war oft auch fried­lich auf den Stra­ßen. Die Leu­te hupen wenig. Inso­fern kann er nicht nach­voll­zie­hen, war­um der dpa-Autor im SPIEGEL über den Camin­ho por­tu­gues all dies über­haupt nicht ein­be­zieht. Teil­wei­se benennt er sogar Din­ge falsch. In den sie­ben Jah­ren seit Erschei­nen des Arti­kels…

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    Valença — Festungsstadt am Jakobsweg

    Valen­ça – Fes­tungs­stadt am Jakobs­weg: Auch hier bestä­tigt sich die Regel: Beim zwei­ten Besuch sieht vie­les anders aus. Es lohnt sich, nach einem Tag Abstand wie­der­zu­kom­men, um vor­he­ri­ge Ein­drü­cke über Gesprä­che mit Men­schen zu ver­tie­fen. Foto­gra­fie­ren ist dann auch inter­es­san­ter, weil man Ein­zel­hei­ten bes­ser wahrnimmt. So zieht die Fes­tungs­stadt am Rio Min­ho in Por­tu­gal spa­ni­sche Tou­ris­ten magne­tisch an. Sie klap­pern Ange­bo­te zwi­schen 5 und 30 Euro ab. Deut­sche, wie die hüb­sche Blon­di­ne vom Flug­ha­fen in Por­to, ver­ir­ren sich sel­ten her. Es sind vor allem Spa­ni­er. Denn die Gren­ze nach Gali­ci­en liegt nahe. Auch Pil­ger vom Camin­ho Por­tu­guês kom­men hier an. Sie haben es von Por­to oder Lis­sa­bon her­auf­ge­schafft. Die ers­te…

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    Jakobsweg: Respekt auf der Straße

    Jakobs­weg: Respekt auf der Stra­ße — Spa­ni­en ent­wi­ckelt sich rasant zu einem Rad­sport­land. Heu­te fährt der Rei­sen­de über die Gren­ze von Min­ho nach Gali­zi­en — von Valen­ça nach Tui. Er befin­det sich nach wie vor auf dem Jakobs­weg von Por­to nach Sant­ia­go. Beim Auf­pum­pen der Rei­fen und Rei­ni­gen des Schalt­werks fin­det er auf Augen­hö­he einen guten Text. An einer Tank­stel­le erklärt er sowohl Rad- als auch Auto­fah­rern Ver­kehrs­re­geln: El res­pe­to en la car­re­te­ra es cosa de todos. Respekt auf der Stra­ße geht alle an. Dies gilt nicht nur auf dem Jakobsweg. Respekt auf der Straße geht alle an Ach­te auf 1,5 Meter Abstand beim Vor­bei­fah­ren und fah­re defensiv. Betrach­te eine Grup­pe…

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    Ponte Internacional Valença-Tui am Minho

    So ganz abge­wi­chen wie gedacht, ist der Rei­sen­de vor­ges­tern doch nicht. Er geriet auf die Küs­ten­stre­cke des Camin­ho de Sant­ia­go. Heu­te hat er Cer­vei­ro ver­las­sen und folgt einem wun­der­ba­ren Fluss­rad­weg nach Valen­ça. Dort liegt die Gren­ze. Der Rio Min­ho und die Brü­cke Pon­te Inter­na­cio­nal Valen­ça-Tui ver­bin­den bei­de Grenzen. Als die Brü­cke dort — Pon­te Inter­na­cio­nal Valen­ça-Tui — errich­tet wer­den soll­te, bewarb sich auch der berühm­te Archi­tekt Gust­ave Eif­fel 1881 mit einem Plan um die Aus­füh­rung. Die por­tu­gie­sisch-spa­ni­sche Kom­mis­si­on ent­schied sich für den Ent­wurf des Archi­tek­ten Pelayo Mance­bo y Ágre­da. Auf der ande­ren Sei­te liegt Tui. Der Rad­weg bis dort­hin ist flach und schat­tig. Er bie­tet einen tol­len Blick auf die Ber­ge.…