Blühstreifen für Insekten

Gera­de ent­deckt: Blüh­strei­fen für Insekten.

Die Nach­rich­ten über das Insek­ten­ster­ben erschre­cken immer wie­der. Und das Müns­ter­land zu durch­strei­fen und zu erle­ben ist in man­chen Gegen­den doch ziem­lich mono­ton ange­sichts rie­si­ger Mais­fel­der und feh­len­der Streu­obst­wie­sen. Rad­wan­de­rer, die sich bei­spiels­wei­se auf den Spu­ren der Annet­te von Dros­te-Hüls­hoff befin­den oder Was­ser­bur­gen erkun­den, ver­mis­sen oft leben­di­ge Natur.

Aber am Horst­ma­rer Land­weg zum Bei­spiel sich jetzt etwas:

Bau­er Jochen Werns­mann hat einen 300 Meter lan­gen und sechs Meter brei­ten Rand­strei­fen sei­nes Ackers für Buch­wei­zen, Kori­an­der und Mal­ven frei­ge­ge­ben, damit zum Bei­spiel Schmet­ter­lin­ge und Bie­nen dort Nah­rung finden.

Auch Pfäh­le mit klei­nen Löchern wur­den in den Boden gerammt, in denen Insek­ten Unter­schlupf fin­den kön­nen. So wird der Insek­ten­ver­nich­tung Ein­halt geboten.

Jedoch sind Blüh­strei­fen wie die­ser nicht nur am Horst­ma­rer Land­weg, son­dern auch an ande­ren Stel­len in Müns­ter, im Müns­ter­land und Reck­ling­hau­sen zu sehen. Feder­füh­rend für das Pro­jekt sind die Stif­tung West­fä­li­sche Kul­tur­land­schaft und der West­fä­lisch-Lip­pi­sche Land­wirt­schafts­ver­band. Auch der NABU Deutsch­land setzt sich dafür ein. So wird die Mono­to­nie der Fel­der im Müns­ter­land auf­ge­bro­chen, so dass Rad­wan­dern und Wan­dern mehr Freu­de bereiten.

Her mit mehr Blüh­strei­fen für Insekten.

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