Fischfestival in Lissabon startet

Lecker. Auf den Fotos des por­tu­gie­si­schen Maga­zins Evas­ões sieht der zube­rei­te­te Fisch ein­fach nur gut aus. In Lis­sa­bon star­tet jetzt das gro­ße gas­tro­no­mi­sche Fes­ti­val Sem Espinhas. 17 Restau­rants bie­ten ver­schie­de­ne Gerich­te an. Die­se kos­ten nur zehn bis zwan­zig Euro.

Sol­che Fes­te im Süden sind oft ziem­lich lus­tig, gera­de jetzt, wenn die Son­ne im März schon wie­der Kraft hat und wärmt. Kürz­lich berich­te­te ich hier vom Zwie­bel­fest in Kata­lo­ni­en, an dem ich mal als Eras­mus-Stu­dent teil­nahm und das auf­grund der Fröh­lich­keit heu­te unver­ges­sen ist.

Wer nächs­te Woche also noch nichts vor­hat — Lis­sa­bon lohnt sich immer. Das Fest dau­ert vom 18. bis 24. März.

Mehr Infos und Pro­gramm unter: Fisch­fes­ti­val in Lissabon

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Dinner auf dem Meeresgrund

Unge­wöhn­lich ist das Pro­jekt — ein ins Meer ver­senk­tes Restau­rant ent­steht zur­zeit an der nor­we­gi­schen Süd­küs­te. In Båly, gut 80 Kilo­me­ter west­lich von Kris­ti­an­sand, kön­nen Gäs­te im “Under” wäh­rend des Essens auf den Mee­res­grund schau­en und hof­fen, dass inter­es­san­te Fische vorbeischwimmen.

Auf der Ober­flä­che des Gast­hau­ses sol­len sich Muscheln ansie­deln, die das Was­ser rei­ni­gen. Der Betrei­ber will auch Anlauf­stel­le für For­scher sein, die sich für das Meer interessieren.

Ab und zu fin­de ich auf Rei­sen schon von Men­schen geschaf­fe­ne Orte, wo man sich der Erde beson­ders nah fühlt. Im schwe­di­schen Norr­bot­ten ken­ne ich ein Restau­rant an einem Fluss, in dem eine Kame­ra vor­bei­kom­men­de Lach­se zeigt. Das ist ein Natur­er­leb­nis, in dem man mal Tie­re sieht, die nicht nur in einem Aqua­ri­um leben.

Im Berg­werk Kris­ti­ne­berg im schwe­di­schen Väs­ter­bot­ten gibt es eine tief lie­gen­de Kapel­le für Berg­leu­te. Schon die Fahrt mit dem Auto in die Stol­len hat etwas Gespens­ti­sches, weil es feucht­warm ist. Ich glau­be, es dau­er­te bestimmt eine hal­be Stun­de, bis wir unten anka­men. An der Wand der Kapel­le erhebt sich Chris­tus. Ein Berg­mann leg­te die Figur bei Arbei­ten frei. Er beschützt heu­te die oft gläu­bi­gen Arbei­ter vor Unfäl­len. Väs­ter­bot­ten hat aber noch eine Men­ge mehr zu bie­ten. Schließ­lich ist es Urge­biet der Sami und daher sehr geheimnisvoll.

Und der Künst­ler Ger­hard Rich­ter bringt uns die Rota­ti­on der Erde nahe. Kürz­lich schenk­te er der Stadt Müns­ter ein Focault­sches Pen­del. Es schwingt jetzt in der Domi­ni­ka­ner­kir­che an einem Faden und nicht nur ich, son­dern auch vie­le ande­re Besu­cher fra­gen sich, wie es mög­lich ist, dass die Kugel stets hin und her schwingt. Es gibt aber auch noch vie­le ande­re bewun­derns­wer­te Wer­ke in Müns­ter, Stadt der Skulp­tu­ren, die das irdi­sche Leben schrump­fen lassen.

Spei­sen in Downunder

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