Auf 1.100 Höhenmetern auf dem Jakobsweg

Vie­le Grü­ße aus zunächst 676 Metern Höhe auf dem Jakobs­weg von Laza nach Ver­ín, auch als Kar­ne­vals­hoch­bur­gen bekannt. Die Schlamm­schlach­ten sind legen­där. Die Via da Pra­ta, der Sil­ber­weg, führt jetzt in Rich­tung Zamo­ra. Im nächs­ten Jahr ist schon eine ähn­li­che Tour geplant. Wer mit­ra­deln will, soll­te schon anfan­gen zu trai­nie­ren. Sonst ist die Über­le­bens­chan­ce gerin­ger als ein Sech­ser im Lot­to. Jetzt sind es 938 Meter gewor­den. Gera­de in Cerd­ede­lo ein­ge­trof­fen, wo sich ein Ein­woh­ner auf mich stürz­te. Er ver­mis­se Düs­sel­dorf, wo er 25 Jah­re gelebt habe. Sei­ne Toch­ter arbei­te beim Arbeits­amt in Madrid, sein Sohn als Poli­zist in Ourense. Ich hof­fe, der Jakobspil­ger war nicht einer der letz­ten sei­ner Art, der die­sen wun­der­schö­nen Gebirgs­pass her­auf­ra­deln durf­te. Denn es ent­steht gera­de eine Schnell­stra­ße mit Tun­nel, die angeb­lich Gali­zi­en bes­ser an Madrid anbin­den soll. Da sehe ich schwarz für die Gegend. Hier hat es gebrannt. Ich roch noch die Asche. Es ging noch hin­auf auf 1.100 Meter. Gestar­tet bin ich auf 882 Metern, dann ging auf 465 Meter her­un­ter und schließ­lich wie­der herauf.

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