Lagune der Fische Auf 1.800 Metern auf dem Jakobsweg

Heu­te kam ich unse­rem Herrn sehr nahe auf einer der Königs­etap­pen, die Kas­ti­li­en-León zu bie­ten hat. Auf 17 Kilo­me­tern schraub­te ich mich her­auf auf 1.800 Meter, zwei­fel­los eine der schöns­ten Stre­cken, die ich auf dem Jakobs­weg erle­ben durfte.

Sie liegt gut sie­ben Kilo­me­ter von Puen­te de San­ab­ria ent­fernt. Es ist ein Genuss, erst zum größ­ten eis­zeit­li­chen See Spa­ni­ens zu radeln, zum Lago de San­ab­ria, und dann wei­ter zur Lagu­na des los Peces.

Daher habe ich auf sol­chen Stre­cken nie das Gefühl: Hof­fent­lich ist es bald vor­bei. Genau das Gegen­teil. Genie­ße es! Ich muss nur zuse­hen, gut zu trin­ken, zwi­schen­durch einen Apfel zu essen, damit ich immer über Ener­gie ver­fü­ge. Der Sat­tel ist auch ent­schei­dend. Ich fah­re mit einem neu­en SQL und bin sehr zufrieden.

Eben­so über die ver­le­ge­nen Bli­cke der Typen dort oben, vor ihren Mädels, in blü­ten­wei­ßen Blu­sen, wahr­schein­lich auch mit Kra­wat­te und Bügel­fal­ten mor­gens im Büro sowie ein Ass am Gas.

Aber für die­se 17 Kilo­me­ter lan­ge Stei­gung brau­chen sie bestimmt einen Defil­li­bra­tor nach den ers­ten drei Kilo­me­tern. Mein Herz klopft stark, aber nie übermäßig.

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