Auf dem Jakobsweg Galizische Landidylle

Eine wun­der­schö­ne, aber auch anstren­gen­de Etap­pe liegt hin­ter mir von Vil­al­ba nach A Lagoa in der Pro­vinz Lugo. Der Weg ist zum Teil etwas holp­rig, da Stei­ne im Weg lie­gen. Bei Stei­gun­gen muss ich schon mei­ne Pfer­de­stär­ken erhö­hen, um das gut 35 Kilo schwe­re Rad auf den nächs­ten Stein zu bug­sie­ren und dann wie­der den nächs­ten Stein. Stu­fe für Stu­fe. Dafür ent­schä­di­gen aber die Ruhe, wenig bis gar kein Auto­ver­kehr und immer mal wie­der net­ten Gesprä­chen mit den gali­zi­schen Bau­ern. Die­se unter­bre­chen ihre Arbeit ger­ne für einen Plausch mit dem vor­bei­zie­hen­den Jakobspil­ger. Der eine zeig­te mir sei­ne 18 Hüh­ner, die den Fuchs fürch­ten müs­sen, sei­ne drei Schwei­ne und acht Kühe. Der ande­re, Abél, zeig­te mir sei­nen alten Wasch­trog aus Stein, in dem sich vor über hun­dert Jah­ren sei­ne Fami­lie wusch. 

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