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    Walfleisch — essen oder nicht?

    Wal­fleisch essen oder nicht? Fin­det ihr es in Ord­nung, als Urlau­ber im Aus­land ein Tier zu essen, das bei uns geschützt wäre? Das ist einer Jour­na­lis­tin jetzt auf dem Lofot in Nor­we­gen pas­siert. Auf ihrem Tel­ler lag auf einer Pres­se­rei­se Wal­fleisch. Es stamm­te von Zwerg­wa­len, die in Nor­we­gen gejagt wer­den dür­fen. Sie habe es geges­sen. Es habe ihr nicht geschmeckt, schreibt sie. Das ist Geschmack­sa­che. Vor eini­ger Zeit grill­te ein Gast­wirt auf der Ter­ras­se sei­nes Restau­rants auf dem Lofot Wal­fleisch. Er lud mich zum Essen ein, als ich mich zu ihm gesell­te. Es schmeck­te aus­ge­zeich­net, war qua­li­ta­tiv mit sehr gutem Rind­fleisch zu ver­glei­chen. Ich woll­te nur mal erfah­ren, war­um Wal­fleisch…

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    Menschliche Eingriffe in die Natur meisterhaft fotografiert

    Wer Lust hat, sich meis­ter­haf­te Fotos aus Schwe­den und Island anzu­schau­en, soll­te hier her­ein­schau­en. Der schwe­di­sche Foto­graf Håkan Strand hat mensch­li­che Ein­grif­fe in die Natur foto­gra­fiert, die jetzt im Schnee, im Nebel oder im Was­ser lie­gen. Da es sich um Schwarz­weiß­bil­der han­delt, wir­ken die Land­schaf­ten melancholisch. Hakan Strand foto­gra­fiert Skandinavien likeheartlaugh­terwowsadangry0

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    Oslo grüne Hauptstadt Europas

    Oslo ist grü­ne Haupt­stadt Euro­pas: Die Nor­we­ger wol­len sich jetzt auf den Kli­ma­wan­del vor­be­rei­ten und ihm etwas ent­ge­gen­set­zen. Die Initia­ti­ve lie­ge bei den Ein­woh­nern, selbst Ideen ein­zu­brin­gen und die­se auch umzu­set­zen, mel­det die Neue Zür­cher Zei­tung. Die­ser ganz­heit­li­che Ansatz habe die EU-Kom­mis­si­on bei der Ent­schei­dung über­zeugt, der Stadt den Titel zu ver­lei­hen. Denn der Ansatz umfas­se nicht nur Arten­viel­falt und öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Es wür­den in ihn auch sozia­le Inte­gra­ti­on und Gesund­heit ein­be­zo­gen.   Bis­her sei­en auf dem Weg dort­hin natür­li­che Was­ser­we­ge wie­der­eröff­net und rena­tu­riert wor­den. Bis zum Jahr 2050 wol­le Oslo CO2-neu­tral sein. Davor will man den Aus­stoß schon gewal­tig ver­rin­gern. Ein Jahr lang trägt Oslo fort­an den Titel der grü­nen…

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    Rafting in Lappland

    Raf­ting in Lapp­land: Viel­leicht ist das etwas für euch im nächs­ten Urlaub? Dem Rei­sen­den berei­te­te die­se Sport­art viel Spaß, als er in einem Som­mer durch Väs­ter­bot­ten radel­te. Väs­ter­bot­ten ist mit Norr­bot­ten die nörd­lichs­te Land­schaft (län) Schwe­dens. Über das Tou­ris­ten­bü­ro in Umeå gelang­te er an die Adres­se des Raf­ting-Anbie­ters “Wil­der­ness Adven­ture”. Denn es ver­lock­te ihn, mit dem Vin­del älv auf einem der weni­gen Natur­flüs­se in Schwe­den zu pad­deln. Und noch mehr: Die Tou­ris­ti­ker stell­ten ihm ein Zim­mer in einem Design-Hotel zur Ver­fü­gung, luden ihn zum Essen ein an einem wun­der­schö­nen Wasserfall. Geru­dert war er bis dahin sehr viel, vor allem beim Angeln. Auch mit dem Motor­boot mach­te er schwe­di­sche Seen unsi­cher.…

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    Skandinavische Küche in New York

    Skan­di­na­vi­sche Küche in New York: Gutes Essen ist deut­schen Rei­sen­den wich­tig, vor allem ein­hei­mi­sche Küche. Köt­bullar, Prei­ßel­bee­ren, Ren­tier­wurst, Elch­steak, gebra­te­ner Dorsch, Rote Grüt­ze mit Sah­ne. Doch wenn der Rei­sen­de neue Tex­te für sei­ne Rei­se­füh­rer vor­be­rei­tet, fin­det er oft nur müh­sam in Däne­mark, Schwe­den oder Nor­we­gen Restau­rants mit ein­hei­mi­scher Küche. Bis auf weni­ge Aus­nah­men sind es dann doch inter­na­tio­na­le Rezep­te aus Frank­reich oder Ita­li­en. Das ist sehr scha­de. Ver­söhnt wird er dann mit Ein­la­dun­gen in Pri­vat­haus­hal­te, wo es Ren, Elch oder Dorsch gibt.  Im Aus­land gibt es hin­ge­gen öfter aus­ge­wan­der­te Skan­di­na­vi­er. Liza Weiss­tuch, Autorin der Washing­ton Post, fand in New York gute Adres­sen wie unter ande­rem zwei däni­sche. An einer Ecke…

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    Ist Dänemark unsolidarisch?

    Einen Bei­trag über Däne­mark, bei dem das Sozi­al­sys­tem und die Migra­ti­on im Mit­tel­punkt ste­hen, hat jetzt der Deutsch­land­funk gebracht. Die­sen stuft der Rei­sen­de als inter­es­sant, aber auch als ein­sei­tig ein.  Hier zwei Aus­schnit­te aus dem Beitrag:  “Natür­lich reden wir über Flücht­lin­ge und Migran­ten und die öffent­li­che Mei­nung. Von Dutsch­kes 7.000 Mit­ar­bei­tern sind 13 Pro­zent aus Län­dern der drit­ten Welt – der offi­zi­el­le Sprach­ge­brauch in Däne­mark: aus dem nicht­west­li­chen Aus­land – das ent­spricht etwa ihrem Anteil in der Stadt und Pro­ble­me gebe es da kei­ne großen.  Aber natür­lich wach­se hier ein Pro­blem her­an mit denen, die nicht inte­griert sind. Wie genau sich hier Frem­den­feind­lich­keit und Angst um den eige­nen Wohl­stand mischen, im…

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    Vogue lädt zum Aarhus-Tagestrip

    Vogue lädt zum Aar­hus-Tages­trip: Ist die Autorin der ame­ri­ka­ni­schen Zeit­schrift “Vogue” wirk­lich in der Stadt des Lächelns gewe­sen? Nichts schreibt sie über die Atmo­sphä­re in der Kul­tur­haupt­stadt. Die Kul­tur der Stadt kommt nur am Ran­de vor. Sind die Dänen etwa nur Säu­fer? Und tüch­ti­ge Esser? Den im Text her­vor­ge­ho­be­nen “Akva­vit” kann der Rei­sen­de pro­blem­los in einem deut­schen Dis­coun­ter kau­fen. Mit jeman­dem vor Ort gespro­chen, hat die Ver­fas­se­rin auch nicht. Der Rei­sen­de hat bis­her nur weni­ge Arti­kel über Aar­hus gele­sen oder im Rund­funk gehört, bei dem er das Gefühl hat­te, dass die Autoren dort gewe­sen sind. Und die Fotos stam­men von einer Wer­be­agen­tur. Nicht die lei­ses­te Kri­tik wird am Auf­tritt der…

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    Dicke Blockhauswände speichern Wärme

    Dicke Block­haus­wän­de spei­chern Wär­me: In Schwe­den ver­wen­den die Zim­mer­leu­te fast aus­schließ­lich alte nor­di­sche Kie­fer. Das Holz muss über 100 Jah­re lang­sam gewach­sen sein, zu erken­nen an eng bei­ein­an­der lie­gen­den Jah­res­rin­gen. Die­se Qua­li­tät erreicht ein Wald­be­sit­zer, wenn die Bäu­me eng bei­ein­an­der ste­hen und der Boden mager ist. Dann schießt der Baum nicht in die Höhe, son­dern bil­det durch lang­sa­mes Wach­sen gutes Kern­holz. Von der Dicke der Stäm­me pro­fi­tiert der Bau­herr. Denn alte dicke Stäm­me erzie­len einen bes­se­ren Dämm­wert als jun­ge und dün­ne Stäm­me. Dicke Block­haus­wän­de spei­chern gut Wär­me und das auf natür­li­che Weise. Wenn die Wän­de im Som­mer die küh­le Nacht­tem­pe­ra­tur wäh­rend der hei­ßen Tages­stun­den abstrah­len, funk­tio­niert das im Win­ter anders­her­um. Je…

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    Dalaknut wird individuell hergestellt

    Dala­k­nut wird indi­vi­du­ell her­ge­stellt: Nach dem Sägen haut David Pres­ton das Holz zwi­schen den Ein­schnit­ten mit einem Tisch­ler­beil her­aus. Des­sen schma­le gera­de Schnei­de passt genau in die Aus­ker­bung. Mit einem Breit­beil wür­de dies nicht funk­tio­nie­ren. Denn die­ses ist spe­zi­ell zum Ent­rin­den und zum Bear­bei­ten der Holz­ober­flä­che gefer­tigt. Das Hau­en gleicht dem Hobeln eines Käses, da die meis­ten Holz­stü­cke nur papier­dünn sind. Die Axt benutzt der Zim­mer­mann oft wie ein Mes­ser, des­sen Kopf dann in der Hand liegt. „Dar­an muss man sich erst ein­mal gewöh­nen“, meint der am Block­haus­kurs in Gräns­fors teil­neh­men­de David Pres­ton. Ganz tra­di­tio­nell arbei­ten­de Zim­mer­leu­te ver­wen­den aus­schließ­lich Spe­zi­al­äx­te für sol­che Arbei­ten. Alles ande­re wäre unter ihrer Wür­de. Damit zei­gen…

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    Dalaknut, Herz eines Blockhauses

    Dala­k­nut, Herz eines Block­hau­ses: Stirn run­zelnd steht der Bri­te David Pres­ton aber erst ein­mal vor etwas, was er selbst auf sei­ner gera­de been­de­ten Welt­rei­se nicht gese­hen hat: die meis­ter­li­che Ver­bin­dung von zwei recht­wink­lig auf­ein­an­der sto­ßen­den Block­haus­wän­den. Auf­ein­an­der geleg­te run­de Stäm­me oder Bal­ken muss er mit­ein­an­der an den Enden ver­bin­den und zwar so, dass die Bal­ken­köp­fe über­ste­hen. Sol­che Ver­bin­dun­gen sind schon durch ein­fa­che Ker­ben auf bei­den Sei­ten und bei­den Enden eines jeden Bal­kens zu erstel­len. Dann aber lie­gen die Stäm­me nur rela­tiv locker als Wand über­ein­an­der. Pres­ton muss also nicht nur zim­mern, son­dern auch pei­len kön­nen. Da er Lands­leu­ten in Eng­land bei­bringt, Natur­stein­mau­ern zu errich­ten, fällt ihm das nicht schwer. Zim­mer­leu­te…