Dalaknut wird individuell hergestellt

Nach dem Sägen haut David das Holz zwischen den Einschnitten mit einem Tischlerbeil heraus, dessen schmale gerade Schneide genau in die Auskerbung passt. Mit einem Breitbeil würde dies nicht funktionieren, denn dieses ist speziell zum Entrinden und zum Bearbeiten der Holzoberfläche gefertigt. Das Hauen gleicht dem Hobeln eines Käses, denn die meisten Holzstücke sind nur papierdünn. Die Axt wird daher auch oft wie ein Messer benutzt, dessen Kopf dann in der Hand liegt.

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„Daran muss man sich erst einmal gewöhnen“, meint David. Ganz traditionell arbeitende Zimmerleute verwenden ausschließlich Spezialäxte für solche Arbeiten. Alles andere wäre unter ihrer Würde. Damit zeigen sie ihr richtiges Können. Sie kommen mit wenigen Werkzeugen aus. Dann kommt der nächste Balken. Dessen Auskerbung muss wieder neu ausgemessen werden, da jeder Dalaknut individuell hergestellt wird. So stellt sich das Ganze für David als mathematisches Problem dar.

Literatur: Sven-Gunnar Håkansson, Blockhäuser und Hütten selbst gebaut, Hannover 2003.

Fortsetzung folgt.


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