Dalaknut wird individuell hergestellt

Nach dem Sägen haut David Preston das Holz zwischen den Einschnitten mit einem Tischlerbeil heraus. Dessen schmale gerade Schneide passt genau in die Auskerbung. Mit einem Breitbeil würde dies nicht funktionieren. Denn dieses ist speziell zum Entrinden und zum Bearbeiten der Holzoberfläche gefertigt. Das Hauen gleicht dem Hobeln eines Käses, da die meisten Holzstücke nur papierdünn sind. Die Axt wird oft wie ein Messer benutzt, dessen Kopf dann in der Hand liegt.

„Daran muss man sich erst einmal gewöhnen“, meint der am Blockhauskurs in Gränsfors teilnehmende David Preston. Ganz traditionell arbeitende Zimmerleute verwenden ausschließlich Spezialäxte für solche Arbeiten. Alles andere wäre unter ihrer Würde. Damit zeigen sie ihr richtiges Können. Sie kommen mit wenigen Werkzeugen aus. Dann kommt der nächste Balken. Dessen Auskerbung muss wieder neu ausgemessen werden, denn jeder Dalaknut wird individuell hergestellt. So stellt sich das Ganze für David als mathematisches Problem dar.

Fortsetzung folgt.


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