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    Wimmerndes Metall und wirbelnder Sand

    Im har­ten Nord­see­wind hört man wim­mern­des Metall der Krä­ne und Schif­fe im Süd­ha­fen von Esbjerg. Dort wer­den am Tag Schif­fe und Ölplatt­for­men gewar­tet. Doch an die­sem Abend sind nur zwei Ang­ler am Ende der Mole hier und der Rei­sen­de. Wie Ten­ta­keln ragen die fili­gra­nen Netz­struk­tu­ren der Krä­ne in den Him­mel. Es wür­de nicht ver­wun­dern, wenn jetzt eini­ge der fie­sen insek­ten­ar­ti­gen Vie­cher aus dem Film „Matrix“ hier auftauchten. Die West­küs­te Jüt­lands hat der Rei­sen­de lan­ge unter­schätzt. Dabei ist sie zwi­schen Höjer und Esbjerg deut­lich attrak­ti­ver als die deut­sche Nord­see­küs­te. Auf sei­ner ers­ten Rad­tour nahm der Repor­ter sie nur über die das Wel­len­ba­den ver­hin­dern­de Ebbe wahr. Und viel Indus­trie, die die von…

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    Dänemarks schönste Schlösser auf der Margeritenroute

    Däne­mark beher­bergt sehens­wer­te Schlös­ser, von denen vie­le auch betre­ten wer­den kön­nen. Denn so man­che gehö­ren dem Staat, da der Unter­halt sehr teu­er ist. Die Zei­tung “Jyl­lands Pos­ten” hat jetzt einen Arti­kel mit­samt Kar­te ver­öf­fent­licht. Die­ser hilft Dir dabei, die Schlös­ser zu besu­chen, die sich auf Jüt­land, Fünen und den sich anschlie­ßen­den Nach­bar­inseln befinden. Die Schlös­ser sind oft nicht nur äußer­lich Schmuck­stü­cke, son­dern beher­ber­gen in sich auch wert­vol­le Kunst­wer­ke, wie zum Bei­spiel Goya und Rubens im Renais­sance­schloss Voer­gaard in der Nähe von Fre­de­riks­havn im Nor­den Jütlands. In der Nähe von Aar­hus liegt das Renais­sance­schloss Rosen­holm. Es beher­bergt sowohl Däne­marks größ­te Samm­lung an Gobe­lins als auch bedeu­ten­de Fami­li­en­por­träts von Malern wie Carl Gus­taf…

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    Pfiffige Ideen für die Bürger einer Stadt

    Typisch pfif­fi­ge Dänen sage ich da. Auf solch eine inno­va­ti­ve Idee kämen sonst viel­leicht noch die Nie­der­län­der — eine Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge dient zugleich in Kopen­ha­gen als Ski­pis­te. In Däne­mark gibt es kei­ne Ber­ge. Aber Kurz­ur­laub auf einem Ski­hang ist trotz­dem möglich. Mir fällt oft im Nor­den auf, dass Innen­städ­te sehr viel bür­ger­nä­her gestal­tet wer­den als bei uns. In man­chen Innen­städ­ten fehlt es gar an Sitz­bän­ken zum Aus­ru­hen. Sie sind dem Kom­merz überlassen. In Aar­hus zum Bei­spiel gibt es auf dem Dom­platz eine klei­ne ele­gan­te Park­an­la­ge. Bäu­me wur­den gepflanzt, eine Holz­flä­che errich­tet, auf der Fami­li­en her­um­tol­len kön­nen. Am Fluss wur­den Ste­ge errich­tet, auf denen die Bür­ger sich zum Gespräch tref­fen. Einen Ein­druck…

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    Einheimische und Touris gut einbezogen

    Ein­hei­mi­sche und Tou­ris gut ein­be­zo­gen: End­lich wird mal offen­bart, was es kos­tet, Kul­tur­haupt­stadt zu sein. Denn soeben ist ein Bericht der Euro­päi­schen Uni­on über die Kul­tur­haupt­stadt Aar­hus erschie­nen. Dar­in wird eine recht posi­ti­ve Bilanz gezo­gen. Die Zei­tung “Aar­hus Stifts­tid­ende” ver­öf­fent­lich­te jetzt Aus­zü­ge aus dem Bericht. “Aar­hus demons­tre­rede stor spænd­vid­de og var i stand til at enga­ge­re et bredt spek­trum af men­nes­ker. Både loka­le og turis­ter.” Die Stadt habe eine gro­ße Spann­wei­te gezeigt. Und sie habe eine brei­tes Spek­trum an Men­schen in die Pro­jek­te ein­be­zo­gen. Dies betref­fe sowohl Ein­woh­ner als auch aus­wär­ti­ge Besu­cher. Und die Ver­ant­wort­li­chen sei­en sorg­fäl­tig mit dem Bud­get umge­gan­gen. Dies sei deut­lich hier bes­ser gelun­gen als in ande­ren…

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    Aarhus ‑Stadt des Lächelns

    Lus­tig, gera­de gegoo­gelt. Mein Kul­tur­rei­se­füh­rer über Aar­hus “Aar­hus Stadt des Lächeln Die däni­sche Kul­tur­haupt­stadt durch­strei­fen und erle­ben” ist der­zeit Gegen­stand eines Semi­nars für Mas­ter-Stu­den­ten an der Uni Hei­del­berg über Kul­tur­mar­ke­ting. Prof. Dr. Man­del bie­tet das Semi­nar an. Dann wer­de ich viel­leicht auch zitiert in einer der Seminararbeiten. ☺ likeheartlaugh­terwowsadangry0

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    Vogue lädt zum Aarhus-Tagestrip

    Vogue lädt zum Aar­hus-Tages­trip: Ist die Autorin der ame­ri­ka­ni­schen Zeit­schrift “Vogue” wirk­lich in der Stadt des Lächelns gewe­sen? Nichts schreibt sie über die Atmo­sphä­re in der Kul­tur­haupt­stadt. Die Kul­tur der Stadt kommt nur am Ran­de vor. Sind die Dänen etwa nur Säu­fer? Und tüch­ti­ge Esser? Den im Text her­vor­ge­ho­be­nen “Akva­vit” kann der Rei­sen­de pro­blem­los in einem deut­schen Dis­coun­ter kau­fen. Mit jeman­dem vor Ort gespro­chen, hat die Ver­fas­se­rin auch nicht. Der Rei­sen­de hat bis­her nur weni­ge Arti­kel über Aar­hus gele­sen oder im Rund­funk gehört, bei dem er das Gefühl hat­te, dass die Autoren dort gewe­sen sind. Und die Fotos stam­men von einer Wer­be­agen­tur. Nicht die lei­ses­te Kri­tik wird am Auf­tritt der…

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    Im Eisberg zuhause

    Im Eis­berg zuhau­se: Der „Eis­berg“ mit elf teils spit­zen, teils fla­chen Gip­feln ist eine der exklu­sivs­ten Wohn­an­la­gen der Welt. Der­ar­tig gewag­te Archi­tek­tur für eine Anla­ge mit 208 Woh­nun­gen gibt es nur in Aar­hus, der euro­päi­schen Kul­tur­haupt­stadt des Jah­res 2017. Schnee­weiß steht „Isbjer­get“ an der Was­ser­kan­te der Aar­hus­bucht im neu­en Stadt­teil Aar­hus Ø. Geplant hat ihn ein däni­scher Archi­tekt mit dem spre­chen­den Namen Mik­kel Frost vom Archi­tek­ten­bü­ro Cebra. 2013 wur­de er erbaut. Schaut man sich Frosts Arbei­ten in bis­her ver­öf­fent­lich­ten Kata­lo­gen an, fühlt man sich an Le Cor­bu­si­er erin­nert. Er skiz­ziert nicht nur mit Zei­chen­block und Filz­stift. Sei­ne Zeich­nun­gen kolo­riert er mit Pin­sel und Tusch­kas­ten. Steht der Betrach­ter drau­ßen vor dem…