1555 Kilometer von Faro bis Porto

1555 Kilo­me­ter von Faro bis Por­to: Die Via Algar­vi­a­na, die Rota Vicen­ti­na und der Camin­ho Por­tu­guês lie­gen hin­ter dem Rei­sen­den. Von Faro bis Por­to war er über sechs Wochen mit dem Fahr­rad unterwegs. 

Von die­sen drei Stre­cken war vor allem der Jakobs­weg wie auf ihn zuge­schnit­ten. Zu gut neun­zig Pro­zent ist er auf ihm gefah­ren. Denn die Stei­gun­gen waren auch mit 23 Kilo­gramm Gepäck viel leich­ter zu bewäl­ti­gen als die Via Algar­vi­a­na oder die Rota Vicen­ti­na. Mehr als einen Kilo­me­ter muss­te er nie schie­ben, meis­tens nur 50 bis 100 Meter. Und die Räder san­ken auch nicht so tief in Sand ein wie auf den eher für Wan­de­rer oder Rad­ler mit Day­pack geeig­ne­ten Stre­cken. Schie­ben ließ sich aber nicht immer vermeiden.

Dreimal in der Werkstatt

Und Repa­ra­tu­ren auch nicht: Zwei­mal muss­te der Rei­sen­de auf 1555 Kilo­me­tern von Faro bis Por­to Schläu­che tau­schen. Da das Rad der Pan­de­mie wegen gut 1,5 Jah­re nur im Haus­flur stand, alter­te das Gum­mi stark. Nur so kön­nen die Löcher, nur so kann das ges­tern raus­ge­sprun­ge­ne Ven­til erklärt wer­den. In Por­to wech­sel­te er vor­ges­tern auch den Hin­ter­rei­fen aus. Er war abge­fah­ren und wies win­zi­ge Löcher aus. Eher als in Por­to bot sich der Aus­tausch nicht wirk­lich an. Rad­ge­schäf­te sind in Por­tu­gal dünn gesät. In Sant­a­rém und in Coim­bra sah der Rei­sen­de die ers­ten seit län­ge­rer Zeit. Mecha­ni­ker in Por­tu­gal und Spa­ni­en repa­rie­ren oft kos­ten­los Räder. So ver­pass­te der Mecha­ni­ker der Ket­te sogar ein regel­rech­tes Ölbad. Er wei­ger­te sich aber, die­se zu rei­ni­gen, weil dies nicht gut sei. Da sie jetzt im Öl schwimmt, sind Por­tos stei­le Gas­sen kaum noch ein Hindernis.

Pilger sind 1555 Kilometer von Faro bis Porto gern gesehen

Obwohl es durch­aus Geg­ner des Jakobs­we­ges gibt wegen des damit ver­bun­de­nen Kom­mer­zes, ist der Rei­sen­de ein gro­ßer Anhän­ger. Zum einen liegt es dar­an, dass es auf der Stre­cke ein gutes Ange­bot an Muse­en, Restau­rants und Unter­künf­ten gibt. Zum ande­ren sind Pil­ger hier gern gese­hen. Nicht alle wer­fen einem freund­li­che Bli­cke zu. Dro­hend hielt ein Bau­er in Rich­tung des Rei­sen­den, weil er ste­hen­ge­blie­ben war. Denn er konn­te sich dem Schau­spiel der Oli­ven­ern­te nicht ent­zie­hen. Wenn Ehe­paa­re und Fami­li­en ihre Net­ze auf den Hai­nen aus­le­gen, die sau­ren Früch­te her­un­ter­rüt­teln oder ‑schla­gen, belebt dies unge­mein die Strecken. 

Wor­auf es dabei ankommt, beschreibt der Rei­sen­de im Rad- und Kul­tur­rei­se­füh­rer über die Ser­ra da Est­re­la. Auf der Rad­rei­se durchs Cen­tro de Por­tu­gal besuch­te er einen Hof im Berg­dorf Trin­ta. Er woll­te sich die­ses Spek­ta­kel nicht ent­ge­hen las­sen. Er hat­te das Glück, dass die Arbei­ter Anfän­ger waren und ihnen die Tech­ni­ken Schritt für Schritt erklärt wer­den muss­ten. Wie das Leben dort vor über 500 Jah­ren ablief, beschreibt der berühm­te Renais­sance-Dich­ter Gil Vicen­te in sei­ner “Tra­gi­ko­mö­die der Ser­ra da Est­re­la” ein­drucks­voll.

Verbunden mit Land und Leuten

Aber die meis­ten Men­schen reagie­ren freund­lich. Sie beob­ach­ten offen­bar ger­ne Pil­ger von Gär­ten oder Vor­gär­ten aus, wenn die­se durch ihre Regi­on zie­hen. Sobald sie mer­ken, dass sie nicht wei­ter­wis­sen, wei­sen sie ges­ten­reich oder rufend die wei­te­re Rich­tung an. 

So fühlt sich der Rei­sen­de der Bevöl­ke­rung ver­bun­den und nicht zuletzt den Pil­gern selbst. Noch vor weni­gen Tagen wan­der­te der Rei­sen­de zusam­men mit Klaus aus Lünen und Sofia aus Leip­zig, als er den Wall­fahrts­ort Fáti­ma ver­las­sen hat­te. Dass er über­haupt mit bei­den wan­der­te, lag dar­an, dass er auf stei­ni­gen und stei­len Etap­pen nicht wirk­lich schnel­ler war. Und dank des Rades such­te er rings­um inter­es­san­te Zie­le auf, um die por­tu­gie­si­sche Kul­tur bes­ser ken­nen­zu­ler­nen. Die meis­ten Wan­de­rer ver­mei­den dies hier oder nut­zen Bus und Taxi, um etwa die berühm­ten hohen Wel­len von Naza­ré zu sehen. So trifft der Rei­sen­de eini­ge Pil­ger öfter mal wieder.

Faszinierende Gartenkultur in Porto

Allein hier in Por­to, wo er sich seit fünf Tagen auf­hält, fas­zi­niert ihn zum Bei­spiel die Gar­ten­kul­tur. Er kennt kaum eine ande­re Stadt in Euro­pa, die der­art krea­tiv mit ihren Grün­flä­chen umgeht. Von denen gibt es vie­le hier. Den Bota­ni­schen Gar­ten ver­wan­del­ten sie in eine Magi­schen Gar­ten. Ges­tern Abend zeug­te eine lan­ge Schlan­ge vom Inter­es­se, das Schau­spiel illu­mi­nier­ter Figu­ren mit­zu­ver­fol­gen. Künst­li­che Pflan­zen erleuch­ten von innen. Ein Tiger erwacht zu Leben wie auch Stein­bö­cke und Kame­le unter ägyp­ti­schen Göt­tern. Selbst ein Stück Chi­na hat man hier auf­ge­baut. Und dem Reiz des Ser­ral­ves-Parks kann sich der Rei­sen­de auch nicht ent­zie­hen. Wor­an das liegt? Dies steht in einer der nächs­ten Repor­ta­gen und auch im künf­ti­gen “Kul­tur­rei­se­füh­rer Por­to”. Jetzt aber geht es erst­mal wei­ter am Rio Dou­ro ent­lang in Rich­tung Ser­ra de Mon­tem­u­ro.

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Jetzt im TV: von Druiden bis Vitus Bering

Jetzt im TV: von Drui­den bis Vitus Bering. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit einer Über­sicht über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa. Deutsch­land, Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal und Spa­ni­en sind ab mor­gen im TV-Pro­gramm ver­tre­ten. Viel­falt ist in der kom­men­den Woche zu erwar­ten, wenn es täg­lich um Gebir­ge wie in Por­tu­gal, Gewäs­ser, Geschich­te und moder­ne Kunst geht. Und natür­lich dreht es sich um Urlaub wie in Ost­fries­land oder in Andalusien.

Druiden keltischer Stämme

Am meis­ten Erkennt­nis­se zu erwar­ten, sind sicher auf arte, wenn es um Drui­den, Moor­lei­chen und moder­ne Kunst geht. Als Jugend­li­chem hat dem Rei­sen­den immer Mira­cu­lix gefal­len, wenn er mit sei­ner Sichel im Baum saß, um Mis­teln zu schnei­den. Aus die­sen und ande­ren Zuta­ten berei­te­te er sei­nen Zau­ber­trank zu. Drui­den besa­ßen damals gro­ßen Ein­fluss in Kel­ten-Stäm­men, da sie über viel Wis­sen ver­füg­ten. Daher waren sie den Römern ein Dorn im Auge. Des­halb bekämpf­ten sie die­se, um Ein­fluss über die Stäm­me zu gewinnen. 

Reise nach Kopenhagen und Silkeborg zu empfehlen

In einem Buch über See­fah­rer Vitus Bering — Zum Land hin­ter den Nebeln — las der Rei­sen­de kürz­lich, dass Stäm­me ger­ne kran­ke und schwa­che Men­schen zu Scha­ma­nen ernann­ten. Denn in deren Auf­fas­sung pfleg­ten sie eine beson­de­re Bezie­hung zum Him­mel. Mal schau­en, wel­ches neue Wis­sen die­ser Film vermittelt.

Wer sich für Moor­lei­chen und die Bron­ze­zeit inter­es­siert, dem sei ein Besuch der Muse­en in Kopen­ha­gen und Sil­ke­borg emp­foh­len. Dort lie­gen die berühm­tes­ten Leich­na­me des Nor­dens. Dies ist zwar etwas von den Feri­en­häu­sern Däne­marks an der Nord­see ent­fernt. Aber es lohnt sich alle­mal, hinzufahren. 

Die­se Men­schen sind nicht ein­fach ins Moor gefal­len, weil es dort schau­rig war, son­dern sie wur­den dort bestat­tet. Fas­zi­nie­rend ist ihr guter Erhal­tungs­zu­stand. Durch den erfährt man viel über Ernäh­rung und Beklei­dung sowie das jewei­li­ge Ritual.

Übersicht

Und nun die Über­sicht über die bes­ten Kul­tur- und Rei­se­fil­me im TV von den Drui­den bis Vitus Bering. Jetzt kann die Rei­se auf dem Sofa end­lich los­ge­hen. König Fuß­ball regiert dies­mal auch mit. Möge das bes­te und fairs­te Team gewinnen!


SaSoMoDiMiDoFr
Deutsch­land

Boden­see, MDR, 20.15 Uhr

Schlei, NDR, 20.15 UhrBer­gi­sches Land, WDR, 20.15 Uhr

Auf der Ems durch Ost­fries­land, NDR, 21.00 Uhr
Meck­len­bur­gi­sche Ost­see­küs­te, HR, 20.15 Uhr
Däne­markKopen­ha­gen,
SWR, 17.00 Uhr


Mäd­chen von Egt­ved, arte, 21.05 Uhr
Däne­marks Nord­see­küs­te, NDR, 20.15 Uhr




Frank­reichDrui­den, arte, 20.15 Uhr

Kampf um Orlé­ans, ZDF Info, 14.15 UhrMar­seil­les, 3sat, 13.10 Uhr

Côte d’Azur, 3sat, 21.45 Uhr
Natio­nal­park Port-Cros, BR, 10.35 Uhr

Öster­reich


Kärn­tens phan­tas­ti­sche Welt, 3sat, 14.05 Uhr

Kärn­ten: Mill­stät­ter See, 3sat, 15.30 Uhr



Por­tu­gal

Por­tu­gals Wild­nis, Ers­tes, 20.15 Uhr


Algar­ve, Lis­sa­bon, Nor­den, WDR, 18.15 Uhr
Spa­ni­en
Pablo Picas­so und Fran­çoi­se Gilot, arte, 16.15 Uhr
Wil­der Nor­den. Reich der Bären, BR, 14.45 Uhr

Charme Anda­lu­si­ens, 3sat, 19.00 Uhr



Im TV: Von Drui­den bis Vitus Bering
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Jetzt im TV: von Barcelona nach Aachen

Jetzt im TV: von Bar­ce­lo­na nach Aachen. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal sind alle Län­der bis auf Nor­we­gen ver­tre­ten. Erstaun­lich. Sicher liegt das an den bevor­ste­hen­den Osterferien.

Gespannt ist der Rei­sen­de vor allem auf den Film über Bar­ce­lo­na. Dort leb­te er neun Mona­te, weil er über Eras­mus Kata­la­nisch stu­dier­te. Der Sprach­kurs war hart. Denn er konn­te weder gut Spa­nisch noch Kata­la­nisch spre­chen. Und die Ver­stän­di­gung im Kurs lief auch nur auf … Kata­la­nisch. Aber Spa­nisch lern­te der Rei­sen­de gut, weil sich alle in der WG nur auf Spa­nisch unter­hiel­ten, um sich gut in die Gesell­schaft zu inte­grie­ren. Eng­lisch oder Fran­zö­sisch waren daher tabu.

Beste Unterhaltung auf den Ramblas

Aus tou­ris­ti­scher Sicht war die Lage der Woh­nung geni­al. Kris­ten, Kana­di­er John und Fran­zö­sin Marie wohn­ten nahe der Sagra­da Fami­lia und vie­ler ande­rer Sehens­wür­dig­kei­ten: wie zum Bei­spiel das Hos­pi­tal Sant Pau. John stu­dier­te Wirt­schaft. Marie arbei­te­te bei einer Bank. Mit der Metro konn­ten sich alle schnell durch die Stadt und an ihre Rän­der bewe­gen. Nie kam Lan­ge­wei­le auf, weil es blen­den­de Unter­hal­tung auf den Ram­blas gab. Oder es boten sich tol­le Cafés wie das Café de L’Opera am Gran Teat­re del Liceu. Am liebs­ten moch­te der Rei­sen­de dort Scho­ko­la­de mit einer dicken Por­ti­on Sah­ne trin­ken, den soge­nann­ten Sui­zo. Zu die­ser Tra­di­ti­on hat­te ihm Tan­ja Gie­se gera­ten schon drei Jah­re zuvor, als er im Tages­zen­trum Sep­ti­ma­nia als Betreu­er für schi­zo­phre­ne Pati­en­ten arbei­te­te. Tan­ja lebt heu­te ver­hei­ra­tet in Bar­ce­lo­na, nach­dem sie auch über Eras­mus in der auf­re­gen­den Stadt stu­diert hatte.

Von Barcelona nach Aachen

Wenn Coro­na einem in die­sem Jahr immer noch einen Strich durch den Urlaub im Aus­land macht, kann der Rei­sen­de nur wärms­tens eine Rad­tour von Aachen nach Trier emp­feh­len. In Wun­der­schön! wer­den dazu sicher eini­ge Tipps kom­men. Mit Freun­den wan­der­te Durch­strei­fen & Erle­ben schon im Hohen Venn über die Gren­ze nach Bel­gi­en. Die Freun­des­grup­pe besuch­te danach den Aache­ner Dom. Oder aber sie besich­tig­te drei Tage Trier nach aus­ge­dehn­ten Wan­de­run­gen an der Mosel. Es gefie­len die Kai­ser­ther­men, der schö­ne Park am Kur­fürst­li­chen Palais und natür­lich auch das gemüt­li­che Flair am Abend in den Kneipen.

Also Jetzt im TV: von Bar­ce­lo­na nach Aachen durch­se­hen und die Lieb­lings­sen­dung ein­schal­ten. Und mitreisen.


SoMoDiDoFr
Däne­mark



Das däni­sche Königs­haus, NDR, 16.30 Uhr
Deutsch­landWun­der­schön! Von Aachen nach Trier. Mit Rad durch drei Län­der, WDR, 14.15 Uhr
Unbe­kann­te Schlei. Phoe­nix, 17.15 Uhr

Frank­reich
Mont­pel­lier. Da will ich hin. 3Sat, 12.50 Uhr
Frank­reichs Wes­ten. Von der Nor­man­die bis Arcachon, NDR, 20.15 Uhr
Öster­reichStift Dürn­stein in der Wach­au 3sat, 13.10 Uhr
Zu Tisch… Stei­er­mark, arte, 18.25 Uhr




Por­tu­galWun­der­schön! Algar­ve, NDR, 13 Uhr



Schwe­denDer Götaka­nal, NDR, 14.30 Uhr



Spa­ni­en

Bar­ce­lo­na. Die schö­ne Kata­la­nin, WDR, 10.55 Uhr
Mal­lor­cas stil­le Sei­ten, HR, 20.15 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Jetzt im TV: Von Porto zum Polarkreis

Jetzt im TV: von Por­to zum Polar­kreis. Aktu­ell ver­sorgt der Rei­sen­de Lese­rin­nen und Leser mög­lichst regel­mä­ßig mit Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die an den nächs­ten Tagen im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal ist die Aus­wahl sehr breit mit Zie­len in Frank­reich, Nor­we­gen, Öster­reich, Spa­ni­en und Schwe­den. Nur Däne­mark bleibt dies­mal außen vor. Das Gesche­hen ver­teilt sich auf die gan­ze Fern­seh-Woche. So ist jeden Tag das Mit­rei­sen auf dem Sofa garantiert.

Ori­gi­nell ver­spricht der Bei­trag über Spa­ni­ens ein­zig­ar­ti­ge Wald­land­schaft zu wer­den. Lan­ge blieb dem Rei­sen­den dies ver­bor­gen. Bis er eine Ein­la­dung nach Soria in Kas­ti­li­en-León erhielt — zum Pil­ze-Pflü­cken und Kochen mit Trüf­feln. Bis zu die­sem Ter­min hat­te er die Ibe­ri­sche Halb­in­sel trotz meh­re­rer und mona­te­lan­ger Rei­sen eher als Küs­ten­land und im Inne­ren als “Wüs­te­nei” mit Stein- und Kork­ei­chen wahr­ge­nom­men. Doch wer nach Kas­ti­li­en reist, wird sehen, dass dort tie­fe Wäl­der exis­tie­ren. Kas­ti­li­en ist dün­ner besie­delt, als man­cher anneh­men darf.

Vom Wald in die Stadt

Erstaun­lich viel wird dem­nächst über Por­tu­gal gebracht. Wahr­schein­lich neh­men die Redak­tio­nen an, dass gera­de in Por­tu­gal vie­le buchen, sobald Coro­na bes­ser im Griff ist. Über­see­zie­le wer­den wohl erst­mal nicht in Fra­ge kom­men. Da sind Por­to und Algar­ve schö­ne Zie­le, die aber unter­schied­li­cher nicht sein kön­nen. Por­to zieht, da die Stadt noch nicht so bekannt ist. Die Stadt ver­fügt über inter­es­san­te Archi­tek­tur wie eine gan­ze Rei­he von Paläs­ten und Parks. Eine schö­ne Rou­te zum Stadt­wan­dern ent­lang von Parks und Gär­ten zum Tor­re dos Clé­ri­gos fin­dest Du hier. Und die Ein­woh­ner Por­tos sind hilfsbereit.

Tolles Radgeschäft in Porto

Der Rei­sen­de erin­nert sich ger­ne an den Betrei­ber eines Rad­ge­schäf­tes in Vila Nova de Gaia. Die­se Stadt liegt gegen­über von Por­to. Die­ser inspi­zier­te mit gro­ßer Lei­den­schaft und dazu noch kos­ten­los sein Rei­se­rad. Er brach­te es hier und da wie­der in Schwung. Im Flug­zeug hat­te es doch etwas gelit­ten. Alles war danach bereit für eine mehr­mo­na­ti­ge Rei­se durch Nord­por­tu­gal und Gali­ci­en. Das Trink­geld woll­te er nicht anneh­men. Schließ­lich sei es sein Job. Die Adres­se nennt der Rei­sen­de, falls jemand eben­falls Start­hil­fe braucht.

Solch freund­li­ches Enga­ge­ment wünscht der Rei­sen­de sich auch in man­chen deut­schen (Rad)geschäften. Denn dann lie­fe das Busi­ness viel­leicht auch in deut­schen Innen­städ­ten besser.

Viel Spaß beim Anschau­en und Mit­rei­sen von Jetzt im TV: von Por­to zum Polarkreis.

Fernsehprogramm

Frank­reichNor­we­genÖster­reichPor­tu­galSchwe­denSpa­ni­en
MoWil­de Pyre­nä­en. Win­ter­zau­ber und Früh­jahr, BR, 16.15 Uhr
Die Loire — Men­schen am Fluss, Phoe­nix, 21.45 Uhr
SoMit dem Zug durch Schwe­dens Nor­den, SWR, 11.00 Uhr
MoPor­to. Da will ich hin. 3sat, 12.50 Uhr
DiMit dem Zug durch Algar­ve, arte, 17.50 Uhr
MiFrank­reichs Para­die­se. Der Natio­nal­park Pyre­nä­en, 3sat 13.15 Uhr
Kräu­ter­wel­ten der Pro­vence, 3sat, 14.45 Uhr
Nor­we­gen, Schwert­wa­len auf der Spur, arte, 16.00 Uhr
DoMen­schen — Län­der — Aben­teu­er, Der wil­de Nor­den Por­tu­gals, NDR, 20.15 Uhr
FrWil­der Kai­ser und Kitz­bü­he­ler Alpen, 3sat, 17.00 Uhr Spa­ni­ens ein­zig­ar­ti­ge Wald­land­schaft, arte, 18.30 Uhr
TV-Tipps Rei­se und Kultur

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Jetzt im TV: Algarve und Porto

Jetzt im TV: Algar­ve und Por­to: Emp­feh­len möch­te der Rei­sen­de heu­te zwei Rei­se-Dokus über Por­tu­gal. Er sah sie sich vor­hin begeis­tert auf 3sat an. Im ers­ten Bei­trag geht es um die Algar­ve, im zwei­ten um Porto.

Por­to — Eine Stadt erfin­det sich neu heißt ein guter Film der Autorin Lour­des Pica­re­ta. Er ist für den Rei­sen­den einer der bes­ten Rei­se­bei­trä­ge, den er je gese­hen hat. Aus der Per­spek­ti­ve ver­schie­de­ner Ein­woh­ner der Stadt Por­to erhal­ten Zuschau­er einen beson­de­ren Blick auf die zweit­größ­te Stadt Por­tu­gals. Pica­re­ta geht es um inno­va­ti­ve Ansät­ze. Die­se sol­len wohl zei­gen, dass Por­tu­gie­sen nicht schla­fen. Aber auch kuli­na­ri­sche und his­to­ri­sche Aspek­te kom­men dar­in nicht zu kurz. Vor allem aber ver­zich­tet sie auf Wer­bung und Kitsch, wor­un­ter vie­le ande­re Rei­se-Dokus lei­den. Der Film wirkt authen­tisch. Der Rei­sen­de hat ähn­li­che Erfah­run­gen wäh­rend mehr­ma­li­ger Auf­ent­hal­te gemacht. Ihm ist die Stadt vor allem der hilfs­be­rei­ten Ein­woh­ner wegen bekannt. Nicht nur der schö­nen Lage wegen an den Was­sern des Rio Douro.

Hinterland der Algarve

Der zwei­te Film von Lour­des Pica­re­ta heißt Algar­ve — Por­tu­gals Küs­te der Sehn­sucht. Dar­in gefal­len dem Rei­sen­den die Dar­stel­lun­gen der perce­bes-Samm­ler (Enten­mu­scheln) und einer Fami­lie in Pedral­va. Die Kame­ra zoomt nahe an die Samm­ler her­an. So kann jeder und jede sich gut vor­stel­len, war­um der Preis für ein Kilo mit 15–20 Euro so hoch ist. Und war­um ein Hotel­wirt in Gali­ci­en den Rei­sen­den ehr­te, indem er ihm “perce­bes” zube­rei­te­te. Und er lud ihn kos­ten­los zum Essen die­ser Deli­ka­tes­se ein. Beschei­den sag­te er, dass ihm ein Freund die­se geschenkt habe. 

Und man ver­steht auch gut im Film, war­um eine Fami­lie Lis­sa­bon den Rücken gekehrt hat. Statt­des­sen hat sie ein Hotel im Hin­ter­land der Algar­ve auf­ge­macht. Auch hier ver­zich­tet die Ver­fas­se­rin auf Kitsch und Wer­bung. Wohl­tu­end! Und daher nicht umsonst auf 3sat als Qua­li­täts­sen­der zu sehen.

Bei­de Fil­me ste­hen zum Abruf in der Media­thek bereit — “Jetzt im TV: Algar­ve und Porto”.

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Entspannen und Schlemmen in Algarve

Ent­span­nen und Schlem­men in Algar­ve: Einen schö­nen Arti­kel über Tavi­ra in Algar­ve hat der Rei­sen­de heu­te mor­gen in Eva­sões gefun­den. Das Maga­zin erscheint in Lis­sa­bon. Tavi­ra liegt in der San­dal­gar­ve. Die­ser zwi­schen dem Rio Gua­dia­na und Faro lie­gen­de Küs­ten­ab­schnitt unter­schei­det sich von der Fel­sal­gar­ve zwi­schen Faro und Cabo de São Vicen­te. Dabei lern­te der Rei­sen­de von Autor Nuno Car­do­so zwei neue Din­ge ken­nen. Zum einen ein Sprich­wort: „Wenn das Leben dir Zitro­nen gibt, stel­le Limo­na­de her“. Dies bedeu­tet in etwa, dass man sich nicht beschwe­ren soll­te. Son­dern jeder soll­te das nut­zen, was das Leben einem gebe. Car­do­so bezieht sich auf eini­ge Por­tu­gie­sen. Die­se lässt er erzäh­len, war­um sie ihr Unter­neh­men grün­de­ten oder dort einstiegen.

Im Lee in Algarve

Pedro Est­re­la, Grün­der eines nur zehn Minu­ten vom Strand ent­fern­ten Land­gast­ho­fes Quin­ta dos Per­fu­mes, fühl­te sich mal so gestresst im Stau, dass er jeman­den in einem ande­ren Auto ange­schrien habe. Dies lös­te den Wunsch nach einer Ver­än­de­rung sei­nes Lebens in ihm aus. Er über­nahm eine alte Par­füm­fa­brik sei­nes Groß­va­ters und form­te eine Quin­ta aus ihr. Die­se ist von einem 36 Hekt­ar gro­ßen Oran­gen­hain umge­ben. Auf die­sem ste­hen mehr als 20 000 Bäu­me. Die Früch­te ern­ten Est­re­la und sei­ne Hel­fer per Hand. Er kann an Lie­fe­ran­ten etwa 1000 Ton­nen jähr­lich ver­kau­fen. „Wir pro­du­zie­ren vier Oran­gen­ar­ten, was bedeu­tet, dass wir sie das gan­ze Jahr durch haben“, erzählt Est­re­la. In einen bio­lo­gi­schen Gemü­se­gar­ten kul­ti­viert er auch Kirsch­bäu­me, Was­ser­me­lo­ne, Min­ze, Gur­ke, Rote Bee­te oder Papri­ka für Gäste. 

Zum ande­ren wuss­te der Rei­sen­de nicht, dass Por­tu­gie­sen die Regi­on auch als algar­vi­sches Lee bezeich­nen. Ein Lee ist die vom Wind abge­wand­te Sei­te eines Boo­tes. Die Umge­bung von Tavi­ra wird offen­bar auch so bezeich­net, wohl ein Aus­druck für die Abge­schie­den­heit und Ruhe.

Vom Lehrling zum Koordinator aufgestiegen

In Tavi­ra fand Autor Estra­la auch Mar­ce­li­no Nasci­men­to. Er sei zwölf Jah­re alt gewe­sen, als er begon­nen habe, in einem Lebens­mit­tel­ge­schäft zu arbei­ten. Die­ses hei­ße heu­te Gar­ra­fei­ra Soares und sei bereits 100 Jah­re alt. Früch­te, Gewür­ze, Schmalz und Kaf­fee sei­en haupt­säch­lich ver­kauft wor­den. Mar­ce­li­no ist jetzt 65 Jah­re alt. Er erin­nert sich sogar noch an den ers­ten Arbeits­tag. „Ich war sehr ängst­lich, fast ver­lo­ren“. Er begann als Lehr­ling an der The­ke und ist heu­te Koor­di­na­tor des Geschäfts. Mehr als 4000 Alko­ho­li­ka aus allen Tei­len der Welt sei­en in den Rega­len zu fin­den. Dar­un­ter befin­den sich Wei­ne, Likö­re und Schnäp­se. Die eine Fla­sche kos­tet nur zwei Euro, die ande­re immer­hin zwei­tau­send. Ob man den Unter­schied wirk­lich schmeckt?

Alle Träume der Welt

Als der Rei­sen­de den nächs­ten Absatz las, bekam er wirk­lich Hun­ger. Von star­ken alko­ho­li­schen Geträn­ken hält er nicht viel, dafür mehr von medi­ter­ra­ner Kost. Die­se hat Autor Car­do­so offen­bar im Restau­rant Àlva­ro de Cam­pos geschmeckt. Er fühl­te sich wohl dabei auch von der Deko inspi­riert wie vom Spruch: „Ich bin nichts. Nie­mals wer­de ich jemand sein. Ich kann es nicht wol­len, nichts zu sein. Von die­sem Teil habe ich in mir alle Träu­me der Welt“. 

Fer­nan­do Pes­soa, gebo­ren in Tavi­ra, grün­de­te die­ses Lokal vor fünf Jah­ren. Koch ist Luis Bri­to. Das Lokal liegt nur weni­ge Meter von Pon­te Vel­ha und dem Ufer des Rio Gilão ent­fernt. Er war elf Jah­re alt, als er nach Tavi­ra ging. Heu­te ist er 52, hat schon in Bra­si­li­en, Spa­ni­en und Ango­la gekocht. 32 Jah­re ver­brach­te er mit Restau­rie­rung. Daher habe er eher zufäl­lig mit Kochen ange­fan­gen, aber Gefal­len dar­an gefun­den. „Den ers­ten Boh­nen­ein­topf, den ich zu Haus für fünf Freun­de zube­rei­te­te, hat nie­mand gegessen.“

Car­do­so begann sei­ne Mahl­zeit mit Dorsch­ku­chen und Enten­kro­ket­te. Dem folg­ten Boh­nen­reis, Salat aus Reis­mel­de und Aio­li. Danach wur­de ihm gesal­ze­ne Kra­ke mit Venus­mu­scheln und Süß­kar­tof­fel auf­ge­tischt. Pro­biert hat er danach Dorsch mit Kohl, Kar­tof­fel und Kori­an­der­öl. Der Rei­sen­de bezwei­felt, dass er danach gut geschla­fen hat. Sein Magen befand sich dann bestimmt im algar­vi­schen Luv. Ob er danach jemals wie­der über Ent­span­nen und Schlem­men in Algar­ve geschrie­ben hat?

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Zwölf schönste Städte Portugals

Zwölf schöns­te Städ­te Por­tu­gals: In Spa­ni­en wer­den offen­bar lau­fend schö­ne Dör­fer und Städ­te erwählt. Zuletzt war es die in Madrid erschei­nen­de Zei­tung “El Pais” mit den 30 schöns­ten. Jetzt zieht die Redak­ti­on des Maga­zins Vor­tex mit Por­tu­gal nach. Sie nennt ihrer­seits die zwölf schöns­ten Städ­te des Lan­des. Von denen kennt der Rei­sen­de mitt­ler­wei­le eini­ge wie die Klein­städ­te Sil­ves und Tavi­ra in Algar­ve sowie Tomar in Alentejo.

Es beginnt im Süden

Tavi­ra ist wirk­lich hübsch. Sie liegt nicht nur direkt am Meer, son­dern es fließt auch der Fluss Gilão durch die Stadt. Auf einer Brü­cke fla­nie­ren Besu­cher in den Ort, also gera­de abends, wenn das Licht weich wird, wird es roman­tisch für Paa­re. Der Rei­sen­de schritt selbst einst mit Freun­din Alex­an­dra über die­se Brücke.

Die Men­schen zie­hen durch die engen Gas­sen der Alt­stadt. Sie schau­en sich die schö­nen Waren an, die die Kauf­leu­te anbie­ten. Es ist nicht nur Nepp für Tou­ris­ten aus­ge­legt, was den Auf­ent­halt ange­neh­mer macht. Das bun­te Trei­ben kannst Du Dir auch von der Dach­ter­ras­se eines guten Fisch­re­stau­rants im Zen­trum der Stadt anschau­en. Von dort genos­sen der Rei­sen­de und sei­ne char­man­te Beglei­te­rin den Aus­blick über die Dächer der Stadt.

Satt­le schon mal dein Fahr­rad! Gera­de im Früh­jahr ist es in Por­tu­gal sehr reiz­voll in elf wei­te­ren Städten. 

Zwölf tolle Städte landesweit

  1. Tomar: Ganz oben steht in der Lis­te die­se Stadt, süd­lich von Lis­sa­bon gele­gen. Vor­tex hebt die Burg beson­ders her­vor, die die Temp­ler damals errich­ten. Beson­ders an die Wand­ma­le­rei­en und die impo­san­te Außen­ar­chi­tek­tur erin­nert sich der Rei­sen­de noch gerne.
  2. Cha­ves: Die­se Stadt liegt an der por­tu­gie­sisch-spa­ni­schen Gren­ze im Nord­os­ten des Lan­des. Hier loh­ne es sich, die Tra­jan-Brü­cke und die Burg zu besichtigen.
  3. Èvo­ra nimmt Platz 3 ein: Sie ist bekannt durch ihr schö­nes his­to­ri­sches Zen­trum mit ihren mau­risch inspi­rier­ten Gas­sen und ihre Kathedrale.
  4. Bra­gan­ça in Trás-os-Mon­tes ist auch einen Besuch wert. Sie hat eine lan­ge Geschich­te seit der Bron­ze­zeit durch­lau­fen, befand sich in den Hän­den der Römer, Sue­ben und West­go­ten. Dies ei ihrer Archi­tek­tur auch anzusehen.
  5. Gui­marães: Ähn­lich sieht es auch in die­ser Stadt aus. Wie Bra­gan­ça gehört auch sie zum Unesco-Welt­kul­tur­er­be. Es besticht die Archi­tek­tur mit eiser­nen und gra­ni­te­nen Bal­ko­nen, Her­ren­häu­sern, Tür­men und Kreuz­gän­gen in Klöstern.
  6. Sil­ves: Als impo­san­ter Schutz wird die hoch gele­ge­ne Burg bezeich­net. Dem Rei­sen­den sind die wohl ältes­te Kathe­dra­le in Algar­ve und die schö­ne Lage am Fluss in Erin­ne­rung geblie­ben. Dies lässt aller­dings Vor­tex aus.
  7. Auch Elvas nahe der Gren­ze zu Anda­lu­si­en (Bad­a­joz) ist dem­nach loh­nen­des Ziel. Als bemer­kens­wert gel­ten die Kir­chen, Mega­lith­grä­ber aus vor­christ­li­cher Zeit und die schö­ne Burg aus dem 13. Jahrhundert.
  8. An Vene­dig erin­nern die Fischer­boo­te in Avei­ro an der Küs­te. Die Lage am Fluss Vou­ga, wei­ße Dünen und ein Laby­rinth an Kanä­len ver­stär­ken angeb­lich den Ein­druck, in Ita­li­en zu sein.
  9. Weit außer­halb auf den Azo­ren liegt Angra do Heroís­mo. Ver­wie­sen wird nur auf die his­to­ri­sche Bedeu­tung. Der Ort war einst Haupt­stadt einer Exilregierung.
  10. Als “Prin­zes­sin des Flus­ses Tâme­ga” gilt Ama­ran­te im Nor­den Por­tu­gals. Gelobt wer­den vor allem die Brü­cke und das berühm­te Künst­ler-Muse­um “Ama­deo de Sou­za Cardoso”. 
  11. Via­na do Cas­te­lo nahe der Gren­ze zu Gali­ci­en wird zum Schluss vor­ge­stellt. Dort soll es eine der schöns­ten Wall­fahr­ten Por­tu­gals geben: die fes­tas da Senho­ra d’Agonia. Auch der Basí­li­ca da San­ta Luzia soll­te man einen Besuch abstatten

Wer sind die zwölf schöns­ten Städ­te Por­tu­gals? Jetzt ken­nen sie alle, vom Nor­den bis zum Süden. 

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Im warmen Wasser der Algarve

Im war­men Was­ser der Algar­ve: Kar­ten zum Wan­dern und Radeln in Algar­ve lie­gen schon lan­ge bereit im Durchstreifen& Erle­ben-Büro. Zwei­mal ist der Rei­sen­de bereits mit Freun­din Alex­an­dra in Süd­por­tu­gal gewe­sen. Er hielt sich mit ihr jeweils für zwei Wochen in einem net­ten Bade­ort namens Mon­te Gordo auf. Er liegt nahe an der por­tu­gie­sisch-spa­ni­schen Gren­ze. Der Rio Gua­dia­na trennt dort bei­de Staa­ten von­ein­an­der auf natür­li­che Weise.

Aber im August ist es dort für Aktiv­ur­laub zu heiß. Daher gin­gen der Rei­sen­de und Alex­an­dra ent­we­der früh mor­gens zum Strand. Oder am frü­hen Nach­mit­tag. Ziel: Son­nen­brand ver­mei­den. Die ers­ten Tage haben sie immer am Strand von Mon­te Gordo ver­bracht. Den emp­fin­det der Rei­sen­de als sehr ange­nehm. Er ist gut zu Fuß vom Feri­en­haus aus zu errei­chen. Zum einen erspart dies die Fahrt im hei­ßen Auto; zum ande­ren ist es eine gute Gele­gen­heit, sich am Tag wenigs­tens vier Kilo­me­ter zu Fuß zu bewe­gen. Die läs­ti­ge Park­platz­su­che erüb­rigt sich auch. Hier ist es auch von Vor­teil, dass dort über­wie­gend Por­tu­gie­sen die Feri­en ver­brin­gen. Daher ist es trotz naher Nach­barn am Strand ruhig. Und dort kann man beden­ken­los sei­ne Klei­dung und Wert­sa­chen unter einem Hand­tuch lie­gen las­sen. Gestoh­len wird dort nichts.

Große Badeinsel Ziel im warmen Wasser der Algarve

Da dem Rei­sen­den bei zu viel Her­um­lie­gen immer zu vie­le Amei­sen unter der Haut krab­beln, nimmt er sich jeden Tag eine gut 500 Meter lan­ge Stre­cke zum Schwim­men vor. Er hält sich gut eine Stun­de im Was­ser auf, wenn er par­al­lel zum Ufer schwimmt, um bestimm­te Land­mar­ke zu errei­chen. In Mon­te Gordo schwimmt eine gro­ße Bade­insel im Was­ser, auf der Jugend­li­che her­um­tol­len. Oder ein auf­fäl­li­ges Haus hilft auch bei der Ori­en­tie­rung. Im war­men Was­ser der Algar­ve ist im Monat August lan­ges Schwim­men garantiert.

Nach der Rück­kehr schmeckt dann der viel­fach von flie­gen­den Händ­lern ange­bo­te­ne Ber­li­ner drei­mal so gut. Es gibt dort auch ein net­tes Café mit Wifi. Von dort aus lässt sich bei einem lecke­ren Kaf­fee aus sich der tag­täg­li­che Blog gut aktua­li­sie­ren lässt. Im Lie­ge­stuhl träumt er dann davon träu­men, mal im Hin­ter­land mit Rad oder Wan­der­schu­hen unter­wegs zu sein. Aber die Vor­freu­de ist bekannt­lich auch die bes­te Freude.

Wer jetzt einen Vor­ge­schmack auf Aktiv­ur­laub bekom­men hat, soll­te sich die­sen Arti­kel auf Spie­gel Online durch­le­sen: Aktiv­ur­laub Algar­ve. Lei­der fehlt es dort aber an einer Kar­te mit einer zusam­men­hän­gen­den Stre­cke, die man jetzt auf Emp­feh­lung des Autors abfah­ren könn­te. Weit­ge­hend ohne Ver­kehr, auf ange­neh­mem Unter­grund. Das hat die por­tu­gie­si­sche Zei­tung “Express” vor eini­gen Tagen bes­ser gemacht. Sie schlägt eine schö­ne Tour von Por­to Rich­tung Figuei­ra da Foz vor: Rad­wan­dern an der West­küs­te.

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Felsige Algarve, vom Wind gepeitscht

Fel­sal­gar­ve und San­dal­gar­ve — so unter­schei­det man die por­tu­gie­si­sche Küs­te im Süden des Lan­des. Jetzt peit­schen mit­un­ter hohe Wel­len auf die Fel­sen, die das Erschei­nungs­bild ver­än­dern kön­nen. Das Wan­dern kann dann doch gefähr­lich werden.

Die in Wien erschei­nen­de Zei­tung “Die Pres­se” hat jetzt einen inter­es­san­ten Arti­kel über die auf­tre­ten­den Phä­no­me­ne veröffentlicht.

Fel­sal­gar­ve

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Gruselige portugiesische Friedhöfe zu Beginn des neuen Jahres

Vie­le Fried­hö­fe in Euro­pa ähneln ein­an­der. Doch in Por­tu­gal sehen sie anders aus. Die “Welt” ver­öf­fent­licht jetzt einen Arti­kel über Fried­hö­fe, die der Autor als gru­se­lig emp­fin­det. Damit kratzt er lei­der nur an der Ober­flä­che. Dabei ist auch die Reli­gio­si­tät der Por­tu­gie­sen etwas Beson­de­res in Euro­pa. Doch lest und urteilt selbst.

Nichts für schwa­che Nerven

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