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    Nach 500 Kilometern Radeln erste Stadt

    Nach 500 Kilo­me­tern Radeln ers­te Stadt: Mehr als 500 Kilo­me­ter lie­gen jetzt hin­ter dem Rei­sen­den, seit­dem er Por­to ver­las­sen hat. Heu­te Nach­mit­tag ist er in Zamo­ra ein­ge­trof­fen — in Casti­lia y León also. Sie ist eine sei­ner Lieb­lings­städ­te auf sei­ner Rund­rei­se auf der Ibe­ri­schen Halb­in­sel. Von nun an geht es auf der Via de la Pla­ta in Rich­tung Sevilla.  Shop­ping — ein längst nicht mehr bekann­tes Erleb­nis. Coim­bra und Por­to waren auf nun 2200 Kilo­me­tern ab Faro die ein­zi­gen wirk­li­chen Städ­te. Zehn Wochen hat der Rei­sen­de fast nur auf dem Land, in Klein­städ­ten und Dör­fern ver­bracht. Por­to und Zamo­ra ver­bin­det der Rio Dou­ro. Die­ser ent­springt in der Gegend von Soria. Mode,…

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    Reisen auf den Spuren Don Quijotes

    In sei­nem Leben hat der Rei­sen­de wahr­schein­lich schon eini­ge Bur­gen gese­hen, die in Miguel de Cer­van­tes Roman „Don Qui­jo­te“ vor­kom­men. Er sah eine von ihnen sogar zufäl­lig schon zwei­mal, war über­rascht, als ich sie vor eini­gen Mona­ten beim Radeln auf einem Hügel inmit­ten einer fla­chen Ebe­ne wie­der­erkann­te. Unter­halb des Hügels fließt ein Fluss, mit dem man wahr­schein­lich die alte Stadt schütz­te. Auf einer lan­gen Schlei­fe muss­te er zur Burg her­auf­fah­ren, was ihn eini­ge Mil­li­li­ter Schweiß kos­te­te. Er erin­ner­te sich ange­sichts eines Gelän­ders und eini­ger Bän­ke an der Flan­ke des Hügels dar­an, sich hier schon ein­mal her­auf­ge­schraubt zu haben. Blick in die weite Landschaft Hier war er bereits vor eini­gen Jah­ren mit…

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    Wilde Katze im Naturpark

    Wil­de Kat­ze im Natur­park: Die­se jun­ge Dame besuch­te den Rei­sen­den gleich nach sei­ner Ankunft in Vil­la­ri­no de los Aires, einer Klein­stadt in der Nähe des Rio Due­ro. Der Park Arri­bes del Due­ro bie­tet sich sehr schön zum Radeln an, sobald man die male­ri­sche Stadt Zamo­ra in Kas­ti­li­en ver­las­sen hat. Es ist ein­fach, da man nur dem Due­ro fol­gen zu braucht, der zeit­wei­se Spa­ni­en von Por­tu­gal trennt.  Im Zim­mer war die Kat­ze etwas ner­vig. Aber sie war eben auch noch so jung, dass sie sein Herz erweich­te. Da ahn­te der Rei­sen­de noch nicht, dass sie sich zu einer wil­den Kat­ze im Natio­nal­park Par­que Arri­bes del Due­ro ent­wi­ckeln würde. Der Rad­ler pack­te gera­de…

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    Troll versteinert wie im Hobbit

    Troll ver­stei­nert wie im Hob­bit: Na, wer traut sich, nach dem Rei­sen­den hier durch­zu­ra­deln? Ach, was heißt radeln? Gescho­ben hat der Bike­pa­cker auch zwei bis drei Kilo­me­ter, zum Glück abwärts auf dem Sen­de­ro GR-14. Er ist wun­der­schön. Aber er ist schmal, führt eini­ge hun­dert Meter tief zu einem Fluss. Glück­lich ist der Wan­de­rer bei der Wär­me end­lich auf eine Land­stra­ße zu sto­ßen. Die­se bringt ihn ange­nehm wie­der auf lich­te Höhen. Der Sen­de­ro beginnt an der Due­ro-Quel­le in Spa­ni­en und endet an der Mün­dung in Portugal.  Wäh­rend des Auf­stiegs lässt der Rei­sen­de natür­lich neu­gie­rig sei­nen Blick über die Umge­bung schwei­fen. Nicht immer fin­det er Inter­es­san­tes. Doch heu­te stößt er auf einen…

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    Radeln im Parque Arribes del Duero

    Radeln im Par­que Arri­bes del Due­ro: Und was für eine spek­ta­ku­lä­re und daher schüt­zens­wer­te Gegend! Seit heu­te Mit­tag radelt der Rei­sen­de im Ein­zugs­be­reich des Rio Due­ro durch den Natur­park. Die­ser liegt grob zwi­schen Zamo­ra, Miran­da Do Dou­ro sowie Figuei­ra de Cas­te­lo Rodri­go. Zunächst sah er sich die schö­ne und uner­war­te­te Kathe­dra­le in Miran­da an. Sie thront hoch oben über dem Fluss Dou­ro. Er bil­det dort die natür­li­che Gren­ze zwi­schen Por­tu­gal und Spanien. Dann kehr­te er nach Kas­ti­li­en und León in Spa­ni­en zurück und fuhr durch den Park. Dies Tour wird noch gut 150 Kilo­me­ter in Rich­tung Süden gehen. Dort fand er knor­ri­ge Bäu­me in einer hüge­li­gen Land­schaft, Scha­fe und Schlan­gen,…

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    Gottesanbeterin am Rio Duero begegnet

    Got­tes­an­be­te­rin am Rio Due­ro begeg­net: Unten im Tal liegt ein klei­ner Stau­see: Es ist nach­mit­tags gegen 16 Uhr. Zeit für eine kur­ze Rast. Ein gro­ßer Stein bie­tet dem Rad­rei­sen­den einen beque­men Sitz. Wäh­rend er einen Apfel ver­zehrt, kriecht neben ihm auf dem Stein ein gro­ßes Insekt her­auf. Lang­sam, Stück für Stück. Welch ein Glück für den Rei­sen­den: Er ist einer Got­tes­an­be­te­rin am Rio Due­ro begegnet. Die ers­te Etap­pe der kom­plett neu­en Rei­se liegt hin­ter dem Rei­sen­den. Den vor­erst abge­schlos­se­nen Jakobs­weg nach Sant­ia­go wird er erst in Por­to wie­der­se­hen. Er freut sich jetzt ein wenig, mal nicht auf Sand und Stei­nen zu ackern. Er fuhr gut 60 Kilo­me­ter am Rio Due­ro…

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    Wenn dir die Einsamkeit gefällt…

    Wenn dir die Ein­sam­keit gefällt: “Si te gus­ta la sole­dad, si quie­res ser prot­ago­nis­ta de este cami­no jun­to a la gran­de­za del paisa­je y fren­te a dure­za de los fri­os y los soles. Si quie­res que los ata­r­de­ce­res te arras­tren en sus hon­dos silen­ci­os y que a las maña­nas los quie­bros de la auro­ra te agi­ten el alma … ¡este es tu camino!” “Wenn dir die Ein­sam­keit gefällt, wenn du Haupt­dar­stel­ler die­ses Weges sein willst, zusam­men mit der Groß­ar­tig­keit der Land­schaft und gegen die Här­te der Käl­te und der Son­ne. Wenn du willst, dass die Son­nen­un­ter­gän­ge dich in ihr tie­fes Schwei­gen zie­hen und dass mor­gens die Unter­gän­ge der Mor­gen­rö­te dir…

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    Heiß heiß heiß in Galicien

    Heiß, heiß, heiß in Gali­ci­en: Da vie­le fra­gen, wie heiß es gera­de auf dem Jakobs­weg im bren­nen­den Gali­ci­en zugeht. Zwei Mona­te soll es im Lan­des­in­ne­ren nicht mehr gereg­net haben. Dem Rei­sen­den ist zuwei­len schon ziem­lich heiß. Der Him­mel ist stau­big. Die Son­ne schil­lert des­halb grün­lich. Bevor er vom Brand erfährt, fin­det er die Fär­bung noch ziem­lich cool zum Foto­gra­fie­ren. Er hält den Staub für Sand aus Afri­ka. Es sind immer­hin 30 Kilo­me­ter bis zum Brand­herd. Die Schleim­haut in der Nase trock­net und setzt sich mit dunk­lem Staub zu.  Trotz des Radelns im Gebirgs­wald wird ihm so heiß, dass er das ers­te Mal seit Jah­ren im Dorf Rosen­de eis­kal­te Cola trinkt. Die­se…