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    Reisen auf den Spuren Don Quijotes

    In sei­nem Leben hat der Rei­sen­de wahr­schein­lich schon eini­ge Bur­gen gese­hen, die in Miguel de Cer­van­tes Roman „Don Qui­jo­te“ vor­kom­men. Er sah eine von ihnen sogar zufäl­lig schon zwei­mal, war über­rascht, als ich sie vor eini­gen Mona­ten beim Radeln auf einem Hügel inmit­ten einer fla­chen Ebe­ne wie­der­erkann­te. Unter­halb des Hügels fließt ein Fluss, mit dem man wahr­schein­lich die alte Stadt schütz­te. Auf einer lan­gen Schlei­fe muss­te er zur Burg her­auf­fah­ren, was ihn eini­ge Mil­li­li­ter Schweiß kos­te­te. Er erin­ner­te sich ange­sichts eines Gelän­ders und eini­ger Bän­ke an der Flan­ke des Hügels dar­an, sich hier schon ein­mal her­auf­ge­schraubt zu haben. Blick in die weite Landschaft Hier war er bereits vor eini­gen Jah­ren mit…

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    Sauberkeit spanischer Urlaubsziele untersucht

    Sau­ber­keit spa­ni­scher Urlaubs­zie­le unter­sucht: Gali­cier gel­ten in Spa­ni­en als fröh­li­ches Volk. Als der Rei­sen­de vor eini­gen Mona­ten in Sant­ia­go de Com­pos­te­la gas­tier­te, waren die Bars abends im Zen­trum immer gut gefüllt. Es war schwie­rig, dort einen Platz zu bekom­men. An vie­len Orten wird musi­ziert. Noch heu­te nimmt der Dudel­sack eine her­vor­ra­gen­de Rol­le ein. Das liegt nicht nur dar­an, dass Sant­ia­go eine wich­ti­ge Pil­ger­stadt ist. Daher tref­fen vie­le Men­schen aus der gan­zen Welt täg­lich in der Stadt ein. Ähn­lich gepolt sind auch die Men­schen in Städ­ten wie A Coru­ña oder Ourense. Doch wie sau­ber sind spa­ni­sche Städ­te? Für jeden ist es ent­täu­schend, am Urlaubs­ort anzu­kom­men und fie­se mensch­li­che Hin­ter­las­sen­schaf­ten vorzufinden. Die…

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    1100 Höhenmeter auf dem Jakobsweg

    1100 Höhen­me­ter auf dem Jakobs­weg: Vie­le Grü­ße aus zunächst 676 Metern Höhe auf dem Jakobs­weg von Laza nach Ver­ín. Laza und Ver­ín sind auch als Kar­ne­vals­hoch­bur­gen bekannt. Die Schlamm­schlach­ten in den jewei­li­gen Dorf­zen­tren sind im Früh­jahr legen­där. Dort bewer­fen sich Dorf­be­woh­ner und Spa­ni­er aus ande­ren Tei­len des Lan­des mit Schlamm, zie­hen sich dafür Regen­klei­dung an. Ein ziem­li­cher Spaß. Jetzt ist bei der Durch­fahrt nichts davon zu sehen. Die Haus­wän­de sind wie­der gesäubert. Die “Via de la pla­ta” führt den Bike­pa­cker in Rich­tung Zamo­ra. Fürs nächs­te Jahr ist schon eine ähn­li­che Tour geplant. Wer mit­ra­deln will, soll­te anfan­gen zu trai­nie­ren. Sonst ist die Chan­ce, nicht durch­zu­hal­ten, gerin­ger als ein Sech­ser im Lotto.…

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    Allariz, schönste Kleinstadt Galiciens

    All­ariz, schöns­te Klein­stadt Gali­ci­ens: Die­ser Blick wirkt fast schon kit­schig wie auf Post­kar­ten. Oder nicht? Unver­mu­tet ist der Rei­sen­de auf sei­nem Weg nach Sant­ia­go de Com­pos­te­la auf eine römi­sche Brü­cke gesto­ßen. Sie liegt an der Pra­ia Flu­vi­al de Acear­ri­ca nahe All­ariz. Ihre bei­den Bögen über dem Was­ser sind per­fekt gerun­det. Dies ist typisch für die anti­ke Archi­tek­tur, als Rom noch die Ibe­ri­sche Halb­in­sel besetzte. Nahe der Brü­cke liegt All­ariz. Sie gilt als schöns­te Klein­stadt Gali­ci­ens im Nord­wes­ten Spa­ni­ens, befin­det sich in der Nähe von Ouren­se an der spa­nisch-por­tu­gie­si­schen Gren­ze. Sie ist es wert, auf der Rad­wan­de­rung auf­grund ihrer male­ri­schen Gas­sen und der schö­nen Lage am Fluss besucht zu wer­den. Die…

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    Herbstlicht auf dem Jakobsweg

    Herbst­licht auf dem Jakobs­weg: Der Herbst ist nun auch in Gali­ci­en ein­ge­zo­gen. Fast über­all lie­gen Eicheln und Kas­ta­ni­en auf dem Boden. Bau­ern haben aber auch klei­ne Hau­fen aus ihnen gebil­det, füt­tern sie doch mit den Früch­ten ihr Vieh. Deren Scha­len kna­cken rich­tig unter den Rei­fen des Rei­se­ra­des. Dabei han­delt es sich um ein Ghost-Moun­tain­bike, bepackt mit Ort­lieb-Taschen am Hin­ter­rad, Zelt und Schlaf­sack. Auf dem Rücken befin­det sich noch ein Vau­de-Ruck­sack für Wert­sa­chen. Auf noch mehr Gepäck ver­zich­tet der Rei­sen­de, weil er sich in Euro­pa befin­det, wo man prak­tisch über­all Fahr­rad­tei­le kau­fen kann. Panische Reaktion im Herbstlicht auf dem Jakobsweg Nachts wird es hier schon ganz schön kalt, obwohl die Regi­on so…

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    Thermalwasser am Jakobsweg

    Ther­mal­was­ser am Jakobs­weg: Feu­er und hef­ti­gen Gewit­ter­re­gen hat der Rei­sen­de in die­sen Tagen über­wun­den. Neu­lich saß er ver­zwei­felt auf einer Ther­ma­rest-Mat­te in einer Hei­de. Er zit­ter­te vor Käl­te, weil es in Strö­men reg­ne­te. Das Was­ser floss auf den Schlauch und in den Rei­fen, wäh­rend ande­re wahr­schein­lich gera­de gemüt­lich auf dem Sofa vor dem Fern­se­her sich das drit­te Pils rein­zisch­ten. Er muss­te irgend­wie das Loch zukle­ben. Bei Regen for­dert das her­aus, noch dazu mit zit­tern­den Hän­den. Im zwei­ten Anlauf gelang es ihm. Und es hielt sogar, obwohl direkt dane­ben ein alter Fli­cken saß. Wäh­rend­des­sen wur­de es immer schlam­mi­ger auf dem Jakobs­weg in der Umge­bung von Ouren­se in Gali­ci­en. Knie­tie­fe Was­ser­lö­cher, feuch­ter…

  • Camino de Santiago

    Radeln auf dem Jakobsweg hält jung

    Radeln auf dem Jakobs­weg hält jung: Gera­de gele­sen: Sport hält jung. Das hofft der Rei­sen­de doch sehr auf sei­ner Rund­rei­se durch Gali­ci­en. Schließ­lich muss auch etwas dabei her­aus­kom­men, wenn er fast jeden Tag 30 bis 50 Kilo­me­ter erst auf dem por­tu­gie­si­schen und dann auf dem nörd­li­chen Jakobs­weg an der Küs­te radelt. Dabei geht es meis­tens durchs Mit­tel­ge­bir­ge. Dabei bewegt er ins­ge­samt gut 35 Kilo unter sich fort. Das Rad selbst wiegt gut zwölf Kilo. Die Pack­ta­schen plus Zelt und Schlaf­sack bean­spru­chen um die 23 Kilo. Zehn Kilo hat er bin­nen acht Wochen abge­nom­men, ohne wirk­lich lei­den zu müs­sen. Er quält sich nicht mit einer Diät, indem er zum Bei­spiel nur…