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    Radeln auf der Vélodyssée

    Aus­pro­biert! Der Rad­wan­der­weg „La Vélo­dys­sée“ ist 1200 Kilo­me­ter lang. Er durch­quert die Bre­ta­gne und führt am Atlan­tik ent­lang bis zur bas­ki­schen Küs­te. Ein Teil­stück beginnt süd­lich der Loire in St. Nazai­re und führt über Noirm­ou­tier nach Bre­tignol­les sur mer. Da die Stre­cke flach ist, eig­net sie sich gut für Ein­stei­ger ins Rad­wan­dern. Sie lässt sich gut bin­nen einer Woche inklu­si­ve An- und Abrei­se bewäl­ti­gen. Der Rei­sen­de tes­te­te den Abschnitt, ob er hält, was das fran­zö­si­sche Frem­den­ver­kehrs­amt verspricht. Denn sein Ziel ist es, auf lan­ge Sicht für Urlau­ber die schöns­ten Rad­stre­cken, Regio­nen und Städ­te von Gibral­tar bis zum Nord­kap jour­na­lis­tisch auf­zu­ar­bei­ten. Damit Radeln und der Genuss von Kuli­na­rik und Kul­tur ein…

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    Urlaub der Extreme

    Eine ganz ande­re Per­spek­ti­ve erhältst Du, wenn du im Urlaub ein Land nach geo­gra­phi­schen Punk­ten erkun­dest. Geo­gra­phen vorwärts! Nach der Zei­tung „La Voz de Gali­cia“ gibt es in Spa­ni­en so eini­ge inter­es­san­te geo­gra­phi­sche Punk­te. Ich per­sön­lich habe mit dem Ort Tarifa jetzt end­lich eine Esels­brü­cke für die Gren­ze zwi­schen Atlan­tik und Mit­tel­meer gefun­den, denn ich konn­te mir das bis­her nie mer­ken. In Tarifa ist mir bei einer mei­ner Rad­wan­de­run­gen vor allem der wahn­sin­ni­ge Wind am Strand auf­ge­fal­len, wes­halb die Gegend beson­ders Sur­fern gefällt. Hin­ge­gen gilt Estaca de Bares in der Pro­vinz A Coru­ña als Ort, wo der Atlan­tik vom kan­tabri­schen Meer getrennt wird. Dort liegt eben­falls der nörd­lichs­te Punkt der…

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    Weit draußen im Atlantik

    Weit drau­ßen im Atlan­tik: Wisst ihr, dass Por­tu­gal mehr ist als nur der schma­le Strei­fen auf der Ibe­ri­schen Halbinsel? Der Staat besitzt weit weg im Atlan­tik klei­ne Inseln, die noch aus der Kolo­ni­al­zeit übrig geblie­ben sind. Nach und nach fie­len die Kolo­nien ab. Oder sie wur­den von ande­ren Natio­nen über­nom­men wie klei­ne Han­dels­stütz­punk­te in Asi­en, Bra­si­li­en. Spä­ter folg­ten noch Ango­la und Mosambik. Übrig geblie­ben aus Über­see ist Madei­ra. Vor eini­ger Zeit durf­te der Rei­sen­de auf Ein­la­dung die Insel besu­chen. Ihn berühr­te die scheue, fast devo­te Art der Bewoh­ner, der er zum ers­ten Mal in einem süd­eu­ro­päi­schen Land begeg­ne­te. Die Men­schen schie­nen sich dort fast unsicht­bar zu machen. Por­tu­gie­sen sind ohne­hin…

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    Von A Coruña nach Pontedeume

    Von A Coru­ña Rich­tung Riba­deo — schö­ne Bil­der als klei­ner Trost für alle, die genau­so geschockt sind. Der Rei­sen­de ist nach dem Wahl­er­geb­nis bei der Bun­des­tags­wahl 2017 etwas trau­rig. Es han­delt sich schon nicht mehr um kei­ne Pro­test­wahl! Es ist his­to­risch und gefähr­lich, dass die AfD 13 Pro­zent erhal­ten hat. Erst­mals nach zwei Tagen sieht der Rei­sen­de in der Gemein­de Miño wie­der das Meer. Soeben ist auch die Son­ne wie­der­ge­kom­men. Urlaubs­ge­füh­le an der spa­ni­schen Küs­te! Er ist nach einer Gewalt­tour durch die aller­dings wun­der­schö­nen Ber­ge wie­der in etwas ein­fa­che­ren Gefil­den. Manch­mal stieß er der ewi­gen Aufs und Abs im Nord­wes­ten Spa­ni­ens an sei­ne Gren­zen. Das frisch gekauf­te Brot mit dicken Käse­schei­ben…

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    Boxenstopp in der Hafenstadt A Coruña

    Boxen­stopp in der Hafen­stadt A Coru­ña: Seit eini­gen Tagen hält sich der Rei­sen­de in A Coru­ña auf. In der gali­zi­schen Hafen­stadt streift er tags­über allei­ne umher. Am spä­ten Nach­mit­tag kom­men Toni und Luis und zei­gen ihm die Gegend. Bei­de sind pas­sio­nier­te Hob­by-Foto­gra­fen. Toni Cor­ra­les ist anzu­mer­ken, dass er vie­le Jah­re in der Nau­tik gear­bei­tet hat. Sel­ten hat der Rei­sen­de Foto­gra­fen wie ihn erlebt. Er berech­net genau, wie er am bes­ten Blen­de und Zeit auf­ein­an­der abstimmt. Und Toni beherrscht bestimm­te For­meln aus­wen­dig, die zum Foto­gra­fie­ren wich­tig sind. Ein Phä­no­men! Er beob­ach­tet auch Son­nen­stand und Abstand zu Objek­ten wie Leucht­tür­men. Tau­sen­de sei­ner Bil­der sind auf flickr gespeichert. Der Rei­sen­de lern­te Toni und…

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    Muschelfischer an der Ria de Arousa

    Wie gemalt: Abend­stim­mung in Arou­sa. Hier wer­den die berühm­ten Herz­mu­scheln und Mies­mu­scheln ange­baut. Mor­gens um vier ver­las­sen die Fischer den Hafen. Mor­gen besucht der Rei­sen­de Muschel­fi­scher an der Ria de Arou­sa. Das ist das Ziel. Unwei­ger­lich muss er zuvor an die unsäg­li­che Ver­schmut­zung der Küs­te durch Öl den­ken, die immer wie­der Gali­ci­en heim­sucht. Im Jah­re 2002 sank hier der unter der Flag­ge der Baha­mas fah­ren­de Öltan­ker “Pres­ti­ge”. Er woll­te im Novem­ber 2002 Öl von Lett­land nach Sin­ga­pur brin­gen. Der Kurz­sich­tig­keit der spa­ni­schen Behör­den ist das Desas­ter zu ver­dan­ken, dass die Exis­tenz vie­ler Fischer rui­nier­te. Denn sie lie­ßen den durch einen Sturm leck­ge­schla­ge­nen Tan­ker nicht in einen Hafen fah­ren. Dort hät­te das…