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    Jetzt im TV: Naturparks in Europa

    Jetzt im TV: Natur­parks in Euro­pa. Aktu­ell ver­sorgt der Rei­sen­de euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal sind nach der Mas­se an Dokus in der ver­gan­ge­nen Woche nur Deutsch­land, Por­tu­gal und Öster­reich ver­tre­ten. Am meis­ten erfah­ren die Zuschau­er dies­mal über Desti­na­tio­nen in Deutsch­land. Das liegt wohl an Coro­na man­gels Rei­se­mög­lich­kei­ten liegt. Emp­feh­len kann der Rei­sen­de einen Film über Natur­parks in Por­tu­gal. Er sah ihn bereits. Die Ser­ra da Est­re­la kennt er gut, da er dort mehr­fach recher­chier­te, einen Rei­se­füh­rer und einen Kalen­der dar­über ver­fass­te. Die Regi­on liegt im Cen­tro de Por­tu­gal. Sie besticht durch hohe Ber­ge…

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    Streit über die Gestaltung der Museumsmeile in Madrid

    Lan­ge habe ich es ver­säumt, in einem Muse­um nicht nur den Expo­na­ten mei­ne Auf­merk­sam­keit zu schen­ken, son­dern mir auch die äuße­re Gestal­tung des Gebäu­des anzu­schau­en. Wahr­schein­lich geht es den meis­ten so. Erst vor kur­zem wur­den mir bei einem Besuch in Lil­le die Augen geöff­net, dass sich eine Umrun­dung loh­nen kann. Nicht sel­ten ist Archi­tek­ten etwas Beson­de­res ein­ge­fal­len, um ein­mal einem Muse­um etwas Ein­la­den­des zu ver­lei­hen, ande­rer­seits etwas für die Bewah­rung der Kunst­wer­ke zu tun. Als ich das LaM in Lil­le besuch­te – ein Muse­um für moder­ne Kunst, zeit­ge­nös­si­sche Kunst und Art brut — fiel mir auf, dass das Haus aus zwei Flü­geln mit unter­schied­li­chen Fas­sa­den bestand. Der lin­ke wur­de in den…

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    Tipps zur Vogelbeobachtung

    Das ist mal ein inter­es­san­tes Inter­view mit Tipps zur Vogel­be­ob­ach­tung . Das Gespräch der “La Van­guar­dia” aus Bar­ce­lo­na rich­tet sich an Leser, die ger­ne Vögel in der Natur beob­ach­ten. Es kann sehr befrei­end sein, sich mal für eini­ge Stun­den mit einer Welt zu befas­sen, die oft vor der eige­nen Haus­tür liegt. Bis heu­te erin­ne­re sich der Rei­sen­de noch sehr ger­ne an die nor­we­gi­sche Vogel­welt. Auf Ves­terå­len zu beob­ach­ten, wie Papa­gei­tau­cher fischen, ist sehr lus­tig. Und zu sehen, wie Möwen dann ver­su­chen, ihnen den Fisch abzu­ja­gen, auch. Oder den Vogel­stim­men zu lau­schen, die auf dem Fel­sen einer Halb­in­sel bei Trom­sø. Bis heu­te ist die­se Orches­ter­mu­sik noch ein Ohr­wurm. Und zu sehen im…

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    Gut speisen in Madrid

    Kürz­lich schrieb ich hier noch über mei­ne musea­len Erfah­run­gen in Madrid und emp­fahl San Sebas­tián im Bas­ken­land sowie die anda­lu­si­schen Dör­fer Ubri­que und Graz­ale­ma als gute Adres­sen für Tapas. Wer dem­nächst in Madrid unter­wegs ist, darf sich hier auf wei­te­re gute Restau­rants freu­en. Denn die spa­ni­sche Zei­tung “El Pais” emp­fiehlt jetzt gute Adres­sen in der Haupt­stadt. So weit ich weiß, schickt die Redak­ti­on auf Kuli­na­rik spe­zia­li­sier­te Jour­na­lis­ten los, um Gast­häu­ser zu tes­ten. Gut fin­de ich nicht nur die Nen­nung der Adres­sen, son­dern auch die Anga­be der Prei­se in den Kurz­tex­ten. Es wür­de mich freu­en, wenn Du mir schrei­ben könn­test, wie es Dir dort geschmeckt hat. Guten Appetit! El Pais: Emp­feh­lens­wer­te Restau­rants…

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    Spaniens tolle Museen und Tapasbars

    Etwas über­trie­ben fin­de ich es ja, wenn “Die Pres­se” in Wien mit der Über­schrift eines Arti­kels sug­ge­riert, Madrid sei die Haupt­stadt der Tapas. Da gibt es bes­se­re spa­ni­sche Städte. Ich tei­le aller­dings die Ansicht, dass die Muse­en in Madrid sehr gut sind. Und ich bin froh, dass auch mal ein ande­res genannt wird als der Pra­do. Die­ses Muse­um kommt natür­lich auch im Arti­kel vor mit­samt Picas­sos Guer­ni­ca­bild, was ich scha­de fin­de, denn dort geht ohne­hin “jeder” Madrid­be­su­cher mal hin. Besu­chen­swert ist etwa das pri­vat geführ­te See­fahrts­mu­se­um, denn Spa­ni­en war mal eine Macht auf See, und dort erfährt man dann auch war­um und wie dies das Land prägte. Im Muse­um “Rei­na…

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    Erbarmungslos trockener Jakobsweg

    Erbar­mungs­los tro­cke­ner Jakobs­weg: Welch eine abwechs­lungs­rei­che Land­schaft zwi­schen Mom­buey und Ollosa de Tera in Kas­ti­li­en und León. Heu­te Mit­tag streif­te der Rei­sen­de noch auf einer Moun­tain­bike-Rou­te um Mom­buey her­um. Dort war es sehr tro­cken. Nur dicke schwe­re glän­zen­de Quarz­stei­ne erhell­ten die Stim­mung. Es könn­te hier also Gold geben. Hei­de­kraut ist es gelun­gen, sich hier anzu­sie­deln: Es ist hart und krat­zig. Son­ne knallt grell vom Him­mel. Aber die Luft ist erstaun­lich: herbst­lich kühl. Gro­ße Bäu­me dar­ben am Boden, hin­weg­ge­fegt von einem Sturm im Juni. Sie ver­sper­ren den Sin­gle-Trail. Des­halb muss der Jakobs­pil­ger zwi­schen Fel­sen radeln, die wie Ter­mi­ten­bau­ten empor­ra­gen. Ein Paar aus Madrid streift trau­rig durchs tro­cke­ne Fluss­bett des Rio Negro.…

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    1100 Höhenmeter auf dem Jakobsweg

    1100 Höhen­me­ter auf dem Jakobs­weg: Vie­le Grü­ße aus zunächst 676 Metern Höhe auf dem Jakobs­weg von Laza nach Ver­ín. Laza und Ver­ín sind auch als Kar­ne­vals­hoch­bur­gen bekannt. Die Schlamm­schlach­ten in den jewei­li­gen Dorf­zen­tren sind im Früh­jahr legen­där. Dort bewer­fen sich Dorf­be­woh­ner und Spa­ni­er aus ande­ren Tei­len des Lan­des mit Schlamm, zie­hen sich dafür Regen­klei­dung an. Ein ziem­li­cher Spaß. Jetzt ist bei der Durch­fahrt nichts davon zu sehen. Die Haus­wän­de sind wie­der gesäubert. Die “Via de la pla­ta” führt den Bike­pa­cker in Rich­tung Zamo­ra. Fürs nächs­te Jahr ist schon eine ähn­li­che Tour geplant. Wer mit­ra­deln will, soll­te anfan­gen zu trai­nie­ren. Sonst ist die Chan­ce, nicht durch­zu­hal­ten, gerin­ger als ein Sech­ser im Lotto.…

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    Auf der Jagd nach edlen Pilzen

    In ein Grimm­sches Mär­chen zurück­ver­setzt, füh­len sich Besu­cher der Pro­vinz Soria in den Wäl­dern der ehe­ma­li­gen spa­ni­schen König­rei­che Kas­ti­li­en und León. Wie Rot­käpp­chen tra­gen Pilz­samm­ler gefloch­te­ne Kör­be. Sie sind auf der Jagd nach edlen Pil­zen und ern­ten, ohne zu säen: Soria ist ein Dora­do für Pilz­ken­ner. Restau­rants berei­ten Spei­sen aus Stein­pil­zen oder Trüf­feln zu. In Nava­le­no gibt es die größ­te Trüf­fel­farm der Welt. Die Bedin­gun­gen für Pil­ze sind auf der von Tou­ris­ten noch nicht ent­deck­ten Hoch­ebe­ne von Soria sehr gut. Wenn Gour­mets von Trüf­feln, Mor­cheln und Stein­pil­zen spre­chen, wis­sen sie, dass es sich um Spit­zen­pro­duk­te der fran­zö­si­schen und ita­lie­ni­schen Ess­kul­tur han­delt. Doch gibt es auch in Spa­ni­en, dem Land der Oli­ven­hai­ne…