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    Dicke Blockhauswände speichern Wärme

    Dicke Block­haus­wän­de spei­chern Wär­me: In Schwe­den ver­wen­den die Zim­mer­leu­te fast aus­schließ­lich alte nor­di­sche Kie­fer. Das Holz muss über 100 Jah­re lang­sam gewach­sen sein, zu erken­nen an eng bei­ein­an­der lie­gen­den Jah­res­rin­gen. Die­se Qua­li­tät erreicht ein Wald­be­sit­zer, wenn die Bäu­me eng bei­ein­an­der ste­hen und der Boden mager ist. Dann schießt der Baum nicht in die Höhe, son­dern bil­det durch lang­sa­mes Wach­sen gutes Kern­holz. Von der Dicke der Stäm­me pro­fi­tiert der Bau­herr. Denn alte dicke Stäm­me erzie­len einen bes­se­ren Dämm­wert als jun­ge und dün­ne Stäm­me. Dicke Block­haus­wän­de spei­chern gut Wär­me und das auf natür­li­che Weise. Wenn die Wän­de im Som­mer die küh­le Nacht­tem­pe­ra­tur wäh­rend der hei­ßen Tages­stun­den abstrah­len, funk­tio­niert das im Win­ter anders­her­um. Je…

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    Dalaknut wird individuell hergestellt

    Dala­k­nut wird indi­vi­du­ell her­ge­stellt: Nach dem Sägen haut David Pres­ton das Holz zwi­schen den Ein­schnit­ten mit einem Tisch­ler­beil her­aus. Des­sen schma­le gera­de Schnei­de passt genau in die Aus­ker­bung. Mit einem Breit­beil wür­de dies nicht funk­tio­nie­ren. Denn die­ses ist spe­zi­ell zum Ent­rin­den und zum Bear­bei­ten der Holz­ober­flä­che gefer­tigt. Das Hau­en gleicht dem Hobeln eines Käses, da die meis­ten Holz­stü­cke nur papier­dünn sind. Die Axt benutzt der Zim­mer­mann oft wie ein Mes­ser, des­sen Kopf dann in der Hand liegt. „Dar­an muss man sich erst ein­mal gewöh­nen“, meint der am Block­haus­kurs in Gräns­fors teil­neh­men­de David Pres­ton. Ganz tra­di­tio­nell arbei­ten­de Zim­mer­leu­te ver­wen­den aus­schließ­lich Spe­zi­al­äx­te für sol­che Arbei­ten. Alles ande­re wäre unter ihrer Wür­de. Damit zei­gen…

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    Dalaknut, Herz eines Blockhauses

    Dala­k­nut, Herz eines Block­hau­ses: Stirn run­zelnd steht der Bri­te David Pres­ton aber erst ein­mal vor etwas, was er selbst auf sei­ner gera­de been­de­ten Welt­rei­se nicht gese­hen hat: die meis­ter­li­che Ver­bin­dung von zwei recht­wink­lig auf­ein­an­der sto­ßen­den Block­haus­wän­den. Auf­ein­an­der geleg­te run­de Stäm­me oder Bal­ken muss er mit­ein­an­der an den Enden ver­bin­den und zwar so, dass die Bal­ken­köp­fe über­ste­hen. Sol­che Ver­bin­dun­gen sind schon durch ein­fa­che Ker­ben auf bei­den Sei­ten und bei­den Enden eines jeden Bal­kens zu erstel­len. Dann aber lie­gen die Stäm­me nur rela­tiv locker als Wand über­ein­an­der. Pres­ton muss also nicht nur zim­mern, son­dern auch pei­len kön­nen. Da er Lands­leu­ten in Eng­land bei­bringt, Natur­stein­mau­ern zu errich­ten, fällt ihm das nicht schwer. Zim­mer­leu­te…