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    Die Serra de Montemuro bezwungen

    Die Ser­ra de Mon­tem­u­ro bezwun­gen: Stern­ge­bir­ge, Berg­mau­er­ge­bir­ge — so man­ches por­tu­gie­si­sche Mas­siv klingt ziem­lich male­risch. Das Stern­ge­bir­ge ist nach sei­ner Form benannt. Türmt sich die Ser­ra de Mon­tem­u­ro im Alto Dou­ro wie eine Bar­rie­re vor dem rei­sen­den Moun­tain­bi­ker auf? Ein Restau­rant­be­sit­zer vor den Toren der Stadt Cin­fães befürch­tet dies sicht­lich. Kaum hat er vom Plan gehört, schaut er so drein, als hät­te der Rei­sen­de ihm erzählt, er woll­te es Rein­hold Mess­ner gleich­tun und ohne Sau­er­stoff­ge­rät den Mount Ever­est bezwingen.  Der Mann wirft einen fra­gen­den Blick in die Run­de sei­ner Gäs­te auf der Ter­ras­se. Die­se lächeln amü­siert. Dann tritt er vor, schwenkt sei­nen Arm im Halb­kreis über die vor ihm lie­gen­de Gebirgs­ket­te.…

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    Portugiesen entwickeln Hybrid-E-Bike

    Por­tu­gie­sen ent­wi­ckeln Hybrid-E-Bike: Bis heu­te wuss­te ider Rei­sen­de nicht, dass auch Por­tu­gie­sen Räder ent­wi­ckeln. Bis­her war es ihm nur bekannt, dass das Nach­bar­land Spa­ni­en Räder baut. Vor eini­ger Zeit leg­te der Bike­pa­cker sich auf dem Jakobs­weg in Tui ein Hin­ter­rad einer spa­ni­schen Fir­ma zu. Lei­der fehl­ten dem Händ­ler Ersatz­tei­le. So muss­te die an sich noch intak­te Ghost-Fel­ge ins Alt­me­tall wandern. Doch nicht nur in Spa­ni­en, son­dern auch in Por­tu­gal gibt es mit Órbi­ta ein Unter­neh­men, das Räder pro­du­ziert. In der Zei­tung Diá­rio de Noti­ci­as (DN) hat der Rei­sen­de heu­te gele­sen, dass in Zusam­men­ar­beit mit der Uni­ver­si­tät in Avei­ro ein Hybrid-E-Bike auf den Markt gekom­men ist. Mit dem kann man als…

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    Radfahren in der Natur

    Rad­fah­ren in der Natur: Wohin fährst Du am liebs­ten, wenn Du Dich auf das Rad schwingst? Wenn Du nach dem Tag im Hör­saal oder im Büro fri­sche Luft und Bewe­gung brauchst? Oder wenn Du mal meh­re­re Tage am Stück an der fri­schen Luft und in der frei­en Natur unter­wegs sein möchtest? Als Nah­erho­lungs­ge­bie­te locken Durch­strei­fen & Erle­ben die Eifel rund um Bonn oder die Baum­ber­ge in der Nähe von Müns­ter. Dort genießt der Rei­sen­de die Mög­lich­keit, auf “Ber­ge” zu kra­xeln und von ihnen her­un­ter zu sau­sen, schö­ne Aus­bli­cke zu genie­ßen wie auf den Köl­ner, den Bil­ler­be­cker Dom oder auf das zu Füßen lie­gen­de Stevertal. Steverland-Route im Münsterland Die Ste­ver-Regi­on zwi­schen…

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    Steiniger Jakobsweg um Bandeira

    Stei­ni­ger Jakobs­weg um Band­ei­ra: So sieht der Camin­ho de Sant­ia­go von Por­to nach Sant­ia­go öfter aus. Mit Gepäck muss der Rei­sen­de dann oft schie­ben. Er kennt aber immer­hin fünf Freun­de in Bonn und in Müns­ter, die auch nicht auf­gä­ben. Ste­phan, zwei Chris­ti­ans, Hol­ger und Ulf. Die Stre­cke heu­te ist deut­lich die anstren­gends­te. Dabei ist er die letz­ten fünf Kilo­me­ter par­al­lel zum Wan­der­weg auf der Land­stra­ße gera­delt. Dar­un­ter for­der­ten ihn auch neun Pro­zent Stei­gung her­aus. Der Pil­ger­weg selbst ist ab Band­ei­ra nur für Moun­tain­bi­ker ohne Gepäck zu bewäl­ti­gen. Das Rad müs­se stre­cken­wei­se auf den Schul­tern getra­gen wer­den, mun­kelt man. Der Anfang der Stre­cke hat unter Regen so stark gelit­ten, dass ein Stück…

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    Philosophieren auf dem Jakobsweg

    Phi­lo­so­phie­ren auf dem Jakobs­weg: Es gibt Leu­te, die mei­nen, mensch­li­che Inter­es­sen übers Alter defi­nie­ren zu müs­sen: mit zwan­zig in Clubs und Fit­ness­stu­di­os. Mit drei­ßig Lite­ra­tur. Mit vier­zig Jah­ren fan­ge man mit dem Wan­dern an. Ab fünf­zig spü­re man, dass gar nichts mehr geht. Man könn­te sich dann einen Platz im Alters­heim reser­vie­ren und den Grab­stein. Doch die­se Zei­ten sind längst vorbei. Auf dem Jakobs­weg hat auch eine Pil­ge­rin behaup­tet: Da sie jung sei, sei sie eher bereit, in Her­ber­gen zu schla­fen als Älte­re. Dort riecht es nicht gut. Leu­te schnar­chen. Eta­gen­bet­ten sind nicht ver­lo­ckend. Manch­mal gibt es kei­ne frei­en Bet­ten mehr. Matrat­zen lie­gen dann auf dem Gang. Sportlich und komfortabel gekleidete…

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    Afrikanische Nacht mit dem Froschflüsterer am Canyon

    So ähn­lich wie Tomás, Held in Yann Mar­tels her­vor­ra­gen­dem Roman „Die hohen Ber­ge Por­tu­gals“, fühl­te ich mich auch, bevor ich mich mit dem Moun­tain­bike auf eine drei­wö­chi­ge Rei­se durchs por­tu­gie­si­sche Hoch­ge­bir­ge bege­ben soll­te. „Du fährst nicht durch Afri­ka.“ Oder „Du wirst in Gegen­den kom­men, die noch nie ein Auto gese­hen haben“. Und: „Die hohen Ber­ge Por­tu­gals waren die letz­te Bas­ti­on des ibe­ri­schen Nas­horns, bevor es von der Moder­ne über­rollt wor­den ist.“ Ich durch­quer­te zwar schon die Pyre­nä­en mit dem Rad auf dem Jakobs­weg, ken­ne fast jeden Gras­halm zwi­schen Flens­burg und Nar­vik. Aber ich war noch nie drei Wochen mit dem Rad nur in einem Gebir­ge unter­wegs gewe­sen, noch dazu mit vol­lem…

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    Mit dem Mountainbike durch die Eifel

    Haben Sie die lang­wei­li­gen Kon­zer­te satt, die sich selt­sa­me Namen wie “Rhythm is a damp­fer” geben und letzt­lich nichts als Lärm­be­läs­ti­gung dar­stel­len? Wo Ziga­ret­ten­rauch nervt? Fol­ge: Kopf­schmer­zen und Bett­lä­ge­rig­keit am nächs­ten Tag. War es das wirk­lich wert? Suchen Sie doch lie­ber Ruhe und Ent­span­nung, die Ihnen die Eifel zwi­schen Eus­kir­chen und Düren bie­tet. Dort gibt es sehr schö­ne Rad­we­ge nach Her­gar­ten, Heim­bach und Eicks, die jeder schafft, der ger­ne Rad fährt. Sie füh­ren durch tie­fe Wäl­der, Schluch­ten und Fel­der. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de fand ich dort ein­sa­me Wege, auf denen kei­ne Autos fah­ren, nur weni­ge Wan­de­rer unter­wegs sind. Und garan­tiert auch jede Men­ge fri­sche Luft. Danach fällt es Ihnen auch nicht mehr…