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Genug Stoff für “Hollywood”

115 Kilometer auf dem Rad zum Nationalpark Eifel

115 Kilometer, fast 1000 Höhenmeter: Von Bonn aus ist der Nationalpark Eifel noch ganz gut mit dem Rad zu erreichen. Die Strecke besticht durch Burgen wie in Mechernich und Satzvey, den von Nettersheim nach Köln führenden Römerkanal, die Katzensteine, die vor 15000 Jahren Menschen der Steinzeit als Heim dienten. Auch die Kakushöhle bei Eisenfey wurde von Steinzeitmenschen genutzt. Sie bietet noch heute sogar 50 Menschen Platz. Vielleicht macht man sich in Eisenfey Hoffnungen auf die Ankunft eines Regisseurs aus Hollywood, der den Stoff um die beiden Riesen verfilmen will. Ein bisschen sieht es hier so aus.

Wir hatten die Kondition für solch eine Strecke über Wochen hinweg mit einigen harten Bergetappen kontinuierlich aufgebaut, so dass wir selbst die neunprozentigen Steigungen sowie Schotterstrecken gut bewältigten. Relativ locker fuhren wir nach Bonn zurück. Die Luft ging uns nicht dabei aus. Am kommenden Wochenende folgen wir wahrscheinlich dem Verlauf der Agger. Diese entspringt in Meinerzhagen und fließt gut 85 Kilometer nach Lohmar. Dort mündet sie in die Erft.

Wie auf einem ganz anderen Kontinent

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Vor einiger Zeit besichtigte ich mit einer Freundin Düsseldorf. Am Interessantesten fanden wir das Japanhaus. In der Stadt leben durch die Ansiedlung japanischer Unternehmen viele Asiaten. Im Japanhaus finden deren Mitarbeiter ein Stück Heimat. Es gibt dort einen Garten, der die Landschaften Japans nachbildet, so dass Besucher dort meditierend herumwandeln können. Exotisch muten uns auch die Räume an, vor allem der Tempel.

Etwas außerhalb liegt bei Mettmann das Neandertal-Museum. Nicht nur die Ausstellung besticht durch ihre Lebendigkeit, sondern auch die schöne Landschaft, in der ein Skelett aus der Steinzeit gefunden wurde. Gut eingebettet ist ein Gehege mit Tieren, die damals gejagt wurden.

Wer mehr über Düsseldorf erfahren will, sollte diesen jetzt in der “Presse” in Wien veröffentlichten Artikel lesen. Beim Lesen fühle ich mich tatsächlich so wie an einem ganz besonderen Ort und hätte die beschriebenen Stätten auch gerne besucht. Das wird auf jeden Fall nachgeholt.

Ausflug nach Düsseldorf

Porto 6 Tage, 7 Nächte

Eine Woche bleibe ich in Porto. Ich freue mich riesig darauf. Heute oder morgen komme ich an. Unterkunft und Rückflug sind schon gebucht. Sieben Nächte in zentraler Lage an der Avenida dos Aliados. Dann werde ich recherchieren, was die Seele der Stadt ausmacht, möglichst abseits vom Reise-Mainstream. Mal schauen, wie oft ich mein Rad noch brauche. Ich benötige dringend neue Bremskörper, bin froh, dass ich die Schlussetappe gut überstanden habe. Ein freundlicher Mechaniker verkaufte mir gestern welche und schrieb mir Tipps auf, was ich auf jeden Fall besuchen sollte. Er sprudelte fast schon über.

Aarhus -Stadt des Lächelns

Lustig, gerade gegoogelt. Mein Kulturreiseführer über Aarhus “Aarhus Stadt des Lächeln Die dänische Kulturhauptstadt durchstreifen und erleben” ist derzeit Gegenstand eines Seminars für Master-Studenten an der Uni Heidelberg über Kulturmarketing. Prof. Dr. Mandel bietet das Seminar an. Dann werde ich vielleicht auch zitiert in einer der Seminararbeiten. ☺