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Höchste Berge Spaniens

Höchs­te Ber­ge Spa­ni­ens: Hast Du gewusst, dass in Spa­ni­en min­des­tens sie­ben Ber­ge über 3000 Meter hoch sind? Die Zei­tung “La Voz de Gali­cia” hat jetzt einen Arti­kel über die stol­zen Rie­sen publi­ziert. Die Fotos dazu sehen schon beein­dru­ckend aus. Bei. Rei­sen­den ste­hen die “Picos de Euro­pa” an der Nord­küs­te auf der Urlaubs-Lis­te. Die­se hei­ßen “Spit­zen”, weil die See­fah­rer beim Anblick der wei­ßen Gip­fel wuss­ten, dass sie bald wie­der zuhau­se sind. Am höchs­ten Punkt sind sie 2648 Meter hoch.

Die höchs­ten Gip­fel befin­den sich nach dem Arti­kel der “La Voz” (Die Stim­me Gali­ci­ens) in den Pyre­nä­en und in Anda­lu­si­en. Sie sol­len für Aktiv­ur­laub gut erschlos­sen sein. Stand­ort ist zum einen die Pro­vinz Hue­s­ca, zum ande­ren die Sier­ra Neva­da. Das gilt natür­lich auch für Spa­ni­ens höchs­ten Berg, den Tei­de auf Tene­rif­fa. Dort wur­den bekann­te Fil­me gedreht wie Fast & Furious 6 sowie Ram­bo V: Last Blood.

Ent­we­der sei­en sie bedeckt mit Schnee oder mit der dem Früh­jahr und Som­mer eige­nen Vege­ta­ti­on, schreibt “La Voz”. Berg­re­gio­nen hät­ten ihren spe­zi­el­len Reiz, dem man nur schwer wider­ste­hen könn­te. Die Uner­mess­lich­keit zu Füßen des Betrach­ters, wenn er die Gip­fel errei­che, der Frie­den und die rei­ne Luft, die ihn umgä­ben, wie auch die Stren­ge der Berg­hän­ge, ver­wan­del­ten sie in schö­ne als auch unglaub­li­che Ziele.

Teide höchster Berg Spaniens

Auf Tene­rif­fa (Kana­ri­sche Inseln) befin­de sich mit dem Tei­de der höchs­te Berg Spa­ni­ens. Mit 3718 Metern Höhe über dem Mee­res­spie­gel sei die­ser Vul­kan die größ­te Attrak­ti­on des Natio­nal­parks Tei­de. Die Unesco habe ihn im Jah­re 2007 zum Mensch­heits­er­be erklärt. Die Bedeu­tung die­ses Raums sei so, das der Natio­nal­park der meist­be­such­te des Lan­des sei. Er zie­he jähr­lich meh­re­re Mil­lio­nen Men­schen an. Dort sei es mög­lich, sowohl den Schutz­raum des Ber­ges Alta­vis­ta zu ent­de­cken, als auch mit der Seil­bahn den Tei­de zu erklim­men. Die­se ende erst auf einer Höhe von etwa 3555 Metern.

An zwei­ter Stel­le ste­he der Mul­ha­cén, der höchs­te Berg der Ibe­ri­schen Halb­in­sel. Die­ser befin­de sich im Natio­nal­park der Sier­ra Neva­da (Gra­na­da) und sei 3479 Meter hoch. Auf ihm sei­en ver­schie­de­ne Rou­ten und Aus­flü­ge bestreit­bar mit akti­ven Tou­ris­mus-Unter­neh­men und sich im Schutz­raum Poquei­ra auf­zu­hal­ten auf 2500 Metern Höhe.

Größter Gletscher der Pyrenäen

Der höchs­te Berg der Picos der Pyre­nä­en befin­de sich in Hue­s­ca (Ara­gón) im Natur­park Posets-Mala­de­ta. Er ist 3404 Meter hoch. An der Nord­wand befin­de sich der größ­te Glet­scher der Pyre­nä­en. Mit­tels geführ­ter Tou­ren sei es mög­lich, ihn bin­nen eins Tages zu erklim­men, obwohl solch eine Tour gut vor­be­rei­tet wer­den müs­se. Denn es sei sehr anstren­gend. Es gebe Tage im Som­mer, an dem mehr als 100 Men­schen dies ver­such­ten. Nicht alle sei­en gut vor­be­rei­tet, wes­halb die Berg­wacht Dut­zen­de von ihnen ret­ten müsse.

Zurück in die Sier­ra Neva­da in Anda­lu­si­en: Dort befin­de sich der Pico Vele­ta nahe Gra­na­da. 3396 Meter hoch, beher­ber­ge er die Ski­sta­ti­on der Sier­ra. Außer­dem befin­de sich dort ein astro­no­mi­sches Obser­va­to­ri­um, das Obser­va­to­rio IRAM Pico Veleta.

Wie­der in den Pyre­nä­en ste­he an fünf­ter Stel­le unter den höchs­ten Ber­gen Spa­ni­ens in der Pro­vinz von Hue­s­ca der Berg Posets oder aber Pun­ta de Llar­da­na. Er mes­se 3375 Meter Höhe. Bestei­gen las­se er sich über die anspruchs­vol­le Königs­rou­te (Ruta Real). Die­se begin­ne im Tal von Eris­te und füh­re zum Refu­gi­um Ángel Orús herauf.

Höchstes Kalkstein-Massiv Europas

Der Pico Alcaza­ba bei Gra­na­da recke sich eben­falls in der Sier­ra Neva­da zu stol­zer Höhe auf – 3366 Meter. Wer sowohl Alcaza­ba als auch Mul­ha­cén ken­nen­ler­nen wol­le, fin­de im Berg­dorf Tré­ve­lez einen idea­len Aus­gangs­punkt. Die­ses lie­ge auf 1480 Metern Höhe. Das Dorf auf drei unter­schied­li­chen Höhen sei sehens­wert. Die Gemein­de gehö­re zum Natur­park Sier­ra Nevada.

Die Pro­vinz Hue­s­ca bie­te mit dem Mon­te Per­di­do an sieb­ter Stel­le einen wei­te­ren hohen Berg mit 3355 Metern. Es han­de­le sich um das höchs­te Kalk­stein-Mas­siv Euro­pas. Die­ses lie­ge im Natio­nal­park von Orde­sa und Mon­te Per­di­do. Dort böten sich zahl­rei­che Rou­ten mit ver­schie­de­nen Schwie­rig­keits­gra­den. Es böten sich im Park zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten zum Über­nach­ten: vom ein­fa­chen Zim­mer, übers Cam­ping hin zu Hotels und Apart­ments. Piri­ne­os-Mon­te Per­di­do wer­de als Kul­tur­er­be der Unesco seit 1997 geführt. Die höchs­ten Ber­ge Spa­ni­ens war­ten schon auf Dei­ne Ankunft!

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Kristen Benning

Freier Reise- und Kulturjournalist. Fachautor von Kulturreiseführern wie Serra da Estrela, Die hohen Berge Portugals durchstreifen und erleben, Berlin 2019. Münster, Stadt der Skulpturen, Die Kulturhauptstadt-Finalistin durchstreifen und erleben, Berlin 2017. Aarhus, Stadt des Lächelns, Die dänische Kulturhauptstadt 2017 durchstreifen und erleben, Berlin 2016. Västerbotten Land der Abenteuer. Ein unbekanntes Land im Norden Schwedens, Berlin 2014.

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