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    Neu: Schwank der Dienstboten

    Dramatiker Gil Vicente wirft bezeichnendes Licht auf den Lissaboner Königshof Neu im Buch­han­del: Schwank der Dienst­bo­ten. In einer Zeit, in der Por­tu­gals Han­del auf­blüht, lebt ein Ade­li­ger am könig­li­chen Hof auf gro­ßem Fuße. Er beschäf­tigt Ange­stell­te, gibt kost­spie­li­ge Arbei­ten in Auf­trag, kann die­se aber nicht bezah­len. Er leis­tet daher hoh­le Ver­spre­chun­gen. Aller­dings sind sei­ne „Dienst­bo­ten“ naiv. Denn die­se machen trotz­dem ihre eige­nen Rech­nun­gen auf.  Steht Por­tu­gal vor einer Revo­lu­ti­on? Der Rei­sen­de hat das Thea­ter­stück jetzt erst­mals ins Deut­sche über­setzt. An die­sem 1527 ver­fass­ten Thea­ter­stück schätzt er, dass die Spra­che frisch ist. Ein Leser merkt deut­lich, dass es ein ganz eige­nes Werk des berühm­ten Renais­sance-Dich­ters Gil Vicen­te ist. Zuvor hat­te ihn offen­bar…

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    Norway.today hautnah miterleben

    Ein Kas­sen­schla­ger scheint der­zeit das Thea­ter­stück “Norway.today” zu sein. Es wird auf ver­schie­de­nen deut­schen Büh­nen aufgeführt. Pre­mie­re hat das Dra­ma jetzt auch im Klei­nen Büh­nen­bo­den in Müns­ter. Es spielt am Prei­ke­sto­len, der seit Jah­ren schon ein belieb­tes tou­ris­ti­sches Ziel ist, lei­der auch Motiv für völ­lig leicht­sin­ni­ge, ja lebens­ge­fähr­li­che Sel­fies. Zwei Frau­en, gespielt von Ali­ce Zikeli und Tat­ja­na Poloc­zek, rei­sen zum Fel­sen und füh­ren dort Gesprä­che, in denen sie das Leben neu ent­de­cken. 90 Minu­ten lang kannst Du haut­nah, das ist das Schö­ne am Thea­ter, ein schnel­les und humor­vol­les Dra­ma mit­er­le­ben. Die Rei­se zum Prei­ke­sto­len kannst Du hier buchen: Dra­ma Norway.today Im Netz fin­dest Du auch vie­le wei­te­re Thea­ter, die das…

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    Münster kulturell nur Mittelmaß?

    Müns­ter kul­tu­rell nur Mit­tel­maß? Johann Con­rad Schlaun schuf eine ein­zig­ar­ti­ge Archi­tek­tur. Künst­ler kön­nen sich in gro­ßen Ate­liers ent­fal­ten, die sie güns­tig von der Stadt mie­ten kön­nen. Es gibt ein Picas­so-Muse­um, einen der schöns­ten Dome Deutsch­lands. Und alle zehn Jah­re zieht das Skulp­tur-Pro­jekt Besu­cher aus aller Welt an. Trotz­dem ist Müns­ter mehr durch die Kri­mis Tat­ort und Wils­berg in aller Mun­de. Trotz­dem schaf­fen es sogar wenig attrak­ti­ve Städ­te wie Stutt­gart oder Köln, sich im jähr­li­chen Kul­tur­ran­king der Städ­te vor Müns­ter zu plat­zie­ren. Selbst das klei­ne Bonn! Das Ham­bur­gi­sche Welt­Wirt­schafts­In­sti­tut (HWWI) und die Pri­vat­bank Beren­berg haben gera­de die 30 größ­ten Städ­te Deutsch­lands im Hin­blick auf ihr Kul­tur­le­ben unter­sucht. Das Ergeb­nis des Kul­tur-Städ­te-Ran­kings: Stutt­gart…

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    Kulturangebot: Münster auf Platz 4

    Auf Platz 4 lan­det Müns­ter im NRW-Kul­tur­städ­te­ver­gleich. Was pas­siert also aktu­ell in Essen, immer­hin euro­päi­sche Kul­tur­haupt­stadt 2010? Müns­ter stand 2010 im Fina­le die­ses Wett­be­wer­bes. Zahlt sich das Kul­tur­jahr etwa nicht aus? Denn vor Müns­ter lie­gen nur Bonn, Düs­sel­dorf und Köln. Lang­fris­tig wird Müns­ter auch die­se Städ­te über­ho­len, wenn zum Bei­spiel die neue Matis­se-Samm­lung in einem eige­nen Muse­um gezeigt wird. Als Stand­ort gefie­le mir das schö­ne Gebäu­de der ehe­ma­li­gen JVA. In der däni­schen Klein­stadt Hor­sens wird im ehe­ma­li­gen Gefäng­nis die Geschich­te des Hau­ses und die Bio­gra­fie eini­ger pro­mi­nen­ter Insas­sen etwa wäh­rend der Besat­zungs­zeit gezeigt. Sehr beliebt ist es auch, dort zum Über­nach­ten eine Gefäng­nis­zel­le zu mieten. Das ehe­ma­li­ge Post­ge­bäu­de am Hafen wird…