Schwedens Westküste Jahresradweg

Schwe­dens West­küs­te ist Euro­pas Jah­res­rad­weg: Eine der ers­ten Fern­rad­tou­ren des Rei­sen­den führ­te zur schwe­di­schen West­küs­te. Er hat­te ganz Däne­mark erschlos­sen, Das lus­ti­ge Leben auf den Cam­ping­plät­zen, an den Strän­den und in den Städ­ten genoss er. Doch mit Schwe­den betrat er eine neue Welt. Die war er durch Feri­en in Som­mer­häu­sern zwar schon gewohnt. Aber allei­ne Schwe­den per Rad zu erkun­den, ist eine ande­re Num­mer. Nur weni­ge Men­schen ver­tei­len sich über einen wei­ten Raum. Mitt­ler­wei­le ist Süd­schwe­den ihm zu dicht besie­delt,. Des­halb bevor­zugt er in der Regel ein­sa­me­re Regionen.

Der Radler ist ein Bote

In ein­sa­men Gegen­den wie in Nord­nor­we­gen oder im Gebir­ge Por­tu­gals ist ein Rad­ler ein Bote, der Nach­rich­ten aus ande­ren Dör­fern mit­bringt. Wie geht es Leif? Wel­che Tie­re hast Du auf dem Weg gese­hen? Gibt es den Super­markt dort schon? Die Men­schen ken­nen ein­an­der oft. Oft sind sie mit­ein­an­der ver­wandt. Autor Per Olov Enquist meint, in Väs­ter­bot­ten schon zu eng. Sie geben Tipps und zei­gen, wo sie leben. Daher emp­fin­det er es heu­te als befrie­di­gen­der, eine ein­sa­me­re Regi­on zu erschlie­ßen und sich auf die Men­schen ein­zu­las­sen. Die wis­sen sich schon zu beschäf­ti­gen. und ihn dann auch. Öde Gegen­den hat er noch nie auf dem Land kennengelernt.

Zurück nach Schwe­den: Sei­ne ers­te Nacht ver­brach­te der Rei­sen­de nach Däne­mark auf dem Cam­ping­platz von Halm­stad. Er hör­te einen Mann die gan­ze Nacht im Wohn­wa­gen hus­ten. Der Wind rüt­tel­te am Zelt. Bis auf den Kran­ken und ihn schien es nie­man­den hier zu geben. Daher fing er schon auf die­ser Tour an, auf Ein­hei­mi­sche zuzu­ge­hen. Die­se fan­den ihn ihrer­seits aber auch von ganz alleine.

In den Jah­res­rad­weg Euro­pas 2018 an Schwe­dens West­küs­te sind vie­le Cafés als Mög­lich­kei­ten der Begeg­nung ein­ge­ar­bei­tet. Heu­te ist er über sol­che Gas­tro­no­mie froh, da man dort Leu­te ken­nen­lernt. Er setzt sich dort oft hin, um das Rei­se­ta­ge­buch zu füh­ren. Neu­gie­ri­ge Men­schen fra­gen dann, wor­über er schreibt. So erge­ben sich gute Gesprä­che. Und Ideen für Geheim­tipps im Reiseführer.

Gutes Essen und schöne Radtouren

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de stell­ten sich an der West­küs­te ver­schie­de­ne Unter­neh­men der Öffent­lich­keit vor. Dies geht aus dem Afton­bla­det-Arti­kel „God mat och skö­na cykel­tur­er på väst­kus­ten“ her­vor. Auf Tou­ris­ten war­ten zehn Rou­ten von fünf bis drei­ßig Kilo­me­tern zwi­schen Hel­sing­borg und Göte­borg. Er hat gera­de alle Orte bei Goog­le Maps ein­ge­ben. Es ergibt sich eine Stre­cke von gut 382 Kilometern. 

Bin­nen einer Woche kann sich jeder im Som­mer die Küs­te anschau­en und die aus­ge­ar­bei­te­ten Ange­bo­te aus­pro­bie­ren. Wie man sieht, wird dort zum Bei­spiel Bier gebraut, Fisch zube­rei­tet, Lakritz her­ge­stellt und Pra­li­nen gerührt. Lei­der schil­dert der Arti­kel von Afton­bla­det zu wenig Kul­tur- und Natur­er­leb­nis­se. Immer­hin sind gute Strän­de für den Urlaub direkt am Meer auf­ge­führt wie Vej­by­strand und Fal­ken­bergs Strand­bad. Im Süden von Schwe­den lädt ein B&B zum Ver­wei­len in Vej­by ein. Und es gibt eine Moun­tain­bike-Tour rund um Båstad, das jähr­lich ein inter­na­tio­na­les Ten­nis­tur­nier anbietet.

Weg in Kürze zum Nachfahren auf dem Kattegatsleden:

  • Hel­sing­borgsrund­an.15 km. Smak­stopp: Bröd­kul­tur, Lakrit­s­fa­bri­ken, Ebbas fik, Ålgrän­dens Ost & Deli­ka­tes­ser, Hel­sing­borgs Bryggeri. 
  • Träd­gård­säls­ka­ren.30 km. Smak­stopp: Sofie­ro, Café Bis­tro, Arilds Vingård. 
  • Kul­la­tu­ren.25 km. Smak­stopp: Tun­neber­ga Gäst­gif­va­re­gård, Kulla­spar­ris, Flick­or­na Lund­gren, Väx­thu­set i Brunn­by, Kul­la­bergs Vin­g­ård, Kryd­di­ga Perenn, Krap­pe­rups kaf­fes­t­u­ga, Ella­går­dens bär, Kul­la­byg­dens Vanilj & Choklad. 
  • Sma­ka på Kul­la­byg­den.30 km. Smak­stopp: Hög­an­äs bryg­ge­ri, Krap­pe­rups Kaf­fes­t­u­ga, Arilds Vin­g­ård, Flick­or­na Lund­gren, Fabriken. 
  • Vej­by­strand. 10 km. Smak­stopp: Vilt & Gott, Vej­by Vin­g­ård, Sand­går­dens Skaf­fe­ri, Bjä­re Fisk & Skald­jur, Vej­by­strands Vandrarhem/B&B.
  • Båstad. Gui­da­de moun­tain­biketu­rer där kaf­fe och fika ingår. Totalt ca 3 timmar. 
  • Fal­ken­bergsrund­an.16 km. Smak­stopp: Skrea Ost, Pros­tens Piz­za, Båta Kåsan med Sus­eå Cho­klad och Slö­in­ge Kaf­ferost­e­ri, Fal­ken­bergs Strandbad. 
  • Ons­a­la, Utval­da pär­lor längs Gotts­kärs­vä­gen. 5 km. Smak­stopp: Båt- och Sjöf­arts­mu­seet, Zig­ges BBQ, Hönö Fisk, Gula Stugans, Fru Pilos Pra­li­ner, Gotts­kär Hotell, Gotts­kär Hotells Café, Tre Toppar. 
  • Åsa, Det Sto­ra Mat­tram­pet. 28 km. Smak­stopp: Kvia Grönsa­ker, Naturum, Bräu­ti­gams, Hallands Kom­bu­cha, Marie­bergs Gårds­bu­tik, Kvarn­b­a­ge­riet, Ham­ra Gård, Gårds­b­a­ge­riet i Ida­la och I’m Coffee 
  • Halm­stad Smakrunda. 30 km. Smak­stopp: I am Cof­fee, Krantz Bröd­bod, Tyle­bäck Hotell & Kon­fe­rens, Vils­härads Gårds­bu­tik, Heagårds Skaf­fe­ri, Strand­li­da Bryg­ge­ri, Skåns­kan, A litt­le Par­ty – Champagnebaren.
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Flammenmeer über dem Limfjord

Wenn das nicht eine Lie­bes­er­klä­rung ist: Man­che Dänen haben den Lim­fjord ziem­lich ins Herz geschlos­sen. Er liegt in Nord­jüt­land. In Aar­hus traf ich mal eine Künst­le­rin, die in ihrem Kera­mik­ge­schäft vie­le Erin­ne­run­gen an die Land­schaft ver­teilt hat: ans Licht, an den Sand, an die Stim­mung. Sie stamm­te aus der Regi­on. Heu­te fin­de ich in der däni­schen Tages­zei­tung Ber­lings­ke wie­der eine Art Gedicht. Das gebe ich hier fast unver­än­dert wie­der, weil es auch in mir vie­le Erin­ne­run­gen an Däne­mark weckt. 

„Kann eine Schön­heit wirk­lich Lob dafür bekom­men, dass sie seit Jah­ren an der Was­ser­kan­te liegt, ohne dass es jemand merkt? Ja! Die­ser Schrift­stel­ler kann das unter­schrei­ben. Denn in Løgs­tør ver­brach­te ich mei­ne gan­ze Kind­heit und den Rest mei­ner Jugend, außer wenn ich den Blick vom Bier und dem Mofa Puch Maxien zuwand­te, um die Umge­bung zu ent­de­cken. Aber jetzt mit dem Leben eines Erwach­se­nen und genug Abstand wen­de ich mich rück­wärts, ste­he dann auf dem Abhang des Dor­fes mit frei­er Sicht über den Lim­fjord. Mein Herz schwillt ein biss­chen an. An einem kla­ren Tag mit kobalt­blau­em Him­mel oder bei einem Son­nen­un­ter­gang ver­wan­delt sich der Him­mel in ein Flam­men­meer. Die Gegend wird dann phä­no­me­nal hübsch.”

Dann schwenkt er aber etwas um, macht sich fast lus­tig, wohl däni­sche Iro­nie. Der Poet wird Jour­na­list: Der alte Fischer­ort Løgs­tør auf der Halb­in­sel set­ze jetzt auf Tou­ris­mus. Er ver­mark­te sich als Muschel­dorf und kön­ne mit einem gut funk­tio­nie­ren­den Sport­boot­ha­fen “prah­len”, mit guten Gast­stät­ten, wo man hau­fen­wei­se Muscheln ser­vie­re. Des Ortes „ästhe­ti­sches Pracht­stück“ sei der Kanal Fre­de­riks VII., der 1856 gegra­ben wur­de, um dem Schiffs­ver­kehr zu hel­fen. Mit 4,4 Kilo­me­tern aus­ge­spro­chen lang. Er rei­che von Løgs­tør bis zur Som­mer­haus­sied­lung Len­drup. Den Spaß machen sich Dänen ger­ne mit ihrem hohen Berg an den gro­ßen Seen, mit der 156 Kilo­me­ter lan­gen Gudenå, dem längs­ten Fluss des Lan­des. Alles übri­gens auch zum Durch­strei­fen und Erle­ben gut geeig­net. Ich genie­ße es dort, Kon­zer­te zu höen, zu pad­deln, zu radeln, zu zel­ten und gut zu essen. Zum Lim­fjord geht es viel­leicht schon im Som­mer, falls uns wie­der hei­ßes Wet­ter erwartet.

Mehr Infos fin­dest Du auf www.berlingske.dk/rejser/aok-anbefaler-seks-oversete-perler-i-danmark

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Urlaub wie im Zucker

Urlaub wie im Zucker: Gera­de erfuhr der Rei­sen­de auf „Geo“, dass es jetzt einen 45 Meter hohen Aus­sichts­turm namens Tree­top Tower in Has­lev mit einer wei­ten Rund­um­aus­sicht gibt. Er erin­ner­te sich dabei an eine schö­ne Zeit in sei­ner Kind­heit. Auf der Insel See­land war er oft in den Som­mer­fe­ri­en mit sei­ner Fami­lie. Auf Bäu­me geklet­tert sind die Geschwis­ter dort zwar nicht. Aber emp­feh­len kann er die Gegend auf jeden Fall. Gera­de Fami­li­en mit klei­nen Kin­dern bie­ten sich dort schö­ne Mög­lich­kei­ten. Die Fahrt von Deutsch­land aus ist nicht so weit. Und wo fin­det man so nah wie in Däne­mark ein Feri­en­haus mit gro­ßem Garten? 

Am meis­ten gefie­len der Fami­lie die Orte Gil­le­le­je und Tis­vil­d­e­le­je. Es ist ruhig. Und die Strän­de sind dort schnell zu errei­chen. Mit­ten in den Dünen lie­ßen sich die Mit­glie­der der Fami­lie uns nie­der, so dass alle doch recht wind­ge­schützt waren. Mit sei­nen Geschwis­tern bau­te er am Was­ser Bur­gen und Kauf­manns­lä­den. Sie ver­bud­del­ten sich gegen­sei­tig. Sie han­del­ten mit Ein­hei­mi­schen um Muscheln, schö­ne Stei­ne und ange­schwemm­tes Treib­gut wie Taue. Der wei­ße Sand fließt wie Zucker durch die Fin­ger und son­nen­heiß auf die nack­te Haut. Eben Urlaub im Zucker und im Feri­en­haus. Spä­ter kamen Sur­fen und Zel­ten dazu. Spie­len ler­nen alle Kin­der hier also auf jeden Fall. Gean­gelt hat Vater natür­lich auch dort mit sei­nen Kin­dern. See­hecht und Dorsch mit Watt­wür­mern. Köder konn­te man in den Dör­fern kaufen.

Glaswerk in Naestved war der Hit

Gele­gent­lich such­ten die Eltern mit ihren Kin­dern auch von dort aus bei küh­lem Wet­ter das Glas­werk Hol­me­gaard auf, das ganz nah am neu­en Baum­wip­fel-Pfad liegt – in Naest­ved. Dort gab es schö­ne mund­ge­bla­se­ne Glä­ser im skan­di­na­vi­schen Stil, also kein Main­stream für die Spül­ma­schi­ne, wie sie lei­der die meis­ten kau­fen. Daher lei­den auch vie­le gute Glas- und Por­zel­lan­ma­nu­fak­tu­ren wie Fürs­ten­berg im Weser­berg­land. Man muss sich nur anschau­en, wie wenig die Anti­qua­re in „Bares für Rares“ bereit sind, in präch­ti­ges Mei­ße­ner Por­zel­lan zu inves­tie­ren. Wer ein schö­nes Wein- oder Bier­glas haben woll­te, muss­te schon im mit­tel- bis hoch­prei­si­gen Bereich ein­stei­gen. Der ist bis heu­te erhal­ten geblieben.Doch die Form hat sich bei den meis­ten schon verändert.

Das Bier­glas des Rei­sen­den fin­det Durch­strei­fen & Erle­ben aber nach wie vor am Schöns­ten. Eben­so das Wein­glas Char­lot­te Ama­lie. Auch älte­re For­men, wohl die Best­sel­ler, wur­den bei­be­hal­ten wie ein Bier­glas aus den 1970er Jah­ren. Wie vor Jah­ren kos­ten die Glä­ser mit gut 30 Euro auch heu­te noch recht viel. Die bei­den genann­ten Glä­ser kos­ten zwar um die 30 Euro. Es lohnt sich aber auch, da der Geschmack doch ein ande­rer ist als bei Mas­sen­pro­duk­ten. Die ande­ren Pro­duk­te sind an den all­ge­mei­nen Geschmack ange­passt, was wohl dar­an liegt, dass Hol­me­gaard von Rosen­dahl Design Group über­nom­men wur­de. Eine Rei­se nach See­land lohnt sich also.

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17 Strände mit türkisfarbenem Wasser

17 Strän­de mit tür­kis­far­be­nem Was­ser: Gera­de hat die fran­zö­si­sche Zeit­schrift Vogue einen Arti­kel über 17 schö­ne Strän­de in Frank­reich publi­ziert. Viel­leicht ist ja einer für Dich dabei, an dem Du ger­ne Dei­nen nächs­ten Urlaub ver­brin­gen würdest.

Gera­de­zu ver­lo­ckend wir­ken die Fotos vom Strand Poin­te de Saint-Her­not in der Bre­ta­gne und vom Strand D‘Etretat in der Normandie.

Hier die ers­ten 15 Strände:

  1. Strand Calan­que d’En-Vau: Mit­tel­meer, zwi­schen Mar­seil­le und Cassis
  2. Strand Poin­te de Saint-Her­not, Bre­ta­gne, Crozon
  3. Strand Not­re-Dame, Mit­tel­meer, Porquerolles
  4. Strand D’E­tretat, Nor­man­die, la Manche
  5. Strand Palo­ma, Mit­tel­meer, Saint-Jean-Cap-Ferrat
  6. Strand Mira­mar, Atlan­tik, Biarritz
  7. Strand Pam­pe­lon­ne, Mit­tel­meer, zwi­schen Saint-Tro­pez und Ramatuelle
  8. Strand Palom­bag­gia, Kor­si­ka, Porto-Vecchio
  9. Strand Cor­ni­che, Atlan­tik, Pyla sur Mer
  10. Strand Calan­que de Sor­miou, Mit­tel­meer, Marseille
  11. Strand Kerem­ma, Bre­ta­gne, Finistère
  12. Strand Bes­tou­an, Mit­tel­meer, Cassis
  13. Strand Grands Sables, Atlan­tik, Île de Groix
  14. Strand des Dunes, Atlan­tik, Cap Ferret
  15. Strand d’Ar­gent, Kor­si­ka, Ajaccio

Zusatzinfos einziehen

Doch rät der Rei­sen­de dazu, sich im Netz wei­te­re Fotos vom Urlaubs­ziel anzu­schau­en. Denn oft stel­len Agen­tu­ren sol­che Bil­der kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Sie stam­men lei­der oft nicht von ver­ant­wor­tungs­voll arbei­ten­den Rei­se­jour­na­lis­ten. So sind dann zum Bei­spiel häss­li­che Häu­ser, Hotels oder Stra­ßen in der Umge­bung nicht auf Agen­tur­bil­dern zu sehen. Dies wird aus­ge­blen­det. Durch­strei­fen & Erle­ben kennt inner­halb Euro­pas nur weni­ge wirk­lich unver­bau­te Bade­strän­de. Vor allem gibt es die­se in Gali­ci­en, Anda­lu­si­en sowie an däni­schen und schwe­di­schen Strän­den. Dann kann man mal gespannt sein, ob dies auf die 17 Strän­de mit tür­kis­far­be­nem Was­ser auch zutrifft.

Auch auf die Was­ser­tem­pe­ra­tur soll­te jeder vor­ab im Netz schau­en. In Gali­ci­en oder selbst in Algar­ve gibt es Abschnit­te mit kal­ten Strö­mun­gen. Die­se laden selbst im Hoch­som­mer nicht gera­de zum Baden ein. Da ist manch­mal das Kat­te­gat in Däne­mark an son­ni­gen Tagen wär­mer als in Süd­eu­ro­pa. Und auch das Baden in ein­sam gele­ge­nen schwe­di­schen Seen ist deut­lich schö­ner. Und selbst Moor-Seen wer­den oft selbst in Finn­land ver­hält­nis­mä­ßig warm. 

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Nyhavn hat Konkurrenz bekommen

Nyhavn hat Kon­kur­renz bekom­men: Auch mal ganz inter­es­sant — Kopen­ha­gen aus fran­zö­si­scher Per­spek­ti­ve. Die für “Le Mon­de” schrei­ben­de Autorin Anne-Fran­çoi­se Hivert hat das Stadt­vier­tel Refsha­leøn besucht. Die­ses beher­berg­te einst ein Indus­trie­ge­biet , wur­de aber jüngst umgeformt.

Den Rei­sen­den erin­nert die Geschich­te an das Stadt­vier­tel Aar­hus Ø auf Jüt­land. Die­ses eben­falls auf einer Halb­in­sel lie­gen­de Gebiet war einst eben­falls Hafen und Indus­trie­stand­ort. Nun zieht es als Vier­tel zum Woh­nen, Arbei­ten, Stu­die­ren und Frei­zeit ver­brin­gen Ein­woh­ner und Tou­ris­ten an.

Dänisches Brooklyn vermeiden

In Kopen­ha­gen hat Hivert Relik­te der Ver­gan­gen­heit ent­deckt. Die­se stamm­ten noch aus der Zeit, in der vor allem die gro­ße Werft Bur­meis­ter & Wain dort aktiv gewe­se ist. Doch heu­te sei es stark ver­än­dert: “C’était comp­ter sans les artis­tes, archi­tec­tes, restau­ra­teurs et créa­tifs de la ville qui, atti­rés par les 500 000 mètres car­rés dis­po­nibles et le prix modi­que des loy­ers, sont en train d’en fai­re le quar­tier le plus bouil­lon­nant de Copen­ha­gue.

Über­nom­men hat die Autorin auch irgend­wo­her das Bild des däni­schen Brook­lyn. Die­ses ken­nen die Dänen natür­lich. In Aar­hus wol­len sie aller­dings die Ent­wick­lung dahin ver­mei­den. Denn die anfäng­lich in Brook­lyn vor­han­de­ne Sze­ne der jun­gen Krea­ti­ven sei durch durch einen rasan­ten Anstieg der Mie­ten ver­drängt wor­den. So sag­te es dem Rei­sen­den der Stadt­ar­chi­tekt Ste­phen D. Wil­la­cy in einem Inter­view über die Wei­ter­ent­wick­lung von Aar­hus. Die Autorin emp­fiehlt zum Schluss eini­ge aus ihrer Sicht inter­es­san­te Zie­le für einen Trip, um Hyg­ge — das Lebens­ge­fühl der däni­schen Gemüt­lich­keit — zu erfah­ren. Nyhavn hat Kon­kur­renz bekom­men. Bleibt dies dau­er­haft, damit sich ein Wochen­en­de in Kopen­ha­gen noch mehr lohnt?

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Urlaub an Orten der Sehnsucht

Es gibt vie­le Orte auf der Welt, die einen klang­vol­len Namen tra­gen, die man daher unbe­dingt gese­hen haben muss. Für den Rei­sen­den waren es als Jugend­li­cher Nor­der­ney und Mon­schau. Spä­ter gesell­ten sich Orte wie Biar­ritz, Sant­ia­go de Com­pos­te­la, die Ave­nue des Champs-Ély­sées oder Pont Neuf dazu. Urlaub an Orten der Sehn­sucht rea­li­sier­te sich aber lan­ge noch nicht.

Nach Nor­der­ney woll­te er radeln, weil sich der Name nach hohem Nor­den anhör­te. Noch dazu eine Insel in der Nord­see mit Sand und hohen Wel­len. Es erschien ihm mutig, eine so wei­te Stre­cke, von Müns­ter aus hinzustrampeln.

Mon­schau hin­ge­gen erschien ihm als ver­wun­schen, wahr­schein­lich wegen des ‑sch- dar­in. Fotos zeig­ten viel Wald, Ber­ge, Flüs­se, eben das, was die Eifel so zu bie­ten hat. Mit­schü­ler waren dort auf Klas­sen­fahrt. Aber er war damals krank, wes­halb ihm Hel­len­thal und Mon­schau vor­ent­hal­ten blie­ben. Er war trau­rig, nicht mit ins Schul­land­heim mit­zu­dür­fen. Dafür aber konn­te er spä­ter Fische in Banyu­les-sur-mer in Frank­reich oder Pala­mos in Spa­ni­en auf der Fahrt mit dem Leis­tungs­kurs beim Tau­chen beobachten.

Entdeckerdrang wuchs

Da er immer schon ger­ne Land­kar­ten abzeich­ne­te, gedank­lich oft mit deut­schen Fuß­ball­ver­ei­nen durch Euro­pa reis­te, Lite­ra­tur wie “Ich rade­le um die Welt” las, roman­ti­sche Fil­me sah, erwei­ter­te sich sein Ent­de­cker­drang zuse­hends. Die Welt umra­deln woll­te er auch. Oder wenigs­tens durch Euro­pa fah­ren, um See­bä­der, Pil­ger­or­te, wil­de Tie­re, den Glanz der gro­ßen wei­ten Welt anschauen.

Das durchs Film­fes­ti­val bekann­te Biar­ritz war der ers­te Ort, an dem er die Sehn­sucht stil­len konn­te. Er kam dort auf einer sei­ner ers­ten Rad­rei­sen auf dem berühm­ten Jakobs­weg dort an. Er hat­te sich zuvor immer tol­le Sand­strän­de vor­ge­stellt, einen Ort mit gemüt­li­chen Cafés, schö­ner Musik. Aber er war dann ziem­lich ent­täuscht über die­ses lang­wei­li­ge See­bad. Und beson­ders toll fand er den Strand auch nicht.

Die Seen und Strän­de Däne­marks und Schwe­dens fand er stets schö­ner: Dünen, hei­ßen Zucker­sand durch die Fin­ger glei­ten zu las­sen. Nor­der­ney hat er übri­gens bis heu­te noch nicht gese­hen. Was hin­ge­gen eine Autorin der öster­rei­chi­schen Zei­tung “Die Pres­se” am Sehn­suchts­ort Can­nes erleb­te, kannst du hier nachlesen.

Wie ergeht es Dir bei Dei­nem Urlaub an Orten der Sehnsucht?

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Dänemarks schönste Schlösser auf der Margeritenroute

Däne­mark beher­bergt sehens­wer­te Schlös­ser, von denen vie­le auch betre­ten wer­den kön­nen. Denn so man­che gehö­ren dem Staat, da der Unter­halt sehr teu­er ist.

Die Zei­tung “Jyl­lands Pos­ten” hat jetzt einen Arti­kel mit­samt Kar­te ver­öf­fent­licht. Die­ser hilft Dir dabei, die Schlös­ser zu besu­chen, die sich auf Jüt­land, Fünen und den sich anschlie­ßen­den Nach­bar­inseln befinden.

Die Schlös­ser sind oft nicht nur äußer­lich Schmuck­stü­cke, son­dern beher­ber­gen in sich auch wert­vol­le Kunst­wer­ke, wie zum Bei­spiel Goya und Rubens im Renais­sance­schloss Voer­gaard in der Nähe von Fre­de­riks­havn im Nor­den Jütlands.

In der Nähe von Aar­hus liegt das Renais­sance­schloss Rosen­holm. Es beher­bergt sowohl Däne­marks größ­te Samm­lung an Gobe­lins als auch bedeu­ten­de Fami­li­en­por­träts von Malern wie Carl Gus­taf Pilo oder Jens Juel.

Ich selbst besuch­te eine Rei­he sol­cher Schlös­ser, aber auch Her­ren­hö­fe in Mit­tel­jüt­land, als ich vor eini­ger Zeit dort mit dem Fahr­rad die Gegend bereis­te. Es erga­ben sich eini­ge net­te Begeg­nun­gen mit den Bewoh­nern, von denen ich Dir dem­nächst in mei­nem Kul­tur­rei­se­füh­rer über Mit­tel­jüt­land berich­ten werde.

Erst ein­mal fin­dest Du hier wei­te­re Infos über die Schlös­ser, die Du ein­fach mit dem Rad über die Mar­ge­ri­ten­rou­te berei­sen kannst. In Däne­mark gibt es ein so her­vor­ra­gen­des Rad­we­ge­netz, so dass sich die Fahrt mit dem Auto nur als lang­wei­lig erwei­sen kann.

Fol­ge der Mar­ge­ri­te — Schlossroute

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Pfiffige Ideen für die Bürger einer Stadt

Typisch pfif­fi­ge Dänen sage ich da. Auf solch eine inno­va­ti­ve Idee kämen sonst viel­leicht noch die Nie­der­län­der — eine Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge dient zugleich in Kopen­ha­gen als Ski­pis­te. In Däne­mark gibt es kei­ne Ber­ge. Aber Kurz­ur­laub auf einem Ski­hang ist trotz­dem möglich.

Mir fällt oft im Nor­den auf, dass Innen­städ­te sehr viel bür­ger­nä­her gestal­tet wer­den als bei uns. In man­chen Innen­städ­ten fehlt es gar an Sitz­bän­ken zum Aus­ru­hen. Sie sind dem Kom­merz überlassen.

In Aar­hus zum Bei­spiel gibt es auf dem Dom­platz eine klei­ne ele­gan­te Park­an­la­ge. Bäu­me wur­den gepflanzt, eine Holz­flä­che errich­tet, auf der Fami­li­en her­um­tol­len kön­nen. Am Fluss wur­den Ste­ge errich­tet, auf denen die Bür­ger sich zum Gespräch tref­fen. Einen Ein­druck davon machtt ihr euch am Bes­ten über Fotos die­ses Kalenders.

Aar­hus Stadt des Lächelns

Eine ähn­li­che Idee hat­te man schon davor in der nord­schwe­di­schen Stadt Luleå, übri­gens Welt­kul­tur­er­be, indem man eine Ufer­pro­me­na­de aus Holz auf Höhe der Stadt­bi­blio­thek am Hafen bau­te. Im Som­mer kön­nen Ein­hei­mi­sche von einer Empo­re aus bei einem Glas Wein oder Bier aus den Son­nen­un­ter­gang beob­ach­ten. Vor­her gab dort nur raue Stu­fen aus Beton.

Der­ar­ti­ges sieht man nicht oft hoch in Nord­eu­ro­pa, eher impo­san­te Eis­bre­cher, denn Luleå liegt schon am Polar­kreis. Hast Du auf Rei­sen ande­re pfif­fi­ge Ideen für die Bür­ger ent­deckt? Ich bin schon neu­gie­rig. Und hier der Link zur Ski­pis­te in Kopenhagen.

Ski­pis­te in Kopenhagen

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Paradiesisches Radeln in Kopenhagen

Para­die­si­sches Radeln in Kopen­ha­gen: Neu­lich noch erzähl­te der Rei­sen­de hier vom Rad­fah­ren in Kopen­ha­gen. Er erlitt am ers­ten Tag in der Stadt einem Unfall mit einer Rad­le­rin. Die­se fuhr von hin­ten in ihn rein. Gera­de liest er in einem Arti­kel des Deutsch­land­funks: Es sei kom­for­ta­bler gewor­den, in der däni­schen Haupt­stadt zu radeln. Man stellt sich dort also auf Rad­ler ein. Immer­hin 40 Pro­zent lie­ßen ihr Auto mitt­ler­wei­le ste­hen und füh­ren lie­ber Rad. Davon pro­fi­tie­re die Stadt auch. Denn Park­plät­ze zu unter­hal­ten, sei sehr teuer.

Die Rad­we­ge sei­en enorm breit. Wer vor einer Ampel ste­he, müs­se nicht unbe­quem balan­cie­ren, son­dern kön­ne den Fuß auf extra ange­brach­ten Stan­gen abstel­len. Und wäh­rend der Fahrt könn­ten die Pedal­rit­ter ihren Abfall in schräg an der Fahr­bahn ange­brach­te Müll­ei­mer werfen.

Copenhagenize schon ein Begriff im Englischen

In einem Arti­kel der “West­fä­li­schen Nach­rich­ten (WN)” vom 20. Mai 2023 bestä­ti­gen sich die­se Errun­gen­schaf­ten. Die­ser soll bedeu­ten, dass Maß­nah­men ergrif­fen wer­den, Städ­te attrak­ti­ver für Rad­ler zu machen. Erik Hjul­mand, Vor­sit­zen­der des Kopen­ha­ge­ner Orts­ver­ban­des im Cyklist­for­bun­det sagt: “Wir haben vie­le Kilo­me­ter sehr gut aus­ge­bau­ter Fahr­rad­we­ge, das wert­schät­zen wir natür­lich sehr. Aber es gibt noch vie­les, wor­an wir arbei­ten müssen.”

Ein wich­ti­ger Schwer­punkt sei, das Mit­ein­an­der auf den Rad­we­gen zu steu­ern: Dies gel­te zum Bei­spiel für Hand­zei­chen. Die­ses soll­te nicht nur beim Abbie­gen, son­dern auch beim Anhal­ten ein­ge­setzt wer­den. Hjul­mand bestä­tigt in den WN, dass die Rad­we­ge in Kopen­ha­gen oft sehr voll sei­en. Pend­ler sei­en oft sehr schnell unter­wegs. Plötz­li­ches Stop­pen und Brem­sen kön­ne den Ver­kehr schnell ausbremsen. 

Kopenhagen nur Vorreiter

All dies wäre ja mal ein Anfang für vie­le ande­re Städ­te wie Aar­hus. Dort hat der Rei­sen­de der­ar­ti­ges nicht gese­hen. Rad­fah­ren in Däne­marks zweit­größ­ter Stadt ist noch nicht ganz aus­ge­reift. Aber Däne­mark ver­fügt dafür immer­hin über ein tol­les Rad­we­ge­netz quer durchs Land. Rad­ler sind sogar infor­miert, in wel­che Him­mels­rich­tung sie gera­de fah­ren. Dies erspart viel Zeit, auf die Kar­te zu schau­en. Oft ste­hen Orte auf dem Schild, die schwer zu fin­den sind, weil sie sehr klein sind. In Spa­ni­en sind zum Schutz der Rad­ler Warn­hin­wei­se an Tank­stel­len zu sehen, wie man sich als Auto­fah­rer auf der Stra­ße ver­hal­ten sollte.

Zudem feh­le es am Wil­len der Stadt, den Auto­ver­kehr im Zen­trum ein­zu­schrän­ken. Fahr­rad­brü­cken und Express-Rou­ten sei­en ein will­kom­me­nes Geschenk, um vom Inland schnell in die Stadt­mit­te zu gelan­gen. Sie nüt­zen aber wenig, wenn sich im Zen­trum der Ver­kehr balle.

Paradiesisches Radeln in deutschen Städten?

Auch in Deutsch­lands Städ­ten sind noch nicht vie­le Fort­schrit­te zu erken­nen. Allein, wenn der Rei­sen­de dar­an denkt, wie schwer einem zum Bei­spiel das Rad­fah­ren in Köln gemacht wird. Aber vor­ges­tern hat er sich noch in Müns­ter dar­über gefreut, dass die Rad­we­ge schnell nach dem für rut­schi­ge Ver­hält­nis­se sor­gen­den Schnee­fall geräumt waren. Und es gibt mitt­ler­wei­le rot gefärb­te Fahr­rad­stra­ßen, in denen Rad­ler Vor­rang haben. Über­ho­len ist dort nicht mehr erlaubt. Auch an schma­len Brü­cken ist das Über­ho­len durch Pkw nicht mehr erlaubt. Man­che Auto­fah­rer schei­nen das immer noch nicht zu wis­sen. Dafür aber ver­hin­dern vie­le Glas­scher­ben para­die­si­sches Radeln wie in Kopen­ha­gen. Dies trifft aber auch auf Städ­te wie Bonn zu.

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Vestager Dänemarks beliebteste Politikerin

Ich fin­de es immer ganz gut, mal über den Tel­ler­rand zu schau­en, also nicht nur tou­ris­ti­sche Aspek­te zu beleuch­ten. Denn dann gerät man leicht in Gefahr, die Ent­wick­lung eines Lan­des nicht in einem Zusam­men­hang mit ande­ren Fak­to­ren zu sehen. Haut­nah hab ich das zum Bei­spiel bei mei­nem Auf­ent­halt auf der hüb­schen Insel Samsø erlebt. Sie ist tou­ris­tisch sehr reiz­voll. Aber manch ein Ein­woh­ner fühlt sich durch die Euro­päi­sche Uni­on auch gegängelt.

Auch Däne­mark ent­sen­det Abge­ord­ne­te ins Euro­pa­par­la­ment. Eine von ihnen ist Mar­gre­the Ves­ta­ger, die der Deutsch­land­funk hier vor­stellt. Sie ist Däne­marks belieb­tes­te Poli­ti­ke­rin. Nach der Dar­stel­lung Gun­nar Köh­nes stammt sie aus Kopen­ha­gen und ist EU-Kom­mis­sa­rin. Beliebt sei sie, weil sie sich mit Tech-Gigan­ten anle­ge, wor­aus ein­zel­ne Ver­brau­cher ihren Nut­zen zögen. In der Die­sel­af­fä­re habe sie sich für das Recht der Auto­be­sit­zer auf Sam­mel­kla­gen ein­ge­setzt. Aber als obers­te Wett­be­werbs­hü­te­rin Euro­pas habe sie es auch mit zahl­rei­chen weni­ger spek­ta­ku­lä­ren Fusio­nen und Fir­men­über­nah­men zu tun. Däne­mark hal­te sie für einen nach wie vor sehr gut funk­tio­nie­ren­den Wohl­fahrts­staat. Dafür brau­che man eine flo­rie­ren­de Wirt­schaft, die man nicht nur der guten poli­ti­schen Füh­rung Däne­marks, son­dern auch der Zuge­hö­rig­keit zum euro­päi­schen Bin­nen­markt verdanke.

Ves­ta­ger war Vor­sit­zen­de der sozi­al-libe­ra­len Par­tei „Radi­kal Venst­re“ und kurz­zei­tig Wirt­schafts- und Innen­mi­nis­te­rin, bevor sie 2014 nach Brüs­sel wech­sel­te. Zwei Jah­re spä­ter wur­de sie daheim zum „Dänin des Jah­res“ gewählt. 

Der Bei­trag Köh­nes gehört zur fünf­tei­li­gen Repor­ta­ge­rei­he “Hei­mat, Hyg­ge, Hoch­mut – Däne­mark hadert mit der EU” in der Sen­dung „Gesich­ter Europas“.

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