Hundeleben in der Serra da Estrela

Bisher habe ich noch nie ein Hundebild gebracht. Ein Katzenbild schon. Das ist gut 1,5 Jahre her, als ich auf dem Jakobsweg in Galizien radelte. Eine junge Katze besuchte mich, neugierig auf den Gast in der Pension.

Jetzt reiche ich einen kleinen Hund nach, den ich beim Radeln durchs portugiesische Hochgebirge traf.

Ich arbeite seit einigen Tagen die Bilder der Radwanderung auf. Das Tier lebt auf einem Hof in einem Tal der Serra da Estrela: in der Nähe des Dorfes Cabeça. Sein treuherziger Blick fesselte mich sofort. Weiß jemand, um welche Rasse es sich handelt?

Radeln unter dem aus dem Meer steigenden Himmel

Mein Artikel über den Vélodyssée jetzt in den “Badischen Neuesten Nachrichten”

Der Radwanderweg „La Vélodyssée“ ist 1200 Kilometer lang, durchquert die Bretagne und führt am Atlantik entlang bis zur baskischen Küste. Ein Teilstück beginnt südlich der Loire in St. Nazaire und führt über Noirmoutier nach Bretignolles sur mer. Da die Strecke flach ist, eignet sie sich gut für Einsteiger ins Radwandern. Der Weg lässt sich gut binnen einer Woche inklusive An- und Abreise bewältigen.

Die “Badischen Neuesten Nachrichten” aus Karlsruhe veröffentlichten jetzt meinen Reiseartikel über diese schöne Strecke. Viel Freude beim Anschauen!

Im Reiche der Eidechsen und Schmetterlinge

Auf dem Moselsteig von Karden nach Moselkern

Mediterranes Lebensgefühl vor der Haustür: Wer das mag, sollte den Moselsteig von Karden nach Moselkern ausprobieren. Am vergangenen Sonntag wagten wir uns auf die Strecke. Zunächst geht es flach durch Karden, wo sich eine Besichtigung des “Doms” lohnt, vor dem der Heilige Castor steht.

Dann wird einem beim Aufstieg einiges abverlangt, denn es geht drei Kilometer fast nur bergauf. Dafür entschädigen das dschungelartige Grün dickblättriger Gewächse und viele Schmetterlinge. Meistens sind es Kohlweißlinge; einmal flatterte auch ein Tagpfauenauge an uns vorbei. Sogar eine Eidechse entdeckten wir, was so oft nicht auf unseren mittlerweile recht vielen Wanderungen an der Ahr, auf dem Rheinsteig und an der Mosel vorkommt.

Mit voller Konzentration führt der Weg dann ein Stück herab. Die Seile am Rand waren eine große Hilfe beim Klettern, um nicht allzu hart mit den Füßen aufzutreffen und die Knie zu entlasten.

Der Passionsweg auf den Müdener Berg ist dagegen ein Klacks. Es geht nur leicht bergauf. Am Wegesrand stehen Stelen mit Bildern der Passion Christi. Oben erwartet die Wanderer eine aus Naturstein gemauerte Kapelle.

Durch Felder und Busch führt der Weg schließlich zur Burg Eltz. Wir waren nicht die einzigen, die das aus dem 12. Jahrhundert stammende Bauwerk bewundern wollten. Viele Besucher waren auf dieselbe Idee gekommen. Der Parkplatz war entsprechend voll. Aber da eine Anreise mit dem Auto langweilig ist, empfehle ich jedem diese Wanderung. Start und Ziel sind mit der Bahn zu erreichen.