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Nach 500 Kilometern Radeln erste Stadt
Nach 500 Kilometern Radeln erste Stadt: Mehr als 500 Kilometer liegen jetzt hinter dem Reisenden, seitdem er Porto verlassen hat. Heute Nachmittag ist er in Zamora eingetroffen — in Castilia y León also. Sie ist eine seiner Lieblingsstädte auf seiner Rundreise auf der Iberischen Halbinsel. Von nun an geht es auf der Via de la Plata in Richtung Sevilla. Shopping — ein längst nicht mehr bekanntes Erlebnis. Coimbra und Porto waren auf nun 2200 Kilometern ab Faro die einzigen wirklichen Städte. Zehn Wochen hat der Reisende fast nur auf dem Land, in Kleinstädten und Dörfern verbracht. Porto und Zamora verbindet der Rio Douro. Dieser entspringt in der Gegend von Soria. Mode,…
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Wilde Katze im Naturpark
Wilde Katze im Naturpark: Diese junge Dame besuchte den Reisenden gleich nach seiner Ankunft in Villarino de los Aires, einer Kleinstadt in der Nähe des Rio Duero. Der Park Arribes del Duero bietet sich sehr schön zum Radeln an, sobald man die malerische Stadt Zamora in Kastilien verlassen hat. Es ist einfach, da man nur dem Duero folgen zu braucht, der zeitweise Spanien von Portugal trennt. Im Zimmer war die Katze etwas nervig. Aber sie war eben auch noch so jung, dass sie sein Herz erweichte. Da ahnte der Reisende noch nicht, dass sie sich zu einer wilden Katze im Nationalpark Parque Arribes del Duero entwickeln würde. Der Radler packte gerade…
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Troll versteinert wie im Hobbit
Troll versteinert wie im Hobbit: Na, wer traut sich, nach dem Reisenden hier durchzuradeln? Ach, was heißt radeln? Geschoben hat der Bikepacker auch zwei bis drei Kilometer, zum Glück abwärts auf dem Sendero GR-14. Er ist wunderschön. Aber er ist schmal, führt einige hundert Meter tief zu einem Fluss. Glücklich ist der Wanderer bei der Wärme endlich auf eine Landstraße zu stoßen. Diese bringt ihn angenehm wieder auf lichte Höhen. Der Sendero beginnt an der Duero-Quelle in Spanien und endet an der Mündung in Portugal. Während des Aufstiegs lässt der Reisende natürlich neugierig seinen Blick über die Umgebung schweifen. Nicht immer findet er Interessantes. Doch heute stößt er auf einen…
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Radeln im Parque Arribes del Duero
Radeln im Parque Arribes del Duero: Und was für eine spektakuläre und daher schützenswerte Gegend! Seit heute Mittag radelt der Reisende im Einzugsbereich des Rio Duero durch den Naturpark. Dieser liegt grob zwischen Zamora, Miranda Do Douro sowie Figueira de Castelo Rodrigo. Zunächst sah er sich die schöne und unerwartete Kathedrale in Miranda an. Sie thront hoch oben über dem Fluss Douro. Er bildet dort die natürliche Grenze zwischen Portugal und Spanien. Dann kehrte er nach Kastilien und León in Spanien zurück und fuhr durch den Park. Dies Tour wird noch gut 150 Kilometer in Richtung Süden gehen. Dort fand er knorrige Bäume in einer hügeligen Landschaft, Schafe und Schlangen,…
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Gottesanbeterin am Rio Duero begegnet
Gottesanbeterin am Rio Duero begegnet: Unten im Tal liegt ein kleiner Stausee: Es ist nachmittags gegen 16 Uhr. Zeit für eine kurze Rast. Ein großer Stein bietet dem Radreisenden einen bequemen Sitz. Während er einen Apfel verzehrt, kriecht neben ihm auf dem Stein ein großes Insekt herauf. Langsam, Stück für Stück. Welch ein Glück für den Reisenden: Er ist einer Gottesanbeterin am Rio Duero begegnet. Die erste Etappe der komplett neuen Reise liegt hinter dem Reisenden. Den vorerst abgeschlossenen Jakobsweg nach Santiago wird er erst in Porto wiedersehen. Er freut sich jetzt ein wenig, mal nicht auf Sand und Steinen zu ackern. Er fuhr gut 60 Kilometer am Rio Duero…
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Bikepacker tarnt sich perfekt
Bikepacker tarnt sich perfekt: Wer will den Reisenden weiter begleiten auf seiner Tour? Es geht nach wie vor durchs Zentrum Spaniens und Portugals. Auf der Couch Mitreisende werden in den nächsten Tagen den zauberhaften Rio Duero kennenlernen. Vor allem ist dieser durch Weinanbau in beiden Landern bekannt. Dort lebt auch so manch seltsames Getier, das ganz früher nicht zur Iberischen Halbinsel gehörte. Gut 50 Kilometer radelt der Reisende jetzt noch durch Kastilien-León. Dann biegt er über Zamora am Fluss entlang Richtung Porto ab. Der Camino de Santiago wird trotz Schotters einfacher. Meistens ist das Gelände flach. Schieben bleibt einem daher weitgehend erspart. Hier und da mal eine steile kurze Strecke, die…

















