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Jagd in Dalarna erleben
Jagd in Dalarna erleben: Gerade hat der Reisende beim Lesen der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) etwas Neues gelernt. Denn er war noch nie im Frühjahr in Schweden. Bisher hat er Schweden stets im Sommer und im Herbst besucht. Ein Höhepunkt war die Teilnahme an der Elchjagd im Dorf Nusnäs am Siljansee. Der Reisende begnügt sich allerdings stets mit seiner Kameraausrüstung, um etwas zu schießen, obwohl er als Angler natürlich immer einen Jagdtrieb in sich verspürt. Überschreitet er wandernd oder radelnd einen Fluss, schaut er bei klarem Wasser oft von der Brücke in die Tiefe, ob er eine Forelle oder einen Wels entdeckt. In Dalarna traf er sich im Herbst einige…
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Blätterzauber an der Ehlinger Ley
Blätterzauber an der Ehlinger Ley. Farbige Blätter, noch voll belaubte Weinreben: Der Herbst verzaubert die Ehlinger Ley bei Bad Bodendorf. Noch ist es hier warm im Herbst. Deshalb halten sich Menschen und Tiere nach wie vor gerne in den Höhen und auf den Streuobstwiesen auf. Diese Gegend im Ahrgebirge ist zum Wandern zu empfehlen. Denn die Füße werden geschont, da es nur wenige Asphaltwege gibt. Überwiegend sind es Waldwege, die mal fein, mal grob geschottert sind. Dies ist aber nicht immer so. Auf der ersten Etappe ab Sinzig am Rhein ist viel asphaltiert, was mit Wandern nicht viel zu tun hat. Auch bei Dernau gibt es solche Stücke und am Freilinger…
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Münsterland-Giro ausprobiert
Münsterland-Giro ausprobiert: Respekt — heute ist der Reisende mit dem Rennrad 133 Kilometer von Münster bis nach Heek und Schöppingen den Spuren des Münsterland-Giros gefolgt. Angesichts seiner brennenden Oberschenkel trotz insgesamt weiter Touren in seinem Leben nötigt ihm die Leistung der Amateure des Jedermann-Rennens Respekt ab. Allerdings ist er meistens auf nicht immer komfortablen Radweg gefahren. Den Komfort gesperrter Straßen konnte er leider nicht genießen. Durch Umwege summierte sich die Strecke um einige Kilometer mehr als für Radler auf der Giro-Strecke. Hier folgen nun Impressionen von der Strecke zwischen Stift Tilbeck und dem Stevertal rund um die Städte Billerbeck und Havixbeck. Diese Impressionen haben die Sportler am Tag der Deutschen…
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Radwandern am Rio Douro
Portugals schöner Rio Douro im Herbst. Tagsüber ist es im Flusstal noch schön warm in der Sonne. Abends wird es schon recht frisch beim Radwandern Richtung Porto. Auf der Strecke entdeckte ich diesen schönen mit Kacheln verzierten Brunnen am Konvent von Alpendurada e Matos. likeheartlaughterwowsadangry0
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Herbstlicht auf dem Jakobsweg
Herbstlicht auf dem Jakobsweg: Der Herbst ist nun auch in Galicien eingezogen. Fast überall liegen Eicheln und Kastanien auf dem Boden. Bauern haben aber auch kleine Haufen aus ihnen gebildet, füttern sie doch mit den Früchten ihr Vieh. Deren Schalen knacken richtig unter den Reifen des Reiserades. Dabei handelt es sich um ein Ghost-Mountainbike, bepackt mit Ortlieb-Taschen am Hinterrad, Zelt und Schlafsack. Auf dem Rücken befindet sich noch ein Vaude-Rucksack für Wertsachen. Auf noch mehr Gepäck verzichtet der Reisende, weil er sich in Europa befindet, wo man praktisch überall Fahrradteile kaufen kann. Panische Reaktion im Herbstlicht auf dem Jakobsweg Nachts wird es hier schon ganz schön kalt, obwohl die Region so…
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Größter Trüffelproduzent der Welt
Größter Trüffelproduzent der Welt: Die meisten Pilzsammler laufen im Herbst durch Wälder, um oberirdische schirmchenförmige so genannte Pilze zu suchen. Biologisch handelt es sich aber nur um die schirmförmigen Teile der Pilze. Diese wachsen oberirdisch und bilden Sporen. Sie sind die Sporenträger. Von diesen gehen neue feinste Pilzschläuche aus, aus denen das Myzel gebildet wird. Im Gegensatz zu diesen „normalen“ Pilzen haben die Trüffeln keine oberirdischen Vermehrungsorgane. Die knollenförmigen Gebilde, die man als Trüffeln isst, entsprechen biologisch Pilzschirmen. Pilzzüchter entnehmen ihnen Sporen. Damit impfen sie Baumwurzeln, um eine Trüffelzucht anzulegen. Der größte Trüffelproduzent der Welt macht dies bereits in großem Umfang. Catesa Arotz gehört dem spanischen Nahrungsmittelkonzern Ebro, Puleva. Der…
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Menschen in Graz überzeugen
Menschen in Graz überzeugen: Sophie Wolfrum, Wissenschaftlerin an der TU München, beschreibt nun aber die Privatwohnung im Essay „Stadt, Solidarität und Toleranz“ als Ort der Autonomie und Immunität. Hinaus gehen die Bewohner gezielt, um wohl dosiert soziale Kontakte zu pflegen. Der soziale Privatraum werde zu einem zu verteidigenden Territorium, das vor Kriminalität oder vor Fremden abgeschirmt werden müsse. Wird dies aber wirklich mit so einer Laufbahn erreicht, während zugleich in die Wohnungen eingebrochen wird? Plakate an den Häusern im Jakominiviertel zeigen, dass die Menschen noch überzeugt und vertröstet werden müssen: „Ganz ehrlich. Eine rote Laufbahn wäre mir auch eingefallen. Großartig! Aber die rote Laufbahn ist nur eine von vielen Maßnahmen, um…


















