Coolcation auf der Kattegatinsel Samsø

ISBN: 978–3‑752981–78‑0

Mitt­ler­wei­le sehr beliebt zur Cool­ca­ti­on in Skan­di­na­vi­en ist mein Rei­se­füh­rer über die Kat­te­ga­tin­sel Samsø. Rei­sen­de fin­den auf Däne­marks größ­ter Kat­te­ga­tin­sel — etwa so groß wie Sylt — mil­des Kli­ma vor. Däni­sche Tou­ris­ti­ker ver­wei­sen auf die „meis­ten Son­nen­stun­den Däne­marks“. Aber es wird eben nicht so heiß wie im Süden. Es gibt Bade­strän­de, Fjord, Steil­küs­te und Wald. Und sogar Res­te einer Burg sind noch vorhanden.

Der Rei­se­füh­rer führt Dich zu den Attrak­tio­nen. Er erklärt, wel­che Men­schen sich um die wert­vol­len Ein­rich­tun­gen küm­mern. Wie kommt es zur ein­zig­ar­ti­gen däni­schen Landschaft? 

Du kannst den Rei­se­füh­rer Kat­te­ga­tin­sel Samsø” im Buch­han­del bestel­len. aber auch online bestel­len — den per­fek­ten Rei­se­füh­rer über eine nahe­zu unbe­kann­te Insel Dänemarks.

Akti­vi­täts­ur­laub ist dort mög­lich: Fami­li­en kön­nen wan­dern, Kajak fah­ren, radeln und im „größ­ten Laby­rinth der Welt“ rät­seln. Auch Geschich­te wur­de hier für Däne­mark geschrie­ben. Jüngst durch­ge­führ­te Aus­gra­bun­gen doku­men­tie­ren das. 

Einzigartige Kattegatinsel Samsø

Ein­zig­ar­tig ist Samsø auch, weil es sei­ne Ener­gie selbst pro­du­ziert, Strom expor­tiert. Unge­wöhn­lich macht die­se Insel ihr lan­des­ty­pi­sches kuli­na­ri­sches Ange­bot. Woan­ders in Däne­mark ist so etwas kaum zu finden.

Der Rei­se­füh­rer “Samsø Die däni­sche Kat­te­ga­tin­sel durch­strei­fen und erle­ben” ent­hält Sehens­wer­tes für zwei Wochen Urlaub. Die Zeit ist damit nicht nur bei son­ni­gem, son­dern auch bei reg­ne­ri­schem Wet­ter gut zu fül­len. Kin­der kön­nen sich also nicht über Lan­ge­wei­le bekla­gen. Du erfährst, an wel­chen Stel­len du auf Samsø angeln kannst, es Bade­plät­ze und Strän­de am Kat­te­gat gibt. Eben­so weißt Du nach dem Kauf, wel­che Cam­ping­plät­ze auf Samsø lie­gen. wel­che guten Hotels auf Samsø nah am Strand lie­gen. Wei­ter lie­fert Dir das Buch Wis­sen dar­über, wie der mäch­ti­ge Fjord ent­stand. Zudem lernst Du gute Rad­we­ge auf Samsø anhand bei­gefüg­ter Kar­ten kennen.

Die Tou­ren sind so geplant, dass jeder die Stre­cken in Ruhe auf sich wir­ken las­sen kann. Das Werk ist im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Rei­se­füh­rern unver­zicht­bar: für die­je­ni­gen, die das Frem­de erle­ben wol­len und sich auf die Umge­bung ein­las­sen möch­ten. Es erklärt Lebens­wei­sen anhand per­sön­li­cher Begeg­nun­gen mit Einheimischen. 

Freue Dich schon auf den Rei­se­füh­rer über die Kat­te­ga­tin­sel Samsø!

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Jetzt im TV: Diemel bis Versailles

Jetzt im TV: Die­mel bis Ver­sailles. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Deutsch­land, Frank­reich, Nor­we­gen, Por­tu­gal, Spa­ni­en, und Schwe­den sind ver­tre­ten, Geschich­te, Natur und Wan­dern von Interesse.

Natur an der Diemel

Wie in der Vor­wo­che sind über­wie­gend deut­sche Zie­le im Pro­gramm ver­tre­ten. Die Die­mel-Regi­on gefiel dem Rei­sen­den ziem­lich gut, als er sie vor eini­gen Jah­ren durch­streif­te und erleb­te. Er kam mit sei­nem Kum­pel Ulf vom Kah­len Asten her­un­ter. Um den bereits bekann­ten Weg nach Pader­born zu ver­mei­den, nah­men sie die Stre­cke ent­lang der Die­mel. Es erwar­te­te sie viel Natur mit Wald und Was­ser. Sogar Ang­ler fisch­ten in der Die­mel, was für gute Was­ser­qua­li­tät spricht. Kaum beläs­tig­ten sie Autos, da nur weni­ge Stra­ßen die Rad­rou­te kreuz­ten. Und es gibt auch his­to­ri­sche Infos ent­lang des Weges, wie zum Bei­spiel, dass der Fabri­kant Krupp dort sei­ne Kano­nen einem aus­ge­wähl­ten Kauf­pu­bli­kum vor­führ­te. Schön endet der Weg, indem er zum Weser­rad­weg bei Bad Karls­ha­fen führt.

Wofür interessierte sich Marie Antoinette?

Wem im Som­mer eher ein Besuch der Pari­ser Umge­bung vor­schwebt, dem sei das Schloss Ver­sailles emp­foh­len. Dort erfah­ren Rei­sen­de nicht nur viel über die Archi­tek­tur des pracht­vol­len Baus, son­dern auch über die Inter­es­sen Köni­gin Marie Antoinettes.

Viel Spaß beim Zuschau­en via “Jetzt im TV: Die­mel bis Versailles”.


SaSoDiMiDoFr
Deutsch­land
Wan­dern auf dem Die­mel­steig, HR, 16.30 Uhr


Flens­bur­ger För­de, WDR, 20.15 Uhr
Wil­des Olden­bur­ger Land, WDR, 20.15 Uhr



Reich der Auen. Oker, arte, 18.30 Uhr
Frank­reich
Marie Antoi­net­te und die Geheim­nis­se von Ver­sailles, Phoe­nix, 20.15 Uhr



Nor­we­genNor­we­gens Traum­fjor­de, NDR, 21.00 Uhr
Por­tu­galGolf­strom. Von den Azo­ren an den Polar­kreis , BR, 10.35 Uhr
Schwe­den

Wil­de Ost­see, BR, 14.45 UhrVon Finn­land bis Schwe­den, BR, 14.45 UhrDas Jahr­hun­dert­wrack: Segel­kriegs­schiff in der Ost­see, Phoe­nix, 19.15 Uhr

Süd­schwe­den – Skå­ne und sei­ne Aal­küs­te, NDR, 20.15 Uhr

Spa­ni­en
Tra­di­ti­on der Men­schen­tür­me, arte, 19.30 Uhr

Die Paläs­te von Bar­ce­lo­na, Das Ers­te, 16.10 Uhr

TV-Tipps Rei­se und Kultur
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Jetzt im TV: Limfjord und Gärten

Jetzt im TV: Lim­fjord und Gär­ten. Aktu­ell ver­sorgt der Rei­sen­de euch mög­lichst regel­mä­ßig mit TV-Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die jetzt im Fern­se­hen lau­fen. Wie schon in der Vor­wo­che sind mit Deutsch­land, Nor­we­gen, Por­tu­gal, Spa­ni­en und Öster­reich nur weni­ge Län­der ver­tre­ten. Außer einer Wein­ver­kos­tung ste­hen die wil­de und die gezähm­te Natur im Zentrum.

Kaisermarsch auf dem Lofot

Der schöns­te Fjord, im SWR geht es bald dar­um, liegt ein­deu­tig auf dem Lofot. Dänen mögen dage­gen pro­tes­tie­ren, weil für sie sicher der Lim­fjord in Nord­jüt­land der schöns­te ist. Der Rei­sen­de war aber frisch ver­liebt, als er mit Lena die Küs­ten­stadt Bodø auf der Fäh­re ver­ließ, um am Kai­ser­marsch in Diger­mu­len teil­zu­neh­men. Und neu­gie­rig, war­um Nor­we­ger jähr­lich wan­dern, um Kai­ser Wil­helm zu ehren. Sie mei­nen, ihm den Lofot-Tou­ris­mus zu ver­dan­ken. Denn der Kai­ser war ein glü­hen­der Ver­eh­rer Nor­we­gens und fuhr mehr als ein­mal mit sei­ner Yacht Hohen­zol­lern in die nörd­li­chen Gewässer. 

Der Pfad zum Diger­mu­len­kol­len ist leicht. Es gibt nur weni­ge fel­si­ge Par­tien, die einen zum Rut­schen brin­gen könn­ten. Und steil wird es auch nicht. Der Rei­sen­de schaff­te das selbst mit Fahr­rad­schu­hen. Der Aus­blick von oben auf den Raft­sund ist über­wäl­ti­gend. Selbst das in der Tie­fe schip­pern­de Kreuz­fahrt­schiff Hur­tig­ru­ten ist win­zig. Ver­ein­zelt fuh­ren auch Motor­boo­te übers Wasser.

Radreise durch Galicien

Zur Demons­tra­ti­on spa­ni­scher Gar­ten­kunst, eine wei­te­re Doku, zeigt der Rei­sen­de hier drei Fotos von sei­ner gro­ßen Gali­ci­en­rei­se. Um die 4000 Kilo­me­ter leg­te er zwi­schen August und Sep­tem­ber mit sei­nem Moun­tain­bike zurück. Er folg­te zum größ­ten Teil dem Jakobs­weg von Por­to bis Riba­deo, nach Sant­ia­go de Com­pos­te­la und dann über die Ser­ra da Est­re­la und den Rio Dou­ro zurück nach Por­to. Oben könnt ihr einen pri­va­ten Vor­gar­ten, einen Teil des Parks Illa das Escul­turas de Pon­te­ve­dra und eine Gar­ten­an­la­ge zwi­schen Häu­sern betrach­ten. Alle Bil­der schoss der Bike­pa­cker an einem Tag. Allei­ne an die­sen drei Fotos ist zu sehen, dass das The­ma Gar­ten­ge­stal­tung völ­lig unter­schied­lich aus­fal­len kann.

Bil­det euch selbst ein Urteil. Viel Spaß beim Zuschau­en über “Jetzt im TV: Lim­fjord und Gärten”.


SaSoDo
Deutsch­landDer unsicht­ba­re Fluss zwi­schen Schwarz­wald und Voge­sen. WDR, 20.15 Uhr

Nor­we­gen
Fjor­de, Nord­kap und Polar­licht. SWR, 20.15 Uhr
Öster­reich

Ein­ge­schenkt. Wein­land Öster­reich. 3sat, 11.55 Uhr
Por­tu­gal

Ver­rückt nach Fluss. Adiós, Por­tu­gal. WDR, 12.30 Uhr

Azo­ren. Natur­er­leb­nis. WDR, 20.15 Uhr

Spa­ni­enSpa­ni­sche Gar­ten­kunst, 3sat, 15.00 Uhr

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Jetzt im TV: Balearen und Bären

Jetzt im TV: Balea­ren und Bären. Ab jetzt ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben euch mög­lichst regel­mä­ßig mit Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die an den nächs­ten Tagen im Fern­se­hen lau­fen. Dies­mal ist die Aus­wahl etwas aus­ge­fal­le­ner mit Zie­len in Frank­reich, Nor­we­gen, Öster­reich und Spa­ni­en. Däne­mark, Deutsch­land und Por­tu­gal blei­ben dies­mal außen vor. Das Gesche­hen kon­zen­triert sich auf nur drei Tage. Das ist auch gut. Denn so bleibt Zeit für einen Spa­zier­gang im Schnee.

Kontrastreich: Barent und Balearen

Nur an zwei der bevor­ste­hen­den Dreh­or­ten ist der Rei­sen­de schon gewe­sen: In Nord­nor­we­gen fehlt ihm noch das Gebiet zwi­schen Trom­sø und Kir­kenes. Die Barent-Regi­on ist auf­grund der Tier­welt immer noch ein Traum. Der Rei­sen­de fin­det es aber auch immer ganz schön, noch Zie­le zu haben und nicht schon alles in Euro­pa zu ken­nen. Dies trifft dafür auf Anda­lu­si­en zu, das er schon mehr­mals besucht hat. Einer­seits ist dies ein gutes Ziel im Herbst und Win­ter, da es über­wie­gend warm dort ist. Und die Nähe zu Afri­ka ist natür­lich reiz­voll. Von einer Anhö­he konn­te er sogar an einem guten Tag die Küs­te sehen. Menor­ca hin­ge­gen kennt er bis­her nur von Schwär­me­rei­en der Spa­ni­er, die Mal­lor­cas Schwes­ter­in­sel als sehr viel ursprüng­li­cher emp­fin­den. Und wer Umber­to Ecos Roman “Der Name der Rose” gele­sen hat, wird sich sicher auch für den Film über die Restau­rie­rung der Klos­ter Melks in Frank­reich inter­es­sie­ren, das im Roman vorkommt.

Bären in Schweden

Für Natur­lieb­ha­ber sicher am inter­es­san­tes­ten könn­te der Bei­trag über schwe­di­sche Bären sein. Durch­strei­fen & Erle­ben ver­brach­te in Dalar­na eine Nacht auf einer Bären­be­ob­ach­tungs­sta­ti­on. Die Beob­ach­ter saßen geschützt in einer Hüt­te mit spe­zi­ell für Kame­ras prä­pa­rier­ten Fens­tern. Lei­der kam kein Bär. Der Füh­rer mein­te, er hät­te den mensch­li­chen Geruch wohl gewit­tert. Denn Bären kön­nen über Kilo­me­ter weit rie­chen. Dabei gibt es in Dalar­na sehr vie­le Bären. Bei all sei­nen Auf­ent­hal­ten ist der Rei­sen­de noch nie einem begeg­net. Viel­licht zum Glück.

Scheue Gesellen

Beim Anbie­ter Björn & Vild­mark, einem deut­schen Paar, konn­te er sich wenigs­tens mal in einem ande­ren Jahr eini­ge Zeit im Pei­len eines Hals­ban­des üben. Damit sind die For­scher Andrea Frie­be und Gun­ther Schmidt gut infor­miert, wo sich die Tie­re wann auf­hal­ten. Über Nacht kam auch eine Bärin ans Gehe­ge der Deut­schen, wo sie eini­ge Tie­re hal­ten. Den Elek­tro­zaun über­wand sie aller­dings nicht. Aber auch hier sah der Rad­rei­sen­de kei­ne Bären. Dies liegt dar­an, dass skan­di­na­vi­sche Bären scheu sind. Sie sei­en anders als zum Bei­spiel ihre ame­ri­ka­ni­schen Ver­wand­ten, erzähl­te Gun­ther Schmidt am Lagerfeuer. 

Vor eini­ger Zeit hör­te er von einer inter­es­san­ten Theo­rie im Film “Die Natur kehrt zurück” auf arte. Iso­lier­te Tier­grup­pen sei­en weni­ger aggres­siv als wel­che, die stets Zuwan­de­rung erfah­ren. Dies bezog sich auf Wöl­fe, dürf­te viel­leicht auch auf Bären zutref­fen. Also liegt es wohl an der Auf­fri­schung der Gene. 

Und nun zu “Jetzt im TV: Balea­ren und Bären”:

Frank­reichNor­we­genÖster­reichSchwe­denSpa­ni­en
SaKor­si­ka, Insel­pa­ra­dies im Mit­tel­meer, 3sat, 15.30 UhrWil­de Pyre­nä­en, Sin­fo­nie der Far­ben, BR, 16.15 Uhr
SoDie Restau­rie­rung von Stift Melk, 3sat, 13.05 UhrDer Charme Anda­lu­si­ens, 3sat, 10.05 Uhr 
DiMar­que­sas, ver­ges­se­ne Inseln der Süd­see, 3sat, 13.20 UhrFjor­de, Glet­scher. Eisen­bah­nen in Nor­we­gen, SWR, 14.15 Uhr
DoSchwe­dens Bären. Geliebt und gehasst, BR, 14.45 Uhr
FrFjor­de, Nord­kap und Polar­licht, rbb, 20.15 UhrMenor­cas stil­le Magie, hr, 21.00 Uhr
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Jetzt im TV: Münster bis Gibraltar

Jetzt im TV: Müns­ter bis Gibral­tar. Aktu­ell ver­sorgt Durch­strei­fen & Erle­ben Abon­nen­ten mög­lichst regel­mä­ßig mit Dokus über Kul­tur und Rei­se. Im Zen­trum ste­hen belieb­te Zie­le in Euro­pa, die an den nächs­ten Tagen im Fern­se­hen lau­fen. Vor allem geht es um Geschich­te und Natur. Däne­mark, Frank­reich, Öster­reich, Por­tu­gal und Spa­ni­en blei­ben außen vor.

Qurliges Gibraltar

Der wohl span­nends­te Bei­trag dürf­te am Mon­tag über Gibral­tar lau­fen. Der Rei­sen­de ist schon öfter dort gewe­sen. Die Fel­sen­sied­lung ist etwas skur­ril, zumal Besu­cher zunächst beim Betre­ten über einen Flug­ha­fen lau­fen müs­sen. Die freund­li­chen Bewoh­ner sind stolz auf ihre kul­tu­rel­le Viel­falt, weil dort Ange­hö­ri­ge ver­schie­de­ner Reli­gio­nen fried­lich zusam­men­le­ben. Sicher auch span­nend ist der Bei­trag über Schwe­dens Umgang mit dem Holo­caust. Davon ist sonst wenig in den Medi­en zu sehen.

Münster im Mittelalter

Und wer am Frei­tag lie­ber die Fuß­ball-Über­tra­gung gese­hen hat, kann sich am Sams­tag über “Jetzt im TV: Müns­ter bis Gibral­tar” die Wie­der­ho­lung Sen­dung über Müns­te­ra­ner Kauf­leu­te im Mit­tel­al­ter anschau­en. Wich­tig war damals wie heu­te der Send, der damals noch Syn­ode hieß. Händ­ler ver­kauf­ten ihre Waren am Dom, der heut­zu­ta­ge Tou­ris­ten­ma­gnet ist.

Täg­lich kom­men 60 000 Tou­ris­ten in die Stadt. Von denen gehen vie­le auch in den Dom. Dies ergab mal eine Unter­su­chung eines renom­mier­ten Insti­tuts um Jahr 2007 her­um, wie das Stadt­mar­ke­ting Müns­ter im März 2017 bekannt gab. Ins­ge­samt macht das pro Jahr fast 20 Mil­lio­nen Besu­cher am Tag. Im Ver­gleich zu New York mit gut 52 Mil­lio­nen und Orlan­do in Flo­ri­da mit sogar Mil­lio­nen ist das schon eine stol­ze Zahl im Wett­be­werb um die meis­ten Tou­ris­ten in einer Stadt. Düs­sel­dorf zählt 61,8 Mil­lio­nen, Osna­brück 14 Mil­lio­nen. Geschäfts­rei­sen­de wie Tages­aus­flüg­ler schrau­ben die­se Zahl nach oben. Die­se kom­men von weit her, kön­nen aber auch aus den Nach­bar­ge­mein­den stam­men. Der Wirt­schaft sind sie will­kom­men: 2011 lie­ßen sie immer­hin 737 Mil­lio­nen Euro in der Stadt. 

Berühmte Domuhr

Die meis­ten inter­es­sie­ren sich für die Astro­no­mi­sche Uhr. Hübsch sieht es aus, wenn sich täg­lich um 12 Uhr mit­tags die Hei­li­gen Drei Köni­ge in Gang set­zen, das Jesus­kind auf der Schoß der Mut­ter­got­tes pas­sie­ren und sich vor ihm ver­beu­gen. Der Gott Chro­nos und der Tod schla­gen den Vier­tel­stun­den­takt. Links bläst jemand die Posau­ne. Eine Frau schlägt die vol­len Stun­den. Der Hei­li­ge Pau­lus zeigt mit einem lan­gen Zei­ger auf die aktu­el­le Jah­res­zahl. Ein Sol­dat rich­tet einen Stock aufs Tagesdatum.

1397 erbau­te man die Uhr. Ver­mut­lich erle­dig­te dies der Mönch Fried­rich in einer Werk­statt des Zis­ter­zi­en­ser­klos­ters Hude bei Bre­men. Obwohl wäh­rend der Bil­der­sturms der Wie­der­täu­fer am 24. Febru­ar 1534 zer­schla­gen, berech­ne­ten die Mathe­ma­ti­ker Diet­rich Tzwy­vel und Johann von Aachen, wie die Zahn­rä­der ihr Werk ver­rich­ten konn­ten. Schmied Niko­laus Win­de­ma­ker küm­mer­te sich um die Aus­füh­rung. Kein gerin­ge­rer als Lud­ger tom Ring bemal­te sie. Des­sen Monats­bil­der wur­den erst 1709 von Adolf Smoeck über­malt. Von tom Ring sind wich­ti­ge Wer­ke im Lan­des­mu­se­um zu sehen. Min­des­tens vier Restau­ra­to­ren waren seit 1540 an der Aus­bes­se­rung der Male­rei­en beschäftigt. 

Die Uhr wur­de nicht von Grund auf neu erbaut, son­dern man ver­fuhr nach den zwi­schen 1379 und 1435 übli­chen Ver­fah­ren. Im Jah­re 1669, dann 1932 wur­den die Wer­ke ersetzt, ange­trie­ben seit 1818 durch ein vier Meter lan­ges Pen­del. Zum Glück über­stand sie den Zwei­ten Welt­krieg, weil weder die bei­den Gewöl­be im Chor­um­gang noch vor dem Uhren­por­tal einstürzten.

Das Kalen­da­ri­um umfasst die Zeit von 1540 bis 2071. So erleich­ter­te die Uhr, zu erken­nen, wann Ostern statt­fin­det und ande­re wich­ti­ge Tage der Chris­ten­heit. Mit der Kalen­der­re­form Papst Gre­gors 1582 war die Uhr lei­der nicht mehr wirk­lich nutz­bar. 60 Kilo wiegt die Schei­be aus Holz und deren Durch­mes­ser beträgt andert­halb Meter. Zwölf Monats­bil­der spie­geln bür­ger­li­ches und bäu­er­li­ches Leben im 16. Jahr­hun­dert wider.

Weltkarte und Horoskop

Über dem Kalen­der ist eine Welt­kar­te zu sehen. Gemalt hat sie Hein­rich Schmidts 1663, wobei er eine Kar­te von Johann Blaeu als Vor­la­ge nutz­te. Der Nord­pol ist zen­tral. Abge­bil­det sind auch der Äqua­tor sowie der nörd­li­che und süd­li­che Wen­de­kreis. Davor liegt ein so genann­tes Rete, auf dem sich 14 Fix­ster­ne befin­den. So ließ sich über Lini­en able­sen, wie sie über dem Hori­zont der Stadt auf- und unter­gin­gen. Eben­so erleich­ter­ten sie die Bestim­mung der Him­mels­rich­tun­gen und der Pol­hö­hen der Gestir­ne. Dar­über hin­aus las man so die durch die fort­schrei­ten­de Jah­res­zeit unglei­chen Tag- und Nacht­stun­den ab. Ein Son­nen­zei­ger half die Nacht­stun­den abzu­le­sen. Tag­stun­den benann­te man einer Ver­län­ge­rung des Son­nen­zei­gers hin zu einem Regenbogen.

Wich­tig war den Men­schen auch das Horo­skop. Dies ist leicht in Schil­lers phan­tas­ti­schem Dra­ma “Wal­len­stein” nach­zu­le­sen. Oder an Johan­nes Kepp­lers Bedeu­tung am Habs­bur­ger Hof, so dass ein Herr­scher zum Bei­spiel bevor­zugt in den Krieg zog, wenn für ihn die Ster­ne güns­tig stan­den. Daher zeigt die Uhr zwölf Him­mels­häu­ser. So wuss­te der Betrach­ter, in wel­chem Haus Pla­ne­ten oder Wan­del­ster­ne gera­de standen.

Sonnen- und Mondzeiger

Der Son­nen­zei­ger ver­weist sowohl aufs aktu­ell herr­schen­de Tier­kreis­zei­chen als auch auf den Son­nen­stand. Jeder Wan­del­stern ver­fügt über einen eige­nen Zei­ger. Sie bewe­gen sich ent­ge­gen dem Uhr­zei­ger­sinn. Ein so genann­ter Mond­zei­ger infor­miert über die Posi­ti­on des Mon­des und auch des­sen jewei­li­ge Pha­se an. Auch die ande­ren Pla­ne­ten im Umfeld der Erde besit­zen eige­ne Zei­ger. Von ihnen zeigt der Son­nen­zei­ger die Uhr­zeit an. 

Dar­über hin­aus ist eine Pla­ne­ten­ta­fel zu sehen: Sie zeigt an, wel­cher Pla­net die ers­te Stun­de des Tages regiert. An den Wochen­ta­gen von Mon­tag bis Sonn­tag ist dies heu­te noch abzulesen. 

Viel Spaß beim Besuch im Dom via “Jetzt im TV: Müns­ter bis Gibraltar”.

Deutsch­landNor­we­genSchwe­denSpa­ni­en
SaDie Kauf­leu­te von Müns­ter. Eine Zeit­rei­se ins Mit­tel­al­ter WDR, 11.15 Uhr
MoAus Schwe­den kein Wort. Ein Diplo­mat und der Holo­caust, MDR, 23.35 UhrGibral­tar. Brü­cke zwi­schen den Wel­ten, BR, 14.45 Uhr
DoNeue Wild­nis in Deutsch­land 3sat, 20.15 UhrVom Fjell zu den Fjor­den. Mit dem Zug durch Nor­we­gens Win­ter, NDR, 20.15 Uhr
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So groß wie Sylt: Samsø

Jetzt weiß der Rei­sen­de, was er gera­de am meis­ten ver­misst: zu rei­sen und neue Wel­ten zu ent­de­cken wie die Insel Samsø im Kat­te­gat, so groß wie Sylt. Nicht nur in Nor­we­gen, son­dern auch in Däne­mark gibt es Fjor­de wie auf der 144 Qua­drat­ki­lo­me­ter klei­nen Insel. Die­ser heißt Stauns Fjord. Er fällt bereits eini­ge Kilo­me­ter zuvor durchs beson­de­re Licht auf, ähn­lich dem, das die berühm­ten Maler von Ska­gen in ihren Gemäl­den verarbeiteten.

Um den Fjord liegt eine durch Hei­de und Marsch­land gepräg­te Land­schaft mit fried­lich dalie­gen­den Häu­sern. Das Was­ser wird vom Him­mel erleuch­tet. Wachol­der, Fich­ten und Bir­ken wach­sen hier. Beson­ders hübsch wirkt das Gewäs­ser an einer schma­len Land­zun­ge vor Lan­gø­re Hafen. Dort erhebt sich eine erst 1925 erbau­te wei­ße Kir­che im typisch däni­schen Stil: Lan­gør Kir­ke. In Lan­gø­re fin­det man über 300 Jah­re alte Häu­ser. Aber es ist trotz­dem der Klein­heit wegen nicht vor­stell­bar, dass dies ein­mal der Haupt­ort der Insel gewe­sen sein soll. Heu­te ist Tra­neb­jerg Haupt­ort. Es lie­gen nur Motor­boo­te im Hafen. Wer will, kann hier wäh­rend des Urlaubs mit der M / S Tunø auf Rob­ben- und See­hund­sa­fa­ri gehen und eini­ges bei einem Vor­trag des Skip­pers über die Geschich­te der Insel erfahren.

Der Fjord stammt noch aus der letz­ten Eis­zeit. Als der nord­ame­ri­ka­ni­sche Eis­schild stark schmolz, stieg der Mee­res­spie­gel stark an. Im Lau­fe von dar­auf fol­gen­den 1000 Jah­ren stieg er um 20 Meter. Der Fjord wur­de sie­ben bis acht Kilo­me­ter lang mit Inseln. Mehr dar­über könnt ihr im Rei­se­füh­rer lesen. Eine Insel, fast so groß wie Sylt, Samsø. Ihre Grö­ße war nach der Ankunft die größ­te Über­ra­schung. Davor dach­te der Rei­sen­de, dass sich auf ihr höchs­tens ein Cam­ping­platz und fünf Feri­en­häu­ser befänden.

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179 Kilometer Abenteuer am Fjord

Es ist mal wie­der span­nend zu erfah­ren, was einen spa­ni­schen Autor der Zei­tung „El Mun­do“ an Nor­we­gen fas­zi­niert und zu wel­chen Bil­dern er greift, um die Land­schaft zu erfas­sen. Den Ver­fas­ser ver­schlug es im Win­ter in die größ­te Hoch­ebe­ne Euro­pas, in die Hardan­ger­vid­da. Dabei gibt es auch in Spa­ni­en Hoch­ge­bir­ge. Aber sie lie­gen nicht direkt am Was­ser. Viel­leicht eröff­net Dir die­ser Arti­kel so einen völ­lig neu­en Zugang zum Norden.

Natür­lich greift der Autor zu Begrif­fen wie Post­kar­ten­land­schaft. Was mich aber stets fas­zi­niert, ist das ganz ande­re Ver­hält­nis der Spa­ni­er zur Käl­te. Wäh­rend Mit­tel­eu­ro­pä­er schon im Früh­jahr oder noch im Herbst im T‑Shirt durch die Gegend lau­fen, zie­hen sie sich Win­ter­klei­dung an, um nicht zu frie­ren. Auch die­ser Autor muss­te sich an die tie­fen Tem­pe­ra­tur unter Null in Kom­bi­na­ti­on mit Eis und Schnee gewöh­nen und frag­te wohl jeman­den vor Ort, wie Skan­di­na­vi­er damit umgin­gen: „Nor­we­ger sagen, dass Käl­te nicht exis­tie­re. Es gebe nur unpas­sen­de Klei­dung.“ Ent­spre­chend geklei­det kön­ne auch ein Spa­ni­er sich von der Land­schaft ent­zü­cken las­sen, ohne dabei zu erfrie­ren. Die­se sei im Win­ter viel inter­es­san­ter, weil in die­ser Zeit auf den Fjor­den der Frie­den regie­re, jeder ohne die Last der Kreuz­fahrt­schif­fe sich vom Leben in der Stadt abkop­peln und eine Ver­bin­dung mit der Natur ein­ge­hen könn­te. Nicht zuletzt habe die Unesco die­se Land­schaft zum Welt­kul­tur­er­be ernannt.

Das sind spe­zi­el­le Wahr­neh­mun­gen des Ver­fas­sers. Doch wohin zieht es Spa­ni­er, wenn sie Out­door­ak­ti­vi­tä­ten wie Ski­fah­ren, Schnee­schuh­wan­dern oder Eis­klet­tern aus­üben wol­len? Gibt es Geheim­tipps, von denen Men­schen aus deutsch­spra­chi­gen Län­dern nie etwas erfah­ren? Zu den wich­tigs­ten Zie­len zum Ski­fah­ren zählt für ihn Myrk­da­len im Gebiet des 179 Kilo­me­tern unfass­bar lan­gen Hardang­erfjor­des. Dort gebe es ins­ge­samt 28 Kilo­me­ter lan­ge Pis­ten. Doch schon die Anrei­se auf der Schnell­stra­ße von Ber­gen sei atem­be­rau­bend. Mit jedem Kilo­me­ter öff­ne sich die Natur. Die Ber­ge reich­ten direkt bis an die Stra­ße her­an. Sie spie­gel­ten sich im ruhi­gen und durch­sich­ti­gen Was­ser. Und noch beein­dru­cken­der sei es zu sehen, wie sich der Schnee dar­in spie­ge­le. Getoppt wer­de all das aller­dings von Vørings­fos­sen, einem der bekann­tes­ten Was­ser­fäl­le Nor­we­gens. Er ist 182 Meter hoch mit einer Frei­fall­stre­cke von beein­dru­cken­den 145 Metern. Wenn das Was­ser gefro­ren ist, gibt es dort offen­bar die Mög­lich­keit des Eis­klet­terns. Aktu­ell wer­de eine enor­me Glas­brü­cke gebaut, die zwei Aus­sichts­punk­te mit­ein­an­der verbinde. 

Den kom­plet­ten Arti­kel der Zei­tung El Mun­do fin­dest Du unter http://www.elmundo.es/viajes/europa/2019/04/16/5ca2215921efa0bc178b45bf.html

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Schweben über dem Wasser eines Fjordes

Es gibt doch noch schö­ne Orte in Nor­we­gen, deren Namen ich noch nie gehört habe. Zu denen gehört zum Bei­spiel Loen. Melina Pam­bou Sund­før von der schwe­di­schen Zei­tung “Afton­bla­det” beschreibt ihn als klei­nen Ort bei Lobuk­ta in Nord­fjord. Dort fän­den Rei­sen­de kris­tall­kla­res Was­ser und eine aben­teu­er­li­che Natur vor.
Sie emp­fiehlt auch den schö­nen Ort Gud­van­gen. Die­ser lie­ge in der Kom­mu­ne Aur­land in Sogn og Fjor­da­ne. Dort gebe es eine phan­tas­ti­sche Land­schaft auf. Des­sen Per­le: ein tie­fer Fjord.
Vom “Atlan­ter­havs­vei­en” habe ich auch noch nichts gele­sen. Es han­de­le sich um einen schö­nen Weg für Tou­ris­ten auf Nord­mø­re in Møre og Romsdal. Wer dort lang­fah­re, füh­le sich so, als schwe­be man über dem Was­ser. Bei Sunn­mø­re in Møre og Romsdal gebe es einen 15 Kilo­me­ter lan­gen Fjord mit vie­len phan­tas­ti­schen Naturerlebnissen. 

Der gar größ­te Glet­scher Euro­pas auf dem Fest­land befin­de sich in Sogn og Fjor­da­ne. In einem der vie­len Muse­en wer­de man gut infor­miert, und es sei auch mög­lich, Tou­ren auf den Glet­scher zu buchen.

Ziem­lich bekannt hin­ge­gen dürf­te zumin­dest den Nor­we­gen­fans Troll­sti­gen, ein “impo­nie­ren­der Weg” in der Kom­mu­ne Rauma. Der Weg schlin­ge sich mit elf Kur­ven gera­de­zu durchs Gebir­ge. “Att sit­ta i en bil län­ge kan vara trist, men abso­lut inte på en väg som den här”, ver­spricht Melina Pam­bou Sund­før.
Wer über die größ­ten nor­we­gi­schen Schät­ze spre­che, kom­me an Trollt­un­ga bei Odda nicht vor­bei. Die­se sei eine der spek­ta­ku­lärs­ten Berg­for­ma­tio­nen des Landes.

Nicht feh­len dür­fe natür­lich auch
Stei­gen, eine Natur­heim­lich­keit in Nord­land. In einer schö­nen Hoch­ge­birgs­land­schaft erstreck­ten sich dort krei­de­wei­ße Strän­de im Welt­klas­se­for­mat und das Was­ser sei sma­ragd­grün.

Schö­ne Bil­der fin­dest du hier:

7 magi­sche Orte in Norwegen

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Nordlandbahn zum Polarkreis

Nord­land­bahn zum Polar­kreis: Sagen­haf­te Aus­bli­cke auf Fjor­de, vor­bei­zie­hen­de Ber­ge — zu den schöns­ten Eisen­bahn­fahr­ten Euro­pas zählt die Stre­cke von Oslo nach Bodø. Sie bie­tet deut­lich mehr als ein Flug. Denn nur bei gutem Wet­ter ist von oben etwas von der lan­gen Küs­te zu sehen.

Der Regio­nal­zug bum­melt gemüt­lich Rich­tung Polar­kreis. Er hält unter­wegs in sehens­wer­ten Orten wie zum Bei­spiel Trond­heim. Dort muss jeder umstei­gen, der wei­ter in den Nor­den fah­ren will. Eine Über­nach­tung lohnt sich aber dort. Denn es gibt eini­ges zu sehen. Dort steht nicht nur der berühm­te Nida­ros-Dom oder die aus Holz errich­te­ten Häu­ser im Aus­geh­vier­tel am Was­ser, das alte Werft­vier­tel am Nidel­va. Auf einer der Fahr­ten stell­te der Rei­sen­de sein Zelt mal zen­trums­nah auf eine park­ähn­li­che Rasen­flä­che. Er fand es gewagt, doch nie­mand weck­te ihn, um das Zelt abzu­bau­en. Als er mor­gens auf­wach­te, hör­te er die Bevöl­ke­rung auf dem Weg zur Arbeit an sich vor­bei­zie­hen. So läs­sig ist Nor­we­gen! Ein wei­te­rer schö­ner Ort ist Mo i Rana. Dort ist ein Besuch der Boots­mu­se­ums mit his­to­ri­schen Käh­nen emp­feh­lens­wert. Nicht zuletzt liegt die klei­ne Stadt male­risch am Fjord.

Günstige Nordlandbahn zum Polarkreis

Die Fahr­kar­te der Nord­land­bahn ist ziem­lich güns­tig für die vie­le Stun­den dau­ern­de Fahrt. Und es gibt sie etwas güns­ti­ger, wenn man sie online eini­ge Tage vor Antritt der Rei­se kauft. Bike­pa­ckern gefällt es auch, dass man das Rad nicht umständ­lich wie vor einem Flug ver­pa­cken muss. Danach kann man nur noch , dass es die Arbei­ter auf dem Flug­ha­fen pfleg­lich behan­deln. Statt­des­sen schiebt man es am Bahn­steig ein­fach ins Abteil des bereits lan­ge vor Abfahrt war­ten­den Zuges. Danach ver­sinkt der Rei­sen­de in einem der gemüt­li­chen Ses­sel und genießt die Fahrt in der Nord­land­bahn zum Polarkreis.

Jeder Fahr­gast erlebt die Fahrt anders. Was ein Repor­ter der Neu­en Zür­cher Zei­tung dabei fühl­te und dach­te, erfährst Du hier. Oder lockt es Dich nicht nur an den Polar­kreis, son­dern sogar nach Spitz­ber­gen?

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Galicien statt Norwegen

Gali­ci­en statt Nor­we­gen: Da liegt der Rei­sen­de offen­bar mit sei­ner Rad­wan­de­rung durch Gali­ci­en im Trend. Auf n‑tv fand er jetzt einen Rei­se­ar­ti­kel, in dem Gali­ci­en mit Nor­we­gen ver­gli­chen wird. Gali­ci­en sei eine gute Alter­na­ti­ve zu Nor­we­gen. Wenn­gleich der Ver­gleich im Arti­kel hinkt: Zum einen stellt der Autor nor­we­gi­sche Fjor­de als über­lau­fen dar. Dies trifft nicht über­all zu, son­dern gilt eher für Süd­nor­we­gen. Zum ande­ren kön­nen Strän­de in Gali­ci­en auch über­lau­fen sein. Und das Was­ser ist an vie­len Stel­len der rias baix­as selbst im Hoch­som­mer eis­kalt. Das wird aus­ge­las­sen. Trotz­dem ist es zu emp­feh­len, die Rei­se­zeit immer in die Neben­sai­son zu legen.

Dafür gibt sicher aber auch noch ande­re Grün­de: Spa­ni­en ist abseits der tou­ris­ti­schen Hot­spots preis­lich güns­ti­ger als Nor­we­gen. Dies trifft auf Unter­künf­te zu. Spa­ni­sche Unter­künf­te, selbst im Zen­trum der Städ­te, wenn sie nicht mit vier oder fünf Ster­nen aus­ge­stat­tet sind, kos­ten in der Neben­sai­son ein Drit­tel von nor­we­gi­schen. Dies ist auch in Groß­städ­ten wie A Coru­ña, Sevil­la und Madrid der Fall.

Ausgehen in Restaurants

Das Aus­ge­hen in Restau­rants in Skan­di­na­vi­en ist viel­fach nur etwas für Gut­be­tuch­te. In Aar­hus zahl­te der Rei­sen­de auf der Fress­mei­le Åbou­le­var­den mal 12 Euro für Muschel­fleisch mit Toma­ten. Für den Preis ein “Essen”, das gut auf einen Ess­löf­fel passt, bekommt der Gast in Süd­eu­ro­pa ein ordent­li­ches Menü auf den Tisch gestellt. Ein­kau­fen auf der Ibe­ri­schen Halb­in­sel lohnt sich in Gali­ci­en oder Zen­tral­por­tu­gal kaum, da es für wenig Geld in Knei­pen auf dem Land und auch an der Küs­te lecke­res Essen gibt. Fahr­rad­fah­ren zahlt sich wahr­lich bei der Suche nach Restau­rants. Denn leicht kann sich so jeder von den tou­ris­ti­schen Plät­zen, die oft viel teu­rer sind, ent­fer­nen und in eher von Ein­hei­mi­schen auf­ge­such­ten Stadt­teil­knei­pen bege­ben. Atmo­sphä­risch ist es dort auch viel net­ter, da Spa­ni­ern eine ange­neh­me Knei­pen­kul­tur mit lus­ti­gen Trink­spie­len zum Bei­spiel nach wie vor wich­tig ist.

Auf die­se Wei­se hat sich der Bike­pa­cker schon tage­lang gut ver­sor­gen kön­nen. Wobei die gute Ess­kul­tur auch in den Knei­pen des Südens lang­sam nach­lässt: Mehr als ein beleg­tes Brot mit Schin­ken, Wurst oder Käse gibt es oft nicht mehr im Ange­bot. Und das Brot ist oft ange­trock­net vom Vor­tag. Daher ist es eher zu emp­feh­len, eine Kon­di­to­rei statt eine Bar auf­su­chen. Denn die Pro­duk­te sind oft fri­scher. Aber güns­ti­ger und auch wär­mer als an Nor­we­gens Fjor­den ist es ohne­hin immer im gast­freund­li­chen Galicien.

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